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Das 3:0 gegen Winterthur ist die dritte Partie in Folge, in welcher der FC Basel kein Gegentor kassiert. Das liegt auch an einem Österreicher.

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    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Dernière für den FCB – und Michael Lang? Die Mannschaft von Fabio Celestini liefert in der bedeutungslos gewordenen letzten Partie gegen Yverdon ein 0:0 und beendet die Saison auf dem 8. Platz. Publiziert heute um 23:08 Uhr Michael Lang scheitert kurz vor seiner Auswechslung an Yverdon-Goalie Bernardoni. Foto:…

  • Platztausch im Schweizer Cup: Der FC Basel empfängt Biel im heimischen Joggeli

    Platztausch im Schweizer Cup – Der FC Basel empfängt Biel im heimischen JoggeliDie Revanche für den Cupfinal in Bern findet am Samstag, 16. August in Basel statt.Publiziert heute um 18:16 UhrDas letzte Mal gab es für den FC Basel gegen Biel in Bern einen silbernen Pokal – dieses Mal gibt es ein Heimspiel.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSo haben sich die Anhänger des FC Biel diese Revanche für den Cupfinal vom 1. Juni kaum vorgestellt: Anstatt dass der Promotion-League-Vertreter den FC Basel in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cup-Wettbewerbs in der heimischen Tissot-Arena empfängt, wo die Bieler in der Vorsaison sowohl den FC Lugano als auch den BSC Young Boys eliminierten, reisen die Seeländer am Samstag, 16. August nach Basel. Dorthin, wo der St.-Jakob-Park steht, in dem sie ihre eigentliche Heimpartie austragen werden.Der Grund für den Platztausch, um den die Vertreter des FC Biel-Bienne den FCB ersucht haben, ist simpel: Die Tissot-Arena steht den Bieler Fussballern an besagtem August-Wochenende nicht zur Verfügung.Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Underdog bei den Baslern für die 1:4-Finalniederlage revanchieren wird, ist damit noch etwas kleiner als dass sie dies ohnehin schon ist. Angepfiffen wird die Begegnung um 20.30 Uhr.Der FC Basel und der Cupfinal gegen BielNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • «FCB direkt» – Rotblau total: FC Basel: Luxusproblem im Sturm, Not in der Abwehr…

    Podcast«FCB direkt» – Rotblau total – FC Basel: Luxusproblem im Sturm, Not in der Abwehr…… und ein emotionales Wiedersehen mit Fabian Frei.Publiziert heute um 16:30 UhrAbonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify oder Apple Podcast.Beim FC Basel läufts vorne rund: Kein Team hat in dieser Saison mehr Tore erzielt (okay, aber drei weitere haben auch 18 Treffer auf dem Konto). Rotblau hat nun sogar das Luxusproblem, dass mehr Angreifer, die man sich in der Startelf vorstellen könnte, einsatzbereit sind – dies, weil Albian Ajeti nach seiner Verletzung wieder fit ist. Spielt er gleich wieder? Oder startet Kevin Carlos, der zuletzt zwei Tore gegen St. Gallen erzielt hat? Was ist eigentlich mit Bradley Fink? Und könnten nicht auch zwei Stürmer gleichzeitig spielen?Im Gespräch mit BaZ-Autor Sebastian Briellmann ordnet Dominic Willimann ein, wer den Turm im Sturm geben wird. Sein Tipp: Gegen Winterthur wirds Carlos sein, gegen YB unter der Woche Ajeti.Weniger gut schauts zwei Reihen weiter hinten, in der Verteidigung, aus. Dort wird Jonas Adjetey wochenlang fehlen, stehen mit Adrian Barisic und Nicolas Vouilloz nur zwei arrivierte Innenverteidiger zur Verfügung. Sie dürften gegen Winterthur am Samstag (18 Uhr, Schützenwiese) beginnen. Oder bekommt auf einmal ein Teenager eine unverhoffte Chance?In diesem Spiel gibts für den FCB auch ein emotionales Wiedersehen mit Fabian Frei. An seinem neuen Schaffensort ist alles anders…Der Lesestoff zum ThemaSebastian Briellmann ist Autor der «Basler Zeitung». Er kümmert sich schwerpunktmässig um politische Themen.Mehr InfosDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB-Trainer im Interview: Ludovic Magnin: «Kevin Rüegg hatte Angst, als ich gekommen bin»

    FCB-Trainer im Interview – Ludovic Magnin: «Kevin Rüegg hatte Angst, als ich gekommen bin»Der 46-Jährige spricht über die Erziehung junger Spieler, den Traum der Champions League und seine Entwicklung als Trainer.Publiziert heute um 18:47 UhrLudovic Magnin im FCB-Trainingslager in Schruns.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkLudovic Magnin wirkt locker, als er am Samstagmittag in die Lobby des Teamhotels des FC Basel kommt. Drei Tage sind er und seine Mannschaft bereits in Schruns, vier intensive Trainingseinheiten haben sie bereits absolviert. Nun nimmt sich der neue FCB-Trainer im Rahmen einer Medienrunde Zeit für Fragen.Ludovic Magnin, heute Morgen wurden Sie kurz laut, als die jungen Spieler sich nach dem Training verabschieden wollten, ohne aufzuräumen.Es gibt gewisse Dinge, die mir sehr wichtig sind. Eines davon ist, dass Fussball eine Lebensschule sein soll. Ich verlange von den jungen Spielern, dass sie neben dem Platz Respekt vor den Älteren haben. Das Aufräumen nach dem Training gehört dazu.Als Sie in diesem Alter waren, haben Sie neben dem Fussball noch die Ausbildung als Grundschullehrer absolviert.Damals war das noch möglich. Bei Yverdon hatten wir noch keine zwei Trainings pro Tag. So war ich den ganzen Tag in der Schule oder beim Praktikum und bin am Abend ins Training gedüst. Dann kommst du um 20 Uhr nach Hause und musst noch die Dinge für den darauffolgenden Tag erledigen. Das hat mich geprägt und da habe ich diese Arbeitsmentalität entwickelt.Wären Sie ein strenger Lehrer geworden?Nicht unbedingt. Ich glaube, erst das Leben als Fussballer hat mir diese gewisse Härte gebracht.Was ist für Sie der Schlüssel im Umgang mit den jungen Spielern?Für mich ist der Wille des Spielers entscheidend. Er muss wissen, dass er noch viel zu lernen hat. Du bist unter Vertrag beim FC Basel, das ist schön. Aber der Weg ist trotzdem noch weit. Dann muss er probieren, umzusetzen, was man ihm sagt und es muss ihm klar sein, dass er mehr trainieren muss als beispielsweise ein Xherdan Shaqiri.Wie sind denn momentan die Perspektiven für die Nachwuchsspieler?Grundsätzlich ist es beim FC Basel schwieriger, junge Spieler kontinuierlich aufzubauen. Einfach, weil der Sprung von den Junioren in die erste Mannschaft hier grösser ist. Das Ziel ist es trotzdem, wieder einen Basler Jungen in die erste Mannschaft zu bringen. Da ist es natürlich ein Vorteil, dass wir viele englische Wochen haben werden, denn so können wir mehr rotieren.Finden Sie, Nachwuchsspieler werden heute zu sehr auf Händen getragen, sodass sie beim Sprung in die 1. Mannschaft auf die Welt kommen?Ich stimme der Aussage grundsätzlich zu. Aber es muss uns auch bewusst sein, dass meine Generation die Verantwortung dafür trägt. Wir sind diejenigen, die es korrigieren können. Die Gesellschaft ist heute wie sie ist, weil meine Generation die Kinder eben so erzogen hat.Was sind für Sie die entscheidenden Faktoren, damit aus einer Mannschaft eine richtige Einheit wird?Das beste Rezept ist gemeinsamer Erfolg. Dann ist es für mich als Trainer wichtig, einerseits den Fussballer zu erreichen, aber andererseits auch den Menschen dahinter. Und es braucht eine klare Hierarchie in der Mannschaft und eine Rollenverteilung für jeden einzelnen. Es hilft auch, abseits des Fussballplatzes etwas gemeinsam zu unternehmen und sich privat kennenzulernen.Wie war es damals für Sie, als Spieler vom FC Lugano nach Werder Bremen zu wechseln in Bezug auf die Integration?Ich hatte das Glück, dass mit Frank Verlaat jemand da war, der sich mir annahm und perfekt französisch sprach. Er und seine Ex-Frau haben mir sehr geholfen, mich zu integrieren. Der zweite Pluspunkt war, dass mich gleich zu Beginn Frank Baumann, der Kapitän, im Hotel abgeholt hat, da wir den gleichen Berater hatten. Wenn man mit Baumi und Verlaat in die Kabine kommt, links und rechts von einem, wie grosse Brüder, dann ist da ziemlich schnell Ruhe. (lacht)Also fühlten Sie sich schnell wohl, obwohl sie sich damals in Ihrer ersten Saison verletzten.Es gab zwei Seiten. Fussballerisch war alles zu schnell für mich und mein Körper war noch nicht dafür bereit. Aber in der Kabine hatte ich es schnell gut mit allen. Ich kann mich erinnern, dass wir einen Spielraum mit Dartscheiben hatten. Wir sind nach dem Training noch stundenlang geblieben und haben geredet.Sicherlich gingen Sie auch in den Ausgang. Ging da immer alles gut?Der Ausgang wurde immer toleriert, weil wir zum richtigen Zeitpunkt gingen. In den englischen Wochen war kein Ausgang möglich, das haben wir akzeptiert. Zudem ist das Mass an Alkohol sehr wichtig. Viele Fussballer gehen in den Ausgang und trinken nichts. Heute ist das tendenziell sogar noch professioneller geworden.Sie haben unter einigen grossen Trainern gespielt. Was haben Sie von ihnen mitnehmen können, was Sie heute noch prägt?Als Trainer gibt es einerseits die fachspezifischen Dinge und andererseits die Menschenführung. Bei jedem Trainer, den ich hatte, war immer eine der beiden Seiten sehr stark ausgeprägt und die andere war solide. Ich habe immer gewisse Dinge mitgenommen und versucht zu verstehen, was es war, das uns gerade erfolgreich macht.Einer Ihrer Trainer bei Werder Bremen war Thomas Schaaf. Er gilt als sehr harter Trainer.(lacht) Ja. Im Trainingslager waren wir um 7 Uhr wir am Strand, um 10 Uhr trainierten wir mit Medizinbällen und am Nachmittag war dann noch reguläres Training. In meinen Jahren in der Bundesliga war ich so fit, dass ich immer den Sinn dahinter gesehen habe. Das Wichtigste ist für mich: Es gibt nicht immer richtig oder falsch im Fussball. Jeder Trainer hat seine Idee. Bei Schaaf hatten wir zwei Tage vor dem Spiel doppelt trainiert. Im Trainerkurs lernt man heute, dass man zu diesem Zeitpunkt eigentlich eher weniger intensiv trainieren sollte. Aber es hat funktioniert, wir sind deutscher Meister geworden.Da waren aber noch viele weitere Trainer.Klar. Da waren auch Giovanni Trapattoni, Armin Veh, Lucien Favre, Roberto Morinini, Köbi Kuhn. Sie alle haben mich geprägt, sie alle hatten aber auch Schwächen. Sie zeichnete jedoch aus, dass sie die Intelligenz hatten, die eigenen Schwächen mit einem guten Staff zu kompensieren. Ich versuche, das auch zu tun.Was konnten Sie von sich selbst während Ihrer Trainerkarriere?Man wird von Club zu Club erfahrener. Am meisten gelernt habe ich nach meiner Entlassung beim FC Zürich. Das war in der Corona-Zeit, und auf den Trainerpositionen gab es kaum Wechsel. Ich blieb 15 Monate ohne Job, war viel zuhause und dachte über mich selbst nach und über den Fussball, den ich spielen lassen wollte.Was haben Sie konkret herausgefunden?Ich habe in Zürich beispielsweise zu lange zu viele Trainings gemacht. Als junger Trainer will man alles abdecken. Da können Sie meinen ehemaligen Spieler Kevin Rüegg fragen, er hatte Angst, als ich gekommen bin, weil er dachte, wir werden sechs Stunden pro Tag trainieren. Da habe ich mich weiterentwickelt.Als Sie danach den SCR Altach vor dem Abstieg bewahren mussten, konnten Sie kaum den Spielstil spielen lassen, den Sie sich in Ihrer Auszeit überlegt hatten, oder?In meiner bisherigen Trainerlaufbahn habe ich meinen Stil immer dem Kader angepasst, das mir zur Verfügung stand. Also habe ich in Altach mit Dreier- und Fünferkette gespielt, mit zwei Stürmern und extrem schnell umgeschaltet. In Lausanne liess ich erst auch eine Dreierkette spielen und habe meine eigene Idee dann Stück für Stück etabliert. Deswegen war es schön zu sehen, dass die Leute in der Schweiz nach drei Jahren gesagt haben: Lausanne spielt einen schönen Fussball. Und es ist noch schöner, wenn der grösste Club in der Schweiz, der einen Trainer sucht, diesen Fussball auch gerne bei sich sehen möchte.Ein weiterer Trainer, der Sie sehr geprägt hat, ist Lucien Favre. Sie spielten unter ihm in Echallens und bei Yverdon. Haben Sie heute noch Kontakt?In letzte Zeit ein bisschen mehr, manchmal etwas weniger. Als der FCB bei mir angerufen hat, habe ich Lucien gefragt, was er dazu denkt. Bei ihm weiss ich, dass ich seine ehrliche Meinung bekomme, denn er mag mich. Ich erinnere mich an damals, als ich noch keinen Führerschein hatte. Er holte mich für das Training ab und gab mir auf der Fahrt 15 Minuten Taktikschule. Das wäre heute unvorstellbar.Sie kennen die Champions League als Spieler. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, als Trainer in der Königsklasse zu spielen.Wir haben zwei Playoff-Spiele, um in die Champions League zu kommen. Es muss unser klares Ziel sein, das zu packen, auch wenn es brutal hart wird. Wir sind so nahe dran, diese unvergesslichen Momente zu erleben.Welche Erinnerungen haben Sie an die Champions League?Ich habe sehr gute und sehr schlechte Erinnerungen. In Lyon habe ich einen Alptraum erlebt, als wir mit Werder Bremen im Achtelfinal erst 2:4 und dann 2:7 verloren hatten. Aber es gab auch sensationelle Abende, gegen Inter Mailand oder gegen Barcelona mit Messi, Henry und Ronaldinho. Daran erinnerst du dich dein Leben lang.Transferphase beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB bleibt Erster: Der FC Basel besteht die Reifeprüfung

    AboFCB bleibt Erster – Der FC Basel besteht die ReifeprüfungBasel gewinnt gegen Sion 2:0, verteidigt die Leaderposition und blickt nun den Duellen mit Luzern und Meister YB entgegen.Publiziert heute um 13:08 UhrPflicht erfüllt: Der FC Basel gewinnt zum dritten Mal in dieser Saison sein Heimspiel gegen den FC Sion.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkGewiss, der FC Sion hat letztmals im vorigen Jahrtausend in Basel gewinnen können. Im August 1997 siegten die Walliser in der damaligen Nationalliga A im damaligen Joggeli 3:1, der dritte Gästetreffer der Partie gelang dem heutigen Sion-Trainer Didier Tholot. Entsprechend eine gefühlte Ewigkeit warten die Sittener auf einen dreifachen Punktgewinn im St.-Jakob-Park.Der Wunsch des FC Sion, dass sich das am 1. März 2025 ändern könnte, hat sich am Samstag bereits nach 25 Minuten zerschlagen. Erst ein Eigengoal von Benjamin Kololli und kurz darauf ein Kullerball von Xherdan Shaqiri ebnen dem FC Basel am 26. Spieltag der Super League den Weg zum 13. Ligasieg in dieser Saison.Dass Rotblau im Joggeli gegen Sion gewinnt – oder eben zumindest nicht verliert –, ist also nichts Besonderes. Speziell hingegen ist, dass der FCB im fünften Anlauf erstmals in dieser Saison eine Partie als Leader für sich entscheiden kann. Was nichts anderes heisst, als dass Basel unabhängig vom Ausgang der anderen Partien in dieser Spielrunde den Spitzenplatz verteidigt. Und damit vor den beiden mit Spannung erwarteten Duellen mit den Verfolgern Luzern und Young Boys weiter in vielversprechender Ausgangslage verweilt.Erinnerungen an JanuarEs ist aber nicht nur dieser erste Erfolg als Leader, der Fabio Celestini ruhiger schlafen lässt, sondern auch schlicht der Fakt, dass seine Mannschaft im Championat zum Siegen zurückgefunden hat. In den vorherigen drei Partien ist es dem FCB nicht gelungen, auch nur einmal die drei Punkte zu gewinnen.Bei einem weiteren Remis oder gar einer Niederlage gegen Sion hätte Basel viermal in Folge in der Super League nicht gewonnen. Damit hätte Rotblau seine längste Sieglosserie in der höchsten Schweizer Liga eingestellt. Die letzte ist noch gar nicht lange her. Zwischen November 2024 und Januar 2025 siegte Basel viermal nicht – ehe der FC Sion mit 4:1 im Joggeli bezwungen wurde…Erleichterung pur nach dem Schlusspfiff gegen Sion: FCB-Trainer Fabio Celestini.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Aber Fabio Celestini dürfte auch darauf stolz sein, dass seine Mannschaft ein ganz anderes Gesicht gezeigt hat als vor Wochenfrist in St. Gallen. Auch damals führte der FCB 2:0, musste sich am Ende aber trotz dominanter Spielweise mit einem 2:2 begnügen. Damals war von fehlender Reife bei Basel die Rede. Oder wie sich Dominik Schmid gegenüber dem Schweizer Fernsehen ausdrückte: «Wir wurden bestraft für unsere Dummheit.»Auch ohne Shaqiri stabilGegen Sion lässt der FCB aber keine Gegentreffer zu, beschäftigt die Walliser auch nach dem 2:0 weiter und lässt den Gegner kaum in die gefährliche Zone vorrücken. Auch wenn es kein spektakulärer, sondern ein glanzloser Sieg ist, gelingt dem FC Basel in diesem Duell die Reifeprüfung.Die Basler Defensive offeriert – anders als in der Ostschweiz – dem Gegner keine Eckbälle, und auch nach der Auswechslung von Shaqiri nach einer guten Stunde hält der FCB an seinem Gameplan fest. Das ist Teil dieses Prozesses, den Celestini immer wieder betont, den sein Team durchmacht und in dem es immer wieder Neues dazuzulernen gibt.Celestini hat folglich eine «sehr gute Mannschaft» gesehen, die mit «viel Energie» gespielt hat. Auch wenn es «zwei komische Tore» gewesen seien, die seine Equipe früh in Führung gebracht hätten, habe sein Team diese «schwierige Woche» erfolgreich zu Ende gebracht. Auch zufrieden zeigt sich der 49-Jährige mit der Tatsache, dass es dem FCB ein weiteres Mal gelungen ist, hinten die Null zu halten.Damit geht Rotblau mit viel Selbstvertrauen seine beiden nächsten Aufgaben an. Und diese sind alles andere als einfach: Am Sonntag vor dem Morgestraich tritt der FCB in Luzern an. Am Sonntag nach dem Morgestraich gastiert der Meister aus Bern im St.-Jakob-Park.Doch der FCB hat am Samstag – wie auch am Mittwoch im Cup gegen Carouge gezeigt –, dass selbst eine glanzlose Leistung genügt, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. So eben, wie eine immer reifer wirkende Mannschaft eine Partie gestalten kann, wenn sie in der Tabelle ganz oben steht.Mehr zum FC BaselDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Bei den Noten erhält für einmal auch Marwin Hitz Abzüge

    Die FCB-Spieler in der Einzelkritik – Bei den Noten erhält für einmal auch Marwin Hitz AbzügeBeim 2:2 in St. Gallen weist die Mannschaft des FC Basel ein ziemlich breites Leistungsspektrum auf.Publiziert heute um 23:06 UhrMarwin Hitz (Mitte) und Dominik Schmid (rechts) sind sich im Weg gestanden – und ermöglichen Christian Witzig (links) so den Anschlusstreffer, der St. Gallen ins Spiel zurückbringt.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4Wird in den ersten Minuten durch zwei zu unplatzierte St. Galler Abschlüsse warmgeschossen, um dann lange Zeit nur noch durch aktives Mitspielen und Herauslaufen positiv aufzufallen. Das ändert sich erst in der 78. Minute, als er – mit Dominik Schmid im Weg – eine Eckball-Flanke vor der Linie abprallen lässt. Es ist Hitz’ erster nenneswerter Patzer seit ganz langer Zeit und er bringt St. Gallen zurück ins Spiel, da Witzig zum 1:2 abstaubt. Ist dann beim 2:2 unschuldig, hat aber letztlich keinen guten Abend.Joe Mendes: 3,5Er gewinnt an diesem Abend eigentlich sehr viele Zweikämpfe. Aber bei jenen Zweikämpfen, die er nicht gewinnt, wird es mehrmals ziemlich gefährlich – vor allem dann, wenn Geubbels über seine rechte Abwehrseite kommt. Zudem hält er sich – ob so angeordnet oder nicht – in der zweiten Halbzeit nahezu komplett mit Rushes in die gegnerische Hälfte zurück, wenn der FCB in Ballbesitz ist.Adrian Barisic: 3,5Ist einer von zwei Basler Stamm-Innenverteidigern, die an diesem Abend mit Fehlpässen mehr als nur einmal auffallen. Hinzu kommt, dass er vor dem St. Galler 2:2 leicht ins Schlingern kommt und so den Ball in einer Situation zum Corner ins Aus spielt, bei der dies eigentlich nicht nötig erscheint.Jonas Adjetey: 3Ist einer von zwei Basler Stamm-Innenverteidigern, die an diesem Abend mit Fehlpässen mehr als nur einmal auffallen. Hinzu kommt, dass er beim 2:2 das Kopfball-Duell gegen Torschütze Geubbels verliert.Dominik Schmid: 4Hat in der ersten Halbzeit eine gute Rettungstat und über das ganze Spiel stimmt sein Mix aus Offensiv- und Defensivarbeit. Kommt dann aber vor dem Gegentor zum 1:2 Hitz in die Quere.Leon Avdullahu: 4Ist an den wenigen guten Basler Ballstaffetten beteiligt und in aller Regel auf seinem Posten. Aber insgesamt ein unauffälliger Auftritt auf der doppelt besetzten Sechser-Position.Léo Leroy: 5,5Holt sich beim Treffer zum 1:0 einen schönen Bonus, da er den schlecht zu ihm abgewehrten Ball nicht nur ins Tor drischt, sondern davor auch den zweitletzten Pass auf Traoré gibt. Und spielt auch sonst bis zu seiner Auswechslung in der 85. wie schon gegen Lausanne eine richtig gute Partie.Anton Kade: 4Hat in dieser Partie keine Situation, in der er den Alleingang sucht, anstatt den besser postierten Mitspieler zu sehen. Hat auch Anteil am Basler 1:0. Hat aber von allen FCB-Offensivspielern auch am meisten Platz und macht daraus insgesamt etwas wenig, bevor in der 73. Baro für seine Position am rechten Flügel reinkommt.Xherdan Shaqiri: 4,5Im Grunde ist das ein genügender Auftritt des Spielmachers, der mit seinen Bällen auch schon präziser war. Weil da aber diese scharfe Eckball-Flanke drin ist, die dem FCB in der 71. das 2:0 und den vermeintlichen Sieg bringt, ist es am Ende doch wieder etwas mehr. Hinzu kommt: Er wird in der 73. Minute und bei diesem erfreulichen Zwischenstand ausgewechselt. Erst danach fallen die Gegentore.Bénie Traoré: 4Im Gegensatzn zur Partie gegen Lausanne steht er wieder in der Startaufstellung. Weiss dabei mit Einsatz und Balleroberungen zu gefallen, holt sich aber Abzüge, wenn es ums Konstruktive geht, da seine Ideen nicht aufgehen und seine Pässe nicht ankommen. Ist unter dem Strich noch immer auf der Suche nach seiner Form und muss – was zuletzt zum Standard-Programm von Trainer Fabio Celestini geworden ist – in der 57. Minute als erster Basler zugunsten von Philip Otele raus.Kevin Carlos: 3Man kann durchaus auf die Idee kommen, dass er in der 79. per Kopf aus sieben Metern auf 3:1 erhöhen müsste. Der Ball jedoch kommt zu zentral auf FCSG-Goalie Zigi. Und sonst? Fällt er primär dadurch auf, dass er immer mal wieder am Boden liegt. Zum letzten Mal in der 84., als er im Strafraum eine Schwalbe zeigt, dafür Gelb sieht und gleich darauf für Ajeti ausgewechselt wird.Philip Otele: 5Er kommt in der 57. für Traoré und agiert einiges stringenter am linken Flügel als sein Vorgänger. Bedrängt dabei die St. Galler so, dass sie den Ball im Strafraum verlieren und Shaqiri beinahe Zigi im näheren Eck erwischt, aber den Ball ins Aussennetz schlenzt. Irritiert vor dem Eigentor zur Basler 2:0-Führung die St. Galler Abwehr und hat in der Folge noch einen brauchbaren Abschluss (74.).Romario Baro: 4Wird in der 73. für Kade eingewechselt, um dessen Platz am rechten Flügel zu übernehmen. Seine bevorzugte Position ist das nicht.Gabriel Sigua: 4Kommt in der 73. für Shaqiri, um dessen Position im offensiven Mittelfeld zu übernehmen. Bleibt dabei ohne grosse Szenen.Finn van Breemen: –Ersetzt in der 85. Leroy, womit Trainer Celestini das System auf eine Dreier-Fünfer-Abwehrkette umstellt. Ist zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.Albian Ajeti: –Kommt in der 85. für Carlos als Mittelstürmer. Ist zu kurz im Einsatz um benotet zu werden. Hat aber in der Nachspielzeit einen gefährlichen Kopfball, der knapp am St. Galler Tor vorbeistreift. Müsste Szenen wie diese in diesem Frühjahr zu Treffern nützen, will er sich beim FCB für eine Weiterbeschäftigung ab Sommer empfehlen.Der FC Basel in der Super LeagueDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare