Valentin Stocker ist zwar wieder Teil der Mannschaft, steht am Samstag aber nicht im Kader. Gegen Luzern soll es der FCB mit Leidenschaft und Kampf richten.

Der Kapitän ist zurück in der Mannschaft. Doch auch am zweiten Tag nach dieser Nachricht gibt der FCB, respektive FCB-Trainer Ciriaco Sforza, nur spärlich Informationen über dessen Beurlaubung und seine Rückkehr preis.

«Vali ist wieder bei der Mannschaft, befindet sich in der Reha und Aufbauphase. Ich bitte aber um Verständnis. Gespräche zwischen dem Verein und dem Spieler haben stattgefunden und das muss man so auch akzeptieren und ruhig bleiben. Es wurde intern gesprochen und das ist gut», sagte Sforza an der gestrigen Pressekonferenz.

Die Favoritenfrage

Da sich Valentin Stocker noch im Aufbautraining befindet, wird er heute Samstag gegen den FC Luzern nicht zum Einsatz kommen. Wann es soweit ist, kann Ciriaco Sforza genauso wenig beantworten wie die Frage, ob Valentin Stocker dann auch wieder die Kapitänsbinde übernimmt. «Das wird man entscheiden, wenn es soweit ist», sagt der FCB-Trainer.

In der Gegenwart steht dem FCB heute der zweitbeste Klub der Super League aus dem Jahr 2021 gegenüber. Der FC Luzern hat in seinen elf Partien (ein Nachtragsspiel gegen Zürich) fünf Siege und drei Unentschieden erzielt. Dessen ist sich auch Ciriaco Sforza bewusst: «Der FC Luzern hat in den letzten Spielen gute Ergebnisse erzielt. Der FC Luzern hat gute Spieler.» Da der FCB in der Tabelle zwar vor den Innerschweizern liegt, in der Jahrestabelle aber das schlechteste Team der Liga ist, kann man die Favoritenfrage nicht wirklich beantworten.

Zuversichtlicher Cheftrainer

Den Fokus legt der 51-Jährige aber auf seine eigene Mannschaft. «Der Fokus muss bei uns sein und das habe ich auch vor jedem Spieler gesagt. Der Fokus muss bei uns auf dem Fussballplatz bleiben. Wir müssen uns auf die Spiele konzentrieren, denn wir haben alles selbst in der Hand», meint ein zuversichtlicher Trainer. In den letzten Spielen habe man zwar oft verloren aber auch einiges richtig gemacht. Heute soll es mit Leidenschaft und Laufbereitschaft klappen, davon ist Ciriaco Sforza überzeugt: «Wenn die Mannschaft ihr Bestes gibt.»

Trotzdem dürfe man die lange Verletzungsliste nicht ausser Acht lassen. «Man darf nicht so viele verletzte Spieler einfach vergessen. Das sind Spieler, die Potenzial haben. Und wenn die zurückkommen und die Leidenschaft der ganzen Mannschaft da ist, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir am Ende der Saison auf einer Position stehen, mit der alle zufrieden sind», schaut der Cheftrainer in die Zukunft.

Das Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern können Sie am Samstag, 13. März 2021, ab 20:30 Uhr via Live-Ticker auf telebasel.ch oder in der App mitverfolgen.

Der Beitrag Wer hat die Favoritenrolle im FCB-Spiel gegen Luzern? erschien zuerst auf Telebasel.

Similar Posts

  • Rotblau setzt sich gegen Sion durch

    Basel führt die Tabelle auch nach der 10. Runde der Super League an. Ein Geniestreich von Edon Zhegrova verhalf dem FCB in den letzten Sekunden zum Sieg.
    Paolo Tramezzanis dritter Trainer-Einstand im Wallis missglückte damit trotz einer starken Leistung seiner Schützlinge. Ohne den 75 Minuten lang geschonten Torgaranten Arthur Cabral taten sich die Basler gegen die physisch starken und kompakt stehenden Walliser von Tramezzani lange schwer. Kurz vor dem Siegtreffer kassierte Eray Cömert zudem für ein Notbremse-Foul die Rote Karte. Am anderen […]
    Der Beitrag Rotblau setzt sich gegen Sion durch erschien zuerst auf Telebasel.

  • Vier Spiele um alles oder nichts

    Auf den FC Basel wartet in der Meisterschaft ein happiges Restprogramm. Die Qualifikation für Europa könnte auf den letzten Metern verspielt werden.
    Die Super League befindet sich vier Spieltage vor Schluss in der heissen Phase. Während die Berner Young Boys den vierten Meisterschaftstitel in Serie bereits ins Trockene brachten, kann auf den hinteren Plätzen noch alles passieren. Sechs Teams von Platz vier abwärts können theoretisch noch absteigen. Auch der FCB auf Rang zwei hat einen Platz in […]
    Der Beitrag Vier Spiele um alles oder nichts erschien zuerst auf Telebasel.

  • Rotblaue Tage der Entscheidung

    Der FC Basel steht vor wegweisenden Tagen und Spielen. Hammarby, YB und der Verbleib von Arthur Cabral stehen auf dem Spiel.
    Wenn der FC Basel am Donnerstagabend in Stockholm auf Hammarby trifft, wird sich ein Weg der Basler in dieser Saison bereits weisen. Europa oder nicht, das ist die Frage. Rotblau geht mit einem gesunden, aber nicht ungefährdeten Polster gegen die Schweden ins Rückspiel dieser Conference League-Playoffs. Die Ansprüche der Basler sind klar. Im Herbst soll […]
    Der Beitrag Rotblaue Tage der Entscheidung erschien zuerst auf Telebasel.

  • FC Basel gewinnt im Joggeli 5:1 gegen Servette

    Ein klarer Sieg. Basels Spieler jubeln nach dem 5:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Servette FC.
    Wie zu den zweiten ihrer letzten grossen Rivalität zwischen 2005 und 2009 dominieren der FC Basel und der FC Zürich die noch junge Super-League-Saison. In den Sonntagsspielen der 3. Runde entliess der FCB Servette, den Vierten der letzten Saison, mit einem 5:1 aus dem St.-Jakob-Park, während sich Zürich in Luzern nach einem frühen Rückstand mit […]
    Der Beitrag FC Basel gewinnt im Joggeli 5:1 gegen Servette erschien zuerst auf Telebasel.

  • Fabian Frei: «Wir müssen uns endlich in den Hintern zwicken»

    Der FC Basel ist auch sportlich weiterhin neben der Spur. Die Spieler nehmen sich an der eigenen Nase und lassen keine Diskussion um den Trainer zu.
    Der FC Basel kann nach den Unruhen im Verein neben dem Platz, auch auf dem Rasen erneut nicht überzeugen. Gegen den Aufsteiger aus Vaduz resultiert eine Niederlage im heimischen Joggeli – und das in letzter Sekunde. Der rote Faden «Es ist ein Nackenschlag, der sehr weh tut. Ich bin ehrlich gesagt gerade etwas sprachlos», so […]
    Der Beitrag Fabian Frei: «Wir müssen uns endlich in den Hintern zwicken» erschien zuerst auf Telebasel.