Der FC Basel findet gegen den FC Luzern zum Siegen zurück. Die Erleichterung bei den Spielern ist enorm.

Es ist ein Abend der Demonstrationen. Vor den Toren protestieren tausende FCB-Fans gegen die Führung. Sie feuern ihre Mannschaft im Regen und Wind von der Strasse aus lauthals an. Und auf dem Feld demonstriert der FC Basel, dass er doch noch im heimischen Joggeli gewinnen kann.

Fans pushen von ausserhalb

Seit Dezember war das nicht mehr der Fall. Gleichzeitig kehrt Rotblau nach sieben Spiele Flaute wieder auf die Siegerstrasse zurück. «Für uns, die Fans und den ganzen Verein: Endlich konnten wir wieder drei Punkte holen. Endlich wieder zuhause gewonnen. Uns fällt ein Stein vom Herzen», so Raoul Petretta, welcher in der ersten Halbzeit das Score zugunsten der Basler eröffnete.

Die Unterstützung von aussen spürten die Spieler. Es war eine Erinnerung an das, was dem Fussball am meisten in dieser Pandemie fehlt: Die Fans. «Natürlich vermissen wir die Muttenzerkurve oder die Fans. Wenn sie Stimmung machen, macht das uns umso stärker. Das gibt uns noch den letzten Punch. Wenn man sie so hört, dann war das ein Motivationsschub», so Petretta.

Ein erster Schritt

Der FC Basel musste in diesem Spiel – erneut – spielerisch und emotional mehrere Täler durchschreiten. Der FC Luzern war nach dem Ausgleich gleich nach der Pause der Führung näher als das Heimteam. Der FC Basel überlebte aber im Gegensatz zu früheren Spielen und fand gegen Ende der Partie seine Effizienz wieder. Das machte am Ende den Unterschied. «Dieser Sieg tut sehr gut», so Darian Males.

Dieser Meinung ist auch FCB-Trainer Ciriaco Sforza: «Es waren schwierige Tage und Wochen. Für die Spieler. Den Verein. Aber auch für die Fans. Die Mannschaft war sehr konzentriert. Das ist nicht selbstverständlich. Sie wollten und haben die Leidenschaft. Das haben sie heute gezeigt».

Es ist der erste Schritt des FC Basel raus aus der sportlichen Krise. Überwunden ist diese aber noch nicht. Bestätigung heisst das Motto bei Rotblau. Sforza: «Heute haben wir drei Punkte geholt. Vier Tore geschossen. Das gibt positive Energie. Aber am Ende sind es nur drei Punkte.»

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