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Neuzugang bei Rotblau

Schwedisches Offensivtalent Jeremy Agbonifo wechselt zum FC Basel

Jeremy Agbonifo von RC Lens und Gaetan Perrin von AJ Auxerre kämpfen um den Ball während des Ligue-1-Spiels im Stade Bollaert-Delelis am 27. April 2025.
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Wenige Stunden nach dem Auftauchen der ersten Gerüchte ist der Transfer bereits offiziell: Der 19-jährige Schwede Jeremy Agbonifo schliesst sich dem FC Basel per Leihe an. Die Basler besitzen zudem eine Kaufoption. Diese soll gemäss dem französischen Medium «L’Équipe» bei 4,5 Millionen Euro liegen. Agbonifo wechselte im letzten Winter vom schwedischen Erstligisten BK Häcken, Ex-Club von Bénie Traoré, leihweise in die Ligue 1 zum RC Lens. Nach acht Einsätzen und einem Tor verpflichtete Lens den U-21-Nationalspieler im Sommer fix für 6,5 Millionen Euro.

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«Wir hatten ihn schon länger auf dem Radar, aber bisher war er für uns finanziell nicht stemmbar», sagt FCB-Sportdirektor Daniel Stucki zum Neuzugang. «Er ist explosiv mit und ohne Ball sowie technisch extrem versiert. Und er spielt als Linksfüsser hauptsächlich auf dem rechten Flügel – damit ist er für unser aktuelles Kader sehr interessant.»

«Ich bin sehr glücklich, dass ich heute den Schritt zum FC Basel machen konnte», sagt Agbonifo selbst. «Der Club ist international bekannt dafür, dass sich junge Spieler hier hervorragend weiterentwickeln und ihr Talent auf höchstem Niveau zeigen können. Ich würde mich selber als explosiven, offensiven Spieler beschreiben, der mit einem starken linken Fuss gerne in Dribblings geht und der Mannschaft so versucht weiterzuhelfen.»

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Anlass zu Diskussionen geben hingegen die beiden Platzverweise gegen den FCB. Dass Roméo Beney zu Recht die zweite Gelbe und damit Rot sieht, bezweifelt niemand. Warum er aber zuvor schon Gelb gesehen hat, kann wohl nur der Ref erklären – was er gegenüber dem Basler Trainer so getan hat, dass dieser es nicht verstehen kann. Und auch, wer Beneys Szene gegen Boranjasevic sieht, der kommt zum Schluss: Man kann da sowohl ein Foul des Zürchers als auch des Baslers erkennen, wenn man will. Man kann auch einfach weiterlaufen lassen. Aber jemanden dafür zu verwarnen, drängt sich in keiner Weise auf.Geht es danach um die beiden Verwarnungen gegen Celestini, die schliesslich nach Schlusspfiff zu einem Platzverweis für den FCB-Trainer führen, dann ist es wohl so, dass dieser zwar nichts Schlimmes gesagt hat, aber sich halt ziemlich emotional äusserte. Und wenn er dabei die erste Gelbe gegen Beney – wie von Celestini selbst im Nachgang erzählt – als «Skandal» bezeichnete, dann muss man sagen: Es ist nicht so, dass man für diese Wertung eines Schiedsrichterentscheids nicht Gelb geben darf.Der O-TonWährend FCZ-Goalie Yanick Brecher danach findet, seine Mannschaft sei gut aus der Winterpause gekommen, kritisiert Dominik Schmid den Basler Auftakt in diese Partie, den er zwischen «schlecht» und «katastrophal» einordnet. Sein Fazit in Bezug auf die gesamten 90 Minuten fällt positiver aus: «Wir können mit diesem Punktgewinn beim FCZ zufrieden sein.»Die FolgeZum einen ist es so, dass den Baslern am Sonntag gegen YB wieder ein Spieler und noch dazu der Trainer gesperrt fehlen, während Taulant Xhaka nach zwei gesperrt verpassten Partien wieder zur Verfügung steht. Zum anderen hat sich die Situation des FC Basel in der Tabelle nur geringfügig verändert.Das bedeutet: Man ist noch immer Elfter. Der Rückstand auf Platz 10 und Lausanne-Sport beträgt nur noch einen Zähler, nachdem der Waadtländer Club am Samstag gegen den FC St. Gallen verloren hat (0:1). Weil allerdings der andere Lausanner Club – Stade Lausanne-Ouchy – am Sonntag in Lugano gewann, ist auch das Tabellenende wieder näher gerückt: Das Basler Polster auf den direkten Abstiegsplatz beträgt nun noch fünf Punkte.Mehr zum FC Basel im Klassiker gegen den FCZDritte Halbzeit – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Oliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare