Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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Nach der Absage von Yann Sommer hat Rotblau seine neue
Basels 5:1 gegen Servette – Basel berauscht sich an sich selbst – und kann die Titelfeier planenDer FCB gewinnt 5:1 gegen Servette und hat neun Punkte Vorsprung. Die Freude in der Stadt ist so gross wie seit 15 Jahren nicht – und die Titelfeierlichkeiten haben längst begonnen.Publiziert heute um 20:25 UhrWenn einfach alles gelingt: Jonas Adjetey, Xherdan Shaqiri, Albian Ajeti und Dominik Schmid feiern den Treffer zum 2:0 beim 5:1 gegen den Servette FC.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
Die Frage nach dem FCB-Spiel – Ist dieses Unentschieden in Lugano zufriedenstellend?Die Basler dominieren das Spitzenspiel im Tessin bis kurz vor der Pause. Danach müssen sie sich in der 87. Minute noch zum Punktgewinn retten.Publiziert heute um 09:04 UhrMit einem Sieg in Lugano hätte es bei den Spielern des FCB «Click» machen können, sagte Fabio Celestini vor der Partie.Foto: FreshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkFabio Celestinis Plan schien in der ersten Halbzeit gegen den FC Lugano lange aufzugehen: Er nahm eine Systemanpassung vor, in der Xherdan Shaqiri die rechte Flügelposition bekleidete. Dies kam für die Tessiner überraschend, wie ihr Cheftrainer Mattia Croci-Torti nach der Partie sagte. Entsprechend gelang es dem FC Basel, die Luganesi schon früh aus dem Konzept zu bringen und zu guten Chancen zu kommen. Schliesslich ging er in der 24. Minute durch Kevin Carlos in Führung. Doch es gelang den Baslern nicht, den Druck hochzuhalten. Stattdessen waren es Eigenfehler des FCB, welche die Luganesi zurück ins Spiel brachten.Da war beispielsweise der von Dominik Schmid verursachte Elfmeter. Oder der unnötige Fehlpass Jonas Adjeteys beim Pfostenschuss durch Hadj Mahmoud und dem darauffolgenden Beinahe-Eigentor. Es waren solche Aktionen, die Lugano aufbauten und die Partie in die andere Richtung kippen liessen. Schliesslich waren es ein Kollektivversagen der Basler Verteidigung, das den Luganesi die Führung ermöglichte. Es hätte eine Partie werden können, bei der es in den Köpfen der FCB-Spieler «Click» macht. So sagte das Trainer Fabio Celestini am letzten Freitag. Und es wirkte nach den dominanten Startminuten des FCB auch so, als wäre ein Sieg an diesem Sonntagnachmittag in Greifweite. Doch am Schluss benötigte es einen Penalty von Xherdan Shaqiri nur wenige Minuten vor Schluss, um den Baslern überhaupt noch einen Punkt zu retten.Einerseits ist dieser Punkt gar nicht so schlecht für den FCB, hat man ihn immerhin auswärts beim Tabellenführer geholt und bleibt so weiterhin nur einen Zähler hinter Lugano auf Platz zwei der Super League. Andererseits war dieses Spiel eine verpasste Chance, den von Celestini angesprochenen Effekt zu erzeugen und zurück an die Tabellenspitze zu kehren. Ist das 2:2 in Lugano für den FCB also zufriedenstellend?Rückrundenstart in LuganoDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Das schönste Tor, der schmerzhafteste Abschied, der grösste Streit. Lassen
36’000 Tickets weg – Das Joggeli ist gegen Luzern ausverkauftDas letzte Saisonspiel wird der FC Basel vor vollem Haus bestreiten.Publiziert heute um 15:58 UhrBereits beim 5:1-Sieg des FCB gegen Servette war das Joggeli gut gefüllt.Foto: Philipp Kresnik (Imago, Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSollte der FC Basel am 24. Mai den Meisterpokal in die Höhe stemmen dürfen, dann wird er dies vor einer grossen Kulisse tun. Für das letzte Meisterschaftsspiel gegen den FC Luzern im St.-Jakob-Park wurden schon jetzt sämtliche 36’000 Tickets verkauft. Das teilt der FC Basel am Freitagnachmittag mit. Lediglich im VIP-Bereich gibt es noch vereinzelt freie Plätze. Es ist nach dem Klassiker gegen den FCZ vom 21. September das zweite Heimspiel, das der FCB vor ausverkauftem Haus bestreitet.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Simon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboDie neue Saison im Blick – «Fast alle Spieler sind noch da – das ist ein Riesenvorteil»FCB-Sportdirektor Daniel Stucki spricht über die laufende Kaderplanung, Ivan Rakitic und saudiarabisches Interesse an Xherdan Shaqiri.Publiziert heute um 06:49 UhrFCB-Sportdirektor Daniel Stucki, hier beim Trainingslager in Schruns, gibt Einblicke in die laufende Kaderplanung.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSeit neun Tagen bereitet sich der FC Basel im Trainingslager in Schruns auf die kommende Spielzeit vor. Im Rahmen einer Medienrunde stellt sich FCB-Sportdirektor Daniel Stucki dabei Fragen der Medienvertreter und gibt Auskunft über …… das Trainingslager in SchrunsSehr erfreulich geht die Arbeit im Trainingslager in den Augen des Sportdirektors voran. «Das Teamgefüge ist gut, auch der Trainer konnte schnell integriert werden», so Stucki. «Neue Spieler werden herzlich empfangen.»Dabei seien Identifikationsfiguren von grosser Bedeutung: «Mit Shaqiri, Ajeti und Schmid haben wir gleich drei Kräfte aus der Region im Kader, die vorausgehen. Das ist aussergewöhnlich, das hatten wir in den vergangenen Jahren so nie.»… NeuverpflichtungenIm Grundsatz sieht Stucki nur punktuellen Handlungsbedarf. «Fast alle Spieler der Double-Saison sind noch da, es gibt eine Konstanz im Team, und das ist ein Riesenvorteil», so Stucki. «Wir wollen uns punktuell verstärken. Und wenn neue Spieler kommen, dann müssen sie bereits die Qualität mitbringen, um im ersten Saisonspiel gegen St. Gallen in der Startaufstellung stehen zu können.»Dies gilt beispielsweise für die bereits getätigten Zuzüge Keigo Tsunemoto und Koba Koindredi. Es ist kein Zufall, dass die beiden der defensiven Seite des Kaders zuzuordnen sind: «Besonders für die internationale Phase brauchen wir eine gewisse Stabilität, vor allem in der Verteidigung. Offensiv haben wir bereits Unterschiedsspieler im Kader», sagt Stucki.Beim ehemaligen Club von FCB-Trainer Ludovic Magnin unter Vertrag und aktuell verletzt: Alvyn Sanches.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Dass die beiden bisherigen Spielerverpflichtungen sowie der neue Trainer aus der Schweizer Super League und nicht dem Ausland kommen, sieht Stucki jedoch nicht als Ausdruck eines Paradigmenwechsels der Vereinsführung, der weg von Spektakelspielern aus ausländischen Ligen und hin zu mehr Super-League-Erfahrung führt. «Auch in der Vergangenheit wollten wir Spieler aus der Schweiz verpflichten, beispielsweise Ardon Jashari. Das ist dann einfach nicht gelungen.»Ein weiteres Beispiel für einen «spannenden Spieler» aus der Super League sei etwa Loic Lüthi vom FC Winterthur, ein Innenverteidiger. Oder: Alvyn Sanches von Lausanne. «Unser Umfeld wäre wohl auch für Sanches nach der Verletzung interessant. Doch die 10 Millionen Ablösesumme, die in der Presse genannt werden, sind weit weg von dem, was wir zahlen möchten. Stand jetzt haben wir mit Lausanne noch gar nicht über dieses Thema geredet.»Klaren Bedarf von Verpflichtungen sieht Stucki hingegen in der Innenverteidigung: «Da müssten wir schon noch etwas machen», so Stucki. «Letzte Saison haben wir gesehen, wie schnell es gehen kann, dass es auf der Position eng wird.» Wobei überstürzte Zuzüge jedoch nicht gewünscht sind: «Druck haben wir noch keinen, wir haben aktuell drei sehr gute Innenverteidiger sowie den jungen Marvin Akahomen.»… die Vertragssituation von Anton KadeDer Vertrag des deutschen Flügelspielers, der zuweilen auch auf der Rechtsverteidiger-Position agierte, läuft im kommenden Jahr aus. Entsprechend legt sich Stucki fest: «Wir brauchen eine Lösung in diesem Transferfenster. Entweder wir können den Vertrag verlängern, oder aber es kommt zu einem Wechsel.»Kade habe dabei signalisiert, gern einen nächsten Karriereschritt machen zu wollen, während der Verein an einer fortlaufenden Zusammenarbeit interessiert wäre. «Wir befinden uns nach wie vor in engem Austausch.»Befindet sich in engem Austausch mit der FCB-Führung: Anton Kade.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)… bevorstehende Abgänge«Aktuell ist noch nichts auf dem Tisch», sagt Sportchef Stucki, angesprochen auf mögliche bevorstehende Abgänge. «Das Transferfenster ist aber noch zwei Monate offen, da gehe ich schon davon aus, dass wir noch konkretes Interesse für gewisse Spieler erhalten werden.»Flügelstürmer Philip Otele: Ob der FC Basel ihn halten kann?Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Darauf angesprochen, ob mit Bénie Traoré und Philip Otele womöglich gleich zwei Stützen den Verein verlassen könnten, meint Stucki: «Ich gehe davon aus, dass sicher einer der beiden bleiben wird, wobei wir natürlich beide halten wollen. Aber klar: Wenn wie bei Thierno Barry letztes Jahr noch ein so gutes Angebot kommt, dann beurteilen wir das neu. Wir sind kein Verein, der Spieler blockiert. Der Preis muss einfach stimmen.»… Profit aus einem möglichen Thierno-Barry-Transfer nach EnglandVor etwas weniger als einem Jahr noch, da war Thierno Barry Basler Torgarant beim Saisonstart 2024. Nach seinem Wechsel zu Villareal scheint der Franzose bereits vor der nächsten Luftveränderung zu stehen, der Wegweiser zeigt in die Premier League. Ob davon auch der FCB profitiert?«Wir machen keine Verträge ohne Beteiligungen an Weitertransfers», stellt Stucki klar. Mehr will er aber nicht ins Detail gehen.… Xherdan Shaqiris Wunsch nach mehr RoutiniersIn der Medienrunde vom Dienstag sprach sich Xherdan Shaqiri zugunsten der Verpflichtung von mehr erfahrenen Routiniers aus. Angesprochen auf jenen Umstand, sagt Sportdirektor Stucki: «Mittlerweile haben wir ja fast nur noch Routiniers im Team, viele ganz junge Spieler sind nicht mehr übrig. Meiner persönlichen Ansicht nach sind auch genügend Akteure auf dem Platz, die älter als 30 Jahre sind und uns Stabilität geben – so zum Beispiel Marwin Hitz.»… das laufende Wettbieten um MetinhoGern würde der FC Basel weiterhin auf die Dienste des Mittelfeldmannes Metinho zählen, der ein halbes Jahr von Estac Troyes, Teil der City Football Group um Manchester City, ans Rheinknie ausgeliehen war. Im Rennen um den 22-Jährigen befinden sich aber auch weitere Interessenten, beispielsweise die Glasgow Rangers.«Die Verhandlungen sind sehr hart, aber wir sind dran», kommentiert Stucki die Angelegenheit. Der Spieler wolle unbedingt bei Basel bleiben, so Stucki, aber man streite sich mit Manchester City noch um die Ablösesumme. «Was sie verlangen, wollen wir aktuell nicht zahlen. Andere Vereine wären bereit, jene Zahlung zu leisten, doch Metinho möchte hierbleiben. Nun ja, irgendwann wird eine Seite weich.»… eine mögliche Rückkehr von Ivan RakiticAm Donnerstag wurde bekannt, dass Ivan Rakitic seine Karriere bei Hajduk Split beendet hat, womit eine von einigen Seiten herbeigesehnte Rückkehr zum FCB kein Thema mehr ist. Angesprochen auf den kroatisch-schweizerischen Doppelbürger, sagt Sportdirektor Stucki: Zu einem Kontakt sei es nicht gekommen.Dennoch stehe fest: «Rakitic ist ein äusserst guter Spieler, er hat eine Riesenkarriere gemacht. Wir haben aber bereits Shaqiri als erfahrene Kraft. Ob die Mannschaft zwei FCB-Stars ertragen hätte, da bin ich mir nicht sicher.»… die jungen Spieler im Team«Ich möchte dem Nachwuchs grundsätzlich immer die Chance geben, sich in professionellem Umfeld präsentieren zu können», so Stucki. «Doch deren Entwicklungen vorauszusagen, ist schwierig. So stiess Leon Avdullahu einst im Trainingslager neu zum ersten Team hinzu, niemand hatte ihn auf dem Schirm – und durfte in der Folge unter drei verschiedenen Trainern spielen. Er hat alle überzeugt.»Nach den Testspielen soll neu evaluiert werden, wer den Sprung in die erste Mannschaft schafft. Dabei kommen auch Leihen infrage, wobei sich Stucki durchaus bereit zeigt, mit direkter Konkurrenz in Kontakt zu treten: «Auch für uns wäre es das Beste, wenn die Jungen bei einem anderen Super-League-Verein spielen könnten, dann sehen wir die Spieler und können sie enger begleiten.»… Xherdan Shaqiri und Interesse aus Saudiarabien«Dass einem Saudi-Club Shaqiris Statistiken ins Auge stechen und dieser Umstand Interessen wecken könnte – das ist ein realistisches Szenario», sagt Stucki. «Der Spieler muss jenes Angebot dann auch prüfen. Ich gehe nicht davon aus, dass das jetzt bereits so weit ist, doch ausschliessen würde ich es nicht.»Auch glaubt Stucki aktuell nicht, dass der FCB-Captain einem Wechsel zugeneigt wäre. Ein Grund dafür sei für Shaqiri, so Stucki, «nun beweisen zu können, dass die letztjährige Leistung bestätigt werden kann – ich denke, das motiviert ihn extrem. Und für uns ist klar: Wir wollen, das Xherdan Shaqiri seine Karriere hier in Basel beendet.»Transferphase beim FCBNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare