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Knieverletzung schwerwiegend

Bei Finn van Breemen deutet alles auf Saisonende

Finn van Breemen von FC Basel im Testspiel gegen FC Schaffhausen am 15. Januar 2025 in Basel. (Foto: Marc Schumacher/freshfocus)
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Was spätestens am Montag mit der Rückholung Marwin Akahomens vermutet werden musste, bestätigt sich zusehends: Finn van Breemen hat sich am Sonntag in Luzern beim Aufwärmen so schwer am Knie verletzt, dass er in dieser Saison kaum mehr zum Einsatz kommen wird. Oder wie das Fabio Celestini in Worte fasst, während das Knie des Niederländers zwecks klarer Diagnose weiter untersucht wird: “Bei Van Breemen bin ich pessimistisch.”

Der Trainer des FC Basel geht ebenfalls davon aus, dass Van Breemen in dieser Saison nicht mehr fit werden wird – anders als beim zweiten Innenverteidiger, der bis vor kurzem in seiner Startelf gesetzt war: Adrian Barisic hat einen Muskelfaserriss erlitten, von dem Celestini sagt, dass er auf einen Einsatz ab Mai hoffe. “Bei Barisic bin ich positiv.”

Vorerst werden damit weiterhin Jonas Adjetey und Nicolas Vouilloz die Basler Innenverteidigung bilden. So wie schon in Winterthur, wo die neue Abwehr, die erst wenige gemeinsame Minuten sammeln konnte, nach wackligen Startminuten eine solide Leistung zeigte und schliesslich ohne Gegentor blieb. 

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Doch ist «alles» zwangsläufig so wenig, dass er dafür nur eine solide Note erhält.Joe Mendes: 4,5Fast das gleiche Bild wie bisher: Mit viel Dampf und Zug nach vorne als Rechtsverteidiger unterwegs, geht dem Schweden im Angriffsdrittel meist die Stringenz ab. Eine kleine Ausnahme ist der eher einfache Querpass auf Schmid, den dieser mit einem abgefälschten Schuss zum 1:0 nutzt.Adrian Barisic: 5Bis zum frühen Sauthier-Platzverweis muss er ein paar kernige Duelle mit Komano bestreiten, die er immer irgendwie gewinnt. Danach darf er auch mal an vorderster Angriffsfront flanken. Und ist schliesslich einfach gut.Nicolas Vouilloz: 5Auch wenn Yverdon an diesem Abend nicht den grossen Test darstellt: Der Romand wirkt mit jeder Partie sicherer, die er in der Innenverteidigung beginnt. Schlägt zudem zweimal einen guten langen Ball auf Kevin Carlos. Bleibt anstelle Barisics im Spiel, da Trainer Fabio Celestini Jonas Adjetey erste Minuten nach dessen überstandener Stressfraktur im Fuss geben will. Und nun fragt sich: Wird Celestini seine Innenverteidigung nach der Länderspiel-Pause umstellen oder sich an die Formel «never change a winning team» halten?Dominik Schmid: 5Ob sein Schuss auch den Weg ins gegnerische Tor findet, wenn Gnakpo ihm nicht so entgegeneilte, dass er den Ball beim Blockversuch stark abfälscht? Wir werden es nie erfahren. Was wir hingegen wissen: Mit seinem Treffer zum 1:0 bricht der Basler Captain den Bann im Stade Municipal, zumal der FCB bereits in Überzahl spielt.Leon Avdullahu: 6Ist von der ersten Minute an mit seiner Präsenz und seinen Aktionen mitprägende Figur des Basler Spiels. Tritt dabei nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball stark auf. Und krönt schliesslich eine Leistung voller guter Entscheidungen mit seinem Distanzschuss zum 3:0 (51.). Darf wenige Minuten später seinen Arbeitstag beenden.Romario Baro: 5Fast so präsent wie Nebenmann Avdullahu, leistet der Portugiese mit einem Pass auf Assistgeber Shaqiri eine wichtige Mitarbeit zum 2:0. Unter dem Strich einfach ein guter Auftritt als halblinker Akteur auf der doppelt besetzten Sechser-Position.Anton Kade: 4,5Ist in den Startminuten am rechten Flügel auffälliger als nach dem Platzverweis gegen Sauthier. Verdient sich aber alleweil eine solide Note, zumal er nach Mendes’ Auswechslung dessen defensiveren Part eine Reihe weiter hinten ausfüllt.Xherdan Shaqiri: 5Natürlich ist er auch an diesem Abend der Dirigent des Basler Offensiv-Orchesters, das schliesslich vier Tore produziert. Dabei sind aber vor allem seine Chips oft nicht ganz von jener Präzision, die man von ihm zuletzt mehrfach gesehen hat. Die alles überstrahlende Ausnahme bildet dabei natürlich der perfekte Ball auf Traoré, der diesem das Volley-Tor zum 2:0 ermöglicht.Bénie Traoré: 5,5Ist immer ein Aktivposten und dabei nicht ausnahmslos stringent. Aber er hat mit seinen auffälligsten Momenten entscheidenden Anteil am letztlich deutlichen Basler Sieg: Provoziert erst Sauthiers unglückliches Einsteigen gegen ihn, die dem Jubilar (100 Spiele für Yverdon) via VAR direkt Rot bringt (19.). Und macht dann beim 2:0 des FCB alles richtig, da er dieses erst einleitet, dann durchsrpintet und so den starken Shaqiri-Chip perfekt erreicht, um ganz ähnlich wie in Winterthur per perfektem Volley ins gegnerische Tor zu treffen (45.+1).Kevin Carlos: 5Macht in der 60. Minute, was inzwischen fast alle Fussballer machen, wenn sie erstmals gegen ihren Ex-Club treffen: Jubelt höchst verhalten über seinen Diagonalschuss zum 4:0. Dieser bringt ihm letztlich eine gute Note in einem ansonsten soliden Spiel.Marin Soticek: 4,5Wird in der 57. Minute für Traoré eingewechselt und zeigt am linken Flügel viel Einsatz, ohne dass er dafür statistisch belohnt wird.Léo Leroy: 4,5Wird in der 58. Minute für Avdullahu eingewechselt und zeigt im defensiven Mittelfeld viel Einsatz, ohne dass er dafür statistisch belohnt wird.Albian Ajeti: 4,5Wird in der 58. Minute für Mendes eingewechselt. Spielt aber als zweite Spitze neben Carlos, während Kade nach hinten rückt. Wird mit einem abgeblockten Befreiungschlag zum Assistgeber beim 4:0 seines Sturmpartners.Jonas Adjetey: 4Kommt in der 70. für Barisic und gibt damit nach dreiwöchiger Verletzungspause sein Comeback in der Innenverteidigung. Hat dann kaum Arbeit – und als er sie dann doch hat, lässt er Torschütze Rodrigues vor dem 1:4 etwas gar viel Raum. In Anbetracht des klaren Ergebnisses sei dies verziehen. Etwas Abzug gibt es dafür aber schon.Gabriel Sigua: –Wird in der 79. für Shaqiri eingewechselt und ist damit der zweite, noch etwass bemerkenswertere Comeback-Spieler des FC Basel an diesem Abend. Hat nämlich sein letztes Pflichtspiel am 14. Mai bestritten, bevor ihn eine Sprunggelenks-Verletzung ausser Gefecht setzte. 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  • Rot nach Tätlichkeit: Albian Ajeti: Ein Ausfallschritt aufs Abstellgleis

    AboRot nach Tätlichkeit – Albian Ajeti: Ein Ausfallschritt aufs AbstellgleisIn einer Partie, die eigentlich fertig und für den FC Basel gewonnen ist, verliert der Stürmer die Nerven und schadet vor allem sich selbst.Publiziert heute um 05:46 UhrOhne Worte: Albian Ajetis Abgang, Sekunden vor dem Abpfiff.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEs steht 4:1 für den FC Basel. Es sind nur noch Sekunden bis zum Abpfiff. Die Geschichte ist geschrieben. Sie handelt von Marwin Hitz’ Vertragsverlängerung. Von Xherdan Shaqiris Ideen. Von Dominik Schmids Rehabilitation nach der missglückten Lugano-Partie. Und von einem letztlich überzeugenden Auftritt der Basler vor heimischem Publikum.Albian Ajeti ist darin eine Randnotiz. Bis eben zu diesem Moment, da er dem Ganzen ein weiteres Kapitel hinzufügt und damit primär an seiner eigenen Geschichte schreibt.Abseits des Spielgeschehens hat es sich zugetragen. Zunächst, da nimmt man nur Sion-Verteidiger Federico Barba wahr. Er liegt am Boden, die Hand am Fussgelenk. Dann sieht man, wie Schiedsrichter Sandro Schärer sich aufmacht, um auf Geheiss des VAR die Bilder zu sichten.Und dann sieht man diese Bilder: Ein erster Schritt in Richtung Barba. Dann ein Ausfallschritt, sodass Ajeti den Gegner irgendwo in der Hacke, bei Knöchel und Achillessehne, trifft. Es wirkt nicht sonderlich heftig. Schon gar nicht brutal. Aber es wirkt sehr beabsichtigt. Ohne jede Notwendigkeit. Und damit ist es eine Tätlichkeit.Das sieht auch Schärer nicht anders. Nach kurzem Studium kehrt er zurück und zeigt Ajeti folgerichtig direkt die Rote Karte. Platzverweis. Sperre von mindestens zwei Spielen. Und vor allem: zurück auf Feld eins für Albian Ajeti – oder gar noch etwas weiter nach hinten, in der Gunst des Trainers und in der Hierarchie der Mannschaft.«Schade» findet dieser Trainer die Aktion seines Stürmers. Und Fabio Celestini sagt auch, dass das nun schwierig sei für seinen Spieler. Aber auch, dass die Mannschaft Albian Ajeti brauche.Wie er das meint, das lässt sich nur interpretieren. Vorerst, da hat sich Albian Ajeti der Chance beraubt, mit Einsätzen Werbung in eigener Sache zu machen. Ganz sicher, solange er gesperrt ist. Vielleicht aber auch darüber hinaus. Denn eine unnötige, ja dumme Rote Karte, wie er sie sich geholt hat, bringt in aller Regel nebst der Sanktion durch die Liga auch Minuspunkte beim Trainer.Bei diesem hatte Ajeti schon zuvor einen schweren Stand. Das haben die Partien im Spätherbst gezeigt, wo er hinter Kevin Carlos nur noch Einwechselspieler für die Rolle als Stossstürmer war und dabei nicht mehr auf Touren kam. Und noch mehr ist dies bei Wiederbeginn der Meisterschaft ersichtlich gewesen: Vor einer Woche, beim Spitzenspiel in Lugano, blieb ein gesunder Ajeti ohne Aufgebot komplett aussen vor.So gesehen wäre die Sion-Partie eigentlich als Fortschritt gedacht gewesen. Ersatzbank, dann Einwechslung in der 69. Minute. Doch mit dem Ausfallschritt zum Schluss ist sie das Gegenteil und vorläufiger Tiefpunkt. Denn nun droht Albian Ajeti zumindest temporär das Abstellgleis. Und damit auch der baldige Abschied von seinem Heimatclub, dem FC Basel.Denn Albian Ajeti muss spielen, damit er einen Vertrag hat, der auch nach dem 30. Juni 2025 noch gültig ist. Lange haben die Basler Verantwortlichen im Januar vor einem Jahr gefeilscht, bevor ein Papier aufgesetzt werden konnte, welches die Rückkehr zur Zufriedenheit beider Parteien besiegelte. Zu wenig überzeugend war der Fitnesszustand des Angreifers zum damaligen Zeitpunkt.Wesentlicher Bestandteil des Kontrakts: reguläre Laufzeit für eineinhalb Jahre, Option auf automatische Verlängerung bei Erfüllung gewisser Leistungsparameter.Meist sind diese Parameter primär an Einsätze geknüpft. Und zwar so, dass eine klare Mehrheit der Spiele bestritten werden muss, damit die Bedingung zur Verlängerung erfüllt ist. Bei einem Torjäger wie Ajeti kann es sich auch um einen Mix handeln, könnten Skorerpunkte eine Rolle spielen – oder gar allein den Ausschlag geben.Aktuell hat der FC Basel 23 Pflichtspiele in Liga und Cup absolviert. Ajeti steht – auch aufgrund einer zwischenzeitlichen Verletzung, die ihm nach gutem Beginn im Sommer den Schwung nahm – bei 20 Einsätzen und 12 Skorerpunkten (7 Tore).Das ist gesamthaft gesehen sehr ordentlich. Aber es ist nicht herausragend für einen, der schon einmal Torschützenkönig der Super League war. Das war bei seiner zweiten von inzwischen drei rotblauen Phasen. Und vor seinem nächsten erfolglosen Versuch im Ausland. Und es ist – nach allem, was man weiss – auch noch nicht genug, damit sich der Vertrag automatisch verlängert. So, wie es unwahrscheinlich ist, dass man ein neues Papier aushandelt, um die Zusammenarbeit auch dann fortzusetzen, wenn diese eigentlich enden würde.Albian Ajeti weiss das natürlich. Und auch er wird den Tribünenplatz in Lugano nicht als positives Zeichen gewertet haben. Hat das bereits genug Frust verursacht, um sich gegen Sion zu einer Kurzschlusshandlung hinreissen zu lassen? War es vielleicht eher eine gegnerische Provokation, die zu diesem Ausfallschritt führte? Oder war es etwas ganz anderes?Im Moment weiss man das nicht, weil sich Albian Ajeti noch nicht dazu geäussert hat. Irgendwann wird wohl der Tag kommen, an dem er das tut.Ganz sicher ist: Am nächsten Wochenende im Klassiker gegen den FC Zürich fehlt Albian Ajeti gesperrt. Und man darf gespannt sein, welche Rolle er einnimmt, wenn er wieder spielberechtigt ist.Der FCB gegen SionDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare