Der FCB kehrt nach zehn erfolglosen Spielen zum Siegen zurück. Untern dem neuen Trainer machte Rotblau einen ersten Schritt in die richtige Richtung.

Gestartet ist der FCB denkbar schlecht. Nach nur zwei Minuten liegt Rotblau im Hintertreffen. Danach bewies der FCB aber Biss und verdiente sich den Sieg gegen den FC Luzern.

FCB-Kapitän Valentin Stocker ist stolz, endlich die geforderte Reaktion geliefert zu haben: «Es war vor allem ein Effekt der Mannschaft, die in den letzten Wochen nicht gut gespielt, zu wenig gewonnen hat. Die gesagt hat: Heute muss man wieder einmal sehen, was es bedeutet, für Rotblau zu spielen».

Beim FCB war seit langem endlich wieder Spielfreude zu sehen. Dass sich im Team etwas verändert, wenn ein Trainerwechsel stattfindet, ist für Fabian Frei logisch. «Es ist meistens so, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht, wenn so etwas passiert. Manchmal positiv, manchmal negativ. Ich glaube, heute können wir von einem positiven Effekt sprechen», sagt Fabian Frei. Zwar sei noch nicht alles wieder gut, aber es gehe in die richtige Richtung meint Fabian Frei, der gegen Luzern sein 400. Pflichtspiel für den FCB absolvierte.

Moral gezeigt

Auch der neue Trainer ad Interim sieht noch Verbesserungspotential, spricht der Mannschaft aber auch viel Lob aus. «Es hatte schon ein paar Sachen dabei, die ich mir anders vorgestellt habe. Wir sind sicher nicht so in das Spiel gekommen, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber so nach zehn Minuten – und da muss man der Mannschaft auch ein Kompliment machen – haben wir das Spiel in den Griff bekommen. Trotz des Rückstands sind wir ins Spiel zurückgekommen. Es war wieder ein Nackenschlag für die Mannschaft, aber sie hat gut darauf reagiert», sagt ein zufriedener Patrick Rahmen.

Vor allem die Moral der Mannschaft stimmt den neuen Mann an der Seitenlinie positiv. «Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die bis zum Schluss daran glaubte. Auch wenn sie in der zweiten Halbzeit nach dem 3:2 sicherlich untendurch musste. Aber sie hat bis zum Schluss daran geglaubt. Ich habe im Vorfeld der Mannschaft gesagt, dass wenn man alles gebe, rolle der Ball nicht immer gegen, sondern für einen. Dementsprechend konnten wir am Schluss dieses Tor noch machen».

«Wir müssen mehr Spiele gewinnen»

Viel geändert wurde weder im Training noch vor dem Spiel sagt Fabian Frei. «Es ist nicht so, dass er alles umgekrempelt hat. Er war ja vorher auch schon dabei und hat seine Ideen eingebracht. Wir wissen, wie er tickt. Er ging mit sehr viel Positivität an das Ganze heran, hat Energie reingebracht. Er sagte: Schaut Jungs, ihr könnt Fussballspielen, ihr müsst es nur auf den Platz bringen. Ich bin da, gebe euch ein paar Ideen mit und versuche, euch zu helfen. Und wir danken es ihm am besten mit Punkten.»

Wie schon so oft in dieser Saison könnte dieser Match der Wendepunkt sein. «Natürlich ist es vielleicht ein erster Schritt in eine andere Richtung. Wieder nach vorne. Aber es ist glaube ich für alle klar, dass es jetzt erst richtig los geht. Jetzt haben wir acht Tage Zeit, um wieder mehr Dinge anzuschauen. Um die Positivität mitzunehmen, um etwas mehr Selbstsicherheit mitzunehmen, so dass wir weiter gewinnen können. Ich meine auf Gedeih oder Verderben, wir müssen mehr Spiele gewinnen und das war jetzt mal ein erster Schritt», meint Valentin Stocker.

Der Beitrag Ein erster Schritt in eine andere Richtung erschien zuerst auf Telebasel.

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