Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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AboVor Spiel gegen Kopenhagen – Der FC Basel möchte wieder nach den Sternen greifenZwei Partien ist der FCB von der Teilnahme an der Champions League entfernt. Mit Kopenhagen wartet ein unangenehmer Gegner.Publiziert heute um 19:42 UhrXherdan Shaqiri und Co. möchten auch in der Königsklasse jubeln.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEs fühlt sich an wie eine Ewigkeit. In der Saison 2017/18 war der FC Basel letztmals in der Champions League vertreten. Dorthin möchte der Doublegewinner wieder. Was es dazu braucht? Ein erfolgreiches Playoff gegen den dänischen Meister FC Kopenhagen. Beim Heimspiel am Mittwoch (21 Uhr, BaZ-Liveticker) will der FCB vorlegen, um eine Woche später in Kopenhagen von einer guten Ausgangslage zu profitieren.Das ist zumindest der Plan von Trainer Ludovic Magnin, für den der Vergleich über allem steht, was er bislang in seiner Trainerlaufbahn gesehen hat. Magnin verspricht: «Wir spielen zu Hause, werden nicht viel kalkulieren.» Heisst: Auch wenn der Gegner im vierten Basler Heimspiel der Saison von anderem Kaliber als die bisherigen sein wird, verlangt der 46-Jährige, dass seine Mannschaft das abruft, was er ihr in den letzten Wochen eingetrichtert hat: ein hohes Pressing mit einer hohen Laufbereitschaft betreiben.Selbstverständlich wird Xherdan Shaqiri derjenige sein, um den sich das Basler Spiel formieren wird. Der 33-Jährige hat die Königsklasse nicht nur zweimal gewonnen, er weiss auch, wie es sich anfühlt, wenn der Basler Fussball eine magische Europacup-Nacht erlebt. «Natürlich», sagt der FCB-Captain, seien diese Emotionen, diese Erinnerungen an die grossen Spiele im St.-Jakob-Park da. «Als das Biel-Spiel am Samstag vorbei war, richtete sich mein Fokus komplett auf diese zwei Partien.»Shaqiri kontaktiert dänischen FreundDamit die Basler wieder nach den Sternen greifen können, braucht es «zwei Topleistungen», wie Magnin betont. Deshalb habe man bei der Herangehensweise für die Partie nichts dem Zufall überlassen. Sämtliche Spieler des dänischen Gegners sind den Basler Akteuren vorgestellt worden. «Dadurch wollen wir das Wettkampfglück auf unsere Seite ziehen», sagt Magnin. Ebenso hat Shaqiri mit seinem einstigen dänischen Chicago-Teamkollegen Tobias Salquist Kontakt aufgenommen, der am Freitag mit dem FC Nordsjælland in der Liga gegen Kopenhagen 1:3 verloren hat.Denn Shaqiri und Magnin betonen unisono, dass auf diesem Niveau «jedes Detail» entscheiden könne. Und auch, dass mit dem FC Kopenhagen ein starker Gegner auf den FCB wartet. Nicht nur, weil die Dänen über eine erfahrenere Mannschaft als Basel verfügen, sondern auch, weil sie in dieser Saison bislang zu performen wissen.Xherdan Shaqiri hat viele grosse Spiele mit dem FCB in der Champions League erlebt (hier 2012 gegen Bayern München).Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Dazu genügt allein der Blick in die Statistik: In neun Spielen in dieser Spielzeit hat die Mannschaft von Trainer Jacob Neestrup sechsmal zu null gespielt. Hinzu kommt, dass in der dänischen Offensive vieles über Mohamed Elyounoussi läuft. Der Norweger, der bei der letzten Basler Champions-League-Kampagne noch Rotblau trug, ist das Kopenhagener Pendant zu Shaqiri: Über ihn laufen die meisten Angriffe.Millionen für den FC BaselGeht es nach Magnin, soll es aber dazu nicht kommen. Im Wissen, dass das Erreichen der Königsklasse für den FC Basel nicht nur sportlich, sondern auch finanziell lohnenswert wäre. Allein für die Qualifikation zur Ligaphase der Champions League würde der FCB 17,5 Millionen Franken kassieren. Hinzu kämen wohl vier ausverkaufte Heimspiele, TV-Gelder und Prämien für jeden Punkt, den Basel in den acht Ligaspielen holt. Ein Sieg garantiert zwei Millionen Franken, ein Punktgewinn 700’000 Franken.Weitaus tiefer sind – im Falle eines Scheiterns gegen Kopenhagen – die Einnahmen in der Europa League. Doch damit auseinandersetzen mag man sich beim FC Basel in diesen Tagen nicht.Es wird vielmehr spannend zu beobachten sein, wie Ludovic Magnin seine Mannschaft am Mittwoch im Joggeli aufstellen wird. Bénie Traoré fällt verletzt aus, der Flügelspieler dürfte durch Anton Kade ersetzt werden. Und nach dem Abgang von Kevin Carlos zu Nizza deutet vieles darauf hin, dass Albian Ajeti im Angriffszentrum den Vorzug gegenüber Neuzuzug Moritz Broschinski erhalten dürfte.Und Xherdan Shaqiri? Er wird in seiner Funktion als Leader das Basler Kollektiv, das in dieser Zusammensetzung noch nie international gespielt hat, anführen. Shaqiri sagt vor dem Hinspiel: «Ich bin mit hohen Zielen nach Basel gekommen. Deshalb sollte jedem klar sein, wie wichtig diese beiden Partien für den FC Basel sind.»Der FC Basel vor dem Champions-League-PlayoffDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboTrotz Basler Sieg – Im FCB-Sturm herrscht Flaute – nur Otele überzeugtWas gegen St. Gallen schon ein Manko war, zeigt sich auch gegen GC: Der FC Basel muss im Angriff einen Zacken zulegen.Publiziert heute um 14:14 UhrFCB-Stürmer Albian Ajeti durfte zweimal von Beginn an ran. Ein Tor wollte ihm dabei aber nicht gelingen.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
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FCB-Vorbereitung – FC Basel testet gegen VillarrealDie Vorbereitungspartien von Rotblau sind bekannt: Als Hauptprobe auf den Saisonstart wartet der Ligafünfte aus Spanien.Publiziert: 19.06.2025, 18:02Xherdan Shaqiri, hier im Testspiel vom Januar gegen Thun, bestreitet mit dem FC Basel fünf Testspiele.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Samstag startet der FC Basel mit einem öffentlichen Training seine Saisonvorbereitung (Felder 19/20, Sportanlagen St. Jakob, ab 10.30 Uhr). Inzwischen ist auch bekannt, dass der FCB vor dem Ligastart von Ende Juli fünf Testspiele bestreitet. Der prominenteste Gegner ist der letzte in dieser Serie: Am 19. Juli spielt das Team von Ludovic Magnin in Altach gegen Villarreal. Bei den Spaniern, die sich als Tabellenfünfter für die Champions League qualifizierten, ist nach vor Thierno Barry unter Vertrag.Die Testspiele des FC Basel im Sommer 20255. Juli, 15 Uhr in Nenzing: SCR Altach – FCB10. Juli, 18 Uhr in Rapperswil: FC Rapperswil-Jona – FCB12. Juli, 13 Uhr auf dem Nachwuchs-Campus Basel: FCB – FC Winterthur16. Juli, 13 Uhr im Raum Basel: FCB – FC Wil19. Juli, 18 Uhr in Altach, Cashpoint Arena: FCB – Villarreal CFDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboStaff-Mitglied beim FCB – Simone Grippo will besser machen, was bei ihm damals versäumt wurdeDer 36-Jährige ist seit Januar für die verliehenen FCB-Spieler zuständig – und schöpft dafür aus dem eigenen Erfahrungsschatz.Publiziert heute um 18:54 UhrIst seit diesem Sommer Mitglied in Ludovic Magnins Staff: Simone Grippo (rechts).Foto: Urs Lindt / FreshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
Die Frage nach dem FCB-Spiel – Muss Fabio Celestini die Startelf gegen YB anpassen?Mit Winterthur, YB und erneut Winterthur bestreitet der FC Basel innerhalb von acht Tagen drei Ligaspiele. Doch Fabio Celestini war bisher kein Fan von Rotationen.Publiziert heute um 12:07 UhrAm 6. Oktober ist es Fabio Celestinis FCB im Joggeli gelungen, YB zu schlagen. Folgt am Mittwoch der nächste Sieg?Foto: Peter Klaunzer (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Freitag sagte FCB-Trainer Fabio Celestini: «Für die Startaufstellung gegen Winterthur interessiert mich das YB-Spiel am Mittwoch nicht.» Man wisse nie, was passiere – eine schlechte Leistung oder eine Verletzung könne den ganzen Plan, den man sich zurechtgelegt habe, durcheinanderbringen.Nichts also mit Taktieren und den einen oder anderen Spieler gegen Winterthur schonen, damit er im voraussichtlich schwierigeren Spiel in Bern voll fit ist. Fabio Celestini stellte am Samstag genau jene elf Spieler auf, von denen er überzeugt war, dass sie die beste Leistung erbringen. Das hat sich ausgezahlt. 6:1 ist ein überdeutliches Resultat.Umso mehr dürfte sich Celestini dazu verleitet fühlen, das zu tun, was er seit seiner Ankunft in Basel meist praktizierte: Nach einer guten Leistung seiner Mannschaft möglichst wenig in der Startelf zu verändern. «Never change a winning team» also. Doch dagegen gibt es Argumente.Denn nachdem die Basler bereits am Mittwoch in Bern antreten, empfangen sie nur drei Tage danach den gerade erst niedergekanterten FC Winterthur im Joggeli. In so einer englischen Woche ist es üblich, die Belastung auf die Spieler zu verteilen.So wäre es beispielsweise eine Möglichkeit, Albian Ajeti, der in Winterthur rund 20 Minuten zum Einsatz kam, anstelle von Kevin Carlos aufzustellen. Oder den beiden Flügelspielern Bénie Traoré und Xherdan Shaqiri lediglich einen Teileinsatz zuzugestehen. Gerade bei Shaqiri, der zuletzt fit und von seinen Wadenproblemen weitestgehend befreit wirkte, mutet das sinnvoll an.Nur eben: Gegen Winterthur sah es gut bis sehr gut aus, was der FCB – und insbesondere Xherdan Shaqiri – zeigte. Soll man dem Star und den anderen Leistungsträgern beim so prestigeträchtigen Spiel gegen YB wirklich eine Pause zugestehen?Der FCB gewinnt gegen WinterthurAbonnieren Sie den Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder jede gängige Podcast-App.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare