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Moderne Methoden beim FC Basel

Selbst für Xherdan Shaqiri wird die Luft jetzt dünn

FC Basel Spieler Albian Ajeti und Xherdan Shaqiri trainieren im Sommerlager in Schruns unter der Leitung von Athletiktrainer Carlos Menendez.
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Ein scharfer Pfiff ertönt auf dem Fussballplatz des FC Schruns. Die Akteure des FC Basel eilen zu den Trinkflaschen. Die Übungseinheit ist zu Ende, der neue Trainer Ludovic Magnin nickt zufrieden.

Doch nicht Magnin ist es gewesen, der gepfiffen hat. Das Signal zum Übungsstopp ist von Carlos Menendez gekommen.

Der Athletik-Coach des FC Basel dirigiert Übungen, der Cheftrainer schaut zu – es ist kein seltenes Bild im Trainingslager in Österreich. Ungewöhnlich findet das FCB-Sportdirektor Daniel Stucki nicht: «Die Athletik-Sektion gewinnt im modernen Fussball weiter an Stellenwert, gehört inzwischen auch beim FCB zu den wichtigsten Abteilungen.»

Nicht nur Spieler fit zu machen, ist dabei das Ziel. Sondern insbesondere, Trainingsleistungen dann zu bremsen, wenn das Verletzungsrisiko wächst. Der Begriff, der im Fussball schon seit einiger Zeit alles umwabert: Belastungssteuerung.

4 Testspiele in 9 Tagen: FC Basel imitiert englische Woche

Der Versuch, diese Steuerung der Kräfte optimal zu gestalten und damit auch Verletzungen vorzubeugen, schlägt sich in verschiedensten Bereichen nieder. Beispielsweise der Planung von Testspielen: «Viele Vereine planen ihre erste Testpartie früh im Trainingslager. Wir hingegen bauen unsere Spieler seit der vergangenen Saison kontinuierlich dafür auf und haben unser erstes Testspiel bewusst ans Ende des Trainingslagers gesetzt», so Stucki.

Dazu passt: Die Trainingseinheiten unter Magnin sind in Schruns kurz, Spielformen gibt es wenige. Umso intensiver gestaltet sich dafür der Spielplan ab dem 10. Juli: Gleich vier Testspiele zwängen sich in neun Tage. 

Dominik Schmid und Benie Adama Traore vom FC Basel beim Training in Schruns, Fussball Super League, Juli 2025.

Es ist ein Versuch, die Intensität einer englischen Woche bereits im Leistungsaufbau zu berücksichtigen. Und damit früh den Rhythmus zu erlangen, der für die erfolgreiche Bewältigung der Dreifachbelastung nötig ist, die den FCB zumindest in der ersten Saisonhälfte aufgrund der sicheren Teilnahme an einer europäischen Gruppenphase begleiten wird.

Die Dosierung der Trainingsintensität erfolgt dabei unter Einbezug objektiver Parameter. Verschiedenste Formen der digitalen Datenerfassung laufen parallel. Im Training werden Herzfrequenz, Laufgeschwindigkeit und weitere Marker körperlicher Leistung erfasst. 

Hinzu kommt die subjektive Einschätzung der Spieler. So machen diese etwa täglich Angaben zur eigenen Schlafqualität oder dem Ermüdungsgrad nach dem Training. Zu Saisonbeginn ist die körperliche Leistungsfähigkeit von jedem Akteur präzise überprüft worden. Die Ergebnisse bilden die Basis, um mit einem Mix aus Wissenschaft, Selbstbeurteilung und Erfahrungswerten aus dem Vorjahr jene gemessenen Veränderungen richtig einzuordnen, die während einer Saison vorkommen.

Weniger Sauerstoff wie in einem Höhentraining

Es existiert aber auch eine neue Technologie, welche sowohl die Ausdauer als auch die Regeneration verbessern soll. Seit dem Trainingslager werden Hypoxie-induzierende Atemgeräte eingesetzt. «Hypoxia», übersetzt «Sauerstoffmangel», nennt sich der Programmpunkt, der einen täglichen Eintrag im Trainingsplan darstellt.

Über Masken wird den ruhenden Spielern dabei während einer Stunde intermittierend Atemluft zugeführt, deren Sauerstoffanteil künstlich gesenkt worden ist – so, als befände sich der Spieler im Höhentraining und müsse dadurch dünnere Luft atmen. Resultierender Effekt ist unter anderem eine Anreicherung des Blutes mit roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren. Dadurch, so zumindest der Gedanke, soll die Ausdauerleistung verbessert werden.

Als bekannte Methode im Ausdauersport möchte der FC Basel das Verfahren nun im Fussball anwenden, und zwar während der gesamten Saison. Zusätzlich zu zwei erworbenen Anlagen wurden während der Saisonvorbereitung zwei weitere gemietet. Auch betreuendes Personal ist in Schruns vor Ort.

Die Methode funktioniert auch umgekehrt. Wird die per Maske eingeatmete Luft mit zusätzlichem Sauerstoff angereichert (der Fachbegriff heisst nun «Hyperoxie»), kann die Regeneration beschleunigt werden. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Studie aus dem Jahr 2025, die den Einfluss der Methode auf semiprofessionelle Fussballspieler untersucht hat.

Spieler machen spürbare Fortschritte bei der Athletik

Der umfassenden Monitorisierung und fortschreitenden Technologisierung zum Trotz: Die wahre Effektivität der neuen Massnahmen lässt sich nur schwierig beziffern. «Steigert sich die Leistungsfähigkeit unserer Spieler um ein Prozent? Oder fünf? Das lässt sich heute kaum abschliessend beurteilen», so der Sportchef. 

Athletiktrainer Carlos Menendez vom FC Basel im Trainingslager in Schruns.

Noch schwieriger wird die Messung des Impacts bei Verletzungen von Spielern. Dennoch möchte der FC Basel im Spiel der Wahrscheinlichkeiten vermehrt auf das Pferd der Prävention setzen. Auch bei den Spielern komme dieser Ansatz gut an. «Sie haben die Verbesserungsschritte in der Athletik in der vergangenen Saison an sich selbst festgestellt und sind offen für neue Möglichkeiten», sagt Stucki.

Die grossen Clubs als Vorbild für den FC Basel

Es bedeutet nicht, dass der FCB in diesem Bereich das Rad neu erfindet. Vielmehr versucht er, sich an den besten (und reichsten) Fussballclubs der Welt zu orientieren. Clubs wie Manchester City, bei denen der Trainer- und Betreuerstaff nicht nur im Athletikbereich grösser ist. Clubs, die sich wie Tottenham Hotspur eigene Druckkammern statt der portablen Sauerstoffgeräte leisten können, um die gewünschten Höhentrainings-Effekte zu erzielen.

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Clubs aber auch wie Atlético Madrid, wo Carlos Menendez vor seiner Anstellung beim FCB arbeitete, Erfahrungen sammelte und dank derer er seit einem Jahr in Basel Impulsgeber für viele Veränderungen ist.

Sportchef Daniel Stucki glaubt, dass die Arbeit, die von Menendez und dem ganzen Staff geleistet wurde, einen wichtigen Anteil am Double-Gewinn in der vergangenen Saison hatte. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie und auch wie konstant die neuen Athletikmethoden des FC Basel Früchte tragen. Es ist ein Mix, bei dem vieles stimmen muss – und dieser Mix ist nur ein Stück eines grossen Puzzles, aus dem sich sportlicher Erfolg zusammensetzt.

Aber Stucki ist überzeugt: «All das erleichtert es auch einem Cheftrainer, gewinnbringend zu wirken.» Also investiert der FC Basel nicht nur direkt in Spieler, sondern auch indirekt, um die Leistung der Mannschaft zu optimieren und der neuen Mehrfachbelastung entgegenzutreten. Der Sportdirektor will in diesem Bereich keine Möglichkeit ungenutzt lassen, die sinnvoll und erschwinglich sein könnte. Denn er will keine Ausfälle verkraften müssen, die womöglich eben doch zu verhindern gewesen wären.

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