Nach dem 1:1 gegen YB nimmt Verwaltungsrats-Präsident Bernhard Burgener Stellung zu den Gerüchten, den ausländischen Investoren und der Stocker-Beurlaubung.

Die kämpferische Leistung und der damit verbundene Punkt gegen YB sind seit längerem wieder einmal eine positive FCB-Schlagzeile. Doch die Gerüchte rund um ausländische Investoren und die Beurlaubung von Valentin Stocker schlagen hohe Wellen.

Nach dem Unentschieden gegen YB stellt sich FCB-Verwaltungsrats-Präsident Bernhard Burgener den Fragen des SRF, obwohl es zur Pause hiess, dass er nicht vor die Kamera stehen will. Doch das sei ein Missverständnis gewesen. Die Pausen-Anfrage sei nie zu Burgener durchgedrungen.

Die Übernahmegerüchte

«Ich habe immer gesagt: Der FC Basel wird in Basler Händen bleiben. Ich sehe es als meine zentrale Aufgabe dafür zu sorgen, dass es der Mannschaft gut geht, dass alle Mitarbeiter ihre Löhne pünktlich bekommen und dass wir überleben.

Es sind schon viele Personen auf mich zugekommen, die den Klub kaufen wollten. Und ich kann ihnen sagen, die grösste Klappe hatten diejenigen, die kein Geld haben. Ich bin der Letzte, der Nein sagt, wenn jemand mit einer besseren Idee kommt. Aber da geht es um die Nachhaltigkeit, nicht um den Kaufpreis.»

Ausländische Investoren

«Es befinden sich viele auf dem Glatteis. Alle hacken jetzt auf den FCB. Aber wir werden da gestärkt herauskommen. Der Tag der Abrechnung wird kommen. Ich freue mich darauf. Dann müssen einige Journalisten ihre Quellen prüfen. Wenn man immer nur halbe Sachen erzählt, kann schnell ein falsches Bild entstehen.»

Beurlaubung von Valentin Stocker

«Wir haben ihn beurlaubt, nicht freigestellt. Er ist immer noch Spieler der ersten Mannschaft und hat einen laufenden Vertrag. Es wurden dazu Sachen berichtet, die an der Realität vorbeigehen. Dazu ist er ja noch verletzt. Wir führen jetzt Gespräche mit ihm und dann sehen wir weiter.»

FCB soll an Ciriaco Sforza festhalten

Wie der «Blick» am Donnerstag schreibt, wollen die FCB-Verantwortlichen an Trainer Ciriaco Sforza festhalten und auch nächste Saison mit ihm bestreiten: «Laut Blick-Informationen hat die FCB-Führungsetage ihrem Trainer das absolute Vertrauen ausgesprochen. Heisst: Job-Garantie für nächste Saison», schreibt die Zeitung.

Nun wurde endlich Klartext gesprochen. Und auch die Causa Valentin Stocker klingt nicht mehr ganz so negativ wie zuvor. Doch weshalb kommunizierte der FCB dies nicht von Anfang deutlich? Damit hat der Klub die Gerüchteküche selbst angeheizt. Denn bei einem Schritt, wie der Beurlaubung von Captain und Fan-Liebling Valentin Stocker, sollte man hinstehen und die offenen Fragen beantworten – vor allem jene der Fans.

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