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Podcast zum Schweizer Fussball

«Wenn Celestini ein Angebot auf dem Tisch liegen hat, wird er diese Chance packen»

In der 288. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» geht es um den Cupsieg des FC Basel, der allerdings mit einer traurigen Nachricht endete. Nach dem 4:1 der Basler gegen den FC Biel kam es am Bahnhof Wankdorf zu einem Unfall, bei dem ein Fan von einem Zug erfasst und schwer verletzt wurde.

Darum sagte der Club die Titelfeier auf dem Barfüsserplatz kurzfristig ab. Am Montag gab es dann weitere Neuigkeiten rund um den Club: Trainer Fabio Celestini wird den FCB – trotz Double – vermutlich verlassen.

Währenddessen haben sich die Grasshoppers in der Barrage gegen den FC Aarau durchgesetzt. Der FCZ trennt sich von Trainer Ricardo Moniz, auch wenn er das von einem Journalisten am Telefon erfahren muss. Und wir wählen das Team der Runde, das sehr rotblau ist – aber nicht ganz so Basel-lastig, wie das unsere Hörerinnen und Hörer gerne hätten.

Die Themen:

  • 00:00 Schock nach dem Cupfinal

  • 05:17 Der FC Basel holt das Double

  • 13:34 Fabio Celestini vor dem Absprung

  • 22:12 GC bleibt in der Super League

  • 31:41 Der FCZ hat einen neuen Trainer

  • 38:24 Wir wählen das Team der Saison

  • 01:11:00 Gewinnspiel

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    AboAlles zum FCB-Spiel gegen Lausanne – Léo Leroy verwandelt das Joggeli in ein TollhausÜber 33’071 Zuschauer sorgen beim Sieg des FC Basel im Cup-Halbfinal gegen Lausanne für eine unvergessliche Atmosphäre.Publiziert heute um 19:47 UhrLéo Leroy schiesst den FC Basel gegen Lausanne in der 110. Minute zum Sieg.Foto: Priscila Bütler (Imago, Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Ausgangslage des FC BaselMit einem Sieg im Heimspiel gegen Lausanne-Sport würde der FCB seinen insgesamt 24. Cupfinal-Einzug der Vereinsgeschichte realisieren und die Chancen hochhalten, am Ende der Saison mindestens einen Pokal in die Höhe stemmen zu dürfen. Um dies zu schaffen, müssen die Basler allerdings eine Negativserie brechen: Seit über drei Jahren konnte der FCB gegen die Waadtländer kein Spiel mehr gewinnen.Für den FCB spricht aber die Formstärke von zuletzt fünf Siegen in Serie in der Super League. Die Kulisse an diesem Sonntagnachmittag ist einem Halbfinal auf jeden Fall würdig: 33’071 Zuschauer haben den Weg in den St.-Jakob-Park gefunden. Das ist ein Rekord, denn noch nie waren so viele Zuschauer bei einem Cup-Halbfinal im neuen Joggeli.Das SpielDie Gäste erwischen den besseren Start in die Partie und haben in der Startphase mehr Spielanteile. In der 27. Minute steigt Kévin Mouanga bei einem Lausanner Eckball am höchsten und bringt die Gäste per Kopf 1:0 in Führung. Danach erhöht der FCB den Druck; weil die Zuspiele im Schlussdrittel aber zu ungenau sind, schaut weiterhin wenig Zählbares heraus. Die grössten Chancen für den FCB in der ersten Halbzeit haben in der 41. Minute Philip Otele, der seinen Schlenzer knapp am rechten Pfosten vorbeiziehen sieht, und Metinho, der allein vor Lausanne-Goalie Letica scheitert.Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn gelingt dem FCB dann aber der Ausgleich. Der bis dahin blasse Bénie Traoré trifft nach einem Eckball in der 46. Minute zum Ausgleich. Der FCB ist nun definitiv im Spiel angekommen, nur wenige Minuten später vergibt der Ivorer eine Grosschance zum 2:1. Das rächt sich in der 65. Minute mit dem neuerlichen Führungstreffer durch Aliou Baldé. Doch eben dieser Baldé bringt den FCB zehn Minuten später mit einem Kopfball ins eigene Tor wieder in die Partie. In der 82. Minute vergibt Kevin Carlos allein vor Letica die Chance auf die Entscheidung, und so kommt es zur Verlängerung.In dieser greift nur noch der FC Basel an, Lausanne steht tief. Doch die Basler vergeben einige Topchancen: Léo Leroy schiesst aus bester Position am Tor vorbei (100.), Kevin Carlos sieht seinen Kopfball von Letica aus der Ecke gekratzt (104.). In der 110. Minute macht es Leroy dann besser und sorgt durch sein Tor zum 3:2 für die Entscheidung. Lausanne kann nicht mehr reagieren, und der FCB zieht in den Cupfinal ein.Stadion: St.-Jakob-Park. – 33’071 Zuschauende. – Schiedsrichter: San.Tore: 27. Mouanga 0:1 (Custodio). 46. Traoré 1:1 (Ajeti). 65. Baldé 1:2 (Letica). 75. Shaqiri 2:2. 111. Leroy 3:2.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Mendes (72. Kade), Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdulahu, Metinho (72. Kevin Carlos); Traoré (91. Soticek), Shaqiri, Otele (114, Baró); Ajeti (91. Leroy).Lausanne (4-3-3): Letica; Giger, Mouanga, Dussenne, Poaty (96. Fofana); Koindredi (63. Sow), Roche, Custodio (114. Oviedo); Okou (96. de la Fuente), Sène (76. Ajdini), Diabaté (63. Baldé).Bemerkungen: FCB ohne van Breemen (verletzt), Barisic, Cissé und Rüegg (alle im Aufbau). Lausanne ohne Bruchez, Sanches und Senaya (alle verletzt). – Ersatzbank FCB: Salvi, Fink, Sigua, Akahomen. – Verwarnungen: 84. Roche (Foul). 92. Ajeti (Foul). 107. Schmid (Foul). 116. Dussenne (Reklamieren).Die TaktikFabio Celestini lässt gegen Lausanne zum fünften Mal in Folge dieselbe Startelf auflaufen. Auch das 4-2-3-1-System mit und das 4-4-2 ohne Ballbesitz behalten die Basler bei. Lausanne schafft es aber in der ersten Halbzeit, mit seinem Dreiermittelfeld die Passwege im Zentrum zuzustellen und so die Basler zu vielen Fehlzuspielen zu zwingen. Dadurch kann der FCB nur selten Angriffe lancieren.In der zweiten Halbzeit stellt Celestini mit den Einwechslungen von Anton Kade und Kevin Carlos in der 72. Minute dann auf eine Raute im Mittelfeld und einen Doppelsturm um. Ab diesem Zeitpunkt ist der FCB deutlich überlegen. In der Verlängerung bringt er aber Léo Leroy für Ajeti und geht damit wieder auf ein 4-2-3-1 zurück.Der AufregerNach Leroys entscheidendem Tor in der Verlängerung wird der St.-Jakob-Park zum Tollhaus. So laut wie in den Schlussminuten war es im Joggeli lange nicht mehr. Für Lausanne hingegen bedeutete die nun ungebremste Euphorie den K.-o.-Schlag. Dominik Schmid sagt nach dem Spiel über die Stadionlautsprecher an die Fans gerichtet: «Zusammen mit euch im Rücken sind wir im Moment unaufhaltbar. Ihr habt uns in den Cupfinal gepusht, und jetzt gehen wir zusammen nach Bern!» Auch Lausanne-Trainer Ludovic Magnin zeigt sich beeindruckt von der Atmosphäre: «Unglaublich, was heute in Basel los war.»Das muss besser werdenBeim Führungstreffer der Waadtländer können im Basler Strafraum weder Metinho noch Jonas Adjetey Torschütze Mouanga am Kopfball hindern. Und auch beim zweiten Gästetreffer durch Baldé in der zweiten Halbzeit sieht die Basler Hintermannschaft nicht gut aus. Joe Mendes lässt sich ausdribbeln, Adjetey kommt zuvor nicht ins Kopfballduell. Danach steht die FCB-Defensive aber solide und lässt kaum noch Torchancen zu. Dennoch hat der FCB in den vergangenen Spielen solche Situationen besser lösen können.Das sagt der TrainerFabio Celestini jubelt nach dem Abpfiff ausgiebig vor der Muttenzerkurve, bevor er Richtung Kabine verschwindet. «Ich musste 120 Minuten lang mein Temperament zurückhalten. Die Mannschaft braucht während des Spiels einen ruhigen Trainer, auch wenn mir das nicht immer leichtfällt. Nach dem Schlusspfiff bin ich explodiert», erklärt er diese Szene.Zum Spiel sagt der FCB-Trainer: «Die ersten 30 Minuten waren schwierig, wir hatten viele Ballverluste. Man hat gesehen, dass der Druck in einem Halbfinal ein anderer ist als in einem normalen Ligaspiel. Ich wusste aber, dass Lausanne nicht über das gesamte Spiel so pressen kann wie in der ersten Halbzeit. Deshalb habe ich in der Halbzeit zur Mannschaft gesagt: Wir müssen einfach glauben, glauben, glauben.»So geht es weiterAm 1. Juni trifft der FC Basel nun auf den FC Biel, der am Vorabend überraschend YB aus dem Wettbewerb eliminierte. Doch zuvor steht für den FC Basel bereits ein anderes «Finalspiel» an, wie es Dominik Schmid jüngst bezeichnete. Am nächsten Sonntag empfangen die Basler im St.-Jakob-Park Servette Genf zum Spitzenspiel der Super League. Mit einem Sieg könnte der FCB seinen Vorsprung an der Spitze auf mindestens acht Punkte erhöhen.Erfreuliche Nachrichten gibt es für diejenigen, die für diese Partie bisher noch kein Ticket kaufen konnten und auf das Bundle-Angebot, in dem auch das letzte Saisonspiel gegen Luzern inbegriffen ist, verzichten wollen. Der FCB kündigte vor dem Spiel gegen Lausanne nämlich an, dass er auf den geplanten Einzelticketzuschlag verzichten werde. «Aufgrund der starken Kritik betreffend den 30-Prozent-Zuschlag auf die Einzeltickets für die letzten beiden Heimspiele wird auf die Preiserhöhung verzichtet. Die Einzeltickets werden ab Montag zu den regulären Preisen verfügbar sein», teilt der Verein auf seiner Website mit.Mehr zum Sieg des FC Basel gegen LausanneDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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