Silvan Widmer leidet immer noch an den Folgen seiner Infektion mit Corona. Der Rechtsverteidiger kämpft sich aktuell zurück zu alter Stärke.

Die Liste der mit Corona erkrankten Fussballer beim FC Basel ist inzwischen lang. Die Mehrheit der Spieler hat keine oder nur geringe Symptome aufgewiesen. Körperlich zurückgeworfen wurden nur die Wenigsten. Einer davon ist aber Rechtsverteidiger Silvan Widmer. Der Nationalspieler kämpft sich trotz überstandener Erkrankung weiterhin zurück zu alter Stärke.

Verletzungen als Folge von Corona

Der heute 28-jährige Aargauer hat sich bei Rotblau in den vergangenen Spielzeiten als absoluter Leistungsträger etabliert. Er hat sich mit seinen Leistungen sogar einen fixen Platz in der Schweizer Nationalmannschaft erspielt. Doch genau beim Zusammenzug der Nationalmannschaft erwischt es den Rechtsverteidiger. Er wird positiv auf Corona getestet. Die Krankheit trifft Widmer hart. Fast vier Wochen fällt der Routinier aus.

Zwar steht der Aussenverteidiger in der Folge stets in der rotblauen Startelf. An vergangene Leistungen kann Widmer aber dennoch seit geraumer Zeit nicht anknüpfen. Anfang des Jahres macht ihm eine Entzündung im Oberschenkel zu schaffen. Bei seiner Rückkehr und der Schmach im Cup gegen Winterthur folgt ein Muskelfaserriss.

«Gewisse Nachwehen»

Zwei Verletzungen, die aufgrund der Nachwirkungen der Infektion entstanden sind. Der Meinung ist auch der heutige FCB-Trainer Patrick Rahmen: «Klar hat Silvan letzte Saison sehr dominante Leistungen erbracht. Aber ich habe ihn auch diese Saison mit guten Leistungen gesehen. Es ist sicher so, dass diese Corona-Geschichte ihn etwas zurückwarf. Es ist natürlich aus so, dass er noch gewisse Nachwehen hatte. (…) Bei ihm ist es sicher nicht auszuschliessen. Man weiss es ja nicht so genau, diese Studien sind nicht so klar. Aber er hatte muskuläre Probleme und wahrscheinlich hat dies einen Zusammenhang, da er sonst nie Probleme hatte.»

Der Fokus von Silvan Widmer gilt nun dem Endspurt in der Liga mit dem FCB. Das Motto: Zurück zu alter Stärke finden. Insbesondere, weil im Juni ein weiteres Highlight mit der Europameisterschaft der Schweizer Nationalmannschaft ansteht.

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