Der FC Basel bestätigt Abgang von Davide Callà zur Schweizer Nati

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Der FC Basel bestätigt Abgang von Davide Callà zur Schweizer Nati

Resultate, Transfers, News: Mit dem tagesaktuellen Sport-Ticker bleiben Sie über das laufende Geschehen stets informiert. Die neuesten Meldungen aus der Welt des Sports.

14:29 Uhr

Basel bestätigt Callà-Abgang

Die Woche über wurde es immer konkreter, nun hat mit dem FC Basel eine Partei bestätigt, dass Davide Callà neuer Assistenztrainer von Murat Yakin bei der Schweizer Nationalmannschaft wird. Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Sion-Spiel sagte Mediensprecher Simon Walter: «Die Verhandlungen sind kurz vor Abschluss. Es wird nächste Woche mit dem SFV gemeinsam kommuniziert. Dass er per sofort fix geht, ist ausgeschlossen.»

Davide Callà wird Assistenztrainer der Nati.

Bild: Alexander Wagner

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Callà wird bis Saisonende ein Doppelmandat übernehmen, bereits beim Zusammenzug im März wird er bei der Nati mit dabei sein. Per Sommer wechselt er dann fix zum SFV. Der FCB verliert mit dem 40-Jährigen einen Assistenztrainer, dessen Rolle auf diese Saison hin zwar kleiner wurde, weil mit Luigi Nocentini ein weiterer Assistent geholt wurde, der enger mit Fabio Celestini zusammenarbeitet. Der aber hoch geschätzt ist, nahe an den Spielern, mit seiner Vielsprachigkeit enorm wichtig und vor allem auch den FCB in- und auswendig kennt.

Im Sommer endet für Callà aber seine zweite Zeit beim FCB, nachdem er den Klub bereits als Spieler 2018 nach vier Jahren verlassen hatte. (cfe)

12:49 Uhr

Cody Almond tritt zurück

Cody Almond beendet seine Karriere, wie der ehemalige Stürmer von Genève-Servette und Lausanne in den sozialen Medien bekanntgab. Der 35-jährige Kanada-Schweizer war zuletzt ohne Klub, nachdem er mit Lausanne im vergangenen Frühling im Playoff-Final den ZSC Lions unterlegen war.

Cody Almond (links) hier an den Olympischen Spielen 2018. –> <!–>

Cody Almond (links) hier an den Olympischen Spielen 2018.

Alexandra Wey / KEYSTONE

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Almond kam 2012 in die Schweiz und spielt während sieben Saisons für Servette, ehe er zum Lausanne Hockey Club wechselte. In der National League bestritt der Stürmer 465 Partien, dabei verzeichnete er 225 Punkte. Almond spielte auch für die Schweizer Nationalmannschaft, so unter anderem an den Winterspielen 2018 in Südkorea.

10:54 Uhr

Biathlon-Chef Lukas Keel verlässt Swiss-Ski

An der Spitze des Schweizer Biathlon-Teams kommt es per Ende Saison zu einer personellen Änderung. Lukas Keel, seit Sommer 2021 Chef Biathlon bei Swiss-Ski, habe sich dazu entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen, teilt Swiss-Ski mit.

Biathlon-Chef Lukas Keel verlässt Swiss-Ski per Ende Sasion.

Biathlon-Chef Lukas Keel verlässt Swiss-Ski per Ende Sasion.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

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Keel wechselt nach vier Jahren als Biathlon-Chef zurück in die Sportindustrie. Wer auf den 57-jährigen Sarganserländer folgen wird, ist noch offen. (sda)

10:08 Uhr

Vier Spielsperren gegen Mourinho

Der türkische Fussballverband hat José Mourinho, den Coach von Fenerbahce, für vier Spiele gesperrt. Der Portugiese wird wegen abfälligen und beleidigenden Äusserungen und unsportlichem Verhalten belangt.

José Mourinho, der Coach von Fenerbahce, wird für vier Spiele gesperrt. –> <!–>

José Mourinho, der Coach von Fenerbahce, wird für vier Spiele gesperrt.

Olivier Matthys / EPA

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Mourinho muss zudem eine Strafe von rund 42’000 Euro zahlen. Nach dem Derby gegen Galatasaray (0:0) am Montag hatte Mourinho bei der Pressekonferenz gesagt, dass die Leute auf der gegnerischen Bank nach einer strittigen Situation «wie Affen» herum gesprungen seien.

Mourinhos Aussage war eingebettet in eine generelle Kritik an den Leistungen türkischer Schiedsrichter, deren Auftreten er schon länger hinterfragt. Als Folge davon hat der Slowene Slavko Vincic das jüngste Istanbuler Stadtderby geleitet. (sda/dpa)

09:46 Uhr

Weltcup-Sieg Nummer 33 für Fanny Smith

Skicrosserin Fanny Smith feiert im georgischen Gudauri ihren 32. Weltcup-Sieg im Einzel, den ersten seit März 2023. Bei den Männern klassieren sich Tobias Baur (4.) und Ryan Regez (5.) in den Top 5.

Fanny Smith gewinnt beim Skicross-Weltcup im georgischen Gudauri.

Fanny Smith gewinnt beim Skicross-Weltcup im georgischen Gudauri.

Pascal Muller/Freshfocus / freshfocus

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Smith beendete ihre längere Phase der Sieglosigkeit auf souveräne Art und Weise. Die 32-jährige Waadtländerin gewann sowohl ihren Viertel- wie auch Halbfinal. Im Final startete sie wiederum stark und ging in Führung, ehe Jole Galli stark aufkam. Doch Smith behauptete sich gegen die Italienerin, die ihrerseits von der letztlich drittklassierten Kanadierin India Sherret noch fast überholt wurde.

«Am Morgen fühlte ich mich nicht so gut, sondern sogar leicht krank. Dass ich nun gewonnen habe, realisiere ich noch gar nicht», sagte Smith im Interview, bei dem sie auch immer wieder husten musste. Der zuvor letzte Sieg der zweifachen Olympia-Medaillengewinnerin datierte vom 17. März 2023 im kanadischen Craigleith.

Smith erhält am Samstag in Gudauri mit dem zweiten Rennen gleich nochmals die Chance, sich im Gesamtweltcup der Spitze weiter anzunähern. Nach 12 von 17 Saisonrennen nimmt sie in dieser Wertung den 4. Platz ein. Die Romande liegt 114 Punkte hinter Leaderin Sherret zurück.

Wie Smith qualifizierte sich auch Tobias Baur souverän für den Final, in dem er allerdings chancenlos blieb. Der 27-jährige gebürtige Deutsche, der seit der Saison 2020/21 für die Schweiz fährt, musste sich beim dritten Saisonsieg des Italieners Simone Deromedis mit dem 4. Platz begnügen. Eine starke Leistung zeigte auch Ryan Regez als Fünfter. Der Olympiasieger gewann drei seiner vier Läufe, einzig im Halbfinal musste er sich Deromedis und knapp auch dem Schweden Erik Mobärg geschlagen geben. (sda)

08:56 Uhr

Siegesserie der Winnipeg Jets gerissen

Die Serie der Winnipeg Jets in der NHL reisst nach elf Siegen. Das Team mit Nino Niederreiter verliert bei den ohne den verletzten Roman Josi angetretenen Nashville Predators 1:2.

Die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter verlieren gegen die Nashville Predators. –> <!–>

Die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter verlieren gegen die Nashville Predators.

John Amis / AP

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Den Jets war natürlich zugetraut worden, das Dutzend an hintereinander gewonnenen Spielen voll zu machen – und ihre längste Erfolgsserie weiter auszubauen. Als Nummer 1 der Liga waren sie gegen das nach Punkten drittschlechteste Team als Favorit angetreten. Dazu kam auf Seiten der Predators der Ausfall von Josi. Der Captain konnte wegen einer zwei Tage zuvor erlittenen Verletzung am Oberkörper nicht mittun.

Bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Florida Panthers war Josi nach einem Check des Kanadiers Sam Bennett für das dritte Drittel nicht mehr aufs Eis zurückgekehrt. Wie lange Josis Zwangspause dauern wird, ob er überhaupt weitere Spiele verpassen wird, darüber konnten die Verantwortlichen der Predators noch keine genaueren Angaben machen.

Im Spiel in der Nacht auf Freitag stand das Schlussresultat schon nach dem ersten Drittel fest. Der Schwede Filip Forsberg hatte die Predators in Führung gebracht und der Amerikaner Neal Pionk für den Ausgleich gesorgt. Dessen Landsmann Tommy Novak traf viereinhalb Minuten vor der ersten Pause in Überzahl zur Entscheidung. Niederreiter blieb zum fünften Mal hintereinander ohne Skorerpunkt.

Die Tampa Bay Lightning mit Janis Moser dagegen verlängerten ihr gegenwärtiges Hoch. Die Mannschaft aus Florida kam mit dem 3:0 zuhause gegen die Calgary Flames zum siebten Sieg in Folge. Für Moser wars eine besondere Genugtuung, denn Mitte Dezember hatte er sich im ersten Aufeinandertreffen mit den Flames die Unterkörper-Verletzung zugezogen, die ihn für zehneinhalb Wochen ausser Gefecht setzte, deretwegen er 28 Partien verpasste.

Pius Suter traf erstmals nach sechs Spielen wieder, musste mit Vancouver trotzdem als Verlierer vom Eis. Beim 2:5 der Canucks auswärts gegen die Anaheim Ducks war der Zürcher im ersten Drittel für die 2:0-Führung besorgt. Torschütze war auch Philipp Kuraschew. Der Berner verkürzte beim 5:7 Chicagos bei den Vegas Golden Knights im dritten Drittel auf 5:6. Für die Blackhawks war es die fünfte Niederlage am Stück. (sda)

08:50 Uhr

YB gewinnt gegen den FCZ in Überzahl

Die Young Boys komplettieren das Feld der Halbfinalisten im Schweizer Cup. Die Berner, die ab der 35. Minute in Überzahl agieren, gewinnen das spektakuläre Spiel gegen den FC Zürich 3:2.

Die Young Boys gewinnen das spektakuläre Spiel gegen den FC Zürich 3:2.

Die Young Boys gewinnen das spektakuläre Spiel gegen den FC Zürich 3:2.

Ennio Leanza / KEYSTONE

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Der entscheidende Treffer fiel in der 73. Minute, als Joker Cedric Itten das Laufduell gegen den ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Benjamin Mendy gewann und mustergültig auf Ebrima Colley passte. Der Stürmer aus Gambia, der 13 Minuten zuvor noch eine Grosschance fahrlässig ausgelassen hatte, schob diesmal souverän ein. Ein Nackenschlag, von dem sich Zürich nicht mehr erholte.

Es war ein Spiel, das den Namen «Cupfight» verdiente. Mehrmals wechselte das Momentum die Seite. So hatten die Berner in der Anfangsphase mehr vom Spiel und kamen durch Christian Fassnacht zur ersten grossen Chance. Der Rückkehrer scheiterte aber mit seinem Abschluss an Yanick Brecher, der an diesem Abend noch öfter mit starken Paraden auffallen sollte.

Die lange kaum auffällige Offensivabteilung des FCZ meldete sich nach einer guten halben Stunde, hatte dafür gleich Erfolg. In der 31. Minute erzielte Steven Zuber mit einem Schuss aus spitzem Winkel den Führungstreffer. Er erwischte den unglücklichen David von Ballmoos, der erstmals seit seiner Degradierung in der Winterpause wieder zwischen den Pfosten stand, zwischen den Beinen.

Kurz nach der Führung wurde die Freude der Zürcher getrübt. Der durchgebrochene Filip Ugrinic wurde von Rodrigo Conceição leicht zurückgehalten und kam zu Fall. Schiedsrichter Urs Schnyder entschied zunächst auf Foul und Gelb, wechselte aber nach Intervention des VAR die Kartenfarbe und schickte den Portugiesen für eine Notbremse vom Platz.

YB nutzte die numerische Überlegenheit noch vor der Pause zum Ausgleich durch Ugrinic. Auch die zweite Halbzeit begann YB druckvoll, doch aus dem Nichts gelang dem Heimteam die erneute Führung. Mariano Gomez war nach einem Eckball per Kopf zur Stelle. Das Momentum hatte erneut gewechselt.

Da die Zürcher Defensive an diesem Abend aber einfach zu viel zuliess, hielt auch diese Führung nur kurz. In der 59. Minute setzte sich Joël Monteiro, der bereits das erste YB-Tor vorbereitet hatte, auf der linken Seite durch und passte in den Rückraum, wo Zachary Athekame lauerte. Der 20-jährige Verteidiger erzielte in seinem 30. Pflichtspiel für die Young Boys sein erstes Tor und legte damit den Grundstein für den Einzug in den Cup-Halbfinal. (sda)

08:44 Uhr

Lugano muss ins Abstiegs-Playoff

In der zweitletzten Runde der Eishockey-Meisterschaft fällt eine weitere Entscheidung. Der HC Lugano muss nach der 2:3-Niederlage in Genf gegen Servette gegen den Abstieg spielen.

Der HC Lugano muss gegen den Abstieg spielen. –> <!–>

Der HC Lugano muss gegen den Abstieg spielen.

Laurent Daspres/Freshfocus / Laurent Daspres/freshfocus

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An Dramatik war diese Entscheidung nicht zu übertreffen: Bis zur 55. Minute führte Servette gegen Lugano daheim mit 1:0. Lugano musste dieses Spiel der letzten Chance unbedingt in der regulären Spielzeit gewinnen. So kam es zur unglaublich seltenen Konstellation, dass beide Teams ohne Goalie mit einem zusätzlichen Stürmer ein Tor erzielten – zuerst Lugano zur 2:1-Führung, dann Servette zum 2:2-Ausgleich. Und zum Schluss traf Servette sogar noch zum 3:2 ins leere Tor, weil wieder Lugano den Keeper vom Eis genommen hatte.

Das Team von Uwe Krupp kann in der letzten Runde nicht mehr vom 13. Platz wegkommen. Damit hofft das grosse Lugano ebenso wie das kleine Ajoie ab sofort, dass Visp – der einzige verbliebene Aufstiegsanwärter in der Swiss League – die Meisterschaft der zweithöchsten Liga nicht gewinnt. Wenn nicht Visp den Meistertitel in der Swiss League gewinnt, steigt auch diese Saison kein Team aus der National League ab.

Lugano spielte zuletzt 2011 und zuvor auch 2008 gegen den Abstieg. Damals beendeten die Luganesi die Qualifikation aber auf den Plätzen 10 (2011) und 9 (2008). So schlecht wie in dieser Saison (13.) war Lugano in der obersten Spielklasse noch nie.

Die weiteren ausstehenden Entscheidungen wurden für den letzten Akt vom Samstag vertagt. Selbst der HC Fribourg-Gottéron, der bei Qualifikationssieger Lausanne 2:0 gewann, vermochte das sechste Playoff-Ticket noch nicht zu sichern – weil Kloten gegen Zug nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gewann. Bei Punktgleichheit am Ende der Qualifikation zwischen Kloten und Freiburg hätte dank der direkten Begegnungen Kloten die Nase vorne.

Im super-spannenden Rennen um die letzten drei Plätze im Play-In kamen die Rapperswil-Jona Lakers zu einem wichtigen Sieg in Pruntrut über Ajoie (5:4). Ambri-Piotta besiegte daheim den SC Bern 4:1. Und die SCL Tigers hielten sich mit einem 3:4 nach Penaltyschiessen in Biel unter den Top 10. Ausserdem besiegte der HC Davos nach zweimaligem Rückstand die ZSC Lions mit 4:2.

Zug mehrere Wochen ohne Bengtsson

Der EV Zug muss mehrere Wochen auf Lukas Bengtsson verzichten. Wie der Klub mitteilt, zog sich der Offensiv-Verteidiger die Verletzung am Dienstag im Match gegen Genève-Servette zu.

Im Zuger Kantonsspital wurde die genaue Diagnose gestellt, die nicht öffentlich bekannt wird. Für den EVZ ist die Absenz zwei Wochen vor Beginn der Playoff-Viertelfinals gewichtig. Der Schwede Bengtsson erzielte in den bisher 40 Saisonspielen 24 Skorerpunkte (7 Tore) und ist mit gut 22 Minuten pro Partie auf dem Eis der am meisten eingesetzte Spieler der Zuger. (sda)

16:45 Uhr

Biathlet James Pacal holt Bronze an der Junioren-WM

James Pacal gewinnt an der Biathlon-WM der Junioren im schwedischen Östersund eine erste Schweizer Medaille. Der 21-jährige Freiburger belegte im Einzel über 15 Kilometer hinter zwei Norwegern den 3. Platz. Im Schiessen blieb er ohne Fehler.

James Pacal (rechts) gewinnt an der Biathlon-WM der Junioren im schwedischen Östersund Bronze.

James Pacal (rechts) gewinnt an der Biathlon-WM der Junioren im schwedischen Östersund Bronze.

Thibaut/Freshfocus / NordicFocus

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Pacal war vor fünf Tagen Teil der Schweizer Staffel an der WM in Lenzerheide gewesen. Um den erkrankten Jérémy Finello zu ersetzen, hatte er seine Vorbereitung auf die Titelkämpfe in Schweden unterbrochen. (sda)

14:22 Uhr

Schweizer Doppelsieg durch Stefanie Grob und Jasmin Mathis

Die Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvisio in Italien beginnen aus Schweizer Sicht höchst erfreulich. Stefanie Grob und Jasmin Mathis sorgen in der Abfahrt der Frauen für einen Doppelsieg.

Stefanie Grob gewinnt die Abfahrt an der Junioren-WM. –> <!–>

Stefanie Grob gewinnt die Abfahrt an der Junioren-WM.

Marco Trovati / AP

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Aufgrund des schlechten Pistenzustands wurden die Medaillengewinner notgedrungen in einer Sprint-Abfahrt mit zwei Läufen ermittelt. Davon liess sich Stefanie Grob nicht beirren. Die 21-jährige Appenzellerin kürte sich wie zwei Jahre zuvor in St. Anton zur Junioren-Weltmeisterin in der Königsdisziplin.

Nur eine Hundertstelsekunde dahinter klassierte sich die gleichaltrige Jasmin Mathis als Zweite und machte damit den Schweizer Doppelsieg perfekt. Die Nidwaldnerin hatte nach dem ersten Lauf 14 Hundertstel hinter der bei Halbzeit führenden Grob bereits den 2. Rang belegt. Das Podest komplettierte die Französin Garance Meyer.

Während Mathis an internationalen Nachwuchs-Titelkämpfen zuvor noch nie einen Podestplatz erreicht hat, gewann Grob bereits ihre sechste Medaille an einer Junioren-WM.

Männer «nur» mit Silber

Auch bei den Männern deutete zunächst vieles auf einen Doppelschlag hin. Nach dem ersten Umgang lagen Sandro Manser und Philipp Kälin in Führung. Manser wurde nach einem schweren Fehler in der Reprise durchgereicht, und Kälin hatten wegen zwei Hundertstel das Nachsehen gegenüber dem Deutschen Felix Rösle.

Kälin vom Skiclub Stoos ist 20-jährig. Er hat noch keine Weltcup-Erfahrung, belegte aber vor einem Jahr an der Abfahrt der Junioren-WM bereits Platz 6. (sda)

10:06 Uhr

US-Teenager Tien schaltete in Acapulco  Zverev aus

Teenager Learner Tien sorgte auf der ATP-Tour für die nächste grosse Überraschung. Der 19-jährige Amerikaner schaltete am Hartplatzturnier in Acapulco den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev mit einem 6:3, 6:4-Sieg in den Achtelfinals aus. Damit bezwang der Linkshänder nach Daniil Medwedew am Australian Open den nächsten Top-5-Spieler.

Learner Tien schaltete in Acapulco den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev aus.

Learner Tien schaltete in Acapulco den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev aus.

Eduardo Verdugo / AP

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Neben Zverev schieden beim ATP-500-Turnier in Mexiko auch die Nummern 2 bis 4 der Setzliste aus: Der Norweger Casper Ruud und der Amerikaner Tommy Paul traten zu ihren Achtelfinal-Partien wegen Magenproblemen nicht an. Der Däne Holger Rune gab gegen Brandon Nakashima aus den USA beim Stand von 0:3 im ersten Satz auf. (sda/apa)

08:56 Uhr

Guerdat verpasst nach Rückenoperation Weltcupfinal in Basel

Der Weltcupfinal in Basel (2. bis 6. April) findet ohne Steve Guerdat statt. Der Olympia-Zweite von Paris muss aufgrund eines Bandscheibenvorfalls eine Zwangspause einlegen.

Steve Guerdat verpasst nach Rückenoperation den Weltcupfinal in Basel. –> <!–>

Steve Guerdat verpasst nach Rückenoperation den Weltcupfinal in Basel.

Bjorn Larsson Rosvall / EPA

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Trotz monatelanger gesundheitlicher Probleme und Schmerzen schaffte Steve Guerdat am vergangenen Wochenende in Göteborg auf den letzten Drücker die Qualifikation für den Weltcupfinal in Basel. Nun haben die Ärzte dem Weltranglistenzweiten eine dringend nötige Operation und eine damit verbundene Zwangspause verordnet. Davon berichtet Guerdat in den sozialen Medien.

«Tatsächlich hatte ich in letzter Zeit ein paar gesundheitliche Probleme, nichts sehr Ernstes, ich versichere euch, kurz vor Weihnachten wurde ich erfolgreich am Meniskus operiert, und an diesem Dienstag musste ich wegen eines Bandscheibenvorfalls dringend operiert werden», schreibt der 42-jährige Romand.

Laut den Ärzten sei es «undenkbar», am Weltcupfinal Anfang April teilzunehmen. «Ich werde erstmal Zeit brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen und vor allem auch wieder reiten zu können», so Guerdat. Es falle ihm schwer, das zu akzeptieren. «Aber der Schmerz und die Angst der letzten Tage haben mir auch bewusst gemacht, dass trotz aller Leidenschaft, die ich für meinen Sport habe, es sinnlos ist, wenn die Gesundheit nicht mitspielt.»

Für die Organisatoren in Basel ist Guerdats Fehlen ein herber Dämpfer. Der Jurassier ist mit drei Siegen der Rekordmann des Weltcupfinals, der inoffiziell als Hallen-Weltmeisterschaft betitelt wird. Nun bleibt Guerdat beim für die Schweizer wichtigsten Championat des Jahres 2025 die Chance verwehrt, mit einem Triumph alleiniger Rekordhalter zu werden. (sda)

08:53 Uhr

Niederreiters Jets bauen Franchise-Rekord weiter aus

Die Winnipeg Jets sind in der NHL derzeit einfach nicht zu bremsen. Das Team mit Nino Niederreiter baut dank einem 4:1-Erfolg in Ottawa den Franchise-Rekord auf elf Siege in Folge aus.

Nino Niederreiter feiert den nächsten Sieg mit den Jets.

Nino Niederreiter feiert den nächsten Sieg mit den Jets.

Adrian Wyld / AP

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Den Grundstein zum Erfolg gegen die nunmehr seit fünf Partien sieglosen Ottawa Senators legten die Jets mit zwei Toren im Startdrittel, wobei sich Niederreiter beim 2:0 in der 10. Minute einen Assist gutschreiben liess. Der Bündner Stürmer verpasste es, einen Konter der Gäste erfolgreich abzuschliessen, doch Mason Appleton verwandelte den Abpraller gekonnt.

Timo Meier wird seinen 600. Match in der Regular Season nicht in besonders guter Erinnerung behalten. Der Appenzeller Stürmer bezog mit den New Jersey Devils in seinem Jubiläumsspiel bei den Colorado Avalanche eine 1:5-Niederlage. Meier wie auch Captain Nico Hischier blieben ohne Skorerpunkt. Bei den Devils, die weiter gut im Rennen um einen Playoff-Platz sind, wechseln sich seit zehn Partien Niederlagen und Siege regelmässig ab.

Kevin Fiala punktete mit den Los Angeles Kings zwar im siebten Spiel in Folge, musste sich im Schweizer Duell mit Pius Suter und den Vancouver Canucks jedoch 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Die Gäste aus Kanada verspielten im Schlussdrittel einen 0:2-Vorsprung. (sda)

08:50 Uhr

Capela und George zurück auf der Verliererstrasse

Clint Capela mit den Atlanta Hawks und Kyshawn George mit den Washington Wizards gelingt es nicht, in der NBA eine kleine Siegesserie zu starten.

Clint Capela (rechts) mit den Atlanta Hawks gelingt es nicht, in der NBA eine kleine Siegesserie zu starten. –> <!–>

Clint Capela (rechts) mit den Atlanta Hawks gelingt es nicht, in der NBA eine kleine Siegesserie zu starten.

Erik S. Lesser / EPA

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Nachdem die Hawks am Montag erstmals nach zuvor drei Niederlagen wieder gewonnen haben, wurden sie im Duell gegen einen Ranglisten-Nachbarn deutlich geschlagen. Das Team mit dem Genfer Clint Capela unterlag den Miami Heat auswärts 109:131. Damit fielen die Hawks in der Tabelle der Eastern Conference hinter den Kontrahent aus Florida in den 9. Rang zurück. Capela kam auf acht Punkte und drei Rebounds und wies mit -19 die schlechtes Plus-Minus-Bilanz der Partie aus.

Auch der Walliser Kyshawn George schaffte es nicht, mit den Washington Wizards einen zweiten Sieg in Folge zu landen. Das Schlusslicht der Liga, das am Montag eine sechs Partien andauernde Niederlagenserie beendet hatte, musste sich im Heimspiel gegen die Portland Trail Blazers 121:129 geschlagen geben. George liess sich sieben Punkte und fünf Rebounds notieren und wies mit -13 ebenfalls die schlechtes Plus-Minus-Bilanz aus. (sda)

08:45 Uhr

Biel gelingt der Exploit gegen Lugano

Dem FC Biel gelingt der grosse Coup. Der Seeländer Klub aus der Promotion League schaltet mit einem 2:0-Heimsieg den FC Lugano aus und steht zum ersten Mal seit 2011 im Cup-Halbfinal.

Dem FC Biel schaltet den FC Lugano aus und steht zum ersten Mal seit 2011 im Cup-Halbfinal.

Dem FC Biel schaltet den FC Lugano aus und steht zum ersten Mal seit 2011 im Cup-Halbfinal.

Urs Lindt / freshfocus

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Der Plan von Luganos Trainer Mattia Croci-Torti, kräftesparend in den Halbfinal einzuziehen, misslang gründlich. Die auf vielen Positionen umgestellte Mannschaft biss sich am FC Biel die Zähne aus, weil sie nur selten Lösungen gegen den kompakt stehenden Aussenseiter fand. Dieser nutzt seine erste Torchance nach der Pause: Brian Beier fand in der 69. Minute mit einem Pass in den Strafraum Omer Dzonlagic. In der Nachspielzeit traf Malko Sartoretti zum 2:0.

Etwas Glück benötigte der FC Biel, der Zweite der Promotion League, auf dem Weg zum Exploit. Dem Treffer, dem fünften im fünften Cupspiel vom ehemaligen Thuner Dzonlagic, war womöglich eine Offsideposition vorangegangen. Technische Hilfsmittel standen aber nicht zur Verfügung, um die Szene einwandfrei zu klären. Vor dem eigenen Tor waren diverse Aktionen nach der Pause äusserst gefährlich. Zuerst flogen Kopfbälle um wenige Zentimeter am Kasten vorbei, zuerst jener von Daniel Dos Santos (54.) und später jener von Shkelqim Vladi (75.).

In der Schlussphase war der eingewechselte Georgios Koutsias im Pech, als er zuerst aus fünf Metern einen Kopfball freistehend nicht an Biels Goalie Raphael Radtke vorbeibrachte und später erneut mit dem Kopf nur den Pfosten traf. Dass Renato Steffen, der wie Mattia Zanotti erst nach einer guten Stunde ins Spiel kam, für das Unterbinden eines Konters mit einem Foul in der 93. Minute auch noch die Rote Karte sah, passte zum komplett misslungenen Auftritt der Luganesi.

Für Lugano kommt das Cup-Out nicht nur überraschend, ein solches hatte zuletzt auch Seltenheitswert. Luzern war im Viertelfinal 2021 der letzte Klub, der die Tessiner vor dem Final schlagen konnte. Das letzte Mal, dass die Bianconeri einem Unterklassigen unterlagen, war in der Saison 2011/2012. Damals hiess der Bezwinger auch schon FC Biel, spielte aber in der Challenge League.

Nun gilt es für Lugano sich rasch wieder zu fangen, nach den zwei bitteren Niederlagen innerhalb weniger Tage gegen YB und Biel. Schliesslich warten bis zur Länderspiel-Pause Mitte März noch fünf Partien innerhalb von zwei Wochen, darunter jene im Achtelfinal der Conference League. Auch deshalb hatte Croci-Torti sich entschieden, auf einige Leistungsträger nicht von Beginn weg zu setzen. (sda)

08:43 Uhr

Basel dank später Wende im Cup-Halbfinal

Der FC Basel schafft durch späte Tore den Vorstoss in den Cup-Halbfinal. Gabriel Sigua und zweimal Kevin Carlos treffen zwischen der 84. und 88. Minute zum 3:1-Sieg beim unterklassigen Etoile Carouge.

Der FC Basel schafft den Vorstoss in den Cup-Halbfinal. –> <!–>

Der FC Basel schafft den Vorstoss in den Cup-Halbfinal.

Til Buergy / KEYSTONE

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Etoile Carouge, das vor knapp vier Jahren den FC Basel im Cup-Achtelfinal ausgeschaltet hatte, stand der Wiederholung dieses Exploit ganz nahe. In der 55. Minute war der Genfer Challenge-League-Klub durch Oscar Correia in Führung gegangen. Die Basler stürmten lange Zeit recht hilflos an, bevor ihnen die späte Triplette gelang.

Gabriel Sigua und Kevin Carlos profitierten innerhalb von 90 Sekunden von Vorstössen und Flanken von Dominik Schmid. Der bis zu seinem Doppelpack kaum gesehene Carlos sorgte in der 88. Minute für die endgültige Entscheidung in einer temporeichen Partie, die Etoile Carouge über weite Strecken ausgeglichen gestalten konnte. In der ersten Halbzeit war der Aussenseiter sogar recht deutlich überlegen, wie das 6:0 Verhältnis an Schüssen aufs Tor beweist.

Immer wieder gelangen Etoile Carouge auf dem Kunstrasen des Stade de la Fontenette starke Konter. Technisch exzellent spielten sich die Genfer um den Routinier Vincent Rüfli und die Servette-Leihgabe Usman Simbakoli durch die Basler Reihen. In der 55. Minute gelang so Correia mit einem schönen Schlenzer das 1:0. Sechs Minuten zuvor war Xherdan Shaqiri mit einem Penalty an Etoile Carouges Goalie Signori Antonio, der auch das Tor von Angolas Nationalmannschaft hütet, gescheitert. (sda)

08:40 Uhr

Viktorija Golubic scheitert als Lucky Loser

Viktorija Golubic konnte die Gunst der Stunde am WTA-250-Turnier in Austin nicht nutzen. Die Schweizerin verlor als Lucky Loser die Erstrunden-Partie gegen die als Nummer 5 gesetzte Amerikanerin McCartney Kessler (WTA 56) 2:6, 5:7.

Viktorija Golubic scheidet am WTA-250-Turnier in Austin aus.

Viktorija Golubic scheidet am WTA-250-Turnier in Austin aus.

Manish Swarup / AP

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Golubic, aktuell die Nummer 104 im Ranking, steigerte sich im Verlauf der Partie, führte im zweiten Satz 2:0 und 5:3, ehe sie die letzten vier Games verlor und nach gut eineinhalb Stunden das Feld als Verliererin verlassen musste. (sda)

16:52 Uhr

IOC erkennt World Boxing vorläufig an

Die Chancen auf eine olympische Zukunft des Boxsports sind gestiegen. Der IOC-Exekutivrat erkannte World Boxing als Verbandspartner innerhalb der olympischen Bewegung zumindest vorläufig an. Das teilte das IOC im Anschluss an eine Sitzung am Mittwoch mit.

Die Chancen auf eine olympische Zukunft des Boxsports steigen. –> <!–>

Die Chancen auf eine olympische Zukunft des Boxsports steigen.

Shuji Kajiyama / AP

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Bis World Boxing als olympischer Spitzensportverband vollständig anerkannt ist, kann es noch ein paar Monate oder gar ein Jahr dauern. Nur bei einer endgültigen Aufnahme seitens des IOC findet auch 2028 in Los Angeles ein olympisches Boxturnier statt. «Wir wollen Boxen im Programm der Olympischen Spiele. Das ist das Ziel, aber nur mit einem verlässlichen Partner», hatte der scheidende IOC-Präsident Thomas Bach während der Olympischen Sommerspielen in Paris gesagt.

Das 2023 gegründete World Boxing, das in diesem Jahr in Liverpool seine ersten Weltmeisterschaften ausrichten wird, vereint 78 Mitgliedsverbände aus fünf Kontinenten, unter ihnen seit letzter Woche auch Swiss Boxing.

World Boxing will die Lücke füllen, die die umstrittene International Boxing Association hinterlassen hat. Das IOC hatte im vergangenen Jahr der IBA die Anerkennung entzogen. Für die Organisation der Box-Turniere 2024 in Paris und drei Jahre zuvor in Tokio trug das IOC die Verantwortung.

Die IBA wird für Korruption, Führungsprobleme und Wettbewerbsverzerrung kritisiert. Während der Spiele in Paris entbrannte zudem ein heftiger Streit zwischen IOC und IBA in der Geschlechter-Debatte um das Startrecht der beiden Olympiasiegerinnen Imane Khelif aus Algerien und Lin Yu-Ting aus Taiwan. Beide waren zuvor von der IBA von der WM nach Geschlechtertests ausgeschlossen worden. (sda/dpa)

16:43 Uhr

Wohl Saisonende für Langnaus Petrini – Duo mit B-Lizenz zum SCB

Die SCL Tigers müssen in der entscheidenden Phase der Meisterschaft auf Patrick Petrini verzichten. Wie der National-League-Klub aus Langnau mitteilte, zog sich der 23-jährige Stürmer am Sonntag im Auswärtsspiel gegen die ZSC Lions (2:3 n.V.) eine Schulterverletzung zu. Es wird mit einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen gerechnet. Damit dürfte für Petrini, der in 42 Spielen in der laufenden Meisterschaft 12 Punkte (3 Tore, 9 Assists) verbuchte, die Saison vorzeitig beendet sein.

Patrick Petrini zog sich eine Schulterverletzung zu und fällt aus.

Patrick Petrini zog sich eine Schulterverletzung zu und fällt aus.

Pascal Muller/Freshfocus / freshfocus

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Andersons und Matewa zu Bern

Der SC Bern ergänzt sein Kader vorübergehend mit zwei Spielern des HC La Chaux-de-Fonds. Toms Andersons, ein lettischer Stürmer mit Schweizer Lizenz, und Verteidiger Lucas Matewa wechseln mit einer B-Lizenz vom Neuenburger Jura nach Bern.

La Chaux-de-Fonds schied im Playoff der Swiss League als Titelverteidiger im Viertelfinal mit 2:4 Siegen gegen Olten aus. Der SCB steht in der National League bereits als Playoff-Viertelfinalist fest. (sda)

14:49 Uhr

Ski oder Snowboard? Olympia-Programm bremst Ledecka aus

Ester Ledecka muss sich an den Olympischen Spielen im nächsten Jahr entscheiden zwischen Abfahrt als Alpine und Parallel-Riesenslalom als Snowboarderin. Eine Terminkollision verhindert den Start in beiden Wettkämpfen.

Abfahrt und Parallel-Riesenslalom an Olympia am selben Tag: Ester Ledecka muss sich für eines der beiden entscheiden. –> <!–>

Abfahrt und Parallel-Riesenslalom an Olympia am selben Tag: Ester Ledecka muss sich für eines der beiden entscheiden.

Jean-Christophe Bott / AP

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Ester Ledecka hat alles versucht, um bei den Spielen im nächsten Februar dreimal an den Start gehen zu können – als alpine Speed-Spezialistin in Abfahrt und Super-G, als Snowboard-Fahrerin im Parallel-Riesenslalom. Sie hat die Verantwortlichen des Internationalen Skiverbandes FIS und des Internationalen Olympischen Komitees gebeten, den Wettkampf-Kalender anzupassen, die Abfahrt und den Parallel-Riesenslalom nicht am selben Tag im Wettkampf-Kalender zu belassen.

«Ich hoffe, sie geben mir eine Chance», hat Ledecka kürzlich gesagt. «Damit ich diese einzigartige Show abliefern kann. Das ist mein grösster Traum, und ich glaube wirklich, dass ich in beiden Sportarten zu den Besten der Welt zähle. Ich hätte gerne die Chance, das zu beweisen.»

Diese Chance wird die 29-jährige Tschechin nicht bekommen, im Programm werden keine Änderungen vorgenommen. Abfahrt und Parallel-Riesenslalom finden am Sonntag, 8. Februar statt, dazu an zwei verschiedenen Orten. Die Alpinen fahren in Cortina d’Ampezzo um die Medaillen, die Snowboarder(innen) in Livigno. Als Alpin-Fahrerin bleibt Ester Ledecka der Super-G. Das zweite Speed-Rennen wird vier Tage später ausgetragen.

Vor sieben Jahren an den Winterspielen in Pyeongchang hatte Ester Ledecka Sport-Geschichte geschrieben. Sowohl im Super-G als auch im Parallel-Riesenslalom gewann sie olympisches Gold. Den Sieg auf dem Snowboard wiederholte sie vier Jahre später bei den Spielen in Peking. (sda)

12:37 Uhr

FC Schaffhausen mit 3-Punkte-Abzug bestraft

Der FC Schaffhausen verliert am grünen Tisch drei Punkte. Mit dieser Sanktion büsst die Disziplinarkommission der Swiss Football League den Challenge-Ligisten, weil der Klub bis Ende Januar nicht alle erforderlichen Bestätigungen über die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge für den Monat Dezember trotz einer zusätzlichen Frist eingereicht hat.

Der FC Schaffhausen wird mit 3-Punkte-Abzug bestraft.

Der FC Schaffhausen wird mit 3-Punkte-Abzug bestraft.

Ennio Leanza / KEYSTONE

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Die Swiss Football League hält im Communiqué fest, dass die Nordostschweizer derzeit ihre 20 Zähler in der Tabelle behalten. Der Punkteabzug beim Schlusslicht erfolgt erst nach Ablauf der fünftägigen Rekursfrist. (sda)

09:24 Uhr

Sorge um Roman Josi

Roman Josi kann in der Nacht auf Mittwoch die NHL-Partie gegen die Florida Panthers nicht beenden. Nach einem Check von Gegenspieler Sam Bennett im Mitteldrittel kehrte der Berner im Schlussabschnitt nicht mehr auf Eis zurück.

Josi blieb zunächst im Spiel, auch im Powerplay nach dem Foul an ihm. Doch nach der Pause kam der Verteidiger nicht mehr auf die Bank zurück. Josi werde wegen einer Verletzung am Oberkörper untersucht, gab der Klub bekannt.

Roman Josi verletzte sich beim Spiel gegen die Florida Panthers. –> <!–>

Roman Josi verletzte sich beim Spiel gegen die Florida Panthers.

George Walker Iv / AP

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Gegen die favorisierten Florida Predators bezog Nashville mit dem 1:4 bereits die 30. Niederlage der Saison ohne Punktgewinn. Mit 47 Zählern aus 57 Partien sind die Predators weit von den Playoff-Plätzen entfernt. Die letzte Mannschaft, die derzeit in die K.o.-Runden einziehen würde, weist 64 Zähler auf. Nashville liegt derzeit 17 Punkte im Hintertreffen.

Auch Lian Bichsel ist momentan nicht fit. Der Verteidiger der Dallas Stars fehlte bei der 4:6-Niederlage gegen die Columbus Blue Jackets. Der Solothurner hatte in der Nacht auf Montag gegen die New York Islanders eine Gehirnerschütterung erlitten.

Die Chicago Blackhawks mit Philipp Kuraschew kassierten gegen Utah die vierte Niederlage in Serie und sind in der Western Conference als vorletztes Team gleich hinter Nashville klassiert.

Janis Moser, der verletzungsbedingt fast drei Monate gefehlt hatte, gewann mit Tampa Bay Lightning auch die zweite Partei nach seiner Rückkehr. Nach dem sechsten Sieg in Folge liegen die Lightning klar auf Playoff-Kurs. (sda)

09:19 Uhr

Lausanne siegt im Penaltyschiessen

Lausanne-Sport ist der erste Halbfinalist im Schweizer Cup. Die Waadtländer müssen gegen das unterklassige Bellinzona zittern, setzen sich dann aber im Penaltyschiessen durch.

Zum Matchwinner der Lausanner avancierte ausgerechnet Thomas Castella. Der Torhüter hatte erst am vergangenen Wochenende sein erstes Meisterschaftsspiel in dieser Saison bestritten, weil Karlo Letica aufgrund einer Vertragsklausel auf einen Einsatz verzichtete. Nun stand Castella auch im Cup zwischen den Pfosten und bewahrte sein Team vor einem bitteren Ausscheiden. Im Penaltyschiessen hielt er die Versuche von Nassim L’Ghoul und Jonathan Sabbatini.

Nach 120 Minuten stand es 1:1. In einer von harten Zweikämpfen geprägten Partie ging zunächst das Heimteam aus der Challenge League in Führung. In der 67. Minute führte eine unübersichtliche Situation nach einem Eckball zum ersten Tor des Spiels. Ein Distanzschuss wurde so abgefälscht, dass Rilind Nivokazi freie Bahn hatte. Der 25-jährige Kosovare bezwang Castella aus kurzer Distanz.

Torhüter Thomas Castella rettete sein Team im Penaltyschiessen.

Torhüter Thomas Castella rettete sein Team im Penaltyschiessen.

Michela Locatelli/Freshfocus / Photolocatelli

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Plötzlich war der erst zweite Halbfinaleinzug Bellinzonas seit den 1970er-Jahren zum Greifen nahe. Die Lausanner suchten den Ausgleich, fanden aber lange kein Rezept. Wenig überraschend brachte eine Standardsituation die Erlösung für das Team von Ludovic Magnin. In der 82. Minute erzielte Noë Dussenne nach einem Freistoss per Kopf den Ausgleich, der die Lausanner rettete. (sda)

09:16 Uhr

Kriens-Luzern verpasst die vorzeitige Entscheidung

Kriens-Luzern verpasst die vorzeitige Qualifikation für die K.o.-Runde der European League. Die Innerschweizer unterliegen am vorletzten Spieltag der Hauptrunde auswärts den Spaniern von Granollers 29:31.

Eine Woche nach dem 43:42-Sieg im Heimspiel gegen Granollers handelte sich Kriens-Luzern den entscheidenden Rückstand zum Ende der ersten Halbzeit ein. In der Schlussphase machte das Team von Trainer Zeljko Musa einen Teil seines zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstands wett, kam aber nicht mehr ganz heran.

Sven Nöf konnte mit 17 Paraden überzugen. –> <!–>

Sven Nöf konnte mit 17 Paraden überzugen.

Martin Meienberger / freshfocus

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Bester Torschütze der Innerschweizer war Marin Sipic mit acht Treffern. Der Luzerner Goalie Sven Näf überzeugte wie vor einer Woche mit 17 Paraden.

Am letzten Spieltag der Hauptrunde muss Kriens-Luzern den einen Punkt Vorsprung auf Granollers verteidigen, um in die Achtelfinals vorzustossen. Die Schweizer empfangen den Gruppensieger Montpellier, die Spanier spielen bei den zweitplatzierten Dänen von GOG Gudme. (sda)

22:12 Uhr

Davos und Lausanne gewinnen beim ZSC

Die Qualifikation in der Eishockey-Meisterschaft ist entschieden. Die ZSC Lions verlieren daheim gegen Davos 3:5. Davos und Lausanne sind die grossen Sieger dieser Partie.

Der HC Davos sicherte sich mit dem Auswärtssieg in Zürich-Altstetten – dem vierten Sieg in dieser Arena in Serie – als fünftes Team nach Lausanne, den ZSC Lions, Bern und Zug das Playoff-Ticket.

Die Qualifikation in der Eishockey-Meisterschaft ist entschieden. Die ZSC Lions verlieren daheim gegen Davos 3:5.

Die Qualifikation in der Eishockey-Meisterschaft ist entschieden. Die ZSC Lions verlieren daheim gegen Davos 3:5.

Bild: Ennio Leanza / Keystone

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Und der Lausanne Hockey Club steht zwei Runden vor Schluss als Qualifikationssieger fest. Das ist mit Blick auf die Playoffs durchaus von Bedeutung: In den letzten drei Saisons gewann der Qualifikationssieger jeweils auch den Titel. Vor einem Jahr setzten sich die ZSC Lions in der Finalissima daheim gegen Lausanne, den zweiten der damaligen Regular Season, mit 1:0 durch.

Innerhalb von fünf Minuten verloren die ZSC Lions gegen Davos den Faden. Jesper Frödén hatte die Zürcher in Führung gebracht. Andres Ambühl (25.), Tino Kessler (28.) und Yannick Frehner (30.) machten für Davos aber innerhalb von 315 Sekunden aus dem 0:1 ein 3:1. Ambühl kam zum erst zweiten Saisontor. Frehner traf im Powerplay.

Zwar brachte Sven Andrighetto und Frödén die ZSC Lions noch zweimal bis auf ein Tor heran. Davos stellte aber jeweils rassig wieder den Zweitore-Abstand wieder her. Zwischen Frödéns 3:4 und dem siegsichernden 5:3 des Davosers Michael Fora lagen bloss 25 Sekunden. (sda)

17:22 Uhr

Reiten: Neustart für CSIO St.Gallen

Der CSIO St.Gallen lockt auch 2025 die Weltelite an. Nebst dem Nationenpreis steht der mit einer halben Million Euro dotierte Grand Prix als Höhepunkt im Programm.

Nach der Ankündigung per Communiqué ist klar, wie es mit einem der Top-Events im Springreiten nach den Turbulenzen mit dem Weltverband FEI weiter geht. St. Gallen war vergangenen November überraschend in der League of Nations, der neu lancierten Nationenpreis-Serie, ausgebootet worden. Die Qualität des Turnierplatzes gab im Mai 2024 nach sehr starken Regenfällen zu Diskussionen Anlass.

Für den Nationenpreis der Schweiz am Freitag, 30. Mai, haben zahlreiche Länder Interessen bekundet. Acht Equipen werden die Einladung erhalten. Und der Grand Prix am Sonntag, 1. Juni, zählt zu einem der attraktivsten Prüfungen im kommenden Sommer. Die OK-Chefin Nayla Stössel betont, dass primär die Vertragsverlängerung der Partnerschaft mit der Schweizer Uhrenmarke Longines die Möglichkeit biete, weiterhin einen hochkarätigen Event zu organisieren.

St. Gallen steht somit wie Aachen, Rom oder La Baule als wichtiger Einzel-Event des Reitsports da. Für den Nationenpreis-Final im Oktober in Barcelona qualifizieren sich die Equipen aber via League of Nations – Abu Dhabi, Ocala (USA), Rotterdam, St. Tropez.

St. Gallen hat aus eigener Initiative nach Ende des Turniers 2024 die von vielen Seiten gewünschte Verbesserung des Rasenplatzes aufgegleist. Sie wird im Frühjahr abgeschlossen sein. «Wir sind überzeugt, dass wir allen Teilnehmenden ab 2025 einen markant verbesserten Rasenplatz anbieten können, wünschen uns aber natürlich schon auch deutlich weniger Regen als 2024», hält Nayla Stössel fest. (sda)

13:21 Uhr

Schaffhausens Sportchef Hodel bereits wieder weg

Der frühere Schweizer Internationale Marc Hodel ist nach sieben Monaten den Job als Sportchef des FC Schaffhausen wieder los. Mit ihm verlässt auch der CEO Jimmy Berisha den Klub aus der Challenge League, wie der Klub per Communiqué mitteilt.

Schaffhausens Sportchef Marc Hodel muss nach sieben Monaten den Podest räumen. –> <!–>

Schaffhausens Sportchef Marc Hodel muss nach sieben Monaten den Podest räumen.

Alexander Wagner / FOTO Wagner

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Der Hintergrund dieser Ablösungen: Im Januar haben die Brüder Fitim und Boletin Hasani den Klub übernommen und Berisha im Verwaltungsrat abgelöst. Neu übernehmen die Brüder Hasani nun auch die operative Leitung des Klubs. (sda)

12:46 Uhr

Franzose Baroan von Winterthur zurück nach Bulgarien

Der Stürmer Antoine Baroan verlässt den FC Winterthur und kehrt nach Bulgarien zurück. Neuer Arbeitgeber des Franzosen mit ivorischen Wurzeln ist der Meister Ludogorez Rasgrad, bei dem er Teamkollege des Schweizer Internationalen Kwadwo Duah wird.

Antoine Baroan verlässt den FC Winterthur und kehrt nach Bulgarien zurück.

Antoine Baroan verlässt den FC Winterthur und kehrt nach Bulgarien zurück.

Claudio Thoma / freshfocus/

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Der 24-jährige Baroan war vor einem Jahr vom bulgarischen Erstligisten Botev Plovdiv zu Winterthur gestossen. Nun verlässt er das Schlusslicht der Super League gemäss Medienmitteilung auf eigenen Wunsch wieder. Über die Modalitäten des Transfers haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. (sda)

11:37 Uhr

Dominique Blanc kandidiert für UEFA-Exekutivkomitee

Dominique Blanc bleibt dem Fussball womöglich als Funktionär erhalten. Der scheidende Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes stellt zur Wahl für das UEFA-Exekutivkomitee, wie der Verband in einem Commuinqué schreibt.

Dominique Blanc (links) kandidiert für das UEFA-Exekutivkomitee –> <!–>

Dominique Blanc (links) kandidiert für das UEFA-Exekutivkomitee

Michael Buholzer / KEYSTONE

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Der Romand ist einer von elf Kandidaten, die sich für insgesamt sieben zu besetzende Posten mit vierjähriger Amtszeit bewerben – ein achter Posten ist im UEFA-Exekutivkomitee für eine Frau reserviert, zwei weitere Personen werden mit einem Zwei-Jahres-Mandat gewählt. Der Urnengang findet am 3. April statt, der Nachfolger von Blanc an der Spitze des SFV wird am 24. Mai bestimmt.

Blanc, ein Unternehmer aus der Waadt, kann durchaus Argumente für seine Wahl vorbringen – nebst seiner Präsidentschaft im SFV. Er ist Vizepräsident des Verwaltungsrats der Women’s EURO 2024 SA und engagiert sich im Fussball seit Jahren auch international im Bereich für Menschenrechte und Nachhaltigkeit. Er ist Mitglied des «FIFA Subcomittee for Human Rights and Social Responsibility», zudem präsidierte er die UEFA-Arbeitsgruppe für «Human Rights and Sustainibility» und ist er aktuell Special Advisor dieser Gruppe. Blanc sitzt zudem im Stiftungsrat der UEFA Children Foundation. (sda)

09:02 Uhr

Jets bauen Franchise-Rekord mit viel Mühe aus

Die Winnipeg Jets kommen in der NHL zu einem mühevollen 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen die San Jose Sharks. Das Team mit Nino Niederreiter baut damit den Franchise-Rekord auf zehn Siege in Folge aus.

Die Winnipeg Jets und Nino Niederreiter gewinnen zum zehnten Mal in folge.

Die Winnipeg Jets und Nino Niederreiter gewinnen zum zehnten Mal in folge.

Jeff Mcintosh / AP

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Die Ausgangslage hätte nicht klarer sein können. Hier die Jets, die Nummer 2 in der laufenden Meisterschaft, dort die Sharks, die nach Punkten schwächste aller 32 Mannschaften. Dazu kam der Heimvorteil für die Equipe aus Winnipeg, die gegen den Kontrahenten aus Kalifornien schon die ersten zwei Partien in dieser Regular Season für sich entschieden hatte.

Doch es sollte ganz anders kommen. Der Schwede William Eklund brachte die Sharks nach 15 Minuten im ersten Drittel in Überzahl in Führung, die die Gäste fast bis zur ordentlichen Schlusssirene erfolgreich zu verteidigen vermochten. Doch eben nur fast. 26 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit glich der Kanadier Josh Morrissey für die Jets aus. In der Verlängerung führte dessen Landsmann Mark Scheifele nach 93 Sekunden die Entscheidung herbei.

Mit Treffer Nummer 32 machte der erfolgreichste Torschütze des Teams in dieser Saison die Jets wieder zur Nummer 1 der Liga. Sie liegen mit einem Spiel mehr einen Punkt vor den Washington Capitals. Niederreiter war an beiden erfolgreichen Abschlüssen nicht beteiligt. Mit nunmehr zehn gewonnenen Spielen am Stück baute Winnipeg die eigene Bestmarke weiter aus, die bisher bei acht Siegen gestanden hatte.

Kevin Fiala traf zwei Minuten vor Schluss und wurde so zum Matchwinner. –> <!–>

Kevin Fiala traf zwei Minuten vor Schluss und wurde so zum Matchwinner.

Alex Gallardo / AP

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Die Los Angeles Kings mit Torschütze Kevin Fiala behielten gegen die Vegas Golden Knights beim Aufeinandertreffen zweier formstarker Teams das bessere Ende für sich. Das 5:2 vor heimischer Kulisse war der fünfte Sieg der Kings in den letzten sechs Spielen. Die Golden Knights mussten sich nach drei hintereinander gewonnenen Partien geschlagen geben. Fiala sorgte gut zwei Minuten vor Schluss mit seinem 23. Saisontreffer für den Endstand. (sda)

08:59 Uhr

Hawks und Wizards beenden Niederlagen-Serien

Die Atlanta Hawks und die Washington Wizards kommen in der NBA zu Siegen. Beide Mannschaften beenden Niederlagen-Serien.

Die Hawks hatten zuletzt dreimal das Parkett als Verlierer verlassen. Dank dem 98:86 zuhause gegen die Miami Heat, die ihrerseits von den letzten sieben Partien nur eine für sich entscheiden konnten, gewann die Equipe mit dem Genfer Clint Capela ein Duell gegen einen Ranglisten-Nachbarn. Die Hawks nehmen nunmehr Rang 8 ein, der Kontrahent aus Florida liegt auf Platz 9. Capela brachte es auf acht Punkte und elf Rebounds.

Die Atlanta Hawks und Clint Capela gehen wieder als Gewinner vom Platz.

Die Atlanta Hawks und Clint Capela gehen wieder als Gewinner vom Platz.

Erik S. Lesser / EPA

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Noch länger mussten die Wizards auf einen Erfolg warten. Auf sechs Niederlagen war die letzte Serie unerfreulicher Ergebnisse des Schlusslichts der Liga zuletzt wieder angewachsen. Nach dem 107:99 in der heimischen Arena gegen die Brooklyn Nets stehen die Dauerverlierer aus der Hauptstadt nach 57 Spielen bei zehn Siegen. Vor drei Wochen hatten die Wizards bereits das erste Duell in dieser Saison gegen die Mannschaft aus New York gewonnen. Der Walliser Kyshawn George steuerte zum neuesten Erfolg zwölf Punkte und drei Rebounds bei. (sda)

08:58 Uhr

MotoGP-Weltmeister Jorge Martin verpasst Saisonstart

Titelverteidiger Jorge Martin muss auf den ersten Grand Prix der neuen MotoGP-Saison an diesem Wochenende verzichten. Der schon Anfang Monat gestürzte Spanier verletzte sich im Training erneut und muss operiert werden, teilte sein italienischer Rennstall Aprilia mit.

Nachdem sich Martin am ersten Tag der Testfahrten Anfang Monat in Sepang bei einem Sturz Frakturen der rechten Hand und des linken Fusses zugezogen hatte, brach er sich diesmal die linke Hand. Erneut ist eine Operation notwendig, wodurch der nach den ersten Verletzungen angestrebte Start beim GP von Thailand unmöglich ist. (sda/afp)

09:08 Uhr

Venus Williams tritt in Indian Wells nicht an

Venus Williams kehrt zumindest vorläufig nicht auf die Tour zurück. Die 44-jährige Amerikanerin nimmt das Angebot einer Wildcard für das WTA-1000-Turnier in Indian Wells in Kalifornien nicht an.

Gemäss dem deutschen Turnierdirektor Tommy Haas hat die einstige Weltranglisten-Erste und Gewinnerin von sieben Grand-Slam-Events ihre Absage nicht begründet.

Venus Williams kehrt noch nicht auf die Tour zurück. –> <!–>

Venus Williams kehrt noch nicht auf die Tour zurück.

Ryan Sun / AP

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Letztmals auf der Tour trat Venus Williams vor einem knappen Jahr an. Sowohl in Indian Wells als auch in Miami, ebenfalls bei einer Veranstaltung der Kategorie 1000, schied sie in der 1. Runde aus. Im aktuellen Ranking nimmt Venus Williams Platz 975 ein. (sda)

09:03 Uhr

Erfolgreiche Rückkehr von Janis Moser

Janis Moser kehrt in der NHL mit einem Sieg ins Team von Tampa Bay zurück. Die Lightning mit dem Seeländer Verteidiger bezwingen die Seattle Kraken zuhause 4:1.

Lange musste Moser dem Eis fernbleiben. Eine Verletzung im unteren Körperbereich erforderte eine Pause von zehneinhalb Wochen. Der Verteidiger, der im vergangenen Sommer von den nach Salt Lake City umgezogenen Arizona Coyotes nach Florida gewechselt hatte, verpasste in dieser Zeit 28 Partien. Moser kehrte in ein Team zurück, das sich derzeit im Hoch befindet. Der Erfolg gegen die Kraken war der fünfte Sieg in Folge.

Janis Moser ist nach längerer Verletzung wieder zurück auf dem Eis.

Janis Moser ist nach längerer Verletzung wieder zurück auf dem Eis.

Gene J. Puskar / AP

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Die New Jersey Devils mit Nico Hischier und Timo Meier entschieden das Duell gegen die Nashville Predators mit Roman Josi klar zu ihren Gunsten – und versetzten den noch leisen Hoffnungen der Mannschaft mit dem Berner Captain auf die Qualifikation für die Playoffs den nächsten Dämpfer.

Beim 5:0-Auswärtssieg der Devils hatte Hischier einen weiteren grossen Auftritt. Der Walliser Captain bereitete die Tore des Kanadiers Dougie Hamilton zum 2:0 Mitte des zweiten Drittels sowie des Amerikaners Stefan Noesen und des Slowaken Tomas Tatar in der ersten Hälfte des dritten Abschnitts vor.

Hischier liess sich damit auch im zweiten Spiel in der laufenden Saison gegen die Predators drei Skorerpunkte gutschreiben. Ende November beim 5:2 in der heimischen Arena waren ihm erstmals in der NHL drei Tore gelungen.

Torschütze in der Nacht auf Montag war Philipp Kuraschew. Der Berner war bei der 2:5-Heimniederlage der Chicago Blackhawks gegen die Toronto Maple Leafs kurz vor dem Ende des zweiten Drittels für den Anschlusstreffer zum 2:3 besorgt. Für das nach Punkten zweitschlechteste Team der Liga erzielte Kuraschew sein fünftes Tor in dieser Meisterschaft.

Die Dallas Stars mit dem Solothurner Lian Bichsel errangen mit dem 4:3 bei den New York Islanders den dritten Sieg am Stück. Mann des Spiels war Jason Robertson. Der Amerikaner traf im zweiten Drittel innert 8 Minuten und 40 Sekunden gleich dreimal.

Pius Suter dagegen musste mit den Vancouver Canucks als Verlierer vom Eis. Das Team von Kanadas Westküste unterlag beim Utah Hockey Club nach Führung 1:2. Suter war beim 1:0 des Kanadiers Jake DeBrusk zu Beginn des zweiten Drittels einer der Passgeber. (sda)

18:58 Uhr

Kein Schweizer Triumph bei der Algarve-Rundfahrt

Jan Christen und Stefan Küng zählten in der letzten Etappe der Algarve-Rundfahrt zu den Verlieren. Der Aargauer Christen musste im Zeitfahren über 20 km samt Schlussanstieg das Leader-Trikot abgeben und der Thurgauer Küng als Spezialist im Kampf gegen die Uhr hatte keine Chance auf den Tagessieg.

Die 2 km lange Rampe hinauf zum Ziel mit durchschnittlich 9,1 Steigungsprozenten hoch nach Alto do Malhao gab dem Feld letztlich klare Konturen. Bei der letzten Zwischenzeit unten im Tal war Küng noch Tagesfünfter, dann fiel er in den 30. Rang zurück.

Christen, der besser den Berg hochkommt, war in der Endabrechnung um fünf Sekunden schneller. Mit 1:17 Minuten Rückstand auf Jonas Vingegaard, den zweifachen Sieger der Tour de France, rutsche der Mann in Gelb im Gesamtklassement noch auf Platz 10 ab. Der Däne hingegen gewann die fünftägige Rundfahrt vor Christens UAE-Teamkollege Joao Almeida aus Portugal. (sda)

18:31 Uhr

Grosser Zusammenschluss an der Super-League-Spitze

Die Young Boys gewinnen daheim gegen den Leader Lugano mit 1:0 und verkürzen nach der 25. Runde ihren Rückstand gegenüber der Super-League-Spitze auf fünf Punkte.

Jubel der YB-Spieler Christian Fassnacht und Cédric Itten. –> <!–>

Jubel der YB-Spieler Christian Fassnacht und Cédric Itten.

Anthony Anex / KEYSTONE

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Jaouen Hadjam sorgte mit einer Einzelaktion für die Entscheidung im Duell zwischen Meister und Leader. Der Berner Aussenverteidiger überraschte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze Luganos Goalie Amir Saipi. Zuvor hatten die Tessiner, die etwas besseren Torchancen gehabt, unter anderem einen Lattenschuss von Renato Steffen.

Die Niederlage von Lugano führt zum grossen Zusammenschluss in der ohnehin schon spannenden Super League. Vier Mannschaften stehen mit 42 Punkten da, unter ihnen Servette. Die Genfer gewannen nach 0:1-Rückstand mit 3:1 gegen Winterthur. Das 2:1 gelang dem 18-jährigen Keyan Varela in der 89. Minute.

Auch der FC Luzern ist auf Augenhöhe mit Lugano, Basel und Servette. Die Innerschweizer gewannen daheim gegen den FC Sion dank einem Treffer von Adrian Grbic und einem Eigentor mit 2:1. Dank dem besten Torverhältnisse ist Basel, das am Samstag in St. Gallen 2:2 spielte, der neue Leader.

Hinter dem Spitzenquartett folgen Lausanne-Sport (2:2 gegen die Grasshoppers), die Young Boys, St. Gallen und der FC Zürich (2:1 gegen Yverdon) innerhalb von einem Punkt. (sda)

17:40 Uhr

Schweizer Reiter-Trio für Weltcup-Final in Basel qualifiziert

Das Glück beim Weltcupspringen in Göteborg war auf der Seite der Schweizer Equipe. Der Olympia-Zweite Steve Guerdat und Edouard Schmitz schafften die Qualifikation für den Weltcupfinal in Basel auf den letzten Drücker.

Beim Weltcup-Final in Basel dabei: Steve Guerdat.

Beim Weltcup-Final in Basel dabei: Steve Guerdat.

Bjorn Larsson Rosvall / EPA

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Es war spannend bis zum letzten Reiterpaar: Wenig hätte gefehlt, und die Schweiz wäre im April beim Championat in Basel nur mit Martin Fuchs vertreten. Doch Schmitz im Sattel von Gamin mit Platz 8 und Guerdat auf Dynamix mit Platz 14 holten gerade noch genügend Weltcuppunkte, um es im Europa-Ranking für Basel in den 17. und 18. Rang zu schaffen – der Cut folgt nach Platz 18.

Insbesondere ein Fehlen Guerdats wäre für die Organisatoren in Basel ein herber Dämpfer gewesen. Der Jurassier ist mit drei Siegen der Rekordmann des Weltcupfinals, der inoffiziell als Hallen-Weltmeisterschaft betitelt wird. Nun hat Guerdat beim für die Schweizer wichtigsten Championat des Jahres 2025 die Chance, mit einem Triumph alleiniger Rekordhalter zu werden.

Gewonnen wurde die mit 310’000 Euro dotierte Prüfung in Göteborg von der einheimischen Reiterin Linda Heed mit Skylander. (sda)

16:17 Uhr

Ein erarbeiteter Luzerner Heimsieg

Der FC Luzern kommt mit kleinem spielerischem Aufwand zum 2:1-Heimsieg gegen Sion. Die Innerschweizer treffen in beiden Halbzeiten in der Startviertelstunde.

Luzern gewinnt gegen Sion. –> <!–>

Luzern gewinnt gegen Sion.

Martin Meienberger / freshfocus

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Eine Torchance, zwei Treffer: Effizienter als der FC Luzern kann man eine Stunde Fussball nicht gestalten. Nach etwas mehr als fünf Minuten sorgten Severin Ottiger und Adrian Grbic mit einer gelungenen Aktion für das 1:0. Den zweiten nennenswerten Vorstoss der Gastgeber in den gegnerischen Strafraum gute 50 Minuten nach dem ersten veredelte Sions Verteidiger Kreshnik Hajrizi unfreiwillig mit einem sehenswerten Eigentor.

Dass diese spielerisch schwache Leistung dem FC Luzern zu drei Punkten reichte, lag zu grossen Teilen am FC Sion. Zu selten führten die Walliser Bemühungen zu Torchancen. Die unzähligen Flanken in den Luzerner Strafraum wurden fast immer von der Innerschweizer Verteidigung entschärft – bis auf jene in der 65. Minute, die Severin Ottiger unglücklich ins eigene Tor lenkte. (sda)

15:03 Uhr

Napoli mit Schweizer Okafor verliert Tabellenführung

Napoli muss die Spitzenposition in der Serie A an Inter Mailand abgeben. Die Süditaliener verlieren in der 26. Runde überraschend in Como 1:2.

Am 9. Februar debütierte Noah Okafor für Napoli. Heute gab er seinen zweiten Kurzeinsatz.

Am 9. Februar debütierte Noah Okafor für Napoli. Heute gab er seinen zweiten Kurzeinsatz.

Cesare Abbate / EPA

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Noah Okafor kam ab der 84. Minute zu seinem zweiten Kurzeinsatz für Napoli, konnte aber am Ausgang des Spiels nichts mehr ändern. Der ambitionierte Aufsteiger Como hatte in der 77. Minute zum entscheidenden 2:1 getroffen. Torschütze war der 19-jährige Spanier Assane Diao, der seit Anfang Jahr nunmehr fünfmal getroffen hat.

Diao war bereits am 1:0 nach sieben Minuten beteiligt gewesen. Sein Pressing führte zum Eigentor von Amir Rrahmani, dessen versuchter Rückspass zum Goalie im eigenen Tor landete. Zehn Minuten später führte ein Fehler von Como zum 1:1 von Giacomo Raspadori. (sda)

13:31 Uhr

Matthias Kyburz im Marathon schneller als Viktor Röthlin

Knapp ein Jahr nach seinem Marathondebüt in Paris samt Olympia-Qualifikation überzeugte Matthias Kyburz am Sonntag in Sevilla über die 42,195 km erneut. Der Fricktaler kam als Vierter nach 2:06:40 Stunden ins Ziel.

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Peter Schneider / KEYSTONE

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Der achtfache OL-Weltmeister überflügelte somit seinen Coach Viktor Röthlin (2:07:23) und avancierte zum zweitschnellsten Schweizer Marathonläufer hinter Rekordhalter Tadesse Abraham (2:04:40). Allerdings muss erwähnt werden, dass Röthlin noch nicht auf die neusten Innovationen im Schuhmaterial zurückgreifen konnte.

Kyburz senkte die persönliche Bestzeit in seinem dritten Marathon um fast eine Minute. Einen Monat nach seiner Halbmarathon-Bestzeit in Sevilla (1:01:46) und der erfüllten Strassenlauf-EM-Limite verpasste der 35-Jährige die hochgesteckte WM-Limite (2:06:30) für Tokio lediglich um 14 Sekunden.

Der Olympia-30. des letzten Jahres plant indes ohnehin nicht mit dem Leichtathletik-Grossanlass Mitte September. Sein nächstes Augenmerk gilt der OL-WM Anfang Juli in Finnland, wo er seinen neunten und wohl letzten WM-Titel anstrebt, ehe er auf die olympische Marathondistanz zurückkehren wird. (sda)

08:46 Uhr

Fiala skort doppelt, Hischier verliert

Kevin Fiala zeigt sich auch nach dem Vier-Nationen-Turnier der NHL in Skorerlaune. Der Schweizer Stürmer ist massgeblich am 5:3-Heimsieg der Los Angeles Kings gegen Utah beteiligt.

Kevin Fiala, links, wurde als einer der drei «Stars of the Game» geehrt.

Kevin Fiala, links, wurde als einer der drei «Stars of the Game» geehrt.

Jayne Kamin-Oncea / AP

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Die zweiwöchige Spielpause hat Kevin Fialas Form nicht geschadet. Der Ostschweizer überzeugte beim Heimsieg mit den Los Angeles Kings erneut als Torschütze und Passgeber. Mit seinem 22. Saisontor traf Fiala in der 28. Minute im Powerplay zum 2:2. Zuvor hatte er beim 1:1-Ausgleichstreffer durch Drew Doughty die Vorlage gegeben.

Zusammen mit Doughty und Utahs Dreifachtorschütze Barrett Hayton wurde Fiala als einer der drei «Stars of the Game» ausgezeichnet. Fiala hat im Februar in vier von fünf Partien doppelt gepunktet.

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es aus New Jersey, auch wenn die Devils im Heimspiel gegen die Dallas Stars mit 2:4 als Verlierer vom Eis gingen. Captain Nico Hischier gab nach einmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Der Walliser, der wegen einer Schambeinverletzung sechs Spiele verpasst hatte, blieb im Schweizer Duell mit Lian Bichsel aber ebenso ohne Skorerpunkt wie Teamkollege Timo Meier. Jonas Siegenthaler fehlt bei den Devils nach wie vor verletzt.

Auch Nino Niederreiter blieb beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen der Winnipeg Jets bei den St. Louis Blues ohne Torbeteiligung. Für die Jets, die die Western Conference klar anführen, war es der neunte Sieg in Folge.

Für Pius Suter und Philipp Kuraschew setzte es mit ihren Teams Niederlagen ab. Suter verlor mit den Vancouver Canucks in Las Vegas 1:3, Kuraschew musste sich im Auswärtsspiel der Chicago Blackhawks den Columbus Blue Jackets 1:5 geschlagen geben.

22:54 Uhr

Super League: Zwei Eckbälle bringen St. Galler Punkt gegen den FCB

Der FC Basel muss sich in St. Gallen mit einem 2:2 begnügen. Ein Fehlgriff von Marwin Hitz steht am Ursprung der St. Galler Aufholjagd .

Adrian Barisic ist nach dem Spiel enttäuscht über das Ergebnis gegen den FC St. Gallen. –> <!–>

Adrian Barisic ist nach dem Spiel enttäuscht über das Ergebnis gegen den FC St. Gallen.

Claudio Thoma / freshfocus/

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In der Schlussviertelstunde verspielte der FC Basel den sicher geglaubten Sieg. Es waren zwei Eckbälle, die zum St. Galler Glück und Punkt führten. Beim ersten in der 78. Minute leistete sich FCB-Keeper Marwin Hitz einen ungewöhnlich und folgenschweren Fehlgriff, von dem Christian Witzig profitierte. Beim zweiten Corner in der 87. Minute köpfelte Willem Geubbels den Ball ins Netz. Die ersten beiden Tore für den FCB fielen in der 10. Minute durch Léo Leroy mit der ersten Möglichkeit und in der 71. Minute, als Noah Yannick einen halbhoch getretenen Eckball von Xherdan Shaqiri ins eigenen Tor lenkte.

Dem FC Basel bietet sich bereits am Mittwoch die Möglichkeit, über die ärgerlichen Punktverluste hinwegzukommen. Dann trifft das Team von Fabio Celestini im Cup-Viertelfinal auswärts auf Etoile Carouge.

Während sich St. Gallen und Basel mit einem 2:2 trennten, gewann der FC Zürich gegen Yverdon-Sport mit 2:1. Lausanne-Sport und GC gingen ebenfalls mit einem 2:2 auseinander. (sda)

21:57 Uhr

Unihockey: Rychenberg Winterthur beendet Durststrecke spektakulär

Rychenberg Winterthur ist zum ersten Mal seit 29 Jahren Cupsieger im Unihockey. Die Zürcher bezwingen Meister und Titelverteidiger Zug im Cupfinal in Bern überraschend deutlich mit 7:2.

Kein Spieler hat in der diesjährigen Unihockey-Saison mehr Punkte gesammelt als Albin Sjögren. Der Schwede, der seine zweite Saison in Zug absolviert, steht aktuell bei 68 Skorerpunkten nach 21 Spielen und 19 Treffern. Der nächstbeste Skorer, sein Teamkollege Sami Johansson, hat 16 Punkte weniger auf seinem Konto.

Den Grundstein zum Sieg legte Rychenberg Winterthur vor 2000 Fans im zweiten Spielabschnitt, als Nico Mutter, Nils Conrad und Claudio Mutter innert sieben Minuten auf 4:0 erhöhen konnten. Als Topskorer Manuel Maurer nur zehn Sekunden nach Beginn des dritten Drittels der fünfte Treffer gelang, wurden allfällige Zuger Hoffnungen auf eine Aufholjagd früh im Keim erstickt.

Für Rychenberg Winterthur geht mit dem fünften Cupsieg der Vereinsgeschichte eine lange Wartenszeit zu Ende. Letztmals hatten die Zürcher 1996 in diesem Wettbewerb triumphiert. (sda)

18:52 Uhr

Tennis: 17-jährige Russin triumphiert in Dubai

Mit 17 Jahren und 299 Tagen kürte sich die Russin Mirra Andrejewa, die Nummer 14 der Weltrangliste, am Samstag in Dubai zur bislang jüngsten Siegerin eines WTA-1000-Turniers. Die Juniorin setzte sich im Final gegen die Dänin Clara Tauson (WTA 38) 7:6 (7:1), 6:1 durch.

Diese 2009 eingeführte Kategorie von Veranstaltungen umfasst die zehn prestigeträchtigsten Turniere im Frauentennis nach den vier Grand-Slam-Turnieren. Ein WTA-1000-Event wurde vor dem Coup von Andrejewa noch nie von einer Spielerin unter 19 Jahren gewonnen.

Hingegen gab es früher jüngere Turniersiegerinnen. Martina Hingis beispielsweise gewann mit 16 Jahren und 6 Monaten die Players Championships in Key Biscayne (Miami) – ein Turnier also, das damals gewiss auch den 1000er-Status gehabt hätte. (sda/afp)

18:46 Uhr

Piranha Chur ist Unihockey-Cupsieger

Piranha Chur ist zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte Unihockey-Cupsieger. Die Bündnerinnen bezwingen die Seriensiegerinnen von Kloten-Dietlikon in Bern 8:4 und beenden damit eine Durststrecke von fünf Jahren ohne Titel.

Dass Piranha Chur im Cupfinal in Bern wieder einmal die Chance auf einen Titel haben würde, werteten die Bündnerinnen aufgrund des personellen Umbruchs, den das Team in den letzten Jahren durchlaufen hat, schon als Erfolg. Doch die früheren Dominatorinnen der Schweizer Unihockeyszene gaben sich damit nicht zufrieden und düpierten die klar favorisierten Kloten-Dietlikon Jets mit 8:4.

In der Meisterschaft liegen nicht weniger als 25 Punkte zwischen den souveränen Leaderinnen aus Zürich und den siebtplatzierten Churerinnen. Doch in einer Partie wie dem Cupfinal, der in der Berner Wankdorfhalle vor über 2000 Fans ausgetragen wurde, spielt dieser augenscheinliche Unterschied im Leistungsniveau offensichtlich keine Rolle.

Nicole Capatt glich im ersten Drittel zweimal eine Führung Kloten-Dietlikons aus, und die 24-jährige Stürmerin glänzte im Cupfinal noch mehr. Insgesamt sammelte Capatt vier Skorerpunkte. Einmal legte sie auf für ihre kongeniale Sturmpartnerin Sofia Joelsson. Die Schwedin, dreifache Weltmeisterin, glänzte ihrerseits mit einem Tor und drei Vorlagen.

Dank vier Treffern im letzten Drittel liessen die Churerinnen bald einmal keine Zweifel mehr aufkommen, dass an diesem Samstag ihre Serie der Titellosigkeit ein Ende findet. Für Piranha Chur ist es der erste Titel seit 2020. (sda)

18:01 Uhr

Leverkusen verkürzt Rückstand auf die Bayern

Bayer Leverkusen verkürzt am Samstag in der Bundesliga zumindest vorübergehend den Rückstand auf Leader Bayern München. In Mönchengladbach erlebt Jonas Omlin eine bittere Rückkehr in die Startformation.

Der Sieg beim Aufsteiger und Schlusslicht Holstein Kiel war für Leverkusen reine Pflichtarbeit. Das Team um Granit Xhaka war von Beginn weg deutlich überlegen und sorgte durch die Tore von Patrik Schick (9.) und Amine Adli (45.) noch vor der Pause für die Entscheidung. Der Rückstand auf die erst am Sonntag daheim gegen die Eintracht Frankfurt spielenden Bayern beträgt fünf Punkte.

Granit Xhaka war von Holstein Kiel nur mit unlauteren Mitteln zu stoppen.

Granit Xhaka war von Holstein Kiel nur mit unlauteren Mitteln zu stoppen.

Bild: Martin Ziemer / EPA

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Mitte September hatte Goalie Jonas Omlin seinen Stammplatz bei Borussia Mönchengladbach an Moritz Nicolas verloren. Nun durfte der Innerschweizer nach der Verletzung seines Konkurrenten zum ersten Mal seit der Degradierung in einem Pflichtspiel von Beginn weg auflaufen. Doch die Freude im Heimspiel gegen Augsburg (0:3) hielt nur gute 27 Minuten, bis zum Platzverweis wegen einer Notbremse. Ausgerechnet Landsmann Nico Elvedi war an der Roten Karte seines Teamkollegen mitschuldig. Der Rückpass des Verteidigers geriet zu kurz, Omlin kam zu spät und stoppte Augsburgs Finnen Fredrik Jensen mit einem klaren Foul. In der zweiten Halbzeit sorgten die Augsburger dank dem Hattrick ihres Topskorers Alexis Claude-Maurice für den 3:0-Sieg. (sda)

17:55 Uhr

Simon Sohm trifft und gewinnt Schweizer Serie-A-Duell

Simon Sohm erzielt in der 26. Runde der Serie A seinen vierten Saisontreffer und trägt damit entscheidend zum 2:0-Heimsieg von Parma gegen Bologna bei.

Simon Sohm wird von seinen Mitspielern nach dem Treffer zum 2:0 gefeiert. –> <!–>

Simon Sohm wird von seinen Mitspielern nach dem Treffer zum 2:0 gefeiert.

Bild: Serena Campanini / EPA

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Mit einem präzisen Abschluss nach einem Konter sorgte Sohm in der 78. Minute für das 2:0 in Parma. Der Zürcher Mittelfeldspieler gewann damit überraschend das Schweizer Duell gegen Bolognas Trio Remo Freuler, Dan Ndoye und Michel Aebischer. Der Serie-B-Meister der letzten Saison holte die ersten Punkte nach vier Niederlagen am Stück und verliess zumindest vorübergehend die Abstiegsränge. (sda)

12:49 Uhr

Schweizer Frauennati ohne Aigbogun gegen Norwegen

Das Schweizer Nationalteam der Frauen muss im zweiten Spiel der Nations League am Dienstag in Stavanger gegen Norwegen auf Eseosa Aigbogun verzichten. Wie der Schweizerische Fussballverband am Samstag mitteilte, fällt die Verteidigerin der AS Roma aufgrund muskulärer Beschwerden aus. An ihrer Stelle rückt Aurélie Csillag vom FC Basel nach.

Beim torlosen Remis am Freitagabend im Zürcher Letzigrund gegen Island wurde Aigbogun nicht eingesetzt. (sda)

12:31 Uhr

Podladtchikov wird in der Halfpipe von Calgary Sechster

Iouri Podladtchikov zeigt bei seinem zweiten Wettkampf nach dem Comeback eine ermutigende Leistung. Der Olympiasieger von 2014 belegt am Halfpipe-Weltcup in Calgary den 6. Platz.

Podladtchikov, der Mitte Januar in Laax bei seiner Rückkehr in den Weltcup nach fünfjähriger Abwesenheit die Finalteilnahme knapp verpasst hatte, schaffte als Dritter der Qualifikation souverän den Sprung in den Final. Dort wurde der 36-Jährige aus Zürich für seinen dritten Run mit 62,25 Punkte belohnt, womit er den Wettkampf unmittelbar vor seinem Landsmann Pat Burgener abschloss, der mit 61,25 Punkten Siebter wurde.

Iouri Podladtchikov fliegt seit dieser Saison wieder durch die Lüfte.

Iouri Podladtchikov fliegt seit dieser Saison wieder durch die Lüfte.

Bild: Keystone

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Den Ton gaben im Westen Kanadas trotz der Abwesenheit von Ayumu Hirano, dem Olympiasieger von 2022, die Japaner an. Sein jüngerer Bruder Ruka Hirano siegte mit 93,00 Punkten und übernahm damit die Führung im Weltcup, Yuto Tutsoka wurde mit 89,75 Punkten Zweiter.

Auch bei den Frauen ging der Sieg an Japan, dank Sena Tomita (90,75 Punkte). Die beste Schweizerin, Isabelle Lötscher, verpasste den Sprung aufs Podest als Fünfte um gut zehn Punkte. (sda)

09:13 Uhr

Skifahrer Nils Hintermann ist vom Krebs geheilt

Es ist für einmal eine gute Nachricht: Der Skirennfahrer Nils Hintermann verkündet auf Instagram, dass er nur viereinhalb Monate nach seiner Diagnose krebsfrei ist. Wie und ob er in den Sport zurückkehrt, lässt er offen.

Mehr dazu:

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22:26 Uhr

Eishockey: Bern löst Playoff-Ticket

Nach Lausanne und dem ZSC löst auch der SC Bern sein Playoff-Ticket. Die Berner haben nach dem 4:1 in der Ajoie einen Platz unter den Top 6 auf sicher.

Der aktuelle 3. Zwischenrang ist für den SCB eine gehörige Erfolgsmeldung. Seit dem Meistertitel und dem Qualifikationssieg vor sechs Jahren gelang Bern in der Regular Season keine derart gute Platzierung mehr. In den letzten Saisons resultierten die Plätze 5 (23/24), 8 (22/23), 11 (21/22) und 9 (19/20 und 20/21).

Einen grossen Schritt in Richtung erstmaligen Qualifikationssieg tat der Lausanne Hockey Club. Die Waadtländer besiegten Lugano nach einem 1:3-Rückstand bis ins letzte Drittel hinein noch mit 4:3. So weist Lausanne jetzt wieder neun Punkte Vorsprung auf die ZSC Lions auf, wobei der Champions-League-Sieger aus Zürich noch zwei Partien weniger bestritten hat.

Im Fokus stand am Freitag der Kampf am unteren Playoff-Strich. Biel verbesserte sich mit einem 6:2-Erfolg über Zug auf Kosten von Ambri-Piotta auf Platz 9, weil Ambri-Piotta in Genf 2:4 verlor. Servette überholte dank dem Heimsieg über Ambri den HC Lugano, der wieder auf Platz 13 zurückfiel.

Im Duell zweier Teams, die in den Playoffs mit allergrösster Wahrscheinlichkeit auch mit von der Partie sein werden, verlor der HC Davos gegen den HC Fribourg-Gottéron mit 2:3 nach Penaltyschiessen. (sda)

Die Resultate vom Freitag:

Ajoie – Bern 1:4
Biel – Zug 6:2
Davos – Fribourg-Gotteron 2:3 n.P.
Genf-Servette – Ambri-Piotta 4:2
Lausanne – Lugano 4:3

20:07 Uhr

Nils Alphand im Spital

Der französische Skifahrer Nils Alphand ist nach einem Sturz im Abfahrtstraining von Crans-Montana ins Krankenhaus gebracht worden. Der 28-Jährige habe nach seinem Unfall kurzzeitig das Bewusstsein verloren, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf den französischen Verband.

Weitere Untersuchungen im Krankenhaus hätten normale Ergebnisse hervorgebracht. Alphand, der nach seinem Trainingssturz per Helikopter geborgen worden war, bleibe aber vorerst unter Beobachtung. (dpa)

16:45 Uhr

Angela Frautschi und ZSC Lions Frauen trennen sich

In der Women’s League kommt es zwei Runden vor Ende der Qualifikation zu einem überraschenden Abgang. Angela Frautschi als Headcoach der ZSC Lions Frauen und der Klub trennen sich per sofort.

Wie der Meisterklub der vergangenen drei Saisons mitteilte, sei man zum Schluss gekommen, dass für die kommende Meisterschaft Änderungsbedarf auf der Trainerposition bestehe und der Vertrag nicht verlängert werde. Daraufhin entschied sich Angela Frautschi, per sofort aufzuhören. Die bisherigen Assistenten Caroline Baldin, Cyndy Kenyon und Richard Novak führen das Team bis zum Saisonende.

Angela Frautschi führte die Löwinnen als Headcoach zu zwei Meistertiteln und einem Cupsieg. Davor war sie zwischen 2018 und 2022 Headcoach der GCK-Frauen in der SWHL-B gewesen. Als Spielerin hatte sie je dreimal die Meisterschaft und den Cup mit den Frauen der ZSC Lions gewonnen. (sda)

14:17 Uhr

Conference League: Lugano trifft auf slowenischen Vertreter

Mit dem FC Lugano ist nur noch ein Schweizer Vertreter in den internationalen Wettbewerben mit dabei. Im Vorhinein war klar, Lugano trifft entweder auf Paphos oder Celje. Mit Paphos wäre es ein Wiedersehen gewesen, da sich die Mannschaften bereits in der Hauptrunde duellierten (2:2). Das Los hat zu einer Premiere geführt, Lugano trifft auf den amtierenden slowenischen Meister Celje.

Wie weit schafft es der FC Lugano in der Conference League?

Wie weit schafft es der FC Lugano in der Conference League?

Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

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Auf dem Papier hat Lugano die Favoritenrollen und es könnte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Europacup-Achtelfinal überstehen. Aufgrund Celjes schwächelnder Form, scheint das Ziel realistisch. Celje holte in diesem Jahr erst einen Punk in drei Spielen und liegen hinter den Erwartungen zurück.

In einem möglichen Viertelfinal würde Lugano auf den Sieger des Duells zwischen Panathinaikos Athen und der Fiorentina treffen.

Die restlichen Begegnungen im Überblick:

Jagiellonia (POL) – Club Brügge (BEL)
Molde (NOR) – Legia Warschau (POL)
Celje (SVN) – Lugano
Pafos (CYP) – Djurgården (SWE)
Panathinaikos (GRE) – Fiorentina (ITA)
Borac (BIH) – SK Rapid (AUT)
Real Betis (ESP) – Vitória SC (POR)
Copenhagen (DEN) – Chelsea (ENG)

Beim Hinspiel muss Lugano am 6. März auswärts ran, das Rückspiel eine Woche später, am 13. März findet in Thun statt. (chm)

12:51 Uhr

Auslosung Europa League:

Athletic Club (ESP) – Roma (ITA)
Eintracht Frankfurt (GER) – Ajax (NED)
Lazio (ITA) – Viktoria Plzeň (CZE)
Lyon (FRA) – FCSB (ROU)
Manchester United (ENG) – Real Sociedad (ESP)
Olympiacos (GRE) – Bodø/Glimt (NOR)
Glasgow Rangers (SCO) – Fenerbahçe (TUR)
Tottenham (ENG) – AZ Alkmaar (NED)

Der Weg zum Titel in der Europa League. –> <!–>

Der Weg zum Titel in der Europa League.

Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

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Die K.-o.-Phase beginnt mit dem Achtelfinal-Hinspiel am 6. März. Die Rückspiele finden dann am 13. März statt. (chm)

12:03 Uhr

Auslosung UEFA Champions League

Das sind die Viertelfinal Begegnungen:

Liverpool (ENG) – PSG (FRA)
Barcelona (ESP) – Benfica (POR)
Arsenal (ENG) – PSV (NED)
Inter (ITA) – Feyenoord (NED)
Atletico Madrid (ESP) – Real Madrid (ESP)
Leverkusen (GER) – Bayern München (GER)
Lille (FRA) – Borussia Dortmund (GER)
Aston Villa (ENG) – Club Brugge (BEL)

So sieht der Turnierbaum der Champions League aus.

So sieht der Turnierbaum der Champions League aus.

Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

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Die Kracher gehen weiter: Nachdem in der diesjährigen Champions League bereits die Play-Offs für echte Hammer-Duelle gesorgt haben, versprechen nun bereits die nächsten Duelle Spannung im Achtelfinale.

In der Spanischen Hauptstadt findet ein Derby ums weiterkommen statt. Real Madrid trifft auf Atletico, wobei das Rückspiel in Atleticos Heimstätte dem Estadio Metropolitano stattfindet.

Ein spannendes Duell findet auch unter zwei Bundesliga Clubs statt. Leverkusen mit Schweizer Captain Granit Xhaka misst sich mit Rekordmeister Bayern München. Beide Teams standen sich in dieser Saison schon mehrmals gegenüber.
Die weiteren Schweizer: Ardon Jashari mit dem FC Brügge misst sich mit Aston Villa, Gregor Kobel und Dortmund mit Lille.

Ein spannendes Duell verspricht es auch zwischen Paris Saint-Germain und Liverpool zu geben. 2019 trafen die beiden Team in der Gruppenphase aufeinander, beide konnten bei ihrem Heimspiel als Sieger vom Platz gehen. Sowohl Liverpool wie auch PSG führen ihre Ligen mit Abstand an. Benfica mit Zeki Amdouni erhält Gelegenheit zur Revanche gegen Barcelona. Die Portugiesen verloren in der Ligaphase in dieser Saison in einem spannenden Spiel mit 4:5.

Die Hinspiele sind am 4./5. März und die Rückspiele eine Woche später am 11./12. März. Die erstgenannten Teams haben im Rückspiel Heimrecht. (chm)

11:51 Uhr

Jenni Hermoso geht in Berufung

Jennifer Hermoso will das Urteil gegen Luis Rubiales im Zuge des Kuss-Skandals an der WM 2023 nicht akzeptieren. «Sie beabsichtigt, Berufung einzulegen», teilte der Anwalt der spanischen Fussball-Nationalspielerin am Tag nach dem milden Schuldspruch mit.

Jenni Hermoso geht nach dem Urteil gegen Rubiales in Berufung. –> <!–>

Jenni Hermoso geht nach dem Urteil gegen Rubiales in Berufung.

Manu Fernandez / AP

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Der ehemalige spanische Verbandspräsident Rubiales hatte Hermoso nach dem Gewinn des WM-Titels ungefragt auf den Mund geküsst und wurde dafür am Donnerstag mit einer Geldstrafe von 10’800 Euro und einem einjährigen Kontaktverbot belegt. Vom Vorwurf, Druck auf Hermoso Druck ausgeübt zu haben, um den Skandal zu vertuschen, wurde er wie vom Strafbestand der sexuellen Nötigung freigesprochen.

Am Donnerstag hatte auch Rubiales angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen. (sda/afp)

08:30 Uhr

Kanada revanchiert sich an den USA

Kanada gewinnt das 4-Nationen-Turnier der besten NHL-Spieler. Die Kanadier setzen sich in Boston gegen die USA 3:2 nach Verlängerung durch und revanchieren sich damit für die Niederlage im Gruppenspiel. US-Präsident Donald Trump stichelt erneut.

Connor McDavid erzielte den Siegtreffer nach 8:18 Minuten in der Overtime. Der Superstar der Oilers verwertete eine Vorlage von Mitch Marner und wurde zum Spieler des Spiels gewählt. Der zweite Stern ging an den kanadischen Torhüter Jordan Binnington, dem 31 Paraden gelangen, sechs davon in der Verlängerung.

Binnington war in der Nachspielzeit entscheidend und hielt sein Team mit mehreren spektakulären Paraden im Spiel. Im selben Stadion in Boston hatte er bereits im Frühjahr 2019 geglänzt, als er mit St. Louis nach einem 4:1-Sieg im siebten Spiel gegen die Bruins den Stanley Cup holte.

Kanada gewinnt das 4-Nationen-Turnier in der Verlängerung.

Kanada gewinnt das 4-Nationen-Turnier in der Verlängerung.

Christinne Muschi / AP

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Der aufgrund der Spannungen zwischen den beiden Ländern von politischen Spannungen begleitete Final hielt, was er versprach. Schlägereien und andere Scharmützel blieben im Vergleich zum 3:1-Sieg der USA im ersten Duell am letzten Sonntag aus. Im ganzen Spiel gab es nur eine Zweiminutenstrafe.

Vor der Partie wiederholte US-Präsident Donald Trump seine Provokation, das nördliche Nachbarland solle der 51. Bundesstaat der USA werden. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau schrieb auf X: «Ihr könnt unser Land nicht nehmen – und ihr könnt unseren Sport nicht nehmen.»

Mit der gelungenen Revanche schuf sich Kanada einen leichten psychologischen Vorteil gegenüber den USA im Hinblick auf das olympische Eishockey-Turnier 2026 in Mailand, an dem die NHL-Spieler ihr Comeback feiern werden. Die Kanadier haben die letzten vier internationalen Turniere gewonnen, an denen die NHL-Elite dabei war (Olympia 2010, Olympia 2014, WM 2016 und 4 Nations 2025). (sda)

08:30 Uhr

Hawks verlieren beim Capela-Comeback – Saisonende für Wembanyama

Die Atlanta Hawks verlieren in der NBA beim Comeback von Clint Capela. Für San Antonios Star Victor Wembanyama ist die Saison wegen eines Blutgerinnsels gelaufen.

Die Hawks unterlagen zuhause den Orlando Magic nach einem 19-Punkte-Vorsprung zu Beginn des zweiten Viertels 108:114. Capela, der wegen einer Rückenverletzung die letzten neun Spiele seines Teams verpasst hatte, stand gut 18 Minuten auf dem Parkett und verbuchte dabei drei Punkte und vier Rebounds.

Nachdem er neun Spiele verpasst hat, ist Clint Capela wieder zurück. –> <!–>

Nachdem er neun Spiele verpasst hat, ist Clint Capela wieder zurück.

Erik S. Lesser / EPA

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Die San Antonio Spurs müssen für den Rest der Saison ohne Victor Wembanyama auskommen. Wie die Franchise aus Texas vor dem Match gegen die Phoenix Suns mitteilte, wurde beim 21-jährigen Franzosen nach den All-Star-Games ein Blutgerinnsel in der rechten Schulter diagnostiziert. Wegen der Behandlung mit blutverdünnenden Medikamenten stehe Wembanyama im weiteren Saisonverlauf nicht mehr zur Verfügung.

Ohne ihren Rookie des Jahres, der in dieser Saison im Durchschnitt 24,3 Punkte, 11 Rebounds und 3,8 Blocks pro Spiel machte, gewannen die Spurs in der Nacht auf Freitag gegen die Suns 120:109.  (sda)

08:25 Uhr

Schweizer Basketballer nehmen erste Hürde

Die Schweizer Basketball-Nationalmannschaft der Männer bleibt in der ersten Phase der Vorqualifikation für die WM 2027 ohne Niederlage. Sie gewinnt in Freiburg das Heimspiel gegen Irland 85:54 und steht somit als Gruppensieger vorzeitig fest.

Die Schweizer schlagen Irland und konnten sich den Gruppensieg sichern.

Die Schweizer schlagen Irland und konnten sich den Gruppensieg sichern.

Peter Klaunzer / KEYSTONE

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Am Sonntag folgt noch das bedeutungslose Auswärtsspiel in Kosovo. Die Mannschaft von Trainer Ilias Papatheodorou kann nach fünf Siegen nicht mehr als Leader verdrängt werden und stösst in die zweite Phase vor. Der Weg zur WM-Endrunde im Sommer 2027 in Katar ist aber noch lang. Aus Europa schaffen diese Hürde nur ein Dutzend Nationen.

Die Schweiz muss nun in der zweiten Phase, die im August stattfinden wird, einen der ersten beiden Plätze in ihrer Dreiergruppe belegen, um die eigentliche Qualifikation zu erreichen. An der zweiten Phase nehmen zwölf Nationen teil: Es sind dies acht Mannschaften, die in der Qualifikation für die EM 2025 scheitern, und vier Mannschaften aus der ersten Runde der Vorqualifikation – eine davon ist die Schweiz. (sda)

08:24 Uhr

Jan Christen Etappensieger und Leader

Jan Christen gewann die zweite Etappe der Algarve-Radrundfahrt. Somit ist der Aargauer auch Leader, nachdem die Eröffnungsetappe am Mittwoch aufgrund eines Fehlers bei der Beschilderung auf dem letzten Kilometer nicht gewertet wurde.

Der Schweizer setzte sich auf dem Gipfel des Alto da Foia durch. Bei der Bergankunft – 8,5 km mit einer durchschnittlichen Steigung von fünf Prozent – gewann der 20-Jährige vor Joao Almeida und dem Belgier Laurens De Plus. Sowohl Christen als auch Almeida fahren für das Team UAE Emirates, dessen Leader Tadej Pogacar derzeit bei der UAE Tour in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Konkurrenz in Schach hält.

Christen bezwang am Donnerstag im Süden Portugals auch Jonas Vingegaard, den zweifachen Sieger der Tour de France. Der Däne wurde Sechster mit zehn Sekunden Rückstand. Der Schweizer Radprofi feierte bereits den zweiten Saisonsieg, nachdem er Ende Januar beim Eintagesrennen Trofeo Calvia auf Mallorca der Schnellste gewesen war.

«Ich bin etwas sprachlos, wenn ich sehe, gegen welch starke Konkurrenz ich mich da in einer Bergetappe durchgesetzt habe», sagte Christen im Siegerinterview. Er fahre nun wie seine Teamkollegen aufs Gesamtklassement. «Es gilt, sich für das abschliessende Zeitfahren gut zu positionieren.» (sda)

16:48 Uhr

Ein weiterer vierter Platz für die Schweizer Biathleten an der Heim-WM

Es will einfach nicht klappen mit dieser Medaille. Auch im achten Rennen an der Biathlon-WM in Lenzerheide steht die Schweiz neben dem Podest. In der Single-Mixed-Staffel wird das Schweizer Team bestehend aus Amy Baserga und Niklas Hartweg Vierte. Die Enttäuschung ist dem ins Ziel fahrenden Hartweg deutlich anzusehen.

Niklas Hartweg und Amy Baserga verpassen an der Biathlon-WM in Lenzerheide in der Single Mixed Staffel eine Medaille und werden Vierte. –> <!–>

Niklas Hartweg und Amy Baserga verpassen an der Biathlon-WM in Lenzerheide in der Single Mixed Staffel eine Medaille und werden Vierte.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

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Bereits der Start gelingt Baserga nicht optimal. Zwei Fehler passieren der Schwyzerin im ersten Schiessen liegend und auch stehend muss sie eine Patrone nachladen. Doch Hartweg kann das Blatt kurzweilig wenden. Dank des fehlerfreien ersten Schiessen liegend, gelingt dem Schweizer Team ein grosser Sprung nach vorne, da viele Männer mit Fehlschüssen ins Rennen starten. Das Duo klassiert sich zu diesem Zeitpunkt auf dem zweiten Rang. An diese Leistung knüpft der 24-Jährige auch beim ersten Schiessen stehend an und übernimmt sogar die zwischenzeitliche Führung.

Jedoch kann sich Amy Baserga anschliessend von der guten Leistung ihres Teamkollegen nicht beflügeln lassen. Die 24-Jährige verfehlt auch bei ihrem zweiten Schiessen liegend sowie auch stehend zweimal die Scheibe und verliert dementsprechend viel Zeit. Während des zweiten Schiessen liegend unterläuft dann auch Hartweg ein Fehler. Und dann passiert es: Der Schwyzer muss beim zweiten Schiessen stehend gleich zweimal nachladen. Dazwischen hatte er das Gewehr schon fast auf dem Rücken. Damit war der Zeitrückstand zu gross und es reicht einmal mehr nicht für eine Schweizer Medaille.

Der Sieg geht an die klaren Favoriten aus Frankreich, mit den Julia Simon und Quentin Fillon Maillet. Die Silbermedaille gibt es für Ragnhild Femsteinevik und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen vor den beiden Deutschen Franziska Preuss und Justus Strelow. (lba)

14:58 Uhr

Yann Sommer mit Daumenbruch

Yann Sommer steht seinem Verein Inter Mailand vorerst nicht zur Verfügung. Der frühere Schweizer Nationaltorhüter muss wegen eines Daumenbruchs pausieren.

Yann Sommer hat sich einen Daumenbruch zugezogen.

Yann Sommer hat sich einen Daumenbruch zugezogen.

Nicola Marfisi / EPA

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Wie lange Sommer ausfallen wird, haben sie bei Inter in ihrer Mitteilung nicht kommuniziert. Erfahrungen mit ähnlichen Verletzungen zeigen aber, dass er sich wohl auf eine längere Rekonvaleszenz einzustellen hat. Die Verletzung am rechten Daumen ist am Donnerstagmorgen nach Untersuchungen festgestellt worden. (sda)

14:30 Uhr

Rubiales zu Geldstrafe verurteilt

Der frühere spanische Fußball-Verbandschef Luis Rubiales ist wegen des sexuellen Übergriffs bei der Siegerehrung der Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.800 Euro verurteilt worden. Die Entscheidung kam vom Nationalen Gerichtshof am Donnerstag. Vom Vorwurf der Nötigung wurde der 47-Jährige wie die drei anderen Angeklagten freigesprochen.

Luis Rubiales wurde nur zu einer Geldstrafe verurteilt. –> <!–>

Luis Rubiales wurde nur zu einer Geldstrafe verurteilt.

Chema Moya / AP

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Rubiales hatte die Nationalspielerin Jennifer Hermoso nach dem Gewinn des WM-Titels mit beiden Händen am Kopf gepackt und sie grob auf den Mund geküsst. Die Szene löste weltweit Empörung aus, sie war live im Fernsehen zu sehen. Seit einer Reform des spanischen Strafrechts gilt ein nicht einvernehmlicher Kuss als sexueller Übergriff. Die Staatsanwältin Marta Durántez Gil hatte zweieinhalb Jahre Haft für den Ex-Präsidenten gefordert. (chm)

14:20 Uhr

Zehenluxation bei Anouk Vergé-Dépré

Das neu formierte Schweizer Beachvolleyball-Duo mit den Berner Schwestern Anouk und Zoé Vergé-Dépré muss den Start in seine erste gemeinsame Saison um einen Monat verschieben.

Anouk Vergé-Dépré fällt rund einen Monat aus.

Anouk Vergé-Dépré fällt rund einen Monat aus.

Anthony Anex / KEYSTONE

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Wie Swiss Volley mitteilt, erlitt Anouk vergangene Woche im Training in Rio de Janeiro eine offene Zehenluxation. Das Malheur passierte beim Absprung und Einfädeln mit der Seitenlinie. Die notwendige Operation, um Kapsel und Bänder zu reparieren, hat die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von 2021 bereits in Brasilien vorgenommen.

Während Anouk in die Schweiz zurückkehrt, um dort mit der Reha zu starten, trainiert ihre jüngere Schwester wie geplant in Rio, bevor die beiden im März wieder gemeinsam in Trainingslagern sind. Statt wie vorgesehen im März in Mexiko, will das bestklassierte Schweizer Frauen-Duo nun Mitte April mit dem Elite16-Turnier in Saquarema, Brasilien, ihre Saison eröffnen. (sda)

14:15 Uhr

Cameron Alexander muss nach Kreuzbandriss lange pausieren

Der Kanadier Cameron Alexander muss eine längere Pause einlegen. Die Verletzung im linken Knie, die er bei einem Sturz im zweiten Training für die WM-Abfahrt in Saalbach erlitten hat, hat sich als Kreuzbandriss herausgestellt.

Cameron Alexander hat sich das Kreuzband gerissen und fällt lange aus. –> <!–>

Cameron Alexander hat sich das Kreuzband gerissen und fällt lange aus.

Anna Szilagyi / EPA

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Der 27-jährige Cameron hat die nötig gewordene Operation bereits vornehmen lassen. In diesem Winter hat er in zwei Weltcup-Abfahrten Podestränge erreicht. In Bormio kurz vor dem Jahreswechsel und in Kitzbühel unmittelbar vor dem Saisonhöhepunkt belegte er Platz 3. (sda)

09:46 Uhr

Tschechin Tereza Nova aus künstlichem Koma erwacht

Knapp vier Wochen nach ihrem schweren Sturz im Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt der Frauen in Garmisch-Partenkirchen ist die Tschechin Tereza Nova aus dem künstlichen Koma erwacht. Dies teilte der tschechische Skiverband am Donnerstag mit.

Der Zustand der 27-Jährigen ist nun so stabil, dass sie von der Unfallklinik Murnau in ihre Heimat transportiert werden kann. Dort wird sie unter der Aufsicht von Fachärzten weitere Untersuchungen und eine anschliessende Rehabilitationsphase durchlaufen.

Die Speedspezialistin, die im Weltcup bislang noch nie in die Punkte fahren konnte, hatte bei ihrem Sturz am 24. Januar auf der Kandahar-Piste ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Blutungen, eine Verletzung der Halsschlagader und einen Bruch der Augenhöhle erlitten. Aufgrund der Schwere der Verletzungen mussten die Ärzte sie in einen künstlichen Schlaf versetzen. (sda)

22:02 Uhr

Ambri holt drei wichtige Punkte im Strichkampf

Ambri-Piotta gewinnt auch das vierte und letzte Duell der Qualifikation mit dem HC Davos. Durch den 2:0-Auswärtssieg im einzigen National-League-Spiel vom Mittwoch verschaffen sich die Tessiner ein wenig Luft im Rennen um das Play-In.

Für die Davoser war es ein Tag zum Vergessen. Vor dem Spiel mussten die Bündner den Ausfall von Enzo Corvi für den Rest der Saison vermelden, im Mitteldrittel fiel Goalie Sandro Aeschlimann mit einer Daumen-Blessur aus und schliesslich wurde durch die Niederlage eine Möglichkeit verpasst, den Top 4 in der Tabelle näherzukommen.

HC Davos – HC Ambri-Piotta 0:2

Video: MySports

Die Niederlage war verdient. Ambri-Piotta hatte die Partie die meiste Zeit gut im Griff. Kurz nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Aeschlimann lenkte Manix Landry den Puck mit dem Oberschenkel am neuen HCD-Goalie Luca Hollenstein vorbei ins Tor. Das 2:0 von Tim Heed fiel im Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels.

Chris DiDomenico, der nach zwei abgesessenen Sperren ins Team von Ambri zurückgekehrt war, blieb zwar ohne Skorerpunkt, stand aber im Mittelpunkt, weil er es war, der Aeschlimann in der 24. Minute mit dem Stock unglücklich an der Hand traf. Der Goalie der Bündner liess sich in der Kabine behandeln und kehrte später mit einer Schiene am Daumen zurück auf die Bank.

Etwas gar spät brachten dann die Davoser in ihrem ausverkauften Stadion doch Emotionen in die Partie. Bei zwei Powerplays kamen sie dem 1:2 gegen Mitte des Schlussabschnitts nahe. Am Ende resultierte gegen Ambri aber die zweite Niederlage in Folge ohne eigenes Tor und die fünfte in Serie vor eigenem Publikum.

Gilles Senn von Ambri-Piotta im Interview

Video: MySports

20:43 Uhr

Dortmund zieht in die Achtelfinals ein

Borussia Dortmund zieht ohne Probleme in die Achtelfinals der Champions League ein. Dem BVB reicht im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein 0:0 zum Weiterkommen.

Nach dem 3:0-Auswärtssieg im Hinspiel fürchteten wohl nicht einmal die grössten Pessimisten, dass Borussia Dortmund die gute Ausgangslage für den Einzug in die Achtelfinals der Champions League noch verspielen würde. Und obwohl die Deutschen in der heimischen Bundesliga nach wie vor nicht auf Touren kommen, zuletzt gar dem Schlusslicht Bochum unterlagen (0:2), kamen die Fans in der Dortmunder Arena tatsächlich nie ins Zittern.

Sportings Ousmane Diomande (links) im Kopfballduell mit Dortmunds Karim Adeyemi.

Sportings Ousmane Diomande (links) im Kopfballduell mit Dortmunds Karim Adeyemi.

Bild: Martin Meissner / AP (Dortmund, 19. 2. 2025)

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In einer spielerisch äusserst überschaubaren Partie hatte der BVB auch mit halbem Gas mehr Spielanteile, wobei auch die Portugiesen im Hinblick auf die Meisterschaft mehrere Leistungsträger wie Topskorer Viktor Gyökeres schonten. Ein Tor wollte keiner Mannschaft gelingen, wobei Serhou Guirassy nach einer Stunde die grösste Dortmunder Chance liegen liess. Der Guineer scheiterte nach einer Stunde vom Elfmeterpunkt. Wenig später traf der eingewechselte Giovanni Reyna nur den Pfosten.

Gregor Kobel im Tor des BVB wurde nicht gefordert und musste gegen harmlose Portugiesen gerade einmal einen Schuss abwehren. (sda)

20:13 Uhr

Enzo Corvi fällt für den Rest der Saison aus

Der HC Davos muss für den Rest der Saison auf Enzo Corvi verzichten. Der Schweizer Nationalspieler fällt mit einer Oberkörperverletzung aus und muss operiert werden, gab der Klub vor dem Meisterschaftsspiel gegen Ambri-Piotta am Mittwoch bekannt, wie die «Südostschweiz» meldet. (sda)

16:35 Uhr

Hartweg nur knapp neben dem Podest

Beim Einzel-Wettkampf der Männer über 20 Kilometer an der Biathlon-WM in Lenzerheide verpasst Niklas Hartweg eine Medaille nur knapp und wird Fünfter.  Bei den beiden Schiessen stehend verfehlt der 24-Jährige je eine Scheibe. Vor allem der Fehler beim Letzten ist besonders ärgerlich für den Schwyzer. Dort vergibt er die Chance auf einen möglichen Podestplatz. Denn liegend unterläuft Hartweg kein Fehler. Demnach bleibt die Schweizer Delegation auch nach sieben von zwölf Wettkämpfen weiterhin ohne Medaille am Heim-Event.

Niklas Hartweg verpasst beim Einzel-Wettkampf der Männer über 20 Kilometer an der Biathlon-WM in der Lenzerheide das Podest nur knapp und wird Fünfter. –> <!–>

Niklas Hartweg verpasst beim Einzel-Wettkampf der Männer über 20 Kilometer an der Biathlon-WM in der Lenzerheide das Podest nur knapp und wird Fünfter.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

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Der Sieg holt sich Éric Perrot. Der Franzose macht nur einen Fehler beim zweiten Schiessen. Nach Gold in der Mixed-Staffel und der Bronzemedaille in der Verfolgung ist es für den 23-Jährigen das dritte Edelmetall an diesem Anlass. Die erste WM-Medaille in einem Einzel-Wettbewerb darf sich Tommaso Giacomel umhängen lassen. Der Italiener gewinnt vor Quentin Fillon Maillet aus Frankreich Silber.

Auch Sebastian Stalder zeigt ein gutes Rennen und beendet das Rennen auf Rang 11. Der Zürcher verfehlt nur beim ersten Schiessen liegend eine Scheibe. Ansonsten bleibt er fehlerfrei. Der dritte Schweizer am Start, Joscha Burkhalter (29.) macht bei jedem Schiessen je ein Fehler. Jérémy Finello reiste am Vortag aus gesundheitlichen Gründen nach Hause. Für die Staffel am Samstag stösst nun der 21-jährige James Pacal aus der Vorbereitung für die Junioren-WM zum Team.

Die nächste Chance auf eine Schweizer WM-Medaille folgt morgen in der Single-Mixed-Staffel. Dort wird Niklas Hartweg mit Amy Baserga an den Start gehen. (lba)

15:54 Uhr

Trainerwechsel bei Sm’Aesch-Pfeffingen angekündigt

Das NLA-Team der Frauen von Sm’Aesch-Pfeffingen erhalten ab der kommenden Saison einen neuen Trainer. Nach drei Jahren lösen der Headcoach Timo Lippuner und der Klub den Vertrag vorzeitig auf.

Die Baselbieter sprechen im Communiqué einerseits «von einer Trennung, die schmerzt», andererseits lassen sie durchblicken, dass nun neue Impulse Sinn machen. Sm’Aesch-Pfeffingen belegt derzeit Platz 4 in der Meisterschaft. (sda)

14:26 Uhr

Pogacar dominant ins Leadertrikot

Tadej Pogacar übernimmt an der UAE Tour mit einer Machtdemonstration die Gesamtführung. Der slowenische Weltmeister und Tour-de-France-Sieger gewinnt die 3. Etappe mit Bergankunft in Jebel Jais.

Pogacar holte sich den ersten Saisonsieg und das Leadertrikot des Briten Joshua Tarling nicht mit einer explosiven Attacke. Vielmehr zermürbte er seine Gegner in der Schlussphase der 181 km langen Etappe mit konstant hohem Tempo. Nur fünf Fahrer, darunter der Brite Oscar Onley und der Österreicher Felix Gall als Zweiter und Dritter, schafften es im Sog ohne Zeitverlust über die Ziellinie. Tarling, der Gewinner des Zeitfahrens vom Dienstag, büsste 26 Sekunden ein.

Tadej Pogacar hat das Leadertrikot an der UAE Tour übernommen.

Tadej Pogacar hat das Leadertrikot an der UAE Tour übernommen.

Geert Vanden Wijngaert / AP

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Damit machte Pogacar, der für das in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Team UAE fährt, einen guten Schritt zu seinem dritten Gesamtsieg an der UAE Tour nach 2021 und 2022. Nach der dritten von sieben Etappen liegt der 26-jährige Dominator der letzten Saison 18 Sekunden vor Tarling.

Stefan Bissegger, tags zuvor Zweiter im Zeitfahren vor Pogacar, büsste am Mittwoch mehr als acht Minuten ein und fiel in der Gesamtwertung weit zurück. (sda)

13:53 Uhr

Heer schafft die Weltumsegelung

Oliver Heer hat die Vendée Globe als dritter Schweizer beendet. Der Mann aus Rapperswil-Jona kehrte von der Weltumsegelung nach 99 Tagen in den Ausgangshafen in Les Sables-d’Olonne zurück.

Heer, der mit seinem Bootstyp keine Ambitionen auf eine Top-Klassierung hegte, legte in seiner Yacht «Tut gut» bei der Reise rund um die Antarktis über 24’000 Seemeilen zurück. Der 36-jährige Skipper belegte Platz 29 unter den 40 Gestarteten.

Heer hat die Vendée Globe geschafft. –> <!–>

Heer hat die Vendée Globe geschafft.

Freshfocus / Jean-Guy Python

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Heer meisterte mehrere heikle Situationen, die auch das Rennende hätten bedeuten können. So musste er beispielsweise das Hauptsegel flicken oder einen gefluteten Notfall-Motor (um einer Person auf See zu Hilfe kommen zu können) reparieren.

Der Sieger Charlie Dalin aus Frankreich war nach 64 Tagen wieder zurück, Justine Mettraux nach deren 76 (Platz 8) und Alan Roura nach 84 (18.) (sda)

12:25 Uhr

Zuschauer-Eklat bei Raducanu-Match

Ein Zuschauer-Eklat überschattet die Zweitrundenpartie der Britin Emma Raducanu in Dubai. Die US-Open-Siegerin von 2021 bricht wegen eines verhaltensauffälligen Mannes in Tränen aus. Der Mann wird von der Tribüne verbannt.

Raducanu unterbrach das Spiel gegen die Tschechin Karolina Muchova beim Stand von 0:2 im ersten Satz. Die 22-Jährige weinte, sprach mit der Schiedsrichterin und wurde von Muchova und der Unparteiischen getröstet. Die genauen Hintergründe sind noch nicht bekannt. Der Mann wurde von der Tribüne verbannt. Er werde von allen WTA-Anlässen ausgeschlossen, bis klar sei, ob eine Bedrohung vorliege, teilte die Profiorganisation WTA mit.

Raducanu, die in der Vergangenheit schon einmal mit einem Stalker zu kämpfen hatte, setzte die Partie in der Folge fort und verlor mit 6:7 (6:8), 4:6. In ihrer Mitteilung schrieb die WTA, dass der Zuschauer bereits am Montag in einem öffentlichen Bereich ein «fixiertes Verhalten» gegenüber Raducanu gezeigt habe. Derselbe Mann sei auch beim Spiel am Dienstag identifiziert und ausgeschlossen worden. Die Sicherheit der Spielerinnen habe höchste Priorität, schrieb die WTA. Raducanu erhalte die notwendige Unterstützung, um ihr Wohlergehen sicherzustellen.

2022 war ein Mann wegen Stalkings von Raducanu zu gemeinnütziger, unbezahlter Arbeit verurteilt worden, zudem erhielt er ein fünfjähriges Kontaktverbot. Über die Identität des Mannes in Dubai gab es zunächst keine Informationen. (sda/dpa)

11:12 Uhr

Serie von Belinda Bencic gerissen

Belinda Bencic (WTA 66) verliert nach sechs Siegen wieder einen Match. Die Turniersiegerin von Abu Dhabi unterliegt in der 2. Runde des WTA-1000-Turniers in Dubai der Amerikanerin Emma Navarro 6:7 (6:8), 6:2, 3:6.

Belinda Bencic scheidet beim WTA-1000-Turnier in Dubai in der 2. Runde aus.

Belinda Bencic scheidet beim WTA-1000-Turnier in Dubai in der 2. Runde aus.

Ali Haider / EPA

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Zwei Tage nach dem 6:0, 6:2 gegen die japanische Qualifikantin Aoi Ito hatte Bencic gegen die als Nummer 8 gesetzte Navarro bedeutend mehr zu kämpfen. Viel fehlte im ersten Duell mit der 23-jährigen Weltnummer 9, die an den letzten drei Grand-Slam-Turnieren die Achtelfinals erreicht hat, nicht zu ihrem siebten Sieg in Folge. Nach mehr als zweieinhalb Stunden hatte Bencic aber das Nachsehen.

Erst im dritten Satz, zu dem es nicht unbedingt hätte kommen müssen, ging Bencic etwas die Kraft aus. Viermal liess sich die 27-Jährige in diesem den Aufschlag abnehmen. Im ersten Satz hatte Bencic im Tiebreak einen Satzball ungenutzt gelassen, nachdem sie beim Stand von 5:6 ein 0:40 wettgemacht und selbst vier Satzbälle abgewehrt hatte. Den zweiten entschied sie klar für sich.

Trotz der dritten Niederlage des Jahres wird Bencic zehn Monate nach der Geburt von Tochter Bella am Montag in die Top 60 zurückkehren. (sda)

10:44 Uhr

Schweizer Boxer Gjergjaj tritt zurück

Im Alter von 40 Jahren beendet Arnold Gjergjaj die Profikarriere. Diesen Entscheid verkündete der Boxer «The Cobra» in seinem Studio in Pratteln, wo er als Trainer dem Sport verbunden bleibt.

Der Schweizer Boxer Arnold Gjergjaj (rechts) beendet seine Profikarriere. (Archivbild) –> <!–>

Der Schweizer Boxer Arnold Gjergjaj (rechts) beendet seine Profikarriere. (Archivbild)

Patrick Straub / KEYSTONE

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2014 wurde Gjergjaj in der Basler St.-Jakobshalle als erster Schweizer Schwergewichts-Europameister der EBU. Sein wertvollster Triumph gelang ihm im September 2023 mit dem WBF-Weltmeistertitel.

38 Siegen (deren 27 durch K.o.) stehen drei Niederlagen gegenüber. Eine davon erlitt er im Mai 2016 in der Londoner O2-Arena. Der Baselbieter unterlag vor 20’000 Zuschauern dem Briten David Haye bereits in der zweiten Runde. In diesem Kampf konnte Gjergjaj sein Können nicht abrufen. (sda)

23:08 Uhr

Bayern im Glück ++ Brügge mit starkem Jashari im Achtelfinal

Die erste K.o.-Runde der Champions League sorgt für Ernüchterung in Italien. Atalanta und Milan können in Heimspielen gegen Brügge und Feyenoord Rotterdam die Handicaps aus den Hinspielen nicht wettmachen. Atalanta verpasste die direkte Achtelfinalqualifikation in der Ligaphase bloss um einen Punkt – obwohl es nur eines von vier Heimspielen gewann (5:0 gegen Sturm Graz). Die Heimschwäche kam Bergamo auch gegen Brügge teuer zu stehen. Schon zur Pause lag Atalanta mit 0:3 (und insgesamt mit 1:5) hinten.

Eine Hauptrolle bei Brügges überraschendem Coup spielte Ardon Jashari, der 22-jährige Schweizer Spielmacher bei den Belgiern. Vor dem ersten Goal schon nach drei Minuten eroberte Jashari im Mittelfeld den Ball. Und das 2:0 bereitete er mit einem Sturmlauf in den Strafraum und dem zweitletzten Pass vor. Der 19-jährige Teenager Chemsdine Talbi erzielte beide Tore. Talbi ist neu der jüngste belgische Torschütze in der K.o.-Phase der Champions League. Brügge bekommt es in den Achtelfinals mit Lille oder Aston Villa zu tun.

Packend verlief in Lissabon das Duell zwischen Benfica und Monaco. Monaco führte bis zur 76. Minute 2:1 und bis zur 84. Minute mit 3:2. Benfica glich durch Vangelis Pavlidis und Orkun Kokcu zweimal aus. Pavlidis, der einen Penalty versenkte, hat in allen drei Champions-League-Duellen in dieser Saison zwischen Benfica und Monaco (3:2, 1:0 und 3:3) einmal getroffen.

Dramatisch kam der haushohe Favorit Bayern München gegen Celtic Glasgow weiter. Celtic zeigte eine grandiose Leistung, hätte nach 25 Minuten mit zwei Toren Unterschied führen müssen, ging aber erst nach 63 Minuten durch den Deutschen Nicolas-Gerrit Kühn in Führung. Erst im Finish erspielten sich auch die Bayern grosse Chancen. Aber erst in der 4. Minute der Nachspielzeit vermochte Alphonso Davies den herausragenden Goalie Kasper Schmeichel zu bezwingen und eine Verlängerung abzuwenden.

Trifft in der Nachspielzeit zum Sieg: Bayerns Alphonso Davies.

Trifft in der Nachspielzeit zum Sieg: Bayerns Alphonso Davies.

Bild: Matthias Schrader / AP (München, 18. 2. 2025)

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22:57 Uhr

Die ZSC Lions gewinnen die Champions Hockey League

Die ZSC Lions gewinnen die Champions Hockey League und sind damit der Nachfolger von Genève-Servette. Der Schweizer Meister setzte sich im Final daheim gegen die Schweden von Färjestad durch zwei Tore von Sven Andrighetto mit 2:1 durch. (sda)

Die Zürcher Spieler feiern ihren Sieg nach dem Champions-Hockey-League-Finalspiel zwischen dem ZSC Zürich und Farjestad Karlstad aus Schweden. –> <!–>

Die Zürcher Spieler feiern ihren Sieg nach dem Champions-Hockey-League-Finalspiel zwischen dem ZSC Zürich und Farjestad Karlstad aus Schweden.

Bild: Ennio Leanza / EPA

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21:39 Uhr

Milan scheitert an Rotterdam

Feyenoord Rotterdam holt in San Siro ein 1:1 gegen die AC Milan und erreicht die Achtelfinals. Zum ersten Mal seit 50 Jahren erreicht Feyenoord wieder die Achtelfinals in der Champions League (oder im früheren Meistercup).

Milans Rafael Leao ist nach dem Schlusspfiff enttäuscht.

Milans Rafael Leao ist nach dem Schlusspfiff enttäuscht.

Bild: Daniel Dal Zennaro / EPA

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Eine Schwalbe zur Unzeit leitete das Ausscheiden der AC Milan ein, die das Handicap aus dem Hinspiel (0:1) schon in der ersten Minute durch ein Kopftor von Santiago Gimenez wettgemacht hatte. In der 51. Minute kassierte der französische Verteidiger Theo Hernandez für eine Schwalbe die Gelb-Rote Karte. In Überzahl suchten die Niederländer fortan die Offensive. Der erst neun Minuten vorher eingewechselte Argentinier Julian Carranza gelang in der 73. Minute das Kopftor, das Feyenoord zum Weiterkommen reichte.

Die AC Milan scheiterte somit in der Königsklasse ein weiteres Mal früh. Das Team von Sergio Conceição qualifizierte sich im letzten Jahrzehnt bloss einmal für die Achtelfinals. (sda)

14:24 Uhr

Lugano entlässt Sportchef Da Silva per sofort

Wie der FC Lugano an diesem Dienstag mitteilt, wird Sportchef Carlos Da Silva «per sofort von seinen Verpflichtungen freigestellt». Dies im Zuge der Planung für die kommenden Saisons. Weiter schreibt der Klub: «Der FC Lugano bedankt sich bei Carlos Da Silva für sein Engagement und seine Arbeit.»

Per sofort entlassen: Lugano-Sportchef Da Silva. –> <!–>

Per sofort entlassen: Lugano-Sportchef Da Silva.

Dlovan Shaheri / CH Media

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Zu den genauen Details will sich der aktuelle Leader der Super League nicht äussern. Da Silva war erst seit ein wenig mehr als einem Jahr als Sportchef bei Lugano aktiv gewesen. Davor arbeitete der 41-Jährige für ungefähr drei Jahre als Sportkoordinator bei den Tessinern.

14:05 Uhr

UAE Tour: Bissegger im Zeitfahren schneller als Pogacar

Stefan Bissegger ist an der UAE Tour im Zeitfahren auf den starken 2. Platz gefahren. Der Thurgauer liess auf den 12,2 km auf der Insel Al Hudayriat unter anderen den letztjährigen Dominator Tadej Pogacar um fünf Sekunden hinter sich.

Stefan Bissegger liess auf den 12,2 km auf der Insel Al Hudayriat Tadej Pogacar um fünf Sekunden hinter sich.

Stefan Bissegger liess auf den 12,2 km auf der Insel Al Hudayriat Tadej Pogacar um fünf Sekunden hinter sich.

Daniel Cole / AP

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Schneller als Bissegger, der seinen zweiten Etappensieg in den Arabischen Emiraten nach 2023 um 13 Sekunden verpasste, war einzig der Waliser Joshua Tarling, der 21-jährige WM-Dritte von 2023 im Zeitfahren. In der Gesamtwertung führt nach der zweiten von sieben Etappen somit Tarling vor Bissegger und Pogacar. Für den Topfavoriten Pogacar wäre es dritte Gesamtsieg nach 2021 und 2022. (sda)

13:00 Uhr

Schweizer Internationaler Sohm erhält bei Parma neuen Trainer

Simon Sohm erhält bei Parma einen neuen Trainer. Der 44-jährige Rumäne Cristian Chivu folgt beim Tabellen-18. der Serie A auf den entlassenen Fabio Pecchia.

Nati-Spieler Sohm gehörte in dieser Saison zum unbestrittenen Stammpersonal. Nun erhält er einen neuen Trainer. –> <!–>

Nati-Spieler Sohm gehörte in dieser Saison zum unbestrittenen Stammpersonal. Nun erhält er einen neuen Trainer.

Spada / AP

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Chivu war bis im letzten Sommer im Nachwuchs von Inter Mailand tätig. Der Job bei Parma ist sein erster im Profifussball. Zu seiner Aktivzeit spielte der 75-fache rumänische Nationalverteidiger unter anderem elf Jahre lang für Inter und die AS Roma.

Unter dem 51-jährigen Pecchia schaffte Parma in der letzten Saison die Rückkehr in die Serie A. Seit dem Jahreswechsel ist die Mannschaft ohne Sieg, seit Anfang Februar steht sie auf einem Abstiegsplatz. Sohm gehörte in dieser Saison zum unbestrittenen Stammpersonal. Meist lief der Schweizer Internationale im zentralen Mittelfeld auf. (sda)

12:58 Uhr

Eine neue beste Schweizerin im Golf

Fünf Jahre war Albane Valenzuela die bestklassierte Schweizerin in der Weltrangliste. Dank den jüngsten Erfolgen übernimmt nun Chiara Tamburlini hauchdünn den Spitzenplatz als Nummer 63 der Welt.

Chiara Tamburlini ist die neue Schweizer Nummer 1.

Chiara Tamburlini ist die neue Schweizer Nummer 1.

Urs Flueeler / KEYSTONE

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Beim Fünf-Millionen-Dollar-Turnier in Saudi-Arabien erspielte sich die Ostschweizerin als Achte mit knapp 100’000 Dollar ihr bisher zweithöchstes Preisgeld als Profi. Das hilft Tamburlini auch in der Weltrangliste. Vor einem Jahr lag sie noch auf Platz 355.

Unter anderem dank ihren drei Siegen auf der Ladies European Tour kletterte sie in kurzer Zeit unter die besten 70 der Welt und liegt damit praktisch gleichauf mit der Genferin Albane Valenzuela, die auf der deutlich lukrativeren LPGA Tour spielt. Beim hochdotierten Event in Saudi-Arabien musste sich Valenzuela mit Rang 33 begnügen und fiel deshalb in der Weltrangliste eine Position hinter Tamburlini.

Das kann sich allerdings schnell wieder ändern. Valenzuela bestreitet ab Donnerstag die LPGA Thailand, während Tamburlini erst Anfang März in Australien wieder auf der Ladies European Tour antritt. (sda)

10:58 Uhr

Kahun löst Vertrag in Bern vorzeitig auf

Dominik Kahun spielt nicht mehr für den SC Bern und wechselt per sofort zum Lausanne HC.

Dominik Kahun, rechts, wechselt zu Leader Lausanne. –> <!–>

Dominik Kahun, rechts, wechselt zu Leader Lausanne.

Claudio De Capitani / freshfocus

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Der 29-jährige Stürmer löste das Arbeitsverhältnis mit dem SCB am Dienstag in gegenseitigem Einvernehmen auf und unterschrieb bei Lausanne, dem aktuellen Leader der National League, einen bis nach der Saison 2026/27 gültigen Kontrakt.

Die Verantwortlichen des SC Bern kamen gemäss einer Mitteilung mit der Beendigung der Zusammenarbeit dem Wunsch des Deutsch-Tschechen entgegen. Der Vertrag hätte noch bis 2027 Gültigkeit gehabt. Kahun, der die Erfahrung von 188 Partien in der NHL mitbringt, war auf die Saison 2021/22 zu den Bernern gestossen. (sda)

07:32 Uhr

Gladbachs neue Nummer 1 fällt aus – Chance für Omlin

Jonas Omlin erhält eine zweite Chance als Stammkeeper bei Mönchengladbach.

Jonas Omlin erhält eine zweite Chance als Stammkeeper bei Mönchengladbach.

Toto Marti / Blick/freshfocus

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Borussia Mönchengladbach muss voraussichtlich für den Rest der Saison auf Stammgoalie Moritz Nicolas verzichten. Der 27-Jährige zog sich am vergangenen Samstag eine Adduktorenverletzung zu. Nicolas hatte sich als Vertreter des früheren Stammkeepers Jonas Omlin mehrfach ausgezeichnet und sich so seinen Platz als Stammtorhüter erarbeitet. Nun wird wieder Omlin, der unter Trainer Gerardo Seoane auch Captain bei Borussia ist, zwischen den Pfosten stehen.

Beim 2:1 gegen Union Berlin war der 31-jährige Schweizer Internationale für Nicolas eingewechselt worden. Mit einer Parade in der Nachspielzeit rettete er dem Tabellenachten den Auswärtssieg. (dpa/sda)

07:32 Uhr

Skispringer Simon Ammann für WM nominiert

Simon Ammann aktuell und bei der ersten WM-Teilnahme. –> <!–>

Simon Ammann aktuell und bei der ersten WM-Teilnahme.

Keystone

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Simon Ammann reist nächste Woche zum 13. Mal an eine nordische Ski-Weltmeisterschaft. Der vierfache Olympiasieger erfüllte die Selektionskriterien mit zwei 30. Plätzen im Weltcup ganz knapp. Zuletzt sprang der 43-jährige Toggenburger aber im Continental Cup. Von den Schweizer Skispringern schafften in dieser Saison lediglich Gregor Deschwanden und Killian Peier Top-20-Plätze. (sda)

16:53 Uhr

Fussball: Basel holt Ghanaer

(sda) Der FC Basel verpflichtet am «Deadline Day» einen Innenverteidiger. Aus Ghana kommt der 20-jährige Daniel Asiedu mit einem bis 2026 datierten Vertrag ans Rheinknie.

Seine fussballerische Ausbildung erhielt Asiedu beim Berekum Chelsea FC, von dem auch Jonas Adjetey und Emanuel Essiam zum FCB wechselten. Der junge Abwehrspieler, der sich derzeit noch von einer Verletzung erholt, soll zunächst in der U21 Spielpraxis sammeln, bevor er in die erste Mannschaft aufrückt.

10:08 Uhr

Geraint Thomas hört Ende Saison auf

Nach 19 Profijahren wird Schluss sein. Radprofi Geraint Thomas – erst Edelhelfer von Chris Froome, dann selbst Toursieger – fährt seine letzte Saison.

Der frühere Tour-de-France-Champion Thomas steigt Ende des Jahres vom Rad. «Ja, es wird mein letztes Jahr im Peloton sein. Es war kein schlechter Lauf, oder? Nie in meinen wildesten Träumen hätte ich mir vorgestellt, neunzehnn Jahre lang ein Profi zu sein», schrieb der 38-jährige Waliser auf Instagram.

Thomas gewann 2018 die Frankreich-Rundfahrt, dazu fuhr er beim wichtigsten Radrennen der Welt 2019 auf Platz 2 und 2022 auf Rang 3. Auch beim Giro d’Italia schaffte es der Rundfahrtspezialist, der lange Zeit Edelhelfer des viermaligen Tour-Siegers Chris Froome war, zweimal auf das Podest. 2007 hatte Thomas seine Karriere beim Team Barloworld begonnen, seit 2010 fährt er für das britische Team Sky beziehungsweise Ineos-Grenadiers.

Thomas, der 2008 und 2012 Olympia-Gold auf der Bahn in der Mannschaftsverfolgung gewann, war im Januar in Australien in die Saison gestartet und hatte bei der Tour Down Under den 5. Gesamtrang belegt. In diesem Jahr möchte er zum 14. Mal bei der Tour de France an den Start gehen. (sda/dpa)

Hört Ende Saison auf: Geraint Thomas.

Hört Ende Saison auf: Geraint Thomas.

Bild: Peter Dejong / AP

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21:28 Uhr

Bestes Saisonresultat für Julie Zogg

Julie Zogg erreicht in Val Saint-Côme in Kanada ihr bestes Saisonresultat. Die 32-jährige St. Gallerin wird im Parallel-Riesenslalom Zweite.

Bei widrigen Bedingungen musste sich Zogg im Final der Deutschen Ramona Hofmeister geschlagen geben. Die Schweizerin, die am Vortag auf Platz 6 fuhr, hielt zunächst gut mit, stürzte dann aber und musste Hofmeister ziehen lassen. Die beiden anderen Schweizerinnen, Flurina Bätschi und Ladina Caviezel, scheiterten im Achtelfinal.

Die St. Gallerin Julie Zogg fährt zum ersten Mal seit knapp einem Jahr wieder aufs Podest. –> <!–>

Die St. Gallerin Julie Zogg fährt zum ersten Mal seit knapp einem Jahr wieder aufs Podest.

Grzegorz Momot / EPA

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Trotz des verpassten Sieges durfte sich Zogg freuen: Es war ihre erste Finalteilnahme seit fast einem Jahr. Zuletzt war sie im Riesenslalom im polnischen Krynica ebenfalls Zweite geworden.

Eigentlich liegt Zogg der Slalom mehr. Zweimal stand sie in dieser Saison im Slalom als Dritte auf dem Podest. Insgesamt feierte die Ostschweizerin elf ihrer zwölf Weltcupsiege in dieser Disziplin, in der sie 2019 und 2023 zudem Weltmeisterin wurde.

Auch bei den Männern feierte Deutschland. Elias Huber setzte sich im Final knapp vor dem Italiener Roland Fischnaller durch. Schweizer waren in den Finals nicht am Start. (sda)

20:54 Uhr

Qualifikationssieger Basel verliert, Olten breakt La Chaux-de-Fonds

In den Playoffs der Swiss League lautet der Stand in drei von vier Viertelfinalserien 2:1. Einzig Thurgau ist gegen Aufsteiger Chur auf dem Durchmarsch.

Die GCK Lions machen dem Qualifikationssieger Basel das Leben weiter schwer. Nach zwei äusserst knappen Niederlagen gewann der Aussenseiter aus Zürich das dritte Viertelfinalspiel auswärts 3:2 nach Verlängerung und verkürzte in der Best-of-7-Serie auf 1:2.

Victor Backman entscheidet das Duell gegen Basel.

Victor Backman entscheidet das Duell gegen Basel.

Cyril Zingaro / KEYSTONE

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Das Siegtor der Gäste erzielte Victor Backman in der 17. Minute der zweiten Overtime. Der Schwede verwandelte einen Penalty, der nach einem klaren Foul von Basels Verteidiger Patrick Zubler am finnischen Doppeltorschütze Jarno Kärki gepfiffen wurde. Der Basler Ausgleich zum 2:2 fiel erst 69 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit, als das Heimteam mit sechs Stürmern auf dem Eis alles auf eine Karte setzte.

Titelverteidiger La Chaux-de-Fonds erlitt im Duell mit Olten den nächsten Rückschlag. Nach der 0:6-Auswärtspleite am Freitag mussten sich die Neuenburger vor Heimpublikum 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Visp, der andere Aufstiegsaspirant nebst La Chaux-de-Fonds, konnte derweil mit einem 6:2-Heimsieg gegen den Kantonsrivalen Sierre wieder vorlegen.

Als einziges Team noch ungeschlagen in diesen Playoffs ist Thurgau, das nach einem 3:1 zuhause gegen Aufsteiger Chur mit einem vierten Sieg am Dienstag in der Bündner Hauptstadt das Weiterkommen sicherstellen kann. (sda)

20:49 Uhr

Tottenham überholt im Schneckenrennen Manchester United

Im Duell der beiden kriselnden englischen Schwergewichte sichert sich Tottenham daheim gegen Manchester United die drei Punkte und zieht durch das 1:0 in der Premiere League am Gegner vorbei auf den 12. Platz.

Ein Tor von James Maddison in der 13. Minute sorgte für den ersten Heimsieg von Tottenham seit dem 3. November. Die Londoner waren effizienter als Manchester United und konnten sich auf ihren wieder fitten italienischen Goalie Guglielmo Vicario verlassen, der wegen eines gebrochenen Knöchels fast drei Monate lang ausgefallen war.

James Maddison erzielt bereits in der 13. Minute den Siegestreffer. –> <!–>

James Maddison erzielt bereits in der 13. Minute den Siegestreffer.

Ian Walton / AP

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Manchester United liegt nach der zwölften Niederlage in dieser Saison auf dem 15. Rang. Immerhin beträgt die Reserve auf die Abstiegsplätze beruhigende zwölf Zähler.

Auf den Erzrivalen und Leader Liverpool fehlen Manchester United 31 Punkte. Die Liverpooler, die mit dem 20. Meistertitel zum Rekordchampion Manchester United aufschliessen könnten, gewannen gegen Wolverhampton daheim mit 2:1 und liegen wieder sieben Punkte vor dem ersten Verfolger Arsenal. (sda)

20:47 Uhr

Schertenleib trifft erstmals für den FC Barcelona

Die seit wenigen Tagen 18-jährige Sydney Schertenleib erzielt ihr erstes Tor für den FC Barcelona. Die Zürcherin, die bereits sechsmal für die Schweiz gespielt hat und auch für die kommenden Länderspiele aufgeboten ist, traf in der spanischen Meisterschaft gegen Madrid CFF zum 5:1-Schlussstand.

Die in der 81. Minute eingewechselte Schertenleib, die zu ihrem fünften Einsatz beim Champions-League-Sieger der letzten beiden Jahre kam, dribbelte in der Schlussphase eine Gegnerin aus und traf mit einem präzisen Schuss. (sda)

18:55 Uhr

Remis in Basel, Lugano bleibt an der Spitze

Der FC Basel verpasst die Rückeroberung der Tabellenspitze in der Super League. Im Heimspiel gegen Lausanne-Sport resultiert für das Team von Trainer Fabio Celestini bloss ein 1:1.

In einer munteren Partie hatte die frühe Basler Führung durch Kevin Carlos (4. Minute) gut eine Stunde Bestand. Dann trat Fousseni Diabaté einen Freistoss, bei dem der Ball via Goalie Marwin Hitz den Weg ins Netz fand.

Einmal mehr tut sich Basel gegen Lausanne schwer.

Einmal mehr tut sich Basel gegen Lausanne schwer.

Georgios Kefalas / KEYSTONE

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Damit geht die Durststrecke des FCB gegen die Lausanner weiter: Seit Februar 2022 gab es aus rot-blauer Sicht je vier Unentschieden und Niederlagen. Nach dem Sieg Luganos am Vortag liegt Basel nun mit einem Punkt Rückstand auf die Tessiner auf dem 2. Platz.

Zwei Punkte hinter dem FCB liegt neu neben Luzern auch Servette. Die Genfer drehten die Partie im Letzigrund gegen die Grasshoppers innerhalb von drei Minuten. Miroslav Stevanovic (76.) und Steve Rouiller (79.) sorgten für die Wende und die erste Meisterschaftsniederlage von GC-Trainer Tomas Oral. Zuvor hatte Tsiy Ndenge die Gastgeber per Penalty in Führung gebracht.

In Yverdon gelang dem Heimteam ein später Sieg gegen den FC St. Gallen. Winter-Zugang Antonino Marchesano erzielte den einzigen Treffer des Spiels in der 92. Minute. Zuvor hatten die Waadtländer während einer guten halben Stunde in Überzahl offensiv wenig zustande gebracht. Yverdon überholte dank dem Sieg die Grasshoppers und liegt nun auf Rang 10. (sda)

16:37 Uhr

Valencia-Rundfahrt: Reusser wird Gesamtzweite

Marlen Reusser beendete die viertägige Valencia-Rundfahrt auf dem Podest. Die Berner Vorjahressiegerin belegte hinter ihrer früheren Teamkollegin Demi Vollering den 2. Schlussrang.

Marlen Reusser zeigt eine starke Valencia-Rundfahrt. –> <!–>

Marlen Reusser zeigt eine starke Valencia-Rundfahrt.

Rafa Gomez / Sprintcyclingagency / BettiniPhoto©

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Die im Baselbiet wohnhafte Niederländerin liess sich nach ihrem Solosieg in der Startetappe das Leadertrikot nicht mehr abnehmen und feierte damit ein gelungenes Debüt im Trikot ihres neuen Teams FDJ-Suez. Das Podest komplettierte Vollerings Landsfrau Anna van der Breggen. Die Strassen-Weltmeisterin von 2018 und 2020 gab in Spanien drei Jahre nach ihrem Rücktritt ihr Comeback. (sda)

15:05 Uhr

Alisha Lehmann verpasst die nächsten Länderspiele

Die Schweizerinnen starten ohne Alisha Lehmann ins EM-Jahr. Die Spielerin von Juventus Turin muss wegen einer Oberschenkelverletzung für die Schweizer Spiele der Nations League Ende Februar Forfait erklären. Für Lehmann rückt Alena Bienz vom 1. FC Köln ins Aufgebot nach.

Der kommende Nati-Zusammenzug findet ohne Alisha Lehmann statt.

Der kommende Nati-Zusammenzug findet ohne Alisha Lehmann statt.

(james Whitehead/Freshfocus) / (James Whitehead/freshfocus)

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Das Schweizer Nationalteam spielt am Freitag, 21. Februar, in Zürich gegen Island und am Dienstag, 25. Februar, in Stavanger gegen Norwegen. (sda)

13:05 Uhr

Bencic mit Express-Sieg

Belinda Bencic (WTA 65) wird zum Auftakt beim WTA-1000-Turnier in Doha nicht gefordert. Acht Tage nach ihrem Titel in Abu Dhabi deklassiert die 27-jährige Ostschweizerin die japanische Qualifikantin Aoi Ito (WTA 120) 6:0, 6:2.

Belinda Bencic knüpft nahtlos an ihre Leistungen in Abu Dhabi an. –> <!–>

Belinda Bencic knüpft nahtlos an ihre Leistungen in Abu Dhabi an.

Ali Haider / EPA

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Die Olympiasiegerin von 2021 brauchte für ihren Sieg nur gerade 62 Minuten. In der 2. Runde trifft Bencic auf die Weltnummer 9 Emma Navarro aus den USA. (sda)

10:40 Uhr

Buhrufe, Schlägereien und ein amerikanischer Prestigesieg

Die USA werden am Freitag in Boston den Final des Vier-Nationen-Turniers der NHL bestreiten. Sie bezwingen in Montreal Kanada in einer elektrisierenden Atmosphäre mit Buhrufen und Schlägereien 3:1.

Der Beginn des Prestige-Duells war chaotisch. Mit dem zurückgetretenen kanadischen Premierminister Justin Trudeau auf der Tribüne buhten und pfiffen die einheimischen Fans bei der amerikanischen Nationalhymne. Ein Phänomen, das bei NHL- und NBA-Spielen in Kanada üblich geworden ist, seit US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf importierte kanadische Waren gedroht hat.

Dann brachen innerhalb von neun Sekunden drei Schlägereien aus. «Das waren wahrscheinlich, schätze ich, zehn Jahre internationales Eishockey, ausgeatmet in eineinhalb Minuten», sagte Kanadas Trainer Jon Cooper, zweifacher Stanley-Cup-Sieger mit Tampa Bay und zukünftiger Trainer der kanadischen Olympiamannschaft 2026. Bei den letzten beiden Olympischen Spielen fehlten die NHL-Spieler, so dass es lange nicht mehr zu einem Ländervergleich mit den Topstars gekommen ist.

Nachdem die Schiedsrichter die Ordnung wieder hergestellt hatten, wurde auch noch Hockey gespielt. Kanada ging durch seinen Starstürmer Connor McDavid in Führung, die USA wendeten aber das Blatt unter anderem dank zwei Treffern von Tampa-Bay-Stürmers Jake Guentzel, das zweite ins leere Tor.

Die Amerikaner stehen damit bereits vor dem letzten Spiel der Vorrunde gegen Schweden als Finalist fest. Die Kanadier brauchen dazu am Montag einen Sieg gegen Finnland. (sda)

22:51 Uhr

ZSC Lions bezwingt Leader Lausanne

In der National League bleibt das Rennen um den Qualifikationssieg offen. Mit einem 4:3-Overtime-Sieg im Spitzenspiel lassen die ZSC Lions Leader Lausanne nicht davonziehen.

Zwei Wochen vor dem Ende der Qualifikation hätte im Duell der letztjährigen Playoff-Finalisten eine Vorentscheidung fallen können. Mit einem Heimsieg nach 60 Minuten hätte Lausanne den Vorsprung auf Meister ZSC Lions vier Runden vor Schluss auf zehn Punkte ausgebaut und einen grossen Schritt Richtung ersten Qualifikationssieg in der Klubgeschichte gemacht. Doch soweit kam es nicht. Die Lions halten dank einem 4:3-Sieg nach Verlängerung die Spannung an der Tabellenspitze aufrecht. Die Zürcher liegen nun noch sechs Zähler hinter den Waadtländern zurück und haben dazu noch eine Partie weniger ausgetragen.

Die ZSC Lions gewinnen das umkämpfte Duell gegen Lausanne.

Die ZSC Lions gewinnen das umkämpfte Duell gegen Lausanne.

Bild: Estelle Vagne

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Auch im Kampf um den 6. Platz, der zur direkten Qualifikation für die Playoff-Viertelfinals berechtigt, bleibt es eng. Während Fribourg-Gottéron zuhause gegen Lugano 2:3 verlor, konnten die direkten Verfolger Kloten (4:3 n.V. in Bern) und SCL Tigers (4:5 n.V. in Genf) punkten. Bern sowie die am Samstag spielfreien Zug und Davos dürften nicht mehr aus den Top 6 zu verdrängen sein.

Noch dramatischer präsentiert sich die Ausgangslage am unteren Playoff-Strich, wo Biel, die Rapperswil-Jona Lakers und Ambri-Piotta auf den Plätzen 9 bis 11 alle 64 Punkte aufweisen. Während die Rapperswil-Jona Lakers zuhause gegen Biel 3:1 gewannen, setzte sich Ambri-Piotta gegen Schlusslicht Ajoie nach Penaltyschiessen 5:4 durch. (sda)

22:45 Uhr

Winterthurs Di Giusto schockt YB

Der Lauf der Young Boys wird nach drei Siegen in Serie gestoppt. Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Winterthur verlieren die Berner 0:1.

In der 82. Minute wurde er eingewechselt, zwei Minuten später erzielte er den Siegtreffer: Matteo Di Giusto avancierte mit seinem Distanzschuss ins Glück zum Mann des Spiels. Wie schon im ersten Saisonspiel gegen St. Gallen sicherte der 24-Jährige den Winterthurern den Sieg. Es war der vierte Saisonsieg, der vierte auf der heimischen Schützenwiese und der vierte mit einem 1:0.

Siegtorschütze Matteo Di Giusto jubelt über seinen Treffer. –> <!–>

Siegtorschütze Matteo Di Giusto jubelt über seinen Treffer.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus/

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Und der Erfolg war verdient. Das Heimteam tat insgesamt mehr für das Spiel und hatte auch die besseren Chancen. Vor allem in der ersten Halbzeit tauchten die heimischen Stürmer immer wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, liessen aber im entscheidenden Moment die Kaltschnäuzigkeit vermissen. YB-Goalie Marvin Keller, der letzte Saison noch bei den Winterthurern zwischen den Pfosten stand, liess sich nicht bezwingen.

In der zweiten Halbzeit kamen beide Mannschaften dem Siegtreffer nahe: Christian Gomis’ Schuss aus spitzem Winkel in der 53. Minute landete ebenso an der Torumrandung wie Lewin Blums Abschluss von der Strafraumgrenze in der 80. Minute.

Und gerade als sich beide Teams mit dem zweiten 0:0 innerhalb eines Monats abgefunden zu haben schienen, kam Di Giusto und erzielte sein sechstes Saisontor. Es war der erste Sieg der Winterthurer seit Anfang November und der erste unter Trainer Uli Forte, der das Spiel wegen einer Sperre im Winterthurer Fanblock verfolgte. (sda)

21:08 Uhr

Titelverteidiger Servette im Halbfinal

Servette Chênois bleibt auf Kurs, den Titel im Schweizer Cup zu verteidigen. Die Genferinnen gewinnen den Viertelfinal gegen den BSC Young Boys im Penaltyschiessen.

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In der Neuauflage des letztjährigen Cupfinals stand es nach 120 Minuten 1:1. Maéva Clémaron hatte Servette in Führung gebracht, Iman Beney für die Bernerinnen ausgeglichen. Dank der besseren Nerven im Penaltyschiessen (5:4) dürfen die Genferinnen auf ihren dritten Titel in Folge hoffen. Sie treffen im Halbfinal auf den FC Basel, der sich mit 1:0 gegen St. Gallen durchsetzte.

Im zweiten Halbfinal vom 12. März trifft der FC Zürich (2:1-Sieg gegen Aarau) auf den NLB-Klub Yverdon-Sport (3:0 gegen FFV Basel). (sda)

21:05 Uhr

Bayern München behauptet Tabellenvorsprung gegen Leverkusen

Bayern München ist dem anvisierten Meistertitel einen grossen Schritt näher gekommen. Die Münchner kommen im Topspiel der Bundesliga bei Meister Bayer Leverkusen zu einem glücklichen 0:0.

Die Bayern behaupteten damit ihren Acht-Punkte-Vorsprung auf den ärgsten Verfolger. Bei noch zwölf ausstehenden Spielen dürfte dem souveränen Tabellenführer der Titel nur noch schwer zu nehmen sein.

Granit Xhaka im Zweikampf mit Bayern Münchens Michael Olisé. –> <!–>

Granit Xhaka im Zweikampf mit Bayern Münchens Michael Olisé.

Bild: Federico Gambarini / dpa

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Für Bayer, bei dem Granit Xhaka im zentralen Mittelfeld durchspielte, ist das Remis zu wenig, um den Titelkampf noch mal etwas spannend zu machen. Trainer Xabi Alonso blieb aber immerhin als Trainer auch im sechsten Spiel gegen die Bayern unbesiegt. (sda)

21:02 Uhr

Challenge League: Lausanne-Ouchy entscheidet Partie in der 98. Minute

Mit etwas Glück feiert Stade Lausanne-Ouchy den vierten Sieg im fünften Spiel seit der Winterpause. Die Waadtländer gewinnen auswärts gegen Bellinzona 1:0.

In der 98. Minute behielt Warren Caddy vom Penaltypunkt die Nerven und erzielte den einzigen Treffer des Spiels. Für den 27-jährigen Madagassen war es das neunte Saisontor. Die Tessiner hatten ab der 71. Minute nach einer Gelb-Roten Karte gegen Cristian Souza in Unterzahl gespielt. Lausanne-Ouchy bleibt mit ausgeglichener Bilanz von je sieben Siegen und Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle.

Direkt vor den Waadtländern rangiert der FC Wil, der gegen Schlusslicht Stade Nyonnais einen Rückstand in einen 2:1-Sieg umwandelte. Die ersten beiden Saisonduelle hatten die Ostschweizer noch verloren. (sda)

20:57 Uhr

Lugano siegt im Spitzenspiel gegen Luzern

Lugano ist zumindest bis Sonntag wieder Tabellenführer der Super League. Die Tessiner gewinnen das Spitzenspiel gegen Luzern 2:0.

Ein französisches Duo sorgte für die Erlösung der Gastgeber. Nach einer Flanke des eine Minute zuvor eingewechselten Hicham Mahou traf Yanis Cimignani in der 67. Minute per Kopf zum 1:0. Damit kommt der 23-Jährige in seinen fünf Einsätzen der Rückrunde auf je drei Tore und Vorlagen. Der Offensivspieler scheint besonders bemüht, in die Fussstapfen des derzeit verletzten Führungsspielers Renato Steffen zu treten. Kurz vor Schluss machte Hadj Mahmoud mit seinem vierten Saisontreffer alles klar.

Ein Treffer mit Köpfchen: Yanis Cimignani jubelt über seinen Treffer zum 1:0.

Ein Treffer mit Köpfchen: Yanis Cimignani jubelt über seinen Treffer zum 1:0.

Bild: Samuel Golay

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Während sich Lugano nach zuletzt zwei sieglosen Spielen zurückmeldete, kam von den Gästen aus der Zentralschweiz wenig. Die Luzerner konzentrierten sich lange Zeit auf die Defensive, so dass kaum Spielfluss aufkam. Nach dem Anschlusstreffer von Cimignani nahm die zähe Partie etwas Fahrt auf, ernsthaft um die drei Punkte bangen musste Lugano aber nie.

Nachdem sich in den letzten drei Duellen der beiden Teams jeweils die Auswärtsmannschaft durchsetzte, gewann wieder das Heimteam. Lugano liegt nun zwei Punkte vor dem FC Basel, der am Sonntag Lausanne-Sport empfängt, und drei Punkte vor Luzern. (sda)

20:52 Uhr

Sion mit erstem Sieg des Jahres

Sion feiert im sechsten Spiel nach der Winterpause den ersten Sieg. Die Walliser bezwingen den FC Zürich im heimischen Tourbillon 2:1.

Für den ersten Erfolg des Jahres sorgten mit Mohcine Bouriga und Anton Miranchuk zwei Spieler, die in dieser Saison noch kaum zu den Torschützen zählten. Bouriga stand zum ersten Mal überhaupt in der Walliser Startformation und bedankte sich in der 18. Minute mit dem Führungstreffer. FCZ-Torhüter Yanick Brecher war bei der Direktabnahme des Marokkaners zwar noch am Ball, konnte den Treffer aber nicht mehr verhindern.

Ali Kabacalman, Benjamin Kololli und Kevin Bua jubeln nach dem Spiel. –> <!–>

Ali Kabacalman, Benjamin Kololli und Kevin Bua jubeln nach dem Spiel.

Bild: Pascal Muller/Freshfocus

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Auch beim zweiten Gegentor agierte Brecher glücklos. Nachdem er zunächst einen Kopfball abgewehrt hatte, war Miranchuk zur Stelle. Für den Russen war es der zweite Saisontreffer.

Zwischenzeitlich hatte Juan Perea für die Gäste ausgeglichen. Der Kolumbianer, der sein siebtes Saisontor erzielte, bedankte sich bei Steven Zuber für die gute Vorarbeit. Der schöne Spielzug nutzte aber nichts, weil der FCZ in der zweiten Halbzeit kein Mittel mehr fand, um die Sittener Abwehr zu überwinden.

Für Sion war es nach vier Niederlagen in fünf Begegnungen der erste Sieg gegen Zürich seit August 2022. Dank des seltenen Erfolgs trennen die beiden Teams auf den Rängen 8 (Zürich) und 9 nur noch drei Punkte. (sda)

18:53 Uhr

Erneuter Schiedsrichter-Ärger: Bellingham fliegt, Real patzt

Tabellenführer Real Madrid hat in der La Liga erneut Punkte liegen lassen und im Streit mit dem Schiedsrichterwesen für weiteren Diskussionsstoff gesorgt. Beim CA Osasuna blieben die Königlichen in Abwesenheit von David Alaba und Antonio Rüdiger das dritte Ligaspiel in Folge ohne Sieg und kamen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Mitentscheidend war ein Platzverweis gegen Jude Bellingham.

Der Engländer sah nach einer Diskussion mit dem Unparteiischen José Luis Munuera Montero die Rote Karte, mutmasslich wegen einer unsportlichen oder beleidigenden Äusserung (39.). Zuvor hatte Bellingham ein Foul verursacht, bestand aber offensichtlich darauf, dass er den Ball gespielt habe. Nach der Ausführung des Freistosses, der ohne Auswirkung blieb, diskutierte er erneut mit dem Schiedsrichter und flog vom Platz. Auch Trainer Carlo Ancelotti sah die Gelbe Karte und musste nach dem Halbzeitpfiff beruhigt werden.

Jude Bellingham fliegt gegen Osasuna mit Rot vom Platz, nachdem er mit dem Schiedsrichter diskutierte.

Jude Bellingham fliegt gegen Osasuna mit Rot vom Platz, nachdem er mit dem Schiedsrichter diskutierte.

Bild: Miguel Oses / AP

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Bis dahin dominierte Real das Spiel nach Belieben. Der französische Stürmerstar Kylian Mbappé hatte den Meister in Führung gebracht (15.). In Unterzahl haderte Madrid dann aber noch mehr als ohnehin schon mit den Pfiffen von Munuera Montero und verlor den Fokus.

Den Ärger verstärkte dann ein Foulelfmeter für Osasuna. Eduardo Camavinga stempelte den Fuss von Ante Budimir, der Pfiff blieb aber zunächst aus. Nach Intervention des VAR trat der Gefoulte selbst an und verwandelte sicher (58.). Ancelotti reagierte an der Seitenlinie mit einem ungläubigen Lachen und schlug sich beide Hände vor das Gesicht. Danach drängte Real trotz der Unterzahl auf den Sieg. Mbappé verpasste die späte Entscheidung (90.+1).

Vier Tage vor Reals Play-off-Rückspiel gegen Manchester City in der Champions League könnte Stadtrivale Atletico Madrid nun die Tabellenführung übernehmen. Real steckt zudem mitten im Streit mit dem spanischen Fussballverband RFEF. Am Montag gibt es ein Treffen, in welchem die VAR-Konversationen vom Spiel gegen Espanyol Barcelona (0:1) angehört werden. Zuletzt hatte der Klub eine «vollständige» Reform des Schiedsrichterwesens gefordert und erhob heftige Anschuldigungen: Das System habe sich als «von innen heraus korrupt erwiesen». (sid)

18:48 Uhr

Fabio Christen feiert ersten Profisieg

Fabio Christen hat seinen ersten Profisieg eingefahren. Der 22-jährige Aargauer vom Schweizer Pro-Team Q36.5 gewann im Südosten Spaniens die knapp 200 km lange Murcia-Rundfahrt.

Der ältere Bruder von UAE-Profi Jan Christen setzte sich in einem langen Sprint vor dem Franzosen Aurélien Paret-Peintre und dem Italiener Christian Scaroni durch, obschon er als einziger ohne einen Teamkollegen in der elfköpfigen Spitzengruppe vertreten war. (sda)

18:43 Uhr

Omar Marmoush mit Hattrick gegen Newcastle

Omar Marmoush schiesst seine ersten Tore in der Premier League. Der Ägypter trifft beim 4:0-Sieg von Manchester City gegen Newcastle United gleich dreifach.

Mit seinem Hattrick zwischen der 19. und 33. Minute sorgte Marmoush für Erleichterung beim zuletzt gebeutelten Klub – und bei sich selbst. Rund 75 Millionen Euro hatte City im Januar an Eintracht Frankfurt überwiesen, um den 26-jährigen Stürmer, der in der Hinrunde mit 20 Treffern geglänzt hatte, auf die Insel zu holen. In seinen ersten vier Pflichtspielen für die Cityzens blieb er jedoch ohne Torerfolg. Nun holte Marmoush das Versäumte nach.

Omar Marmoush schiesst seine Tore eins, zwei und drei für Manchester City. –> <!–>

Omar Marmoush schiesst seine Tore eins, zwei und drei für Manchester City.

Bild: Adam Vaughan / EPA

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Für den englischen Meister, der ohne den verletzten Manuel Akanji auskommen musste, waren es drei wichtige Punkte gegen ein Team, das zuvor in der Tabelle gleichauf lag. Es war zudem ein starkes Zeichen nach der 1:5-Pleite gegen Arsenal und der 2:3-Heimniederlage in der Champions League gegen Real Madrid vier Tage zuvor. Die Gäste, bei denen Fabian Schär in der Innenverteidigung durchspielte, waren chancenlos. (sda)

18:37 Uhr

Omlin gibt sein Comeback – Dortmund verliert in Bochum

Jonas Omlin kommt bei Borussia Mönchengladbachs 2:1-Sieg gegen Union Berlin zu einem unerwarteten Comeback. Eine Überraschung gibt es im Derby zwischen Bochum und Borussia Dortmund.

Nach einer guten Viertelstunde signalisierte Goalie Moritz Nicolas, dass es für ihn nicht mehr weitergeht. Gladbachs Trainer Gerardo Seoane musste reagieren und wies Omlin an, sich bereit zu machen. Sein letztes Pflichtspiel hatte der 31-jährige Schweizer im September bestritten. Dann verletzte er sich und verlor während seiner Abwesenheit seinen Stammplatz.

Jonas Omlin gibt gegen Union Berlin sein Comeback.

Jonas Omlin gibt gegen Union Berlin sein Comeback.

Bild: Keystone

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Denn der vier Jahre jüngere Nicolas zeigte so starke Leistungen, dass in den Medien zuletzt spekuliert wurde, er könnte im März erstmals für die deutsche Nationalmannschaft aufgeboten werden. Umso bitterer für ihn, dass er sich nun wohl verletzte.

Omlin wurde eingewechselt und liess gleich in seiner ersten Aktion einen gegnerischen Stürmer ins Leere laufen. Auch der kleine Ausrutscher danach brachte ihn nicht aus der Ruhe. Nur einmal, bei einem Penalty, musste der vierfache Nationalspieler hinter sich greifen. Da seine Vorderleute zuvor schon zweimal getroffen hatten, feierte Omlin bei seiner Rückkehr einen wichtigen Auswärtssieg. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen liegt Mönchengladbach auf Europacup-Kurs.

Einen weiteren Rückschlag musste dagegen Borussia Dortmund hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac konnte nicht an die Leistung aus der Champions League (3:0-Sieg gegen Sporting Lissabon) anknüpfen. Im Gegenteil: Gegen den Tabellenletzten aus Bochum setzte es eine 0:2-Niederlage. Es war im siebten Ligaspiel nach der Winterpause die bereits fünfte Pleite der Dortmunder. (sda)

18:35 Uhr

Schweizer Rugby-Nationalteam verliert mit 0:73

Das Schweizer Rugby-Nationalteam hat in seinem dritten Spiel der WM-Qualifikation eine neuerliche Kanterniederlage erlitten. Die Mannschaft von Trainer unterlag den Niederlanden in Amsterdam 0:73 und schloss die Vorrunde damit ohne Punkt im letzten Rang ab.

Die Partie war das Duell um den 3. Platz hinter Spanien und Georgien. Gegen Georgien hatte die Schweiz zum Auftakt 0:111 verloren, gegen Spanien setzte es ein 13:43 ab. (sda)

14:35 Uhr

Erster Saisonsieg für Stan Wawrinka

Nach sechs Niederlagen hintereinander kommt Stan Wawrinka an seinem fünften Turnier im neuen Jahr endlich zum ersten Saisonsieg. In der 1. Runde der Qualifikation für das ATP-500-Turnier von Doha gewinnt Wawrinka (ATP 158) gegen den Franzosen Arthur Cazaux (ATP 101) in 99 Minuten 7:6 (7:3), 6:3. In der 2. Runde trifft Wawrinka am Sonntag auf den Franzosen Quentin Halys (ATP 74), die Nummer 1 des Qualifikationsturniers. (sda)

In Doha gewinnt Stan Wawrinka zum ersten Mal diese Saison. –> <!–>

In Doha gewinnt Stan Wawrinka zum ersten Mal diese Saison.

Bild: Sander Koning / EPA

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12:19 Uhr

Handball: Era Baumann wechselt nach Dänemark

Die 17-jährige Handball-Internationale Era Baumann wechselt im Sommer von GC Amicitia Zürich zum dänischen Klub Viborg HK. Baumann unterzeichnete einen Dreijahresvertrag. Die Flügelspielerin debütierte mit 16 im Schweizer A-Nationalteam, glänzte an den Europameisterschaften und verpasste seit dem Debüt kein Länderspiel mehr.

Die erst 17-jährige Era Baumann lief schon an der EM für die Schweiz auf.

Die erst 17-jährige Era Baumann lief schon an der EM für die Schweiz auf.

Bild: Imago/Philipp Kresnik

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Mit Mia Emmenegger (Esbjerg) und Tabea Schmid (Kopenhagen, ab Sommer ebenfalls Esbjerg) spielen schon zwei weitere Schweizer Frauen in Dänemark. (sda)

12:05 Uhr

Monobob: Melanie Hasler verpasst das Podest um einen Zehntel

Die Schweizerin Melanie Hasler fährt im Monobob-Weltcuprennen in Lillehammer auf Platz 4. Vor einer Woche holte Hasler auf der gleichen Bahn die Europameisterschafts-Silbermedaille.

Eine Zehntelsekunde fehlte der 26-jährigen Melanie Hasler zum Sprung aufs Podest. Eine ungünstige Startnummer im ersten Lauf kostete Hasler womöglich eine bessere Klassierung.

Es siegte die Australierin Bree Walker vor der Kanadierin Cynthia Appiah und der Deutschen Lisa Buckwitz, die sich den Gesamtsieg im Weltcup im Monobob sicherte. (sda)

Mehr zu Melanie Hasler:

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11:59 Uhr

Deschwanden springt mit fremdem Material auf Platz 17

Gregor Deschwanden kommt beim ersten von zwei Weltcup-Skispringen in Sapporo auf Platz 17. Die Schweizer müssen mit ausgeliehenem Material antreten.

Deschwanden lieh sich Sprungskis des in etwa gleich grossen und gleich schweren Amerikaners Kevin Bickner aus. Deschwanden schlug Bickner (18.) mit dessen Material immerhin um 2,7 Punkte. Die Schweizer mussten mit fremdem Material auskommen, weil es ihre Skis nach Verspätungen auf der Reise von Lake Placid nach Sapporo noch nicht an den japanischen Wintersportort geschafft hatten.

Gregor Deschwanden kann auch mit fremdem Material weit fliegen.

Gregor Deschwanden kann auch mit fremdem Material weit fliegen.

Bild: Authamayou/Freshfocus

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Deschwanden verpasste mit Sprüngen auf 131 und 124,5 m eine 19. Top-10-Platzierung in dieser Saison um 10,7 Punkte. Andererseits ist er in dieser Saison mit dem eigenen Material in Lake Placid (21.) und Willingen (20.) auch schon weniger gut gesprungen als in Sapporo mit dem Material von Bickner. Killian Peier (35.) schaffte die Qualifikation für den zweiten Durchgang nicht.

Der Sieg ging im Heimspringen an den 28-jährigen Ryoyu Kobayashi, der bislang in dieser Saison enttäuschte und sich nie besser als auf Platz 5 klassieren konnte. 19,7 Punkte Vorsprung holte Kobayashi bei seinen Sprüngen auf 137 und 136,5 m heraus. Den letzten Sieg hatte Kobayashi am 12. März 2024 in Trondheim geholt. (sda)

11:55 Uhr

Nächster Weltrekord für Grant Fisher

Der Amerikaner Grant Fisher verbessert am Hallen-Meeting in Boston den Weltrekord über 5000 m. Vor einer Woche hat Fisher an den Millrose Games in New York schon den Weltrekord über 3000 m an sich gerissen.

Grant Fisher nach dem 5000-m-Final an den Olympischen Spielen in Paris. –> <!–>

Grant Fisher nach dem 5000-m-Final an den Olympischen Spielen in Paris.

Bild: Ashley Landis / AP

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Grant Fisher, der an den Olympischen Sommerspielen letzten Sommer in Paris über 5000 und 10’000 m jeweils Bronze gewann, lief in Boston 12:44,09 Minuten. Damit verbesserte er die alte Bestmarke über 5000 m (12:49,60) um mehr als fünf Sekunden. Dieser Rekord des Kenianers Kenenisa Bekele hatte 21 Jahre lang gehalten.

Fisher lief in der zweiten Hälfte des Rennens solo voraus. «So lange alleine laufen zu müssen, und das erst noch auf einer 200-m-Runde, ist hart. Es ist eines der anstrengendsten Dinge, die ich je gemacht habe», erklärte Fisher. (sda)

10:36 Uhr

Dan Ndoye brilliert bei Bologna-Sieg mit zwei Toren

Dan Ndoye spielt in der 25. Runde der Serie A beim 3:2-Heimsieg von Bologna gegen Torino gross auf.

Der Schweizer Internationale erzielte in der 20. Minute aus spitzem Winkel das 1:0 und traf in der 70. Minute per Penalty zum 2:2. Damit trug der 24-jährige Flügelspieler massgeblich dazu bei, dass Bologna wettbewerbsübergreifend zum zehnten Mal in Folge ungeschlagen blieb. Der Siegtreffer der Gastgeber in der 90. Minute war ein Eigentor von Cristiano Biraghi.

Dan Ndoye verzaubert die Bologna-Fans am Valentinstag mit einem Doppelpack.

Dan Ndoye verzaubert die Bologna-Fans am Valentinstag mit einem Doppelpack.

Bild: Michele Nucci / AP

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Ndoye gelang zum zweiten Mal in der laufenden Meisterschaft ein Doppelpack, nachdem er schon am 30. November gegen Venezia zweimal getroffen hatte. Insgesamt steht er bei fünf Saisontoren in der Serie A. Auch Captain Remo Freuler spielte bei Bologna durch, Michel Aebischer wurde in der 87. Minute eingewechselt. (sda)

22:52 Uhr

ZSC Lions lösen trotz Niederlage das Playoff-Ticket

Lausanne macht in der National League einen wichtigen Schritt Richtung Qualifikationssieg. Die Waadtländer siegen in Kloten 3:1 und profitieren zugleich von der Niederlage der ZSC Lions.

Vier Tage vor dem Final in der Champions Hockey League misslang dem ZSC die Hauptprobe im eigenen Stadion. –> <!–>

Vier Tage vor dem Final in der Champions Hockey League misslang dem ZSC die Hauptprobe im eigenen Stadion.

Bild: Ennio Leanza / Keystone

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Vier Tage vor dem Final in der Champions Hockey League misslang dem ZSC die Hauptprobe im eigenen Stadion. Der Meister aus Zürich unterlag Fribourg-Gottéron 2:3 nach Verlängerung. Weil der Kantonsrivale Kloten im Heimspiel gegen Lausanne allerdings die fünfte Niederlage in Folge kassierte, stehen die Lions als zweites Team vorzeitig in den Playoff-Viertelfinals. Der Rückstand auf den Tabellenersten Lausanne ist vor dem Direktduell am Samstag in der Waadt allerdings auf sieben Punkte angewachsen.

Im Kampf um die Teilnahme an den Playoffs feierten die SCL Tigers einen wichtigen Sieg. Die Langnauer setzten sich mit 3:1 zuhause gegen Ambri-Piotta gegen einen direkten Konkurrenten im Strichkampf durch und rückten auf Kosten von Kloten in den 7. Rang vor.

Ambri-Piotta auf Platz 10 kann sich damit trösten, dass auch die Teams am Tabellenende Niederlagen bezogen. Die Rapperswil-Jona Lakers verloren in Zug 1:6, Servette unterlag in der torreichsten Partie des Abends Biel auswärts 4:7, Lugano musste sich zuhause Bern 1:3 geschlagen geben, und Schlusslicht Ajoie verlor daheim gegen Davos 2:5. (sda)

13:08 Uhr

Fähndrich glückt die WM-Hauptprobe

Nadine Fähndrich erreicht im Sprint erneut das Podest. Die 29-jährige Luzernerin wird in Falun hinter der heimischen Schwedin Linn Svahn Zweite.

Knapp zwei Wochen vor Beginn der nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Trondheim stellte Fähndrich ihre starke Form unter Beweis. Im Final hielt sie als einzige Läuferin mit der starken Svahn mit und kam mit einem komfortablen Vorsprung auf die drittplatzierte Norwegerin Kristine Skistad ins Ziel. Svahn, die in dieser Saison noch nicht richtig auf Touren kam, feierte ihren ersten Einzel-Sieg seit fast genau einem Jahr.

Nadine Fähnrich wird beim Sprint in Falun Zweite.

Nadine Fähnrich wird beim Sprint in Falun Zweite.

Fredrik Sandberg / EPA

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Für Fähndrich, die in Falun zuvor noch nie in die Top 3 gefahren war, war es der 20. Podestplatz im Weltcup, der sechste in dieser Saison. Im Einzel stand sie zuvor bereits in Cogne (2.), Val Di Fiemme (1.) und Toblach (3.) auf dem Podium. Zwei weitere Podestplätze holte sie mit dem Team.

Ebenfalls für die K.o.-Runde qualifiziert hatte sich die 26-jährige Lea Fischer. Die Obwaldnerin kam jedoch nicht über die Viertelfinals hinaus. (sda)

12:48 Uhr

Schweizer Team holt ehemaligen NFL-Spieler

Die Helvetic Mercenaries, die Schweizer Vertretung in der europäischen American-Football-Liga ELF, verpflichten einen ehemaligen NFL-Spieler. Passempfänger Keelan Cole stösst zu den «Söldnern».

Cole spielte sechs Saisons in der amerikanischen National Football League und kam zwischen 2017 und 2022 auf 93 Einsätze. Vier Spielzeiten absolvierte der Wide Receiver für die Jacksonville Jaguars, je eine für die New York Jets und die Las Vegas Raiders. Dabei kam er auf insgesamt 14 Touchdowns.

Der 31-Jährige stösst zu den Mercenaries als Spieler, aber auch als Mentor, wie der Verein schreibt. Er soll mithelfen, die Schweizer Organisation auf europäischer Ebene zu etablieren.

Die Schweiz wurde in der European League of Football zunächst durch den Helvetic Guards vertreten. Diese stellten nach nur einer Saison den Spielbetrieb ein und wurden unter neuer Führung in Helvetic Mercenaries umbenannt. Im letzten Jahr, der ersten Saison unter dem neuen Namen, gelang in zwölf Spielen nur ein Sieg. Die kommende Saison beginnt am 18. Mai. (sda)

08:27 Uhr

Jakob Ingebrigtsen mit Weltrekord-Show in Liévin

Zwei Weltrekorde in nicht einmal vier Minuten – der norwegische Mittelstreckenläufer Jakob Ingebrigtsen zeigt beim Hallenmeeting in Liévin einmal mehr seine Klasse.

Jakob Ingebrigtsen läuft zwei Weltrekorde in nicht einmal vier Minuten. –> <!–>

Jakob Ingebrigtsen läuft zwei Weltrekorde in nicht einmal vier Minuten.

Jarek Praszkiewicz / EPA

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Jakob Ingebrigtsen hat im Norden Frankreichs zwei Weltrekorde in einem Lauf aufgestellt. Der zweimalige Olympiasieger blieb in 3:45,14 Minuten über die Meile mehr als eine Sekunde unter der Bestmarke, die der Amerikaner Yared Nuguse erst fünf Tage zuvor bei den Millrose Games in New York über die 1609 m aufgestellt hatte.

Auf dem Weg zu seiner Fabelzeit unterbot Ingebrigtsen auch seinen eigenen Weltrekord über 1500 m aus dem Jahr 2022. In 3:29,63 Minuten passierte er die Marke und war damit fast eine Sekunde schneller als vor drei Jahren an gleicher Stelle. (sda/afp)

08:25 Uhr

Ditaji Kambundji mit Topzeit

Beim Hallenmeeting in Liévin erreichte Ditaji Kambundji im Hürdenfinal in 7,87 Sekunden mit der viertbesten Zeit ihrer Karriere den 4. Rang. Mit dieser Leistung kam die 22-jährige Bernerin bis auf sechs Hundertstel an ihren Schweizer Rekord aus dem Jahr 2023 heran.

Ditaji Kambundji läuft im Hürdenfinal beim Hallenmeeting in Liévin ihre viertbesten Zeit ihrer Karriere.

Ditaji Kambundji läuft im Hürdenfinal beim Hallenmeeting in Liévin ihre viertbesten Zeit ihrer Karriere.

Marian Zubrzycki / EPA

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Überzeugende Leistungen zeigten im Norden Frankreichs auch Audrey Werro und William Reais. Die Freiburgerin wurde in 2:01,49 Minuten über 800 m Sechste, der Bündner lief in 21,01 Sekunden über 200 m seine zweitbeste Indoor-Zeit der Karriere. (sda)

22:00 Uhr

EM-Bronze für Schweizer Bahnvierer

Der Schweizer Bahnvierer hat an den Europameisterschaften in Zolder in der Mannschaftsverfolgung die Bronzemedaille gewonnen. Im Rennen um Platz 3 setzten sich die Schweizer gegen die Auswahl aus Italien durch.

Das neu formierte Quartett mit Noah Bögli, Alex Vogel sowie den U23-Athleten Mats Poot und Pascal Tappeiner fuhr in der olympischen Disziplin eine Zeit von 3:53,467 und absolvierte damit die 4000 m gut sieben Zehntelsekunden schneller als die Italiener. Im Final sicherte sich Weltmeister Dänemark gegen Grossbritannien die Goldmedaille.

Bei den Frauen realisierten die Schweizerinnen beim Sieg von Titelverteidiger Italien mit Platz 5 die beste EM-Klassierung, seit Swiss Cycling das Frauen-Bahnprojekt im Jahr 2017 lanciert hat.

In der nicht-olympischen Disziplin Ausscheidungsfahren verpasste die erst 20-jährige Lorena Leu als Vierte das Podest indes nur knapp. (sda)

19:18 Uhr

Pascal Berger hört Ende Saison auf

Nach 19 Saisons in der National League beendet Pascal Berger Ende Saison seine Karriere als Eishockeyprofi. Dies vermelden die SCL Tigers auf ihrer Website.

Sein Debüt in der höchsten Schweizer Liga gab Pascal Berger im Herbst 2006 mit dem SC Bern, für den er in den folgenden zehn Saisons auflief. Nach seinem dritten Meistertitel mit dem SCB nahm der im März 36 Jahre alt werdende Burgdorfer im Sommer 2016 eine neue Herausforderung an und wechselte zu den SCL Tigers. Die Langnauer führte er 2019 als Captain in die Playoffs.

Aktuell befindet sich Berger, der über 900 Partien in der National League (früher NLA) bestritt, mit den Tigers wieder auf Playoff-Kurs. Sechs Runden vor dem Ende der Qualifikation belegen die Emmentaler den 8. Platz, der zur Teilnahme am Play-in berechtigen würde. (sda)

16:46 Uhr

Andres Ambühl tritt Ende Saison zurück

Andres Ambühl beendet nach der laufenden Saison seine Karriere als Eishockey-Profi. Das vermeldet der HC Davos in den sozialen Medien.

Andres Ambühl beendet nach der laufenden Saison seine Karriere als Eishockey-Profi. –> <!–>

Andres Ambühl beendet nach der laufenden Saison seine Karriere als Eishockey-Profi.

Bild: Juergen Staiger / Keystone

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Andres Ambühl geniesst im Schweizer Eishockey Legendenstatus. Der 41-jährige Bündner wurde sechs Mal Schweizer Meister. Im vergangenen Oktober löste der langjährige Captain des HC Davos mit seinem 1270. Meisterschaftsspiel auf höchster Ebene in der Schweiz den Berner Beat Gerber als Rekordhalter der National League ab.

Auch auf internationale Bühne hinterliess Ambühl, der auch drei Saisons lang bei den ZSC Lions unter Vertrag stand und ein Jahr in Nordamerika tätig war, grosse Spuren. Seine 19 WM-Teilnahmen und 141 WM-Spiele bedeuten Weltrekord. Im Vorjahr gewann er mit der Schweiz zum zweiten Mal nach 2013 WM-Silber. (sda)

16:29 Uhr

Schweizer Männer-Vierer fährt an Bahn-Europameisterschaft um Bronze

An den Bahn-Europameisterschaften in Zolder qualifizieren sich die Schweizer Männer in der Mannschaftsverfolgung für den kleinen Final.

Die Schweizer Männer fahren an Bahn-Europameisterschaft um Bronze.

Die Schweizer Männer fahren an Bahn-Europameisterschaft um Bronze.

Thomas Traasdahl / AP

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Noah Bögli, Mats Poot, Pascal Tappeiner und Alex Vogel benötigten für die 4000 m 3:53,625 Minuten und waren damit um etwas mehr als eine halbe Sekunde schneller als am Mittwoch in der Qualifikation. Im Kampf um Bronze trifft der Schweizer Vierer am Donnerstagabend auf das italienische Quartett; um Gold fahren die Equipen aus Dänemark und Grossbritannien.

Der Frauen-Vierer war in der Hauptrunde um 1,7 Sekunden langsamer als tags zuvor beim neuen Landesrekord in der Qualifikation. Die Teilnahme am kleinen Final verpassten Michelle Andres, Jasmin Liechti, Annika Liehner und Aline Seitz um 1,4 Sekunden; das Quartett landete auf Platz 5. Es handelt sich um die beste Klassierung an Europameisterschaften, seit Swiss Cycling das Frauen-Bahnprojekt im Jahr 2017 lanciert hat. (sda)

14:53 Uhr

Winterthurs Trainer Uli Forte wird gesperrt

Die Kritik von Uli Forte am Schweizer Schiedsrichterwesen hat Konsequenzen. Der Trainer des FC Winterthur wird vom Disziplinarrichter für zwei Spiele gesperrt.

Forte witterte eine «Retourkutsche» für seine Kritik an der Leistung der Schiedsrichter. Für diese Aussage wird er nun gesperrt. –> <!–>

Forte witterte eine «Retourkutsche» für seine Kritik an der Leistung der Schiedsrichter. Für diese Aussage wird er nun gesperrt.

Martin Meienberger / freshfocus

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Forte war am Sonntag bei der 2:3-Niederlage gegen Luzern nach zwei Verwarnungen des Feldes verwiesen worden. Der 50-Jährige witterte danach eine «Retourkutsche» für seine wenige Tage zuvor geäusserte Kritik an der Leistung der Schiedsrichter.

Das arg abstiegsbedrohte Winterthur muss somit am Samstag im Heimspiel gegen die Young Boys und am Sonntag, 23. Februar, auswärts gegen Servette ohne Forte an der Seitenlinie auskommen. (sda)

13:35 Uhr

Yverdons Gunnarsson leihweise zu Xamax

Yverdon gibt seinen Innenverteidiger Niklas Gunnarsson leihweise bis Ende Saison an Neuchâtel Xamax ab. Der 33-jährige Norweger kam in der laufenden Saison zu elf Einsätzen in der Super League. Eine Liga tiefer soll er den siebtplatzierten Neuenburgern helfen, in der Tabelle nach oben zu klettern. (sda)

Niklas Gunnarsson, links, spielte elfmal für Yverdon.

Niklas Gunnarsson, links, spielte elfmal für Yverdon.

Claudio De Capitani / freshfocus

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12:51 Uhr

NHL: World Cup kehrt nach zwölf Jahren zurück

In drei Jahren soll wieder ein von der NHL organisierter World Cup stattfinden. Welche Nationen 2028 nach dann zwölfjähriger Pause dabei sind, will die nordamerikanische Profiliga später mitteilen.

«Internationale Wettkämpfe auf höchstem Niveau sind für unsere Spieler sehr wichtig – ihre Länder auf dem Eis zu vertreten, liegt in ihrer DNA», sagte NHL-Commissioner Gary Bettman am Rande eines aktuell stattfindenden Vier-Nationen-Turniers.

«Die Wiederaufnahme der Olympia-Teilnahme in der nächsten Saison und die Ausrichtung eines World Cup of Hockey im Februar 2028 werden mehr Spielern die Möglichkeit geben, ihre Nationen in Best-on-Best-Wettbewerben zu vertreten», sagte Bettmann weiter. Nachdem die beste Liga der Welt zuletzt bei zwei Winterspielen keine Spieler freigegeben hatte, sind im kommenden Jahr in Mailand erstmals seit Sotschi 2014 wieder die besten Eishockey-Profis der Welt vertreten.

Die NHL hatte zuvor 1996, 2004 und 2016 den sogenannten World Cup of Hockey mit unterschiedlichen Nationen ausgetragen. Zwar spielen bei der jährlich vom Weltverband organisierten WM auch NHL-Spieler mit. Wegen der zeitgleich stattfindenden NHL-Playoffs fehlen aber viele der besten Profis. (sda/dpa)

11:49 Uhr

Devos vier weitere Jahre bei Ajoie

Der HC Ajoie verlängert den Vertrag mit dem kanadischen Stürmer Philip-Michaël Devos um vier weitere Saisons. Der 34-Jährige soll bis 2029 das Trikot der Jurassier tragen.

Der 34-Jährige soll bis 2029 das Trikot der Jurassier tragen. –> <!–>

Der 34-Jährige soll bis 2029 das Trikot der Jurassier tragen.

Claudio Thoma / freshfocus/

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Wie Jonathan Hazen kam Devos 2015 aus der italienischen Liga zum HC Ajoie und bildet seither mit seinem Landsmann ein kongeniales Sturmduo. Der Aufstieg in die National League 2021 war nicht zuletzt ihr Verdienst. In bisher 527 Spielen sammelte Devos 722 Skorerpunkte. (sda)

22:44 Uhr

Bayern München gewinnt bei Celtic Glasgow

Der FC Bayern hat in der Champions League einen grossen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany gewann das Play-off-Hinspiel bei Celtic Glasgow mit 2:1 (1:0) und erarbeitete sich vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag eine gute Ausgangslage für das Weiterkommen.

Michael Olise (45.) und Harry Kane (49.) trafen im «Paradise» für den Rekordmeister, der damit auch eine gelungene Generalprobe für den Liga-Gipfel bei Bayer Leverkusen am Samstag feierte. Daizen Maeda (79.) traf für Celtic. (dpa)

Bayerns Harry Kane feiert den Treffer zum 2:0.

Bayerns Harry Kane feiert den Treffer zum 2:0.

Bild: Scott Heppell / AP (Glasgow, 12. 2. 2025)

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Alle Resultate der Achtelfinal-Hinspiele:

  • Brest – Paris Saint-Germain0:3 (0:2)
  • Juventus Turin – PSV Eindhoven2:1 (1:0)
  • Manchester City – Real Madrid2:3 (1:0)
  • Sporting Lissabon – Dortmund0:3 (0:0)
  • AS Monaco – SL Benfica 0:1 (0:0)
  • FC Brügge – Atalanta Bergamo2:1 (1:1)
  • Monaco – Benfica Lissabon0:1 (0:0)
  • Celtic Glasgow – Bayern München1:2 (0:1)
  • Feyenoord Rotterdam – AC Milan1:0 (1:0)

22:03 Uhr

Sven Andrighetto führt ZSC zum Sieg

Die ZSC Lions kehren nach drei Niederlagen zum Siegen zurück. Gegen das Schlusslicht Ajoie gibt es ein diskussionsloses 4:0.

Meister und Tabellenzweiter gegen die rote Laterne. Was auf dem Papier klar aussah, war es auch auf dem Eis. Spätestens mit dem 3:0 der ZSC Lions durch Jesper Fröden nach 50 Sekunden des Mitteldrittels gab es kaum noch Zweifel am Sieg der Zürcher. Zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Sven Andrighetto mit seinem zweiten Tor des Abends auf 4:0.

ZSC Lions – HC Ajoie 4:0

Video: MySports

Ganz so eindeutig war die Ausgangslage allerdings gar nicht gewesen. Ajoie hatte seine letzten drei Partien gewonnen, der ZSC die letzten drei verloren. Auch aus den ersten drei Direktduellen dieser Saison hatten die Jurassier mehr Punkte (5) geholt als der Schweizer Meister und Champions-League-Finalist (4).

Nun aber holte das Team von Interimscoach Marco Bayer seinen ersten Sieg seit dem 31. Januar und damit auch wieder etwas Selbstvertrauen für den grossen europäischen Final am kommenden Dienstag gegen Färjestad. (sda)

21:14 Uhr

Jashari gewinnt mit Brügge gegen Atalanta

er FC Brügge mit Ardon Jashari überrascht im Hinspiel der Champions-League-Sechzehntelfinals Atalanta Bergamo. Die Belgier setzen sich nach einem diskutablen Penalty daheim mit 2:1 durch.

Brugges Ardon Jashari (links) gegen Atalantas Ederson –> <!–>

Brugges Ardon Jashari (links) gegen Atalantas Ederson

Bild: Geert Vanden Wijngaert / AP

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Atalantas Trainer Gian Piero Gasperini verschwand nach dem Elfmeter in der Nachspielzeit und noch vor dem Schlusspfiff entnervt in die Kabine. Wie die gesamte italienische Mannschaft hatte er kein Verständnis für den Pfiff von Schiedsrichter Halil Umut Meler. Eine leichte Berührung des schwedischen Verteidigers Isak Hien mit der Hand im Gesicht seines Landsmannes Gustaf Nilsson sorgte für den Penalty, den der Gefoulte in der 94. Minute selber verwertete.

In der ersten Halbzeit waren die Belgier durch Ferran Jutgla 1:0 in Führung gegangen. Kurz vor der Pause glich Europa-League-Sieger Atalanta durch Mario Pasalic aus. Das Rückspiel findet am Dienstag statt. (sda)

17:59 Uhr

Handballerin Wick nicht mehr im Nationalteam

Die Schweizer Handballerin Chantal Wick beendet ihre Karriere im Nationalteam. Die 30-jährige Zürcherin absolvierte 63 Länderspiele (45 Tore), das letzte im Dezember bei der EM in Wien gegen Norwegen.

Bei ihrem Verein GC Amicitia macht Wick weiter. (sda)

17:58 Uhr

Die Schweizerinnen eröffnen die EM mit Rekord

Dem Schweizer Bahn-Nationalteam ist der Auftakt zu den Europameisterschaften in Zolder geglückt. In der Qualifikation der Mannschaftsverfolgung unterbot das Ensemble mit Fabienne Buri, Jasmin Liechti, Annika Liehner und Aline Seitz den aus dem Jahr 2023 stammenden Schweizer Rekord um rund anderthalb Sekunden. Die neue Bestmarke von 4:20,221 Minuten bescherte dem Quartett den 4. Platz; in der Hauptrunde vom Donnerstagnachmittag treffen die Schweizerinnen auf Qualifikationssieger und Weltrekordhalter Deutschland.

Der Schweizer Männer-Vierer beendete die Qualifikation etwas überraschend auf dem dritten Platz. Das neu formierte Quartett mit Noah Bögli, Alex Vogel sowie den U23-Athleten Mats Poot und Pascal Tappeiner legte die vier Kilometer in 3:54,205 Minuten zurück. In der Hauptrunde kommt es zum Vergleich mit dem Mitfavoriten Grossbritannien (sda)

16:34 Uhr

Taulant Xhaka kündigt Karrierenende im Sommer an

Taulant Xhaka beendet im Sommer nach insgesamt 13 Saisons, zehn Titeln und über 400 für den FC Basel Spielen seine Profikarriere. Das hat der FCB am Mittwoch mitgeteilt. Der Publikumsliebling habe demnach die Initiative ergriffen und das Gespräch mit dem Klubleitung gesucht. Der 33-Jährige habe gespürt, dass der Moment für das Karriereende gekommen sei.

Ende Saison ist Schluss: Taulant Xhaka kündigt Karrierenende an.

Ende Saison ist Schluss: Taulant Xhaka kündigt Karrierenende an.

Marc Schumacher / freshfocus

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Xhaka lässt sich im Communiqué mit folgenden Worten zitieren: «Ich werde Ende März 34 Jahre alt und was könnte besser passen, als mit 34, der Zahl, die ich seit der Jugend auf dem Rücken trage, aufzuhören. Wichtig ist mir zu betonen, dass ich bis im Sommer alles geben werde, um die Mannschaft auf und neben dem Platz zu unterstützen und zu pushen. Der FCB ist wieder zurück in der Erfolgsspur und dort möchten wir bleiben. Denn im Optimalfall endet meine Zeit beim FCB auf dem Barfi und nicht im Stadion – dafür werde ich bis zuletzt alles geben.»

Sportdirektor Daniel Stucki sagt: «Taulant Xhaka verkörpert wie kaum ein anderer die rotblaue Identifikation. Jeder weiss, was ihm diese Stadt und diese Farben bedeuten und ich habe den grössten Respekt vor seiner Karriere hier beim FCB und was er mit dem Klub alles erreicht hat. Dass er trotz zuletzt weniger Einsatzzeiten weiterhin in jedem Training Vollgas gibt, sich über jeden Sieg riesig freut, ob er spielt oder nicht, zeigt mir, wie sehr er mit diesem Klub verbunden ist. Für seine Entscheidung, im Sommer die Profikarriere zu beenden, in einem Moment, da der Klub wieder auf den Beinen ist, zolle ich ihm grossen Respekt.»

Xhaka und Stucki werden am Donnerstag im Rahmen einen Medienkonferenz weiter Auskunft geben. (jaw)

16:50 Uhr

Goalie Meyer verlässt Kadetten

Julien Meyer spielt ab nächster Saison in Frankreich. –> <!–>

Julien Meyer spielt ab nächster Saison in Frankreich.

Martin Meienberger / freshfocus

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Die Kadetten Schaffhausen verlieren einen ihrer beiden Torhüter. Wie der Handballverein mitteilt, kehrt der Franzose Julien Meyer im Sommer in seine Heimat nach Chartres zurück. Der 28-Jährige spielt aktuell seine zweite Saison in der Schweiz und trug zusammen mit dem anderen Goalie Kristian Pilipovic massgeblich zum Gewinn des Triples bei. (sda)

15:24 Uhr

Starke Schweizer in Crans-Montana

Die Schweizer dominierten die Europacup-Heimrennen in Crans-Montana. In der ersten von zwei durchgeführten Abfahrten belegten sechs Schweizer die Ränge 1 bis 6 mit Livio Hiltbrand als Sieger. Im zweiten Rennen, einer Sprintabfahrt, siegte erstmals Christophe Torrent.

Livio Hiltbrand gewinnt im Europacup das Rennen in Crans-Montana

Livio Hiltbrand gewinnt im Europacup das Rennen in Crans-Montana

Sven Thomann / Blick

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Die Dominanz der Schweizer widerspiegelt sich auch im Gesamtklassement, in dem vier Swiss-Ski-Athleten in den Top 5 klassiert sind. Der 21-jährige Hiltbrand (366 Punkte) und der 22-jährige Alessio Miggiano (357) sind bei einem noch ausstehenden Rennen nicht mehr aus den Top 3 zu verdrängen und haben damit einen Weltcup-Startplatz für die kommende Saison auf sicher. Gute Chancen auf das dritte Ticket haben Gaël Zulauf (24 Jahre, 349) und Christophe Torrent (25/304), die nur knapp hinter dem verletzten Österreicher Felix Hacker (350) liegen. (sda)

13:29 Uhr

Tholots Sperre wird reduziert

Die Swiss Football League reduziert die Strafe gegen Didier Tholot nach Einsprache des Klubs. Der Trainer des FC Sion muss kein weiteres Meisterschaftsspiel von der Tribüne aus verfolgen.

Didier Tholot's Sperre wurde reduziert. –> <!–>

Didier Tholot’s Sperre wurde reduziert.

Claudio De Capitani / freshfocus

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Tholot hatte am 1. Februar im Spiel gegen Lugano (2:3-Niederlage) wegen Reklamierens die Rote Karte gesehen und war für zwei Partien gesperrt worden. Da er im darauffolgenden Spiel gegen Servette (3:3) nicht an der Seitenlinie stand, ist die Strafe damit abgegolten. (sda)

12:54 Uhr

Finnische Verstärkung für La Chaux-de-Fonds

Der HC La Chaux-de-Fonds verstärkt sich für den Rest der Playoffs in der Swiss League mit dem finnischen Stürmer Teemu Pulkkinen (33). Pulkkinen spielte diese Saison zuerst 22 Partien für Schwenningen in der DEL, dann 16 Spiele für Poprad in der slowakischen Meisterschaft.

La Chaux-de-Fonds startete am Dienstag mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen Olten in die Playoffs der Swiss League. Dabei spielten von den Söldnern der Kanadier Steven Owre und der Norweger Sondre Olden. Mit Pulkkinen und dem Kanadier Cliff Pu kann La Chaux-de-Fonds nun aus vier «Imports» auswählen. (sda)

10:51 Uhr

Brendan Perlini zu Lausanne

Der Lausanne Hockey Club verstärkt sich bis Ende Saison mit den Kanada-Briten Brendan Perlini (28). Perlini bestritt in dieser Saison nur vier Partien in der KHL für Spartak Moskau. Perlini steht Lausanne ab sofort zur Verfügung, muss aber noch den medizinischen Test bestehen und die Arbeitsbewilligung erhalten. (sda)

10:47 Uhr

Miro Aaltonen darf nächste Woche wieder spielen

Der Finne Miro Aaltonen, der ab dem 17. Januar wegen einer positiven Dopingkontrolle provisorisch gesperrt worden ist, darf ab nächster Woche wieder spielen. Er wird nur für einen Monat gesperrt.

Swiss Sport Integrity erliess im Fall des finnischen Eishockeyaners ein mildes Urteil. Aaltonen gestand den Kokain-Missbrauch umgehend auch öffentlich zu. Er kooperierte mit den Dopingbehörden.

Swiss Sport Integrity anerkannte, dass der Verstoss ausserhalb des Wettkampfes und nicht zur Leistungssteigerung begangen wurde. Zudem absolvierte Aaltonen ein Rehabilitationsprogramm auf eigene Kosten, weshalb die Sperre auf einen Monat reduziert werden konnte.

Miro Aaltonen ist ab nächster Woche nicht mehr gesperrt.

Miro Aaltonen ist ab nächster Woche nicht mehr gesperrt.

Martin Meienberger / freshfocus

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Aaltonen akzeptierte die Sperre und die Busse (1000 Franken), er übernimmt auch die Kosten für die Dopingkontrolle (800 Franken).

Der SC Bern reagierte umgehend und gab die vorzeitige Verpflichtung Aaltonens bekannt. «Miro Aaltonen bedauert sein Vergehen aufrichtig. In mehreren persönlichen Gesprächen hat er uns dies klar, nachdrücklich sowie glaubhaft vermittelt», lässt sich CEO Marc Lüthi in der Mitteilung zitieren. Aaltonen hatte zunächst einen ab kommender Saison gültigen Vertrag mit dem SCB unterschrieben.

Der EHC Kloten löste im Januar den Vertrag mit Miro Aaltonen umgehend auf und hat seither Ersatz für seinen Topskorer verpflichtet. (sda)

08:43 Uhr

Real Madrid schafft späte Wende

Real Madrid schafft die späte Wende bei Manchester City und gewinnt das Sechzehntelfinal-Hinspiel der Champions League auswärts mit 3:2.

Erling Haaland brachte Manchester City zweimal in Führung. Der norwegische Stürmer traf nach einer schönen Kombination über Jack Grealish und Josko Gvardiol in der 19. Minute zum 1:0 und brachte das Team von Pep Guardiola in der 80. Minute mit einem souverän verwandelten Penalty erneut in Front.

Real Madrid schafft einmal mehr eine spektakuläre Wende. –> <!–>

Real Madrid schafft einmal mehr eine spektakuläre Wende.

Dave Thompson / AP

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Beide Male konnte Real Madrid aber reagieren. Der Titelverteidiger spielte deutlich offensiver als noch bei seinem letzten Besuch in Manchester, vor einem knappen Jahr im Viertelfinal der Champions League, als er sich nach einer Abwehrschlacht im Penaltyschiessen gegen City durchsetzte. Nach einer Stunde gelang Kylian Mbappé das 1:1. Der Franzose verwertete einen Pass in die Tiefe von Dani Ceballos etwas glückhaft, aber akrobatisch mit dem Schienbein.

Die weiteren Tore der Spanier, die traditionell Spezialisten der späten Treffer sind, fielen ab der 86. Minute. Zuerst traf der zwei Minuten zuvor eingewechselte Brahim Diaz, der bei Manchester City die letzten Juniorenstufen durchlaufen hat. Dem 2:2 war ein Fehler von Citys Goalie Ederson vorangegangen. Für den Schlusspunkt in der packenden Partie sorgte Jude Bellingham in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Für Manchester City war es ein Déjà-vu, schliesslich waren vor drei Jahren im Halbfinal zwei Tore in der Nachspielzeit am Ursprung des Outs gegen Real Madrid gestanden.

Chancen für ein besseres Resultat hatte Manchester City am Dienstagabend. Der zur Pause angeschlagen ausgewechselten Manuel Akanji traf in der 37. Minute nach einem Eckball mit dem Kopf nur die Latte. Das Rückspiel in Madrid findet am Mittwoch in einer Woche statt.

Auswärtssiege auch für BVB und PSG

Borussia Dortmund mit dem starken Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel ist auf gutem Weg in die nächste Runde. Die Deutschen gehen mit einem 3:0-Vorsprung nächste Woche ins Heimspiel gegen Sporting Lissabon. Im zweiten Match unter dem neuen Trainer Niko Kovac sorgten Champions-League-Topskorer Serhou Guirassy, Pascal Gross und Karim Adeyemi mit ihren Toren nach der Pause für die gute Ausgangslage.

Genauso gut sieht es für Paris Saint-Germain aus. Im französischen Duell wird PSG seiner Favoritenrolle in Brest gerecht und gewinnt ebenfalls mit 3:0. Entscheidend für die Pariser, die in der heimischen Meisterschaft 22 Punkte Vorsprung auf Brest haben, war – wie in den letzten Wochen oft – Ousmane Dembélé. Der Flügelstürmer traf zweimal und erhöhte seine Ausbeute im 2025 auf 15 Treffer. Brest mit dem nach einer guten Stunde eingewechselten Edimilson Fernandes hatte in der ersten Halbzeit mit zwei Pfostenschüssen Pech.

Im vierten Sechzehntelfinal-Hinspiel vom Dienstag kam Juventus Turin zum 2:1-Heimsieg gegen PSV Eindhoven. Der Belgier Samuel Mbangula traf in der 82. Minute zum Schlussstand. (sda)

22:56 Uhr

Play-offs: BVB gewinnt Hinspiel in Lissabon

Borussia Dortmund hat sich eine überaus komfortable Ausgangslage fürs Erreichen des Achtelfinals in der Champions League erspielt. Der BVB gewann das Play-off-Hinspiel bei Sporting Lissabon 3:0 (0:0) und kann im Rückspiel am Mittwoch kommender Woche das Weiterkommen perfekt machen.

Dortmunds Serhou Guirassy kämpft mit Sportings Maximiliano Araujo um den Ball.

Dortmunds Serhou Guirassy kämpft mit Sportings Maximiliano Araujo um den Ball.

Armando Franca / AP

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Weiter verliert Stade Brest gegen Paris Saint-Germain 0:3 (0:2). Das Spiel zwischen Juventus Turin und PSV Eindhoven endet mit 2:1 (1:0). Manchester City verliert gegen Real Madrid mit 2:3 (1:0). (sda)

21:06 Uhr

FC Zürich verpflichtet französischen Weltmeister

Der FC Zürich verstärkt sich mit einem Weltmeister. Benjamin Mendy, der mit Frankreich 2018 die WM in Russland gewonnen hat, unterschreibt mit dem FCZ einen Vertrag bis 2026, wie der Super-League-Klub bekannt gibt.

Mendy stand zuletzt als Teamkollege von Yvon Mvogo beim französischen Zweitligisten Lorient unter Vertrag. Der 30-jährige Aussenverteidiger kam in dieser Saison für die Bretonen aber nicht zum Einsatz. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er im Mai des letzten Jahres.

Am Dienstag löste Mendy seinen Vertrag mit Lorient auf, bevor er beim FC Zürich unterschrieb. (sda)

16:38 Uhr

Pajtim Kasami kehrt zum FC Sion zurück

Der FC Sion holt einen früheren Schweizer Nationalspieler in die Schweiz zurück. Pajtim Kasami unterschreibt mit dem kriselnden Neunten der Super League einen Vertrag bis Sommer 2026, wie die Walliser mitteilen.

Für den 32-jährigen Kasami ist es eine Rückkehr nach Sitten. Der Mittelfeldspieler spielte bereits von 2017 bis 2020 für den Klub von Christian Constantin, bevor er zum FC Basel transferiert wurde. «Zu Sion zurückzukehren macht mich stolz. Ich hatte eine sehr gute Zeit im Wallis», sagt Kasami, der 2009 mit der Schweiz U17-Weltmeister wurde. Für Sion erzielte er in 104 Spielen 32 Tore.

Pajtim Kasami wechselt zum FC Sion. –> <!–>

Pajtim Kasami wechselt zum FC Sion.

Urs Lindt / freshfocus

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Luzern und Bellinzona waren neben Sion und Basel die weiteren Schweizer Stationen von Kasami. Zudem spielte der 12-fache Internationale in England (Fulham und Nottingham), in Griechenland (Olympiakos Piräus) und in Italien (Palermo und Sampdoria Genua). Beim Serie-B-Klub Sampdoria war er die letzten anderthalb Jahre unter Vertrag. In dieser Saison kam er aber nur noch selten zum Einsatz, das letzte Spiel bestritt er Ende Dezember.

Sion hat seit der Winterpause in vier Super-League-Spielen nur einen Punkt geholt. (sda)

13:54 Uhr

Herzog muss sich einer Operation unterziehen

Herzog fällt für mehrere Wochen aus.

Herzog fällt für mehrere Wochen aus.

Martin Meienberger / freshfocus

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Der EV Zug muss mehrere Wochen auf Fabrice Herzog verzichten. Wie die Zentralschweizer in einer Mitteilung verlauten liessen, steht für den 30-jährigen Flügelstürmer aufgrund einer Verletzung am Oberkörper eine Operation an. Herzog, der in dieser Saison in der National League bisher in 43 Partien zum Einsatz gekommen ist und dabei 13 Treffer erzielt hat, hatte aufgrund der Blessur bereits die letzte Partie vor der Nationalmannschaftspause gegen Ajoie verpasst. (sda)

13:12 Uhr

Zusätzliches Speed-Rennen der Frauen in La Thuile

Im Ski-Weltcup der Frauen findet Mitte März in La Thuile ein drittes Speed-Rennen statt. Ob am Freitag, 13. März, der Abfahrt und dem Super-G vom Wochenende eine Abfahrt oder ein Super-G vorgeschoben wird, wird die FIS nach den Rennen in Kvitfjell von Ende Februar/Anfang März entscheiden. Dies teilte der Weltverband am Dienstag mit.

La Thuile war bereits vor der Saison als Ersatz-Ausrichter für verschobene Speed-Rennen festgelegt worden. Bislang musste einzig der zweite Super-G in St. Moritz vor Weihnachten abgesagt werden. (sda)

08:50 Uhr

NBA: George verliert, die Hawks gewinnen

Die Washington Wizards mit Kyshawn George verlieren in der NBA gegen die San Antonio Spurs 121:131. Die Atlanta Hawks gewinnen derweil ohne Clint Capela gegen Orlando.

George stand im jungen Team der Wizards wieder in der Startformation, nachdem er zuletzt aufgrund einer Fussverletzung hatte pausieren müssen. –> <!–>

George stand im jungen Team der Wizards wieder in der Startformation, nachdem er zuletzt aufgrund einer Fussverletzung hatte pausieren müssen.

Nell Redmond / AP

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Mit einer Siegesserie über drei Partien hatten die Washington Wizards unlängst überrascht. Nun ist das Team aus der US-Hauptstadt wieder auf dem Boden der Realität angelangt. Gegen die San Antonio Spurs kassierten die Wizards die dritte Niederlage de suite, und im 53. Einsatz der Saison mussten sie zum 44. Mal als unterlegene Mannschaft aus der Halle, was nach wie vor die schwächste Bilanz der ganzen Liga bedeutet.

George stand im jungen Team der Wizards wieder in der Startformation, nachdem er zuletzt aufgrund einer Fussverletzung hatte pausieren müssen. Der 21-jährige Walliser steuerte 11 Punkte, sieben Rebounds und drei Assists bei. Bei den Spurs glänzten die beiden Starspieler Victor Wembanyama und De’Aaron Fox mit 31 bzw. 30 Punkten.

Clint Capela fehlte derweil den Atlanta Hawks erneut. Das Team aus dem Bundesstaat Georgia feierte gegen die Orlando Magic beim 112:106 einen wichtigen Erfolg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in den Playoffs. Für die Hawks ist es der vierte Sieg in den letzten fünf Spielen. (sda)

08:47 Uhr

Biathletin Piller mit erster Medaille am EYOF

Die Schweizer Delegation startet erfolgreich in das europäische Jugend-Olympia-Festival (EYOF) in Bakuriani. Im georgischen Wintersport-Ort im Kaukasus gewann die Obwaldner Biathletin Giannina Piller die Bronzemedaille über 10 km. (sda)

08:43 Uhr

Feyenoord entlässt seinen Trainer

Feyenoord Rotterdam entlässt zwei Tage vor dem Champions-League-Playoff seinen Trainer Brian Priske.

Vor Champions-League-Playoff: Feyenoord Rotterdam entlässt Trainer Brian Priske.

Vor Champions-League-Playoff: Feyenoord Rotterdam entlässt Trainer Brian Priske.

Maurice Van Steen / EPA

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Feyenoord und sein dänischer Trainer haben sich «in beiderseitigem Einvernehmen» getrennt, erklärte der Verein in seiner Pressemitteilung. Priske hatte im letzten Sommer nach erfolgreicher Arbeit bei Sparta Prag in die Niederlande gewechselt.

«Die Gründe für den Abgang des Cheftrainers sind sehr unregelmässige Ergebnisse und ein Mangel an Chemie», schrieb der Verein. Feyenoord spielt eine gute Saison in der Champions League und empfängt am Mittwoch die AC Milan im Hinspiel der Playoffs. In der heimischen Meisterschaft belegt man jedoch nur den 5. Platz.

Feyenoord hofft, am Dienstag eine Interimslösung benennen zu können. (sda/afp)

22:48 Uhr

Inter Mailand schlägt die Fiorentina mit 2:1

Inter Mailand gewinnt gegen die Fiorentina mit 2:1. Die AC Fiorentina kam eine Minute vor der Pause durch einen Handelfmeter von Rolando Mandragora nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Inter Mailands Marko Arnautovic feiert sein Goal gegen Fiorentina. –> <!–>

Inter Mailands Marko Arnautovic feiert sein Goal gegen Fiorentina.

Spada / AP

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Doch drei Tage nach dem 0:3 in Florenz gelingt dem italienischen Meister die Revanche. Damit nähert sich Inter wieder bis auf einen Punkt an die Tabellenspitze heran. (zen)

17:58 Uhr

DiDomenico verlängert bei Ambri

Neun Tore und 23 Assists erzielte DiDomenico seit er im Herbst zu Ambri wechselte.

Neun Tore und 23 Assists erzielte DiDomenico seit er im Herbst zu Ambri wechselte.

Michela Locatelli / freshfocus

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Der National-League-Verein Ambri-Piotta vermeldet die Vertragsverlängerung mit Chris DiDomenico. Der kanadische Stürmer, der kommende Woche 36 Jahre alt wird, spielt auch kommende Saison für die Tessiner. DiDomenico kam im Herbst in einem Tausch von Fribourg-Gottéron und erzielte in den bisherigen 30 Spielen für Ambri 9 Tore und 23 Assists. (sda)

17:53 Uhr

Schweizer-Natispieler Omeragic verletzt

Becir Omeragic hat sich am Sonntag beim Meisterschaftsspiel mit Montpellier in Strassburg verletzt und muss sich nun einer Meniskusoperation unterziehen. Der Verteidiger wird mindestens zwei Monate ausfallen.

In Montpellier gehört Becir Omeragic, mitte, zu einem der Leader. Im Dress der Nati durfte er hingegen erst sieben Mal spielen. –> <!–>

In Montpellier gehört Becir Omeragic, mitte, zu einem der Leader. Im Dress der Nati durfte er hingegen erst sieben Mal spielen.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

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Trotz der fast aussichtslosen Situation seines Vereins – Montpellier ist Tabellenletzter – lieferte der 23-jährige Genfer bisher eine sehr gute Saison ab. Der siebenfache Schweizer Internationale hat sich als einer der Leader seines Teams etabliert. Es ist jedoch zu befürchten, dass seine Saison am Sonntag bei der 0:2-Niederlage im Elsass zu Ende ging. (sda)

16:48 Uhr

Eishockey-Schiedsrichterchef Nicolas Fluri bereits wieder weg

Beim Schweizer Eishockeyverband Swiss Ice Hockey kommt es zu einem weiteren gewichtigen Abgang. Nicolas Fluri, Verantwortlicher für das Schiedsrichterwesen, räumt seinen Posten nach nur vier Monaten bereits wieder. Man habe sich «im gegenseitigen Einvernehmen geeinigt, getrennte Wege zu gehen», schreibt der Verband in einer Mitteilung.

Eishockey-Schiedsrichterchef Nicolas Fluri räumt seinen Posten nach nur vier Monaten.

Eishockey-Schiedsrichterchef Nicolas Fluri räumt seinen Posten nach nur vier Monaten.

Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

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Fluri war auch Mitglied der Geschäftsleitung und hatte seinen Posten erst im letzten Oktober als Nachfolger von Andreas Fischer angetreten. Ein Nachfolger ist noch nicht bestimmt, bis auf Weiteres übernimmt Verbands-CEO Martin Baumann Fluris Aufgaben im Schiedsrichterwesen. (sda)

15:38 Uhr

Finnischer Olympiasieger und Weltmeister zu den SCL Tigers

Die SCL Tigers verstärken sich auf die kommende Saison mit dem Olympiasieger und Weltmeister Hannes Björninen. Wie die Emmentaler mitteilen, unterschreibt der Finne einen Zweijahres-Vertrag.

Der finnische Olympiasieger und Weltmeister Hannes Björninen wechselt auf die kommende Saison zu den SCL Tigers. –> <!–>

Der finnische Olympiasieger und Weltmeister Hannes Björninen wechselt auf die kommende Saison zu den SCL Tigers.

Christine Olsson / AP

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Hannes Björninen erzielte bei Finnlands Olympiasieg 2022 in Peking im Schlussdrittel den 2:1-Siegtreffer gegen das russische Team. Der 29-jährige Center ist aber in erster Linie ein Zweiweg-Stürmer mit ausgeprägten Defensiv-Qualitäten.

Björninen spielte die letzten drei Saisons in der höchsten schwedischen Liga, zuletzt für Örebro. Damit stehen nächste Saison gleich vier finnische Olympiasieger und Weltmeister bei den Tigers im Einsatz, neben Björninen die weiteren Stürmer Harri Pesonen und Saku Mäenalanen sowie Assistenztrainer Jukka Varmanen.

Mit dem Eis in Langnau konnte sich Björninen letzte Woche schon vertraut machen. Er stand im finnischen Team, das im Rahmen der Euro Hockey Tour 1:0 nach Penaltyschiessen gegen die Schweiz gewann. (sda)

15:13 Uhr

Wieder WM-Silber für Robin Cuche

Die alpinen Para-Ski-Weltmeisterschaften in Maribor enden für die Schweizer Delegation versöhnlich. Robin Cuche gewinnt im Slalom in der Kategorie stehend Silber.

Für den 26-jährigen Neuenburger war es bereits die fünfte WM-Medaille, die fünfte silberne. An den Titelkämpfen vor zwei Jahren in Spanien belegte der Neffe von Didier Cuche in der Abfahrt, im Super-G und in der Kombination den 2. Platz. 2017 wurde er in der Super-Kombination ebenfalls WM-Zweiter.

An der WM in Maribor boten sich Cuche nur zwei Gelegenheiten für einen Medaillengewinn, nachdem die Speedrennen und die Kombination in Sloweniens grösstem Skigebiet wegen Schneemangels abgesagt werden mussten. Im Riesenslalom musste sich Cuche unmittelbar hinter Landsmann Théo Gmür mit dem 5. Platz begnügen. Der Walliser Gmür verpasste die Bronzemedaille als Vierter um 22 Hundertstel. (sda)

15:12 Uhr

Jonas Siegenthaler wird operiert

Der Schweizer NHL-Verteidiger Jonas Siegenthaler muss sich am Dienstag einer Operation unterziehen, wie seine Kommunikations-Agentur am Montag mitteilte. Der 27-jährige Zürcher fällt danach «einige Wochen» aus.

Jonas Siegenthaler (71) wird einige Wochen ausfallen.

Jonas Siegenthaler (71) wird einige Wochen ausfallen.

Noah K. Murray / AP

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Der medizinische Eingriff ist nötig, nachdem sich Siegenthaler vergangene Woche bei einem Sturz in die Bande im Auswärtsspiel der New Jersey Devils in Pittsburgh verletzt hat. Über die Art der Verletzung und die genaue Ausfalldauer wurde nichts bekannt.

Derweil zeigt sich das Team aus Newark zuversichtlich, dass der Walliser Captain Nico Hischier nach dem «4 Nations Face-Off»-Turnier (12. bis 20. Februar) wieder mittun kann. New Jerseys bislang bester Torschütze in dieser Saison hat die letzten sechs Partien aufgrund einer Oberkörperverletzung verpasst. (sda)

13:32 Uhr

Anel Husic von YB in die Türkei

Die Young Boys geben Verteidiger Anel Husic leihweise bis Saisonende an den türkischen Erstligisten Gaziantep ab. Der 23-Jährige war vor einem Jahr nach der Verletzung von Loris Benito von Lausanne-Sport zu den Bernern gestossen. In dieser Saison kam er zu zehn Einsätzen. (sda)

Anel Husic wechselt von YB in die Türkei. –> <!–>

Anel Husic wechselt von YB in die Türkei.

Keystone

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08:04 Uhr

Bencic wieder beste Schweizerin im WTA-Ranking

Belinda Bencic ist nach ihrem Turniersieg letzte Woche in Abu Dhabi wieder die beste Schweizerin in der Weltrangliste. Die 27-Jährige macht einen Sprung um 92 Plätze auf den 65. Rang.

Belinda Bencic ist nach einem Jahr Pause wieder zurück an der Weltspitze.

Belinda Bencic ist nach einem Jahr Pause wieder zurück an der Weltspitze.

Altaf Qadri / AP

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Dreieinhalb Monate nach ihrer Rückkehr auf die Tour steht Bencic bereits kurz vor dem Einzug in die Top 50. Der jungen Mutter, die über ein Jahr pausiert hatte, gelang in der letzten Woche die grösste Verbesserung im Ranking unter den Top 300. Im Jahresranking sind nur vier Spielerinnen besser klassiert.

Jil Teichmann, die letzte Woche beim Challenger-Turnier in Mumbai triumphiert hat, ist die zweite Schweizerin in den Top 100. Sie machte 17 Plätze gut und ist als Nummer 100 so gut klassiert wie seit Mai 2023 nicht mehr. (sda)

23:13 Uhr

Vargas trifft für Sevilla

Ruben Vargas hat im fünften Spiel für den FC Sevilla zum ersten Mal getroffen. Der Schweizer Nationalspieler erzielte beim 1:4 zuhause gegen den FC Barcelona das 1:1.

Ruben Vargas erzielt seinen ersten Treffer für Sevilla. –> <!–>

Ruben Vargas erzielt seinen ersten Treffer für Sevilla.

Jose Manuel Vidal / EPA

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Sevilla geriet in der 7. Minute durch eine akrobatische Einlage von Robert Lewandowski in Rückstand, erwischte die Gäste aber nur 14 Sekunden nach dem Wiederanpfiff kalt. Vargas war nach Vorlage des auf dem rechten Flügel enteilten Saul Niguez zur Stelle. Nach der Pause schossen Fermin Lopez (46.) und Raphinha (55.) innerhalb von neun Minuten 3:1 in Führung. zum Sieg. Eric Garcia erhöhte kurz vor Schluss auf 4:1.

In der Tabelle rückte Barcelona (3.) bis auf zwei Punkte an Leader Real Madrid heran. (sda)

23:07 Uhr

Schweizerinnen fahren erstmals seit 1956 an die EM

Das Schweizer Basketball-Nationalteam der Frauen gewinnt das letzte EM-Qualifikationsspiel in Aarau gegen Bosnien-Herzegowina mit 87:39. Nach vier Stunden Warten stand fest: Die Schweizerinnen fahren an die EM.

Die Schweizerinnen erfüllten zuerst mit dem klaren Sieg ihre Vorgabe und optimierten ihre Ausgangslage. Stéphanie Martinez steuerte 20 Punkte und 9 Rebounds bei.

Die Schweiz beendet die Qualifikationsgruppe hinter Montenegro auf Platz 2. Unter ihrem neuen Trainer François Gomez gewannen die Schweizerinnen die letzten vier Partien in der EM-Qualifikation.

Am Ende richtete sich der Blick der Schweizerinnen nach Gospic. Hätte Kroatien das Heimspiel gegen Österreich mit 18 Punkten Unterschied gewonnen, hätte es den Schweizerinnen nicht gereicht. Im letzten Viertel führte Kroatien noch 63:42. Die Österreicherinnen verkürzten bis zum Schluss aber noch auf 57:65.

Das Frauen-Nationalteam wird zum fünften Mal und erstmals seit 1956 (14. Platz) wieder an einer Europameisterschafts-Endrunde teilnehmen. Die EM findet im Sommer in Deutschland, Griechenland, Italien und Tschechien statt. (sda)

19:24 Uhr

Schweizer Rekord durch Annik Kälin

Annik Kälin, im letzten Sommer Olympia-Vierte im Siebenkampf, überflügelt die Weitsprung-Spezialistinnen beim Indoor-Meeting in Paris. Mit 6,77 m verbesserte sie ihren eigenen Schweizer Indoor-Rekord um einen Zentimeter.

Neuer Schweizer Rekord: Annik Kälin.

Neuer Schweizer Rekord: Annik Kälin.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

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Kälin und Paris, das passt: An den Olympischen Sommerspielen hatte die 24-jährige Bündnerin mit Rang 4 und 6639 Punkten einen Schweizer Rekord im Siebenkampf aufgestellt. Nun zeigte sie in Paris erneut, dass sie auch im Weitsprung zur erweiterten Weltklasse zählt. Die 6,77 m bedeuteten nicht nur Schweizer Rekord und den Gewinn des Wettkampfs, sondern auch Platz 5 in der aktuellen Weltjahres-Bestenliste.

Kälin überzeugte auch mit einer konstanten Serie. In vier von sechs Versuchen sprang sie mindestens 6,69 m. Die Limite für die Hallen-EM Anfang März in Apeldoorn (NED) hatte Kälin bereits letzte Saison geschafft. (sda)

19:11 Uhr

Turniersieg für Jill Teichmann

Jil Teichmann (WTA 117) kehrt am Montag in der neuen Tennis-Weltrangliste wieder unter die ersten 100 zurück. Die 27-jährige Bielerin gewann das Challenger-Turnier in Mumbai mit einem 6:3, 6:4 im Final gegen Mananchaya Sawangkaew (WTA 121) aus Thailand.

Die Linkshänderin bestätigte ihre aufsteigende Form. Letzte Woche stand sie am WTA-250-Turnier in Singapur in den Viertelfinals. Schon im September des letzten Jahres feierte Teichmann auf der Challenger-Tour einen Turniersieg auf Sand in Ljubljana. (sda)

19:03 Uhr

Der FC Basel von Servette zurückgebunden

Der FC Basel bleibt zwar Leader in der Super League, verliert aber in der 23. Runde in Genf gegen Servette mit 1:2. Luzern rückt mit einem Sieg über Winterthur auf den 2. Platz vor.

Der Lauf des FC Basel wird in der 23. Runde von Servette gestoppt. Servette bezwang Basel zuhause 2:1 und fand damit ausgerechnet gegen den Leader nach zehn Wochen zum Siegen zurück. Matchwinner war Dereck Kutesa, der in der torlosen ersten Halbzeit noch auf der Ersatzbank sass. Der beste Torschütze der Liga bereitete nach seiner Einwechslung das 1:0 von Alexis Antunes vor und erzielte das 2:0 selbst.

Dereck Kutesas Einwechslung brachte Servette gegen Basel auf Siegeskurs. –> <!–>

Dereck Kutesas Einwechslung brachte Servette gegen Basel auf Siegeskurs.

Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

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Neuer erster Verfolger Basels ist der FC Luzern, der sich in einer aufregenden Partie gegen das Schlusslicht Winterthur mit 3:2 durchsetzte. Luzern konnte eine Stunde lang gegen nur zehn Winterthurer spielen, schaffte aber erst in der 89. Minute und durch einen Penalty von Kevin Spadanuda das Siegtor.

Im dritten Spiel des Sonntags führte der FC Zürich bis zur 71. Minute gegen St. Gallen, verlor aber noch mit 1:2. Jean-Pierre Nsame erzielte innerhalb von fünf Minuten (71./76.) beide Tore für die Gäste.

Zu den Siegern der Runde zählen neben Luzern auch die Berner Young Boys, die sich am Samstag 5:1 gegen Sion durchgesetzt haben. YB belegt auch nach der 23. Runde einen Platz unterhalb des Trennstrichs, liegt aber bloss noch sechs Punkte hinter der Tabellenspitze zurück. (sda)

15:49 Uhr

Bronzemedaille für Michael Vogt

An den Viererbob-Europameisterschaften in Lillehammer gewinnt der Schlitten mit Steuermann Michael Vogt die Bronzemedaille. Vogt, Gregory Jones, Andreas Haas und Amadou Ndiaye sicherten sich den dritten Platz zeitgleich mit den Briten (Brad Hall) hinter zwei deutschen Schlitten.

Das Team um Michael Vogt (rechts)  holt in Lillehammer die Bronzemedaille.

Das Team um Michael Vogt (rechts)  holt in Lillehammer die Bronzemedaille.

Mayk Wendt / KEYSTONE

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Vogt holte in Lillehammer die vierte Europameisterschafts-Medaille seiner Karriere, die zweite im Viererbob. Gleichzeitig schaffte es Vogt erstmals seit seiner längeren Verletzungspause wieder aufs Podest. Die zuvor beste Klassierung in dieser Saison war der 4. Platz am 12. Januar mit dem Viererbob in St. Moritz.

Die weiteren Schweizer Schlitten schafften es auf die Plätze 7 und 8. Die Goldmedaille ging an den Deutschen Johannes Locher. (sda)

13:58 Uhr

Regez und Smith holen sich Rang 3

Ryan Regez und Fanny Smith fahren im Skicross-Weltcup in Val di Fassa aufs Podest. Sowohl der Berner Oberländer als auch die Waadtländerin belegen im Final Rang 3.

Am Samstag hatte Regez auf derselben Strecke seinen ersten Weltcupsieg seit drei Jahren feiern können. Diesmal reichte es dem 32-Jährigen nicht ganz nach vorne. Der Kanadier Reece Howden setzte sich vor dem Italiener Simone Deromedis und Regez durch, der zu Beginn des Rennens auf Augenhöhe mit den beiden fuhr, schliesslich nach einem Tempoverlust zurückfiel.

Ryan Regez zeigt in in Val di Fassa ein starkes Wochenende. –> <!–>

Ryan Regez zeigt in in Val di Fassa ein starkes Wochenende.

Pascal Muller/Freshfocus / freshfocus

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Alex Fiva, der am Samstag überraschend hinter Regez auf Rang 2 gefahren war, konnte seinen Coup nicht wiederholen und schied bereits in den Achtelfinals aus. Bester Schweizer hinter Regez war Tobias Baur im achten Rang.

Bei den Frauen konnte sich Fanny Smith über ihren 79. Podestplatz im Weltcup freuen. Nachdem die 32-Jährige am Samstag den Finaleinzug als Fünfte verpasst hatte, schaffte sie es diesmal in die Ausmarchung um den Sieg. Und nach einem guten Start schien Smith auf bestem Weg dazu, musste sich allerdings von der Italienerin Jole Galli und der Französin Marielle Berger Sabbatel noch überholen lassen. (sda)

09:37 Uhr

Bichsel mit zwei Assists für Dallas

Lian Bichsel war am Samstag in der NHL aktiv am Offensiv-Festival von Dallas beteiligt. Der 20-jährige Verteidiger erzielte beim 8:3-Sieg der Stars in San Jose zwei Assists und schloss die Partie mit einer Bilanz von +4 ab.

Nach zwei Niederlagen in Folge lag Dallas bereits nach 2:46 Minuten mit 0:2 gegen die Sharks zurück. In der 14. Minute führten die Stars mit 3:2 und in der 36. Minute mit 5:2.

Lian Bichsel kommt bei Dallas immer besser zurecht.

Lian Bichsel kommt bei Dallas immer besser zurecht.

Tony Gutierrez / AP

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Lian Bichsel, der fast 20 Minuten lang auf dem Feld stand, assistierte beim 2:2 durch Jason Robertson (11.) und beim 8:3 durch Jamie Benn (54.). Er hat nun 5 Punkte auf seinem persönlichen Konto (in 16 NHL-Spielen), 3 davon seit er Ende Januar zurückbeordert wurde.

Timo Meier erzielte derweil einen Assist für die Devils, die am Samstag mit 4:0 in Montreal gewannen. New Jersey muss weiterhin auf die verletzten Nico Hischier und Jonas Siegenthaler verzichten. Kevin Fiala, der in seinen drei vorherigen Spielen 6 Punkte erzielte, blieb bei der 1:2-Niederlage der Los Angeles Kings nach Penaltyschiessen in Anaheim ohne Punkte. (sda)

09:16 Uhr

Kein Sieger im Madrider Stadtderby

Kylian Mbappé hat Real Madrid die Tabellenführung in Spanien gerettet. Der Franzose sicherte dem Meister im Derbi madrileño gegen Atlético Madrid mit seinem Treffer in der 50. Minute ein 1:1. Damit bleibt das Team von Trainer Carlo Ancelotti nach dem Topspiel des 23. Spieltages gegen den Tabellenzweiten Spitzenreiter mit einem Punkt Vorsprung.

Kylian Mbappe rettet Real Madrid einen Punkt. –> <!–>

Kylian Mbappe rettet Real Madrid einen Punkt.

Juanjo Martin / EPA

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Julian Alvarez hatte Atlético mit einem verwandelten Penalty in der 35. Minute in Führung gebracht. Vorangegangen war ein Foul von Aurélien Tchouaméni an Samuel Lino.

Derweil erlebte Ricardo Rodriguez einen unglücklichen Nachmittag mit Betis Sevilla. Beim 2:3 bei Celta Vigo führte Betis bis zur 60. Minute 2:0. Die Betis-Tore von Antony, der Leihgabe von Manchester United, und von Diego Llorente sah Rodriguez noch von der Ersatzbank. Bei den Gegentoren stand der Schweizer Nationalverteidiger dann auf dem Platz. (sda)

22:24 Uhr

YB setzt Aufholjagd fort

YB konnte sich wie schon beim 6:1 gegen Yverdon unter der Woche auf seine neuen Offensivtrümpfe verlassen. Rayan Raveloson erzielte nach 62 Sekunden mit einem Sonntagsschuss aus grosser Entfernung das 1:0, Chris Bedia traf zum 2:0 und zum 4:1. Damit könnten die Berner nach der 23. Runde zum ersten Mal in dieser Saison einen Platz in den Top 6 einnehmen. (sda)

Die Young Boys setzen ihre Aufholjagd in der Super League mit einem 5:1 gegen Sion fort.

Die Young Boys setzen ihre Aufholjagd in der Super League mit einem 5:1 gegen Sion fort.

Bild: Peter Klaunzer / Keystone

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19:53 Uhr

Die Grasshoppers punkten auch in Lugano

Der Grasshopper Club Zürich punktet und punktet. Die Grasshoppers entführen aus Lugano mit 1:1 einen Punkt. Der 23-jährige französische Stürmer Evans Maurin erzielte schon in der 7. Minute das Führungstor für die Zürcher. Maurin traf in der Super League erstmals wieder seit Sommer 2023. Erst in der 86. Minute gelang Verteidiger Antonios Papadopoulos mit seinem zweiten Saisontor der nicht unverdiente Ausgleich für Lugano.

Tomas Oral bleibt bei GC ungeschlagen. –> <!–>

Tomas Oral bleibt bei GC ungeschlagen.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus/

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Die Grasshoppers bleiben aber unter Trainer Tomas Oral ungeschlagen. Aus den letzten neun Runden resultierten zwei Siege und sieben Unentschieden. Der FC Lausanne Sport feierte einen klaren 4:1-Heimsieg über Yverdon Sport. Innerhalb von neun Minuten ging Lausanne in der ersten Hälfte 3:0 in Führung. Der 21-jährige Alvyn Sanches erzielte zwei Tore. (sda)

18:39 Uhr

Schweiz bezwingt Schweden nach Rückstand

Nach dem 0:1 nach Penaltyschiessen gegen Finnland gewinnt die Schweiz das zweite Spiel am dritten Turnier der Euro Hockey Tour in dieser Saison. Das Team von Trainer Patrick Fischer bezwingt in Stockholm Gastgeber Schweden 2:1 nach Verlängerung.

Den entscheidenden Treffer erzielte Calvin Thürkauf nach 3:18 Minuten der Overtime, nachdem sich Christoph Bertschy gegen Oscar Lindberg den Puck erkämpft hatte. Es war der zweite Sieg gegen die Schweden in dieser Saison in der Euro Hockey Tour nach dem 4:3 nach Penaltyschiessen im November in Helsinki. Zuvor hatten die Schweizer 16 Mal in Folge gegen die Skandinavier verloren.

Nicolas Bächler traf zum Ausgleich gegen Schweiz.

Nicolas Bächler traf zum Ausgleich gegen Schweiz.

Bild: Christine Olsson / EPA

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In der 54. Minute beendete Nicolas Baechler mit dem 1:1 eine 164:39 Minuten dauernde Torflaute der Schweizer. Der 21-jährige Stürmer der ZSC Lions traf in seinem vierten Länderspiel zum ersten Mal. Er war mit dem Tor ein Sinnbild für die vielen unerfahrenen Spieler im Schweizer Team, die viel Energie hineinbrachten. In der 60. Minute hatten die Schweizer Glück, als Max Friberg am Pfosten scheiterte.

Dass Lausanne die Tabelle der National League anführt, hat auch mit den starken Leistungen von Goalie Kevin Pasche zu tun. Nicht weniger als neun Shutouts stehen in dieser Saison auf seinem Konto. Nun hütete der 21-Jährige zum ersten Mal das Tor der Schweizer Nationalmannschaft. Dabei erlebte Pasche einen schwierigen Start, liess er doch in der 7. Minute einen haltbaren Schuss von Verteidiger Filip Berglund von der blauen Linie passieren. Die Reaktion darauf konnte sich dann aber mehr als sehen lassen.

Die Schweizer steigerten sich, nachdem sie im ersten Drittel in der Offensive nahezu nichts zu Stande gebracht hatten. Die beste Chance im Mitteldrittel vergab der auffällige Simon Knak in der letzten Minute. In den Schlussabschnitt starteten die Schweizer mit viel Schwung, jedoch musste Jonas Taibel in der 46. Minute nach einem Crosscheck vorzeitig unter die Dusche. Und weil in der 51. Minute Calvin Thürkauf eine unnötige Strafe kassierte, spielten die Schweizer während 49 Sekunden gar in doppelter Unterzahl. Sie überstanden diese heikle Phase, auch weil die Schweden zu nonchalant agierte. Diese Nonchalance bestraften die Schweizer. (sda)

17:38 Uhr

Dortmund verliert beim Kovac-Einstand

Borussia Dortmund findet auch mit Niko Kovac nicht in die Spur. Der Champions-League-Finalist verliert beim Einstand des neuen Trainers zuhause gegen Stuttgart. Leverkusens Rückstand zum Leader Bayern wächst.

Daumen oben bei Nico Kovac obwohl sein Team verlor. –> <!–>

Daumen oben bei Nico Kovac obwohl sein Team verlor.

Bild: Christopher Neundorf / EPA

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Ausgerechnet Waldemar Anton leitete Dortmunds 1:2-Heimniederlage gegen Stuttgart ein. Dem im Sommer von den Schwaben zum BVB gewechselten Verteidiger unterlief in der 50. Minute mit einem unglücklichen Ablenker das Eigentor zum 0:1. Zwölf Minuten später erhöhte Antons Nachfolger Jeff Chabot. Für Dortmund, das in den letzten Minuten aufgrund einer Gelb-Roten Karte gegen Julian Ryerson in Unterzahl spielte, konnte Julian Brandt zehn Minuten vor Schluss nur noch verkürzen.

Weil Bayer Leverkusen in Wolfsburg Federn liess, führt Bayern München die Tabelle nach seinem 3:0-Sieg gegen Werder Bremen am Freitagabend neu mit acht Punkten Vorsprung an. Leverkusen, bei dem Florian Wirtz erst nach einer Stunde ins Spiel kam, musste sich drei Tage nach den intensiven 120 Minuten im Cup gegen Köln (3:2 n.V.) mit einem torlosen Remis begnügen.

In Mainz stand Silvan Widmer «dank» einer Gelbsperre seines Konkurrenten Anthony Caci zum ersten Mal seit September in der Startelf. Widmer trug wieder die Captainbinde, konnte aber auf der rechten Aussenbahn auch nicht verhindern, dass Mainz nach fünf Heimsiegen zuhause mit einem 0:0 gegen Augsburg wieder einmal Punkte abgab. Widmers direkter Gegenspieler bei den Augsburgern war Cédric Zesiger. (sda)

15:37 Uhr

City entgeht Blamage bei Drittligist

Pep Guardiola hat mit Manchester City einen neuen Tiefpunkt noch mal abgewendet und eine riesige Pokal-Blamage verhindert. Der Starcoach rettete sich mit dem Vorjahresfinalisten des FA-Cups bei Leyton Orient in die nächste Runde. Die Cityzens gewannen nach einem langen 0:1-Rückstand beim Londoner Club mit gerade einmal 2:1 (0:1).

Manchester City's Ilkay Gundogan hatte Mühe mit seinem Team.

Manchester City’s Ilkay Gundogan hatte Mühe mit seinem Team.

Bild: Kin Cheung / AP

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Der Gegentreffer liess schon wieder schlimmstes befürchten bei Guardiolas Team, das in dieser Saison einfach nicht zu seiner Form findet. Nach einem Klasse-Schuss fast von der Mittellinie durch Jamie Donley prallte der Ball von der Latte gegen City-Keeper Stephan Ortega.

Der deutsche Keeper hatte im Rückwärtslaufen versucht, den Ball zu parieren, was ihm aber nicht gelang. Stattdessen prallte das Spielgerät von der Latte an seinen Rücken – und von dort ins Tor. Auch City-Neuzugang Omar Marmoush von Eintracht Frankfurt konnte die Gäste-Nerven nicht beruhigen. Das gelang zumindest ein bisschen dem 20 Jahre alten Innenverteidiger Abdukodir Khusanov (56.). Er war wie der Ex-Frankfurter Marmoush erst im Winter zum englischen Meister gewechselt, er kam von RC Lens aus Frankreich. Der eingewechselte Kevin De Bruyne (79.) erzielte schliesslich den Siegtreffer. (dpa)

13:33 Uhr

Ryan Regez gewinnt vor Alex Fiva

Die Podestklassierung in Val di Fasse kommt bekannt vor: Wie an den Olympischen Spielen 2022 in Peking gewinnt Ryan Regez vor Alex Fiva. Für den 32-jährigen Regez war es der erste Weltcupsieg seit drei Jahren, als er im schwedischen Idre Fjäll zwei Erfolge aneinanderreihte. Seither war der Olympiasieger nie mehr auf dem Weltcup-Podest gestanden. In dieser Saison waren drei 6. Plätze sein Bestresultat.

Ryan Regez holt sich den Sieg vor Alex Fiva. –> <!–>

Ryan Regez holt sich den Sieg vor Alex Fiva.

Bild: Pascal Muller/Freshfocus

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Besser lief die Saison bisher für Alex Fiva, der in Val Thorens gewann und sich in Innichen im 2. Rang klassiert. Nun steht der 39-Jährige zum bereits dritten Mal in diesem Winter und zum 37. Mal insgesamt auf dem Podest. Dieses verpasste bei den Frauen Fanny Smith, die in ihrem Halbfinal nur Dritte wurde. Während drei Kanadierinnen und eine Französin den Final bestritten, setzte sich die 32-jährige Schweizerin im Kleinen Final durch und wurde Fünfte. Der Sieg ging an Marielle Thompson. (sda)

11:20 Uhr

Melanie Hasler holt EM-Silber

Melanie Hasler gewinnt erstmals eine EM-Medaille im Monobob. Die 26-jährige Aargauerin ist in Lillehammer zwischen zwei Deutschen zweitschnellste Europäerin. Hasler rettete drei Hundertstel auf Lisa Buckwitz, blieb aber deren zwölf hinter Laura Nolte, die nach ihrem WM-Titel auch an der EM triumphierte. Im Weltcup-Klassement reichte es für die Schweizerin zu Rang 4, der Sieg ging an die zeitgleichen Breeana Walker aus Australien und Kaysha Love aus den USA.

Melanie Hasler wird Zweite an der Europameisterschaft.

Melanie Hasler wird Zweite an der Europameisterschaft.

Bild: Expa/Johann Groder / APA/APA

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Für Hasler war es eine Genugtuung, nachdem sie an den letzten drei Europameisterschaften die Medaillen im Monobob jeweils knapp verpasst hatte. In St. Moritz (2022) und Altenberg (2023) wurde sie jeweils Vierte, in Sigulda (2024) Fünfte. Im Zweierbob hingegen gewann sie bereits EM-Silber (2023) und EM-Bronze (2024).

Auch Debora Annen durfte sich über ein gutes Resultat freuen. Die 22-jährige Schwyzerin fuhr bei ihrer EM-Premiere auf den 4. Platz respektive Platz 9 im Weltcup-Rennen. Zu den Medaillenrängen fehlten ihr allerdings 36 Hundertstel. (sda)

07:43 Uhr

Fiala erneut mit starker Leistung

Kevin Fiala überzeugt bei den Los Angeles Kings weiterhin. Auch beim 5:4-Sieg nach Penaltyschiessen gegen die Dallas Stars ist der Ostschweizer einer der herausragenden Spieler. Beinahe hätte Fiala zum dritten Mal in Folge zwei Tore erzielt: Das vermeintliche Game-Winning-Goal in der fünften Minute der Verlängerung wurde jedoch wegen Goaliebehinderung aberkannt. Im Penaltyschiessen bekam der 28-jährige Stürmer noch einmal die Chance zu glänzen – und tat dies auch. Souverän verwandelte er zum 2:0, kurz darauf stand der Sieg fest.

Kevin Fiala jubelt nach einem weiteren Treffer. –> <!–>

Kevin Fiala jubelt nach einem weiteren Treffer.

Bild: Mark J. Terrill / AP

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In der regulären Spielzeit hatte Fiala das 2:1 durch die Beine seines Landsmannes Lian Bichsel erzielt. Der Verteidiger von Dallas hatte seinen Stock verloren und war im Duell mit Fiala, der später auch noch einen Assist beisteuerte, entsprechend benachteiligt.

Ebenfalls zu einem Schweizer Duell kam es in Chicago, wo die Blackhawks mit Philipp Kuraschew die Nashville Predators mit Roman Josi empfingen. Das Heimteam behielt mit 6:2 klar die Oberhand, die beiden Schweizer waren nicht unter den Skorern. Auch Nino Niederreiter blieb beim 4:3-Sieg der Winnipeg Jets gegen die New York Islanders ohne Torbeteiligung. Für die Jets, die die Western Conference klar anführen, war es der achte Sieg in Folge. (sda)

22:46 Uhr

Bayern München gewinnt gegen Werder Bremen

Bayern München geht dank der weiter makellosen Elfmeter-Serie von Harry Kane in der Bundesliga gestärkt in seine anstehende grosse Prüfungswoche. Gegen Werder Bremen gibt es einen 3:0-Sieg.

Erfolgsgarant war einmal mehr Torjäger Harry Kane. Nach einem langen Ball von Joshua Kimmich nahm der Engländer den Ball im Strafraum mit der Brust an. Werders Verteidiger Anthony Jung prallte der Ball im Zweikampf auf den ausgestreckten rechten Arm. Der Videobeweis bestätigte den Elfmeterpfiff. In der Nachspielzeit durfte Kane sogar nochmal ran und verwandelte erneut sicher. Der eingewechselte Leroy Sané erhöhte dazwischen mit seiner ersten Aktion auf 2:0. (sda)

22:44 Uhr

Schaffhausen gibt rote Laterne ab

Der FC Schaffhausen gewinnt das Kellerduell der Challenge League auswärts gegen Stade Nyonnais 1:0 und gibt die rote Laterne an die Waadtländer ab.

Der Sieg kommt für Schaffhausen einem grossen Befreiungsschlag gleich. Fünfmal in Folge hatte das Team von Trainer Ciriaco Sforza zuletzt verloren, der letzte Sieg Sieg datierte von Anfang November (2:1 gegen Bellinzona). Das goldene Tor erzielte Aaron Appiah bereits nach einer Viertelstunde.

Aarau und Etoile Carouge halten derweil den Druck auf den Leader Thun aufrecht. Aarau machte in einer furiosen zweiten Hälfte bei Stade Lausanne-Ouchy einen 0:2-Rückstand wett und siegte 4:2. Yannick Touré zeichnete sich als Doppel-Torschütze aus. Carouge gewann 2:1 gegen Neuchâtel Xamax.

Aarau liegt damit noch einen Punkt hinter Thun, Etoile Carouge deren fünf. Die Berner Oberländer haben am Sonntag gegen das abstiegsbedrohte Bellinzona die Möglichkeit, den alten Abstand wieder herzustellen. (sda)

18:25 Uhr

Belinda Bencic steht im Final von Abu Dhabi

Belinda Bencic steht erstmals, seit sie Mutter geworden ist, wieder im Final eines WTA-Turniers. In Abu Dhabi gewinnt die 27-jährige Ostschweizerin im Halbfinal gegen die Weltnummer 5 Jelena Rybakina.

Gegen die Kasachin Rybakina setzte sie sich Bencic (WTA 157) 3:6, 6:3, 6:4 durch. Im Final trifft sie an dem Ort, wo sie vor zwei Jahren ihren letzten Titel gewann, auf die ungesetzte Ashlyn Krueger (WTA 51) aus den USA. In ihrer aktuellen Form geht Bencic als Favoritin ins Spiel. (sda)

Belinda Bencic gewinnt ihren Halbfinal.

Belinda Bencic gewinnt ihren Halbfinal.

Bild: EPA

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16:21 Uhr

2025 erstmals offizielles NFL-Spiel in Irland

Die National Football League (NFL) weitet ihre Auslandsaktivitäten aus und wird in diesem Jahr erstmals ein Spiel der regulären Saison in Irland austragen. Wie die Profi-Liga zwei Tage vor dem Super Bowl in New Orleans zwischen den Kansas City Chiefs und den Philadelphia Eagles bekanntgab, ist der Croke Park in Dublin Austragungsort für die Premiere. Heim-Team sind die Pittsburgh Steelers. Das genaue Datum und der Kontrahent sollen im Frühjahr bekanntgegeben werden.

«Wir freuen uns, im Rahmen unserer International Games 2025 offiziell ein NFL-Spiel der regulären Saison nach Irland zu bringen», sagte NFL-Vizepräsident Peter O’Reilly. «Wir freuen uns, Teil dieses historischen Ereignisses zu sein und Pittsburgh in einem Spiel zu vertreten, das die NFL den grossen Sportfans in Irland näherbringt», sagte Steelers-Präsident Art Rooney II.

Neben Dublin werden in der kommenden Saison auch Berlin mit Gastgeber Indianapolis Colts und Madrid mit den Miami Dolphins erstmals Spielorte in der regulären NFL-Saison sein. Zudem finden drei Spiele in London mit den Teams New York Jets, Cleveland Browns und Jacksonville Jaguars statt.

Zuvor waren auch in Mexiko und Brasilien schon NFL-Spiele ausgetragen worden, ab 2026 kommt die australische Metropole Melbourne dazu. (sda)

16:18 Uhr

Martin Schmidt beendet Arbeit in Mainz

Martin Schmidt nimmt endgültig Abschied von Mainz 05. Insgesamt zwölf Jahre arbeitete der Schweizer für den Bundesligisten.

Der ehemalige Trainer und Sportdirektor Martin Schmidt hat seine Beratertätigkeit für Mainz beendet und verlässt den Bundesligisten endgültig. Schmidt, der im vergangenen Sommer aus privaten Gründen als Sportdirektor zurückgetreten war, soll beim Heimspiel gegen Augsburg am Samstag verabschiedet werden.

Martin Schmidt wird beim Spiel gegen Augsburg verabschiedet werden. –> <!–>

Martin Schmidt wird beim Spiel gegen Augsburg verabschiedet werden.

Torsten Silz / DPA

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Sportchef Christian Heidel würdigte die Arbeit des 57-jährigen Wallisers für den Verein. «Er hat sowohl als Trainer als auch als Sportdirektor mehrere emotionale Abstiegskämpfe erfolgreich bestritten, konnte erstmals in der Klubhistorie direkt in die Gruppenphase der Europa League einziehen und dem Verein auch in neuer Rolle als Sportdirektor und Berater mit seiner Fussballexpertise weiterhelfen», sagte Heidel.

Schmidt arbeitete in verschiedenen Funktionen insgesamt zwölf Jahre für die Mainzer. Zunächst ab 2010 als U23-Coach, dann zwischen 2015 und 2017 als Bundesliga-Trainer, schliesslich von 2020 bis 2024 als Sportdirektor und zuletzt als Berater. «Nach so vielen Jahren ist dieser Abschied für mich mit sehr vielen Emotionen verbunden. Mainz hat mein Leben geprägt», sagte Schmidt. (sda/dpa)

15:33 Uhr

Luganos Aliseda fällt aus

Ignacio Aliseda, der argentinische Stürmer des FC Lugano, hat sich im Spiel gegen St. Gallen eine Knieverletzung zugezogen. Der mit sechs Treffern zweitbeste Torschütze der Tessiner (hinter dem derzeit ebenfalls verletzten Renato Steffen) fällt laut Klubmitteilung rund acht Wochen aus.

Ignacio Aliseda fällt rund acht Wochen aus.

Ignacio Aliseda fällt rund acht Wochen aus.

Pablo Gianinazzi / KEYSTONE

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Aliseda wurde deshalb von der UEFA-Liste gestrichen und durch Zuzug Georgios Koutsias ersetzt. Lugano bestreitet die Achtelfinals der Conference League am 6. und 13. März. (sda)

15:05 Uhr

Team Tirinzoni verpasst Final der Schweizer Meisterschaft

Das Team Aarau um Skip Silvana Tirinzoni verpasst an der Schweizer Meisterschaft in Bern überraschend den Final. Die Europameisterinnen scheitern im entscheidenden Duell an Zug mit Skip Corrie Hürlimann.

Die Aarauerinnen, bei denen Tirinzoni und Alina Pätz zwischen 2019 und 2024 viermal Weltmeisterinnen und einmal WM-Zweite wurden, hatten in der Vorrunde alle fünf Spiele gewonnen. Als es um den Einzug ins Endspiel ging, versagten jedoch die Nerven. Sie unterlagen der Reihe nach GC Zürich mit Skip Xenia Schwaller und Zug, die nun um den Titel spielen.

Die Teilnahme an der WM ist nicht in Gefahr. Das Team ist bereits selektioniert. –> <!–>

Die Teilnahme an der WM ist nicht in Gefahr. Das Team ist bereits selektioniert.

Imago/Emma Wallskog / www.imago-images.de

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Auf die WM-Teilnahme hat das SM-Aus für Tirinzoni und Co. allerdings keine Auswirkungen. Das Team wurde bereits Mitte Dezember für die Mitte März beginnende WM in Südkorea selektioniert.

Auch bei den Männern musste der Favorit einen Umweg machen. Das Team Genf mit Skip Yannick Schwaller setzte sich gegen Oberwallis mit Skip Kim Schwaller 7:5 nach Zusatzend durch und folgte so Glarus (Skip Marco Hösli) in den Final. (sda)

15:03 Uhr

Mehrere Teams ziehen sich wegen Sicherheitsbedenken zurück

Mehrere Teams beschlossen, das Radrennen «Etoile de Bessèges» der Europe Tour zu verlassen. Erneut war ein Auto entgegen der Fahrtrichtung in die Strecke eingedrungen – das zweite Mal innerhalb von zwei Tagen.

«Das ist inakzeptabel», wird ein Sprecher der belgischen Mannschaft Soudal Quick-Step, deren Franzose Paul Magnier die Gesamtwertung anführte, von der Nachrichtenagentur AFP zitiert. Die Mannschaften Ineos, Lidl-Trek, Uno-X und EF Education haben das Rennen in Frankreich ebenfalls verlassen. (sda/afp)

14:39 Uhr

Landolt tritt nach gut einem Jahr ab

Lucas Landolt tritt als Präsident des schweizerischen Segelverbandes Swiss Sailing zurück. Der 47-jährige Unternehmer aus der Finanz- und Tech-Branche spürte sich innerhalb des Verbandes zunehmend heftigem Gegenwind ausgesetzt.

Landolt war erst 2023 als Präsident gewählt worden und wollte damals dem Zentralvorstand «wieder die nötige Ruhe und Kontinuität verleihen». Der Segelverband wird nun bis zur ordentlichen Wahl eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin von den beiden Vizepräsidenten Irina Jenni und Vincent Boaron geleitet.

Landolts Rücktritt erfolge laut der offiziellen Mitteilung des Verbandes aus «rein persönlichen, respektive privaten Gründen». Allerdings hatte Landolt offenbar nicht nur an der Basis, sondern auch im Zentralvorstand mehr und mehr die Rückendeckung verloren. So wurde beispielsweise eine von ihm vorbereitete und befürwortete Statutenanpassung des Verbandes an der letzten Generalversammlung im November 2024 deutlich abgelehnt.

Auch sein Vorschlag für eine Wiedereingliederung des von der Swiss Sailing Team AG verantworteten Leistungssports in die Verbandsstruktur stiess auf Widerstand. (sda)

10:20 Uhr

Clint Capela bleibt in Atlanta

Clint Capela war nicht an einem Last-Minute-Transfer mit einer Deadline bis Donnerstagabend US-Zeit beteiligt. Der 30-Jährige bleibt somit ein Spieler der Atlanta Hawks, auch wenn sich sein Status innerhalb des Vereins verschlechtert hat.

Clint Capela bleibt bei den Atlanta Hawks unter Vertrag.

Clint Capela bleibt bei den Atlanta Hawks unter Vertrag.

Rob Gray / AP

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Capela, der seit einem Monat nicht mehr in der Startformation steht, hat die letzten fünf Spiele für Atlanta verpasst – die ersten vier wegen Rückenschmerzen, das fünfte aus persönlichen Gründen. Das Fehlen gegen San Antonio bestärkte die These, dass der Aufbauspieler, der noch einen Vertrag bis Juni hat, bald gehen würde.

Nach seinem NBA-Debüt in Houston in der Saison 2014/15 wechselte Capela 2020 nach Atlanta. 2021 war er massgeblich daran beteiligt, dass die Hawks den Final der Eastern Conference gegen Milwaukee erreichten. Seither ist sein Team weniger erfolgreich unterwegs. (sda)

10:06 Uhr

Lausanne-Sport holt mauretanisches Talent

Lausanne-Sport verpflichtet den Offensivspieler Beyatt Lekoueiry. Der 19-Jährige wechselt aus der kroatischen Liga zu den Waadtländern und unterschreibt einen bis 2028 datierten Vertrag.

Lekoueiry zeigte bisher eine starke Saison für NK Istra: In 17 Einsätzen gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler je vier Tore und Vorlagen. Das erste seiner bisher fünf Länderspiele absolvierte der Mauretanier am Afrika-Cup 2022, bei dem der damals 16-Jährige zum jüngsten Spieler des Turniers avancierte. (sda)

09:03 Uhr

Ein Trio fehlt verletzungsbedingt

Von den möglichen fünf Schweizer NHL-Spielern, die in der Nacht auf Freitag hätten im Einsatz stehen können, spielten nur deren zwei. Ein Trio fehlte verletzungsbedingt

In den Reihen der New Jersey Devils ist derzeit einzig Timo Meier einsatzfähig – Nico Hischier und Jonas Siegenthaler mussten zuschauen. Meier blieb bei der 1:3-Niederlage gegen die Vegas Golden Knights ohne Erfolgserlebnis. Der 28-jährige Stürmer wartet nun seit vier Partien auf den 16. Saisontreffer. Der Appenzeller ist im Jahr 2025 noch nicht richtig in Schuss gekommen. In 17 Partien versenkte er den Puck nur zweimal im Tor.

Die Tampa Bay Lightning müssen weiterhin auf Janis Moser verzichten. Der Bieler fehlt seit Mitte Dezember. Sein Team gewann gegen die Ottawa Senators 5:1.

Pius Suter, links, liefert einen Assist. –> <!–>

Pius Suter, links, liefert einen Assist.

Darryl Dyck / AP

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Pius Suter liess sich beim 2:1-Auswärtssieg der Vancouver Canucks in der Verlängerung gegen die San Jose Sharks einen Skorerpunkt gutschreiben. Der Zürcher spielte beim 1:0 in der Powerplay-Formation und gab den Assist. Lange Zeit sah es danach aus, als hätte der Schweizer beim Siegtreffer den Stock im Spiel gehabt. Doch die Sharks sicherten sich mit Ausgleich kurz vor Schluss noch einen Punkt, ehe sie doch noch verloren. (sda)

09:02 Uhr

Durchatmen beim FC Zürich

Dem FC Zürich gelingt der erste Auswärtssieg seit Ende Oktober. Er gewinnt beim Schlusslicht Winterthur mit 2:0.

Die Treffer des FCZ hatten sich angekündigt. Steven Zuber war in der ersten Halbzeit alleine vor dem starken Goalie Stefanos Kapino gescheitert, und er hatte später mit einem Abschluss nur den Pfosten getroffen. In der 63. Minute führte schliesslich ein Eckball zum 1:0 von Cheveyo Tsawa. Dieser hatte auch beim zweiten Treffer seinen Fuss im Spiel: Er lancierte in der 80. Minute Torschütze Zuber, der seinen ersten Treffer für den FCZ erzielte.

Der FCZ gewinnt in Winterthur mit 2:0.

Der FCZ gewinnt in Winterthur mit 2:0.

Claudio Thoma / freshfocus/

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Der Sieg tut dem FC Zürich nach zwei Niederlagen in Folge und vielen enttäuschenden Resultaten in den letzten drei, vier Monaten gut. Er macht einen Sprung an Lausanne-Sport vorbei in die Top 5.

Für Winterthur wird die Lage derweil von Runde zu Runde unangenehmer. Unter dem neuen Trainer Uli Forte gab es nach dem vielversprechenden Auftakt mit dem torlosen Remis bei YB die dritte Niederlage in Folge. Der Rückstand auf den Barrage-Platz ist erneut angewachsen und beträgt nun sieben Punkte.

Chancenlos waren die Winterthurer trotz weniger Spielanteilen in der ausverkauften Schützenwiese nicht. Antoine Baroan traf jeweils kurz nach den beiden FCZ-Toren. Der Franzose stand aber beide Male im Offside. (sda)

09:01 Uhr

Schweizer verlieren im Penaltyschiessen

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft startet mit einer Niederlage ins dritte Turnier der Euro Hockey Tour in dieser Saison. Das Team von Trainer Patrick Fischer verliert in Langnau gegen Finnland 0:1 nach Penaltyschiessen.

Weil Fischer kurzfristig gleich acht Spieler wegen Verletzung oder Krankheit absagten, ging im Schweizer Team einiges an Erfahrung verloren. Mit Dario Rohrbach, Yanick Sablatnig und Jonas Taibel debütierten gleich drei Feldspieler in der Nationalmannschaft. Dennoch gab es wenig an der Leistung der Schweizer in der ausverkauften Arena in Langnau auszusetzen. Die Gastgeber traten sehr engagiert und diszipliniert auf und hatten mehr vom Spiel, allerdings mangelte es einmal mehr an der Effizienz. So fielen in den regulären 60 Minuten keine Tore.

In der Verlängerung jubelten die Schweizer nach 42 Sekunden, das Tor von Dominik Egli wurde jedoch wegen Torhüterbehinderung nicht gegeben. In der Folge brachten die Gastgeber auch in ihrem dritten Powerplay in dieser Partie nichts zu Stande, sodass das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen musste. In diesem traf auf Seiten der Schweizer einzig der bei Langnau tätige Rohrbach, für die Finnen waren der ebenfalls bei den SCL Tigers spielende Saku Mäenalanen sowie Henrik Borgström erfolgreich. So setzte es für die Einheimischen eine bittere Niederlage ab.

Anlaufzeit benötigten die Schweizer keine. Sie erspielten sich schon im ersten Drittel ein Chancenplus. Die beste Möglichkeit vergab in der 6. Minute Nicolas Baechler, der freistehend aus kurzer Distanz an den Aussenpfosten schoss. Auch der Mittelabschnitt begann vielversprechend. Zunächst scheiterte Christoph Bertschy (21.), der einzige Torschütze beim 1:0-Sieg im letzten Duell gegen die Finnen. Dann tauchte Captain Calvin Thürkauf (24.) allein vor dem finnischen Goalie Lassi Lehtinen auf, vermochte den Puck aber nicht über dessen Schoner zu lupfen. In der Folge fanden die Finnen kurzzeitig besser ins Spiel, allerdings zeigte auch der Schweizer Keeper Sandro Aeschlimann mehrmals sein Können. Er parierte, das Penaltyschiessen nicht mitgezählt, 29 Schüsse.

Am Freitag fliegen die Schweizer gemeinsam mit den Finnen nach Stockholm. Dort treffen sie am Samstag auf den Gastgeber und am Sonntag auf Tschechien, das die Schweden im ersten Spiel 4:1 bezwang. (sda)

20:26 Uhr

Ragettli und Andraska knapp neben dem Podest

Die Schweizer Freestyle-Skifahrer Andri Ragettli und Anouk Andraska verpassen beim Big-Air-Weltcup in Aspen das Podest als Vierte nur knapp.

Andri Ragettli zeigte im dritten Durchgang seinen besten Sprung, landete aber doch nur auf Rang vier. –> <!–>

Andri Ragettli zeigte im dritten Durchgang seinen besten Sprung, landete aber doch nur auf Rang vier.

Claudio Thoma / freshfocus/

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Andri Ragettli lag nach zwei von drei Sprüngen im Nobelort in den Rocky Mountains noch auf dem 3. Platz, ehe er im dritten Durchgang trotz seinem besten Sprung noch eine Position verlor. Auf das Podest fehlten dem Bündner nur gerade 0,75 Punkte.

Bei den Frauen egalisierte Anouk Andraska als Vierte ihr Karriere-Bestergebnis. Den selben Platz hatte die eben erst 21-jährig gewordene Appenzellerin bereits Anfang Januar in Klagenfurt belegt.

Mathilde Gremaud, die auf den Abstecher nach Nordamerika verzichtete, und die verletzte Sarah Höfflin standen nicht am Start. (sda)

14:29 Uhr

Fussballstar Marcelo beendet Karriere

Der brasilianische Ausnahmefussballer und langjährige Star von Real Madrid, Marcelo, beendet seine Karriere. «Meine Reise als Spieler endet hier», sagte der 36-Jährige in einem bei Instagram veröffentlichten Video. «Aber ich habe dem Fussball weiterhin so viel zu geben. Danke für alles.»

Marcelo wechselte 2007 als 18-Jähriger zu Real. Mit den Spaniern gewann der Linksverteidiger fünfmal die Champions League und wurde sechsmal spanischer Meister. Insgesamt holte Marcelo 25 Titel mit den Königlichen.

Insgesamt holte Marcelo 25 Titel mit Real Madrid.

Insgesamt holte Marcelo 25 Titel mit Real Madrid.

Pavel Golovkin / AP

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«Er ist einer der grössten Linksverteidiger in der Geschichte von Real Madrid und des Weltfussballs, und wir hatten das Privileg, ihm lange Zeit zuzuschauen», sagte Reals Präsident Florentino Pérez laut einer Vereinsmitteilung. «Er ist eine unserer grössten Legenden und Real Madrid ist und bleibt seine Heimat.»

Für Brasilien nahm Marcelo an den Weltmeisterschaften 2014 und 2018 teil. Bei Olympischen Spielen gewann er 2008 die Bronze- und 2012 die Silbermedaille.

Madrid verliess Marcelo 2022. Nach einem Zwischenstop bei Olympiakos Piräus kehrte er zu seinem Heimatclub Fluminense nach Rio de Janeiro zurück. Mit den Brasilianern gewann er 2023 die Copa Libertadores, das südamerikanische Pendant zur Champions League. (dpa)

14:15 Uhr

Bittere Niederlage für Viktorija Golubic

Die 32-jährige Zürcherin Viktorija Golubic (WTA 113) kassiert im Achtelfinal des WTA-Turniers von Cluj-Napoca eine bittere Niederlage. Golubic unterliegt Anastasia Potapowa (WTA 32) 4:6, 5:7.

Viktorija Golubic scheitert an Anastasia Potapowa. –> <!–>

Viktorija Golubic scheitert an Anastasia Potapowa.

Manish Swarup / AP

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Die Niederlage gegen die als Nummer 1 gesetzte Russin war alles andere als zwingend. Im ersten Satz führte Golubic zweimal mit einem Break (2:0 und 3:2). Im zweiten Satz führte Golubic sogar mit 5:1 und vergab bei 5:2 (1) und 5:4 (3) insgesamt vier Satzbälle. Potapowa nützte nach 99 Minuten ihren ersten Matchball. (sda)

13:51 Uhr

Saisonende für Janne Kuokkanen

Für Janne Kuokkanen vom Lausanne Hockey Club ist die Saison vorzeitig zu Ende. Der finnische Center musste sich an der Hand operieren lassen.

Janne Kuokkanen (Lausanne) fällt für den Rest der Saison aus.

Janne Kuokkanen (Lausanne) fällt für den Rest der Saison aus.

Estelle Vagne

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Die Operation ist gut verlaufen; Kuokkanen kann in den nächsten Wochen die Reha in Angriff nehmen. Einsätze in dieser Saison werden aber nicht mehr möglich sein.

Kuokkanen (6 Tore, 19 Assists diese Saison in 35 Partien) verpasste bereits die letzten vier Partien von Leader Lausanne. Er besitzt bei den Waadtländern noch einen Vertrag bis 2026. (sda)

13:50 Uhr

Schweizer U21 in der EM-Qualifikation gegen Frankreich

Die Schweiz trifft in der Qualifikation für die U21-EM 2027 auf Frankreich, Island, die Färöer, Luxemburg und Estland. Dies ergab die Auslosung in Nyon.

Die Qualifikation beginnt im März und endet im September 2026. Die neun Gruppensieger und der beste Zweite qualifizieren sich direkt, die weiteren acht Gruppenzweiten spielen in Playoffs um vier weitere Tickets. Die Endrunde, an der sich vier Teams für die Olympischen Spiele 2028 qualifizieren können, findet im Sommer 2027 in Serbien und Albanien statt.

«An Frankreich wird kein Weg vorbeiführen, sie sind der Topfavorit. Es muss unser Ziel sein, sich auf dem zweiten Platz festzusetzen und sich als bester Gruppenzweiter zu qualifizieren», sagte der Schweizer Nationaltrainer Sascha Stauch. (sda)

13:45 Uhr

Belinda Bencic schon wieder im Halbfinal

Belinda Bencic erreicht an ihrem erst dritten WTA-Turnier nach der Rückkehr von der Baby-Pause bereits wieder einen Halbfinal. In Abu Dhabi gewinnt Bencic gegen Marketa Vondrousova mit 7:5, 6:3.

So locker wie am Vortag gegen Veronika Kudermetowa (6:0, 6:0) kam Belinda Bencic gegen die Wimbledonsiegerin von 2023 nicht mehr zum Sieg. Aber mit Ausnahme der Startphase, als Marketa Vondrousova (WTA 37) zu einem Breakball für eine 2:0-Führung kam, lag die 27-jährige Ostschweizerin permanent in Führung.

Bencic ist in Abu Dhabi im Halbfinale. –> <!–>

Bencic ist in Abu Dhabi im Halbfinale.

Ali Haider / EPA

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Nach Achtelfinal-Niederlagen in Adelaide und am Australian Open in Melbourne steht Bencic (WTA 157) somit bereits wieder in einem Halbfinal. In Abu Dhabi hat die Schweizerin überhaupt noch nie verloren. Vor zwei Jahren holte sie an diesem Event den letzten Turniersieg vor ihrem Mutterschaftsurlaub.

Im Halbfinal trifft Bencic am Freitag auf die topgesetzte Kasachin Jelena Rybakina – mit guten Erinnerungen. Gegen die Nummer 5 der Welt gewann die 27-jährige Ostschweizerin 2021 auf dem Weg zu Olympiagold in Tokio im Halbfinal in drei Sätzen. (sda)

10:31 Uhr

Tobias Geisser fällt verletzt aus

Der EV Zug muss die nächsten Wochen ohne Verteidiger Tobias Geisser auskommen. Der bald 26-Jährige verletzte sich letzten Samstag beim Spiel in der Ajoie am Fuss.

Tobias Geisser hat sich im Spiel gegen Ajoie am Fuss verletzt.

Tobias Geisser hat sich im Spiel gegen Ajoie am Fuss verletzt.

Martin Meienberger / freshfocus

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Tobias Geisser verpasste als einziger Verteidiger des EV Zug bislang erst ein Saisonspiel. Er verbuchte 4 Tore, 13 Assists und eine Plus-15-Bilanz. Einzig der Schwede Andreas Wingerli (+18) weist beim EVZ eine bessere Plus-Minus-Statistik aus. (sda)

10:02 Uhr

Die Chiefs wollen den «Threepeat»

Die Kansas City Chiefs um Quarterback Patrick Mahomes können am Sonntag gegen die Philadelphia Eagles Historisches schaffen: Drei Siege in Serie gab es seit der Einführung des Super Bowls (1967) noch nie.

Im amerikanischen Mannschaftssport, wo die grossen Ligen geschlossen sind und es somit keinen Auf- und Abstieg gibt, existieren verschiedene Massnahmen, um die Ausgeglichenheit zu fördern. Es gibt beispielsweise Formen der Gehaltsobergrenze (“Salary Cap»), den Draft oder auch den angepassten Spielplan, bei dem die besten Teams des Vorjahres auf tendenziell stärkere Teams treffen. Vor allem aber gibt es in der NFL das Playoff-System mit nur einem Spiel pro Runde, das über Weiterkommen oder Saisonende entscheidet.

In diesem Jahr kommt es wieder zum Duell Kansas City Chiefs gegen die Philadelphia Eagles –> <!–>

In diesem Jahr kommt es wieder zum Duell Kansas City Chiefs gegen die Philadelphia Eagles

Marcio J. Sanchez / AP

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Natürlich gibt es dennoch Franchises, die – wenn ein Team gut aufgebaut ist – über Jahre dominieren können. Zuletzt waren dies die New England Patriots mit Quarterback Tom Brady und Trainer Bill Belichick, die zwischen 2002 und 2019 sechsmal den Titel gewannen. Doch längst ist da ein neues Traumduo: Patrick Mahomes und Andy Reid. Sie stehen seit 2020 zum fünften Mal im Super Bowl und könnten zum vierten Mal die Lombardi Trophy gewinnen. Dank der Siege 2023 und 2024 wäre es diesmal der «Threepeat».

Seit den Los Angeles Lakers, die von 2000 bis 2002 NBA-Champion waren, hat in den grossen US-Ligen kein Team mehr drei Jahre in Folge die Meisterschaft gewonnen. (sda)

08:44 Uhr

Kevin Fiala mit dem Siegtor gegen Montreal

Kevin Fiala gelingen beim 6:3-Heimerfolg der Los Angeles Kings über die Montreal Canadiens die Saisontore 19 und 20. Seine Goals in den letzten zehn Minuten zum 4:2 und 5:3 entscheiden das Spiel.

Zum zweiten Mal hintereinander gelang Kevin Fiala eine Glanzleistung. Schon zwei Tage vorher beim 4:2-Auswärtssieg in Carolina hatte Fiala hervorragend gespielt und mit zwei Toren (zum 3:1 und 4:2) das Spiel entschieden. Nach vier Toren in den letzten zwei Partien steht der 28-jährige Schweizer diese Saison bei 20 Goals.

Kevin Fiala trifft zwei Mal gegen die Canadiens.

Kevin Fiala trifft zwei Mal gegen die Canadiens.

Karl B Deblaker / AP

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Die meisten Tore in einer Saison gelangen ihm vor drei Jahren für Minnesota Wild mit 33. Die letzte Saison beendete Fiala mit 29 Toren in der Qualifikation und einem Goal in den Playoffs. In der aktuellen Saison stehen für die L.A. Kings noch 31 Spiele aus.

In der Tabelle belegen die Los Angeles Kings im Westen den 7. Platz. Der Vorsprung auf die Nicht-Playoffplätze beträgt drei Punkte. (sda)

22:37 Uhr

Lugano verliert Spiel und die Tabellenführung

Der FC Lugano wird seine Tabellenführung verlieren. Die Tessiner kassieren in St. Gallen eine 1:2-Niederlage und müssen am Donnerstagabend an der Spitze der Super League Basel oder Luzern Platz machen.

Jean-Pierre Nsame (St.Gallen) gegen Antonios Papadopoulos (Lugano). –> <!–>

Jean-Pierre Nsame (St.Gallen) gegen Antonios Papadopoulos (Lugano).

Bild: Claudio Thoma / freshfocus/

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Diesmal konnte Lugano sich nicht wie in den letzten beiden Runden mit einem späten Tor noch drei Punkte sichern. Im Gegenteil: Sie verspielten gegen entfesselt aufspielende St. Galler in der Nachspielzeit noch den einen Zähler. Nach dem 1:0 durch den jungen griechischen Goalgetter Georgios Koutsias, der kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde mit dem Kopf eine Flanke von Yanis Cimignani verwertete, geriet der Leader der Super League zunehmend unter Druck.

Durch den frenetisch gefeierten Sieg hielt der FCSG die Young Boys auf Distanz und sich selber in den Top 6. (sda)

14:51 Uhr

Zhou wird Ersatzfahrer bei Ferrari

Der chinesische Formel-1-Pilot Zhou Guanyu, dessen Vertrag beim Sauber-Team nach drei Saisons nicht verlängert worden ist, setzt seine Karriere bei Ferrari fort. Der 25-Jährige wird bei der Scuderia Ersatzfahrer. Es ist für Zhou eine Rückkehr, war er doch von 2015 bis 2018 ein Teil der Driver Academy von Ferrari. (sda)

Der chinesische Formel-1-Pilot Guanyu Zhou setzt seine Karriere bei Ferrari fort.

Der chinesische Formel-1-Pilot Guanyu Zhou setzt seine Karriere bei Ferrari fort.

Peter J Fox / Getty Images South America

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10:30 Uhr

So bereitet sich die Frauen-Nati auf die EM vor

Die Schweizer Nati-Frauen werden während der Heim-EM 2025 in Thun wohnen. Das gibt der Verband heute bekannt. Auf dem Sportplatz Strandbad des FC Dürrenast werden die Spielerinnen trainieren, wohnhaft sind sie im Hotel Seepark.

Fast nahtlos werden die Nati-Frauen nach dem letzten Nations League Spiel am 3. Juni ins EM-Pre-Camp einrücken. –> <!–>

Fast nahtlos werden die Nati-Frauen nach dem letzten Nations League Spiel am 3. Juni ins EM-Pre-Camp einrücken.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

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Die Vorbereitungen auf die EM starten schon am 9. Juni 2025, nur knapp eine Woche nach dem letzten Nations League Spiel gegen Norwegen am 3. Juni. Die erste Woche des Pre-Camps gastieren die Frauen in Magglingen, später in Nottwil. Am 26. Juni gibt Trainerin Pia Sundhage das definitive Kader bekannt und am 28. Juni wird dann das Camp in Thun bezogen.

09:46 Uhr

Belinda Bencic gibt kein Game ab

Die mit einer Wildcard ausgestattete Belinda Bencic (WTA 157) steht in Abu Dhabi in den Viertelfinals. Die Ostschweizerin lässt der Russin Veronika Kudermetowa (WTA 52) beim 6:0, 6:0 keine Chance.

Belinda Bencic besiegt die Russing Kudermetowa mit 6:0, 6:0.

Belinda Bencic besiegt die Russing Kudermetowa mit 6:0, 6:0.

Ali Haider / EPA

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Schon neunmal hatten die 27-jährige Bencic und die gleichaltrige Kudermetowa zuvor gegeneinander gespielt, sechsmal brachte erst der dritte Satz die Entscheidung. Diesmal dauerte das Duell bloss 65 Minuten, gestand die Schweizerin der Russin kein Game zu. Im ersten Satz gab Bencic bei eigenem Aufschlag bloss zwei Punkte ab, im zweiten Durchgang waren es auch nur deren fünf. Insgesamt gewann Kudermetowa bloss 22 Punkte.

Damit führt Bencic im Head-to-Head nun 6:4. Kudermetowa war in Abu Dhabi als Lucky Loserin für ihre Schwester Polina ins Haupttableau nachgerückt und schaltete in der 1. Runde die als Nummer 5 gesetzte Landsfrau Ludmila Samsonowa aus.

Im Viertelfinal bekommt es Bencic entweder mit der als Nummer 4 gesetzten Kasachin Julia Putinzewa (WTA 21) oder der Tschechin Marketa Vondrousova (WTA 37) zu tun. Bei ihrer bisher einzigen Teilnahme in Abu Dhabi im Jahr 2023 feierte Bencic ihren letzten Turniersieg vor der Baby-Pause. (sda)

09:43 Uhr

Pierre-Yves Jorand verlässt Alinghi

Alinghi verliert einen wichtigen Mann. Pierre-Yves Jorand und das Team von Ernesto Bertarelli haben beschlossen, sich zu trennen, wie das Schweizer Syndikat in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Pierre-Yves Jorand, der massgeblich an Alinghis Erfolgen bei den America’s Cups 2003 und 2007 beteiligt war, war Co-Direktor und sportlicher Leiter der jüngsten Kampagne in Barcelona: «Es ist ein wohlüberlegter Entscheid, der die Entwicklungen des Projekts und die Ambitionen jedes Einzelnen berücksichtigt», heisst es in der Mitteilung. (sda)

08:37 Uhr

Nino Niederreiter brilliert in der NHL

Nino Niederreiter befindet sich in der NHL mit den Winnipeg Jets weiter Hoch. Die New Jersey Devils gewinnen zwar, verlieren aber Jonas Siegenthaler.

Nino Niederreiter, 62, trifft für die Winnipeg Jets. –> <!–>

Nino Niederreiter, 62, trifft für die Winnipeg Jets.

Fred Greenslade / AP

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Niederreiter feierte mit den Winnipeg Jets den siebenten Sieg in Serie. Zum 3:0 vor heimischem Publikum gegen die Carolina Hurricanes trug der Churer Stürmer massgeblich bei. 41,1 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels zeichnete er im Powerplay für das 1:0 verantwortlich und er hatte auch beim ebenfalls in Überzahl erzielten 2:0 von Neal Pionk in der 24. Minute den Stock im Spiel.

Niederreiter gelangen zum sechsten Mal in dieser Saison zwei Punkte in einer Partie, womit er nun bei 14 Toren und 15 Assists hält. Er wurde zum zweitbesten Spieler der Begegnung gekürt. Mit 79 Punkten aus 55 Partien ist Winnipeg die Nummer 1 der Liga, wobei die Washington Capitals nach Verlustpunkten noch besser dastehen.

Die New Jersey Devils verspielten zwar bei den Pittsburgh Penguins eine 2:0-Führung – beide Tore schoss Jack Hughes -, gewannen jedoch das Penaltyschiessen. In diesem sorgte der Appenzeller Timo Meier mit dem 14. Penalty für die Entscheidung. Allerdings bezahlten die Devils den Sieg teuer.

Jonas Siegenthaler schied im ersten Drittel verletzt aus, konnte das Eis nur mit Hilfe verlassen. Eine genaue Diagnose steht noch aus, gemäss Headcoach Sheldon Keefe wird er aber «sicher einige Zeit verpassen». Der 27-jährige Zürcher erhielt in der laufenden Meisterschaft von sämtlichen Verteidigern von New Jersey die zweitmeiste Eiszeit. Auch Captain Nico Hischier ist aktuell verletzt, er fehlte den Devils im vierten Spiel in Folge.

Pius Suter kehrte mit Vancouver nach zwei Niederlagen zum Siegen zurück. Die Canucks bezwangen die Colorado Avalanche zu Hause 3:0. Einen grossen Anteil am Erfolg hatte Jake DeBrusk mit je einem Tor und Assist. Suter blieb ohne Skorerpunkt. Die Dallas Stars mit Lian Bichsel verloren bei den Anaheim Ducks 1:2. Damit endete eine Serie von fünf Erfolgen. (sda)

08:35 Uhr

Remo Freuler führt Bologna in den Cup-Halbfinal

Bologna schafft den Einzug in den Halbfinal des italienischen Cups. Die Mannschaft um den Schweizer Captain Remo Freuler gewann bei Atalanta Bergamo mit 1:0. Der Argentinier Santiago Castro traf in der 80. Minute.

Remo Freuler, rechts, behauptet sich mit Bologna gegen Atalanta Bergamo.

Remo Freuler, rechts, behauptet sich mit Bologna gegen Atalanta Bergamo.

Michele Maraviglia / EPA

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Im Halbfinal trifft Bologna, das in Bergamo auch mit Dan Ndoye spielte, auf den Sieger des Viertelfinals zwischen Juventus Turin und Empoli, der am 26. Februar ausgetragen wird. (sda)

08:32 Uhr

VfB Stuttgart mit Schweizer Trio im Cup-Halbfinal

Der VfB Stuttgart mit den Schweizern Leonidas Stergiou, Fabian Rieder und Luca Jaquez steht als erster Halbfinalist im deutschen Cup fest. Die Schwaben gewinnen daheim gegen Augsburg mit 1:0.

Der Schweizer Stergiou, rechts. –> <!–>

Der Schweizer Stergiou, rechts.

Ronald Wittek / EPA

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Der goldene Treffer gelang dem deutschen Nationalspieler Deniz Undav nach einer halben Stunde. Von den Schweizern stand auf Seiten von Stuttgart nur Stergiou auf dem Feld. Rieder und Jaquez blieben wie Cédric Zesiger bei Augsburg 90 Minuten lang auf der Bank.

Die weiteren Viertelfinals stehen am Mittwoch und Ende Februar auf dem Programm. Die Halbfinals finden am 1. und 2. April statt. (sda)

22:21 Uhr

Super League: Zwei verrückte Unentschieden

Sion und Servette trennen sich nach einer verrückten Schlussphase unentschieden. Die letzten drei Tore zum 3:3 fallen ab der 85. Minute mittels Handspenaltys.

In der 85. und in der 89. Minute flog der Ball im eigenen Strafraum jeweils an die Hand eines Genfers – zuerst an jene von Théo Magnin und später an jene von Keigo Tsunemoto. Der kurz zuvor eingewechselte Benjamin Kololli nutzte die Gelegenheit, um seine ersten beiden Tore seit der Rückkehr zum FC Sion zu erzielen. Den zweiten Elfmeter verwandelte er mit einer Panenka.

Das Schlusswort gehört aber Servette: Enzo Crivelli traf in der 98. Minute, nachdem diesmal einem Sittener ein unglückliches Handspiel im eigenen Strafraum unterlaufen war, das Schiedsrichter Lionel Tschudi korrekt ahndete. Sion, das in der 13. Minute durch Neuzugang Kreshnik Hajrizi das 1:0 erzielt hatte, holte damit nach drei Niederlagen nur einen Punkt.

Derweil bleiben die Grasshoppers unter Trainer Tomas Oral auch im achten Spiel ungeschlagen. Sie kommen daheim gegen Lausanne-Sport dank einer Leistungssteigerung nach der Pause zum 2:2.

Der 17-jährige Tugra Turhan erzielte kurz nach seiner Einwechslung nach einer guten Stunde sein erstes Super-League-Tor nach Zusammenspiel mit dem ein Jahr älteren Nestory Irankunda.

Für den Höhepunkt an diesem Abend sorgte der zur Pause eingewechselt Nikolas Muci mit einem Fallrückzieher in der 79. Minute zum 2:1, Sekunden nachdem der ebenfalls nach 45 Minuten ins Spiel gekommene Teamkollege Veron Lupi mit einem Penalty an Lausannes Keeper Karlo Letica gescheitert war.

Dass das glückliche Händchen von Tomas Oral nicht mit drei Punkten belohnt wurde, lag am Argentinier Fabricio Oviedo, der in der 85. Minute zum 2:2 traf. Für GC war der Ausgleich umso schmerzhafter, als die Zürcher nach dem 2:1 einen Lattentreffer zu beklagen hatten. (sda)

16:04 Uhr

Erstes Testspiel des Jahres gegen Nordirland

Die Schweizer Nationalmannschaft eröffnet das Jahr 2025 mit einem Testspiel in Belfast. Am Freitag, 21. März, trifft das Team von Trainer Murat Yakin auf Nordirland. Bereits bekannt war, dass die Schweiz vier Tage später in St. Gallen gegen Luxemburg spielt.

Nach den Länderspielen im März folgen im Juni zwei weitere Testspiele. Die Qualifikation für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko mit den Gegnern Schweden, Slowenien und Kosovo findet zwischen September und November statt. (sda)

15:08 Uhr

Weltverband hält am Ausschluss von Russland und Belarus fest

Der Eishockey-Weltverband (IIHF) hat den Ausschluss von Russland und Belarus von internationalen Nationalteam- und Klubbewerben für die Saison 2025/26 verlängert. Diesen Beschluss fasste die IIHF am Dienstag mit dem Verweis auf anhaltende Sicherheitsbedenken. Der 27-fache Weltmeister Russland und Belarus dürfen aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine seit 2022 an keinen IIHF-Events teilnehmen.

Durch die Entscheidung steht fest, dass Russland nicht an der WM 2026 in Zürich und Freiburg dabei sein wird. Auch bei den davor stattfindenden Olympischen Spielen in Mailand fehlt Russland, Frankreich rückt in das Teilnehmerfeld nach. (sda/apa)

15:07 Uhr

Belinda Bencic in Abu Dhabi weiter ungeschlagen

Belinda Bencic feiert in Abu Dhabi ihren nächsten Sieg. Die Ostschweizerin gewinnt gegen die Slowakin Rebecca Sramkova (WTA 44) 6:2, 3:6, 6:1.

Belinda Bencic feiert ihren nächsten Sieg in Abu Dhabi.

Belinda Bencic feiert ihren nächsten Sieg in Abu Dhabi.

Ali Haider / EPA

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Damit bleibt Belinda Bencic (WTA 157) in Abu Dhabi unbesiegt. Vor zwei Jahren, bei ihrer ersten Turnierteilnahme, gewann Bencic nach drei abgewehrten Matchbällen im Final gegen Ludmila Samsonowa das Turnier. Es war Bencics letzter Turniersieg vor ihrer Baby-Pause.

Die 27-jährige Bencic besiegte schon zum vierten Mal in diesem Jahr eine Top-50-Spielerin – und zum siebenten Mal gewann sie gegen eine Spielerin aus den Top 100.

Achtelfinalgegnerin ist die Russin Veronika Kudermetowa (WTA 52), gegen die Bencic fünf von neun Begegnungen für sich entschied. (sda)

15:05 Uhr

Startsieg für Viktorija Golubic

Die 32-jährige Zürcherin Viktorija Golubic steht erstmals im neuen Jahr in den Achtelfinals eines WTA-Turniers. In Cluj-Napoca gewinnt sie gegen die Rumänin Arantxa Rus 7:5, 4:6, 7:6 (12:10).

Viktorija Golubic (WTA 113) bestätigte mit dem Sieg über die Nummer 88 der Welt nach zwei abgewehrten Matchbällen und mehr als dreieinhalb Stunden Spielzeit die guten Ergebnisse am Ende der letzten Saison, als sie Jiujiang (WTA 250) und Limoges (Challenger) und am Billie Jean King Cup Sieg um Sieg aneinander reihte.

Der Start ins neue Jahr gelang Golubic im Januar am Australian Open (Startniederlage nach drei Siegen in der Qualifikation) und in Linz (Niederlage in der Qualifikation) nicht optimal.

In den Achtelfinals trifft Golubic auf die als Nummer 1 gesetzte Russin Anastasia Potapowa, die Nummer 32 der Welt. (sda)

13:07 Uhr

Hayböck hört Ende Saison auf

Der österreichische Skispringer Michael Hayböck (33) erklärt an einer Pressekonferenz in Salzburg den Rücktritt per Ende Saison. Hayböck gewann an Grossanlässen neun Medaillen.

Michael Hayböck tritt Ende Saison zurück. –> <!–>

Michael Hayböck tritt Ende Saison zurück.

Grzegorz Momot / EPA

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An Olympischen Winterspielen holte Hayböck die Silbermedaille mit dem Team 2014 in Sotschi. Im Weltcup holte Hayböck fünf Siege, den ersten 2015 an der Vierschanzentournee in Bischofshofen. 26 Mal sprang der Oberösterreicher aufs Podest. (sda)

13:06 Uhr

Alaba wieder verletzt

Der Österreicher David Alaba (32) erlebt zwei Wochen nach seinem Comeback mit Real Madrid nach mehr als einem Jahr Pause (Kreuzbandriss) einen Rückschlag. Der Defensivspieler zog sich in Training eine Adduktorenverletzung im linken Bein zu und fällt wieder mindestens zwei bis drei Wochen aus.

David Alaba fällt zwei bis drei Wochen aus.

David Alaba fällt zwei bis drei Wochen aus.

Fernando Villar / EPA

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Alaba kehrte am 19. Januar nach 13 Monaten Pause beim 4:1-Erfolg von Real Madrid gegen Las Palmas auf den Platz zurück. (sda)

13:04 Uhr

Alexis Besançon neuer Headcoach der Ruderer

Der Schweizer Ruderverband (Swiss Rowing) verpflichtet den Franzosen Alexis Besançon als neuen Elite-Headcoach. Besançon übernimmt die Verantwortung für die Nationalmannschaften.

Alexis Besançon (50) übernimmt die Nachfolge von Ian Wright, der den Job nach den Sommerspielen in Paris zur Verfügung stellte. Der Franzose nimmt die Arbeit im März auf. Besançon soll den ganzen Olympia-Zyklus bis zu den Sommerspielen 2028 in Los Angeles begleiten. Ein Höhepunkt auf dem Weg dorthin sind die Weltmeisterschaften 2027 auf dem Rotsee.

Zu den ersten Aufgaben Besançons wird gehören, neue Teams zu formieren und Nachwuchskräfte in die Elite-Nationalmannschaft zu integrieren.

Besançon arbeitete die letzten mehr als 15 Jahre als Nationaltrainer in Frankreich. Unter ihm holten Jérémie Azou und Pierre Houin im Leichtgewichts-Doppelzweier in Rio de Janeiro (2016) sowie Hugo Boucheron/Matthieu Androdias im Doppelzweier in Tokio (2021) Olympia-Goldmedaillen. Vor acht Jahren erhielt Besançon vom internationalen Ruderverband die Auszeichnung als weltbester Trainer des Jahres. (sda)

09:21 Uhr

Verstärkungen für Tottenham und Manchester City

In der letzten Stunde vor dem Transferschluss verstärken sich noch die Tottenham Hotspur und Manchester City. Mathys Tel (19) wechselt von Bayern München zu Tottenham.

Der Franzose Mathys Tel, der bei den Bayern wegen grosser Konkurrenz nur selten zum Einsatz kam, wechselte vorerst leihweise bis Ende Saison zu Tottenham. Tottenham, das den Wechsel verkündete, verfügt über eine Kaufoption für Tel.

Manchester City konnte im letzten Moment den FC Porto davon überzeugen, den 23-jährigen spanischen Mittelfeldspieler (defensiv) Nico Gonzalez ziehen zu lassen. Gonzalez unterzeichnete beim Klub des Schweizers Manuel Akanji einen Vertrag bis 2029. Die Transfersumme wird auf 60 Mio. Euro geschätzt. Manchester City hatte sich lange vergebens um einen Ersatz für Rodri bemüht, der auch die nächsten Monate verletzt fehlen wird. (sda)

09:17 Uhr

Noah Okafor von Milan zum italienischen Leader

Noah Okafor wechselt innerhalb der Serie A von Milan zu Napoli. Der Schweizer Internationale spielt vorerst leihweise für den süditalienischen Meisterkandidaten, bestätigten beide Klubs.

Drei Wochen nachdem sein Wechsel zu Leipzig am Medizincheck gescheitert ist, verlässt Okafor die AC Milan nun doch noch. Der 24-jährige Basler spielt im nächsten Halbjahr für den Leader der italienischen Meisterschaft. Die Neapolitaner sicherten sich die Dienste des Schweizers zunächst leihweise, bevor sie Okafor für gut 23 Millionen Euro im Sommer definitiv übernehmen können.

Okafor geht leihweise für den italienischen Leader auf Torjagd. –> <!–>

Okafor geht leihweise für den italienischen Leader auf Torjagd.

Antonio Calanni / AP

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Zuletzt kam Okafor bei der in dieser Saison enttäuschenden AC Milan kaum mehr zum Einsatz. Auch wegen einer Verletzung bestritt er seit Anfang November in der Serie A bloss noch zwei kurze Teileinsätze. Die magere Bilanz von einem Tor in 17 Spielen sprach nicht für den 24-fachen Nationalspieler, der im Sommer 2023 für knapp zwölf Millionen Euro von Salzburg nach Mailand gewechselt hatte. Zur Stammkraft hat er es dort nicht geschafft.

In Neapel wartet ein Neuanfang auf den weiterhin international begehrten Stürmer. Er soll in der Offensive den zu Paris Saint-Germain gewechselten Chwitscha Kwarazchelia ersetzen. Die von Antonio Conte trainierten Süditaliener sind für Okafor mit Blick auf die Tabelle ein Aufstieg: Während Milan in diesem Jahr mit den vordersten Tabellenplätzen nichts mehr zu tun haben wird, befindet sich Napoli in einem packenden Meisterrennen mit Titelverteidiger Inter Mailand um Goalie Yann Sommer. (sda)

09:06 Uhr

Meschack Elia wechselt nach Nantes

Nach Silvère Ganvoula verlässt mit Meschack Elia ein weiterer Offensivspieler die Young Boys.

Der 27-Jährige aus der Demokratischen Republik Kongo wechselt nach drei Meistertiteln und zwei Cupsiegen mit den Bernern vorerst leihweise bis Saisonende zum FC Nantes, teilt der Berner Klub per Medienmitteilung mit. Die Franzosen besitzen eine Kaufoption in Höhe von drei Millionen Euro.

Meschack Elia wechselt in die französische Liga.

Meschack Elia wechselt in die französische Liga.

Claudio De Capitani / freshfocus

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Elia bestritt für YB 200 Spiele und kam dabei auf 43 Tore und 41 Assists. In dieser Saison lief es dem Flügelspieler, der im Dezember den Tod seines Sohnes verkraften musste, nicht wie gewünscht. Ihm gelang für den formschwachen Meister seit dem Sommer bloss ein Treffer. (sda)

22:45 Uhr

Unbelohnter Widerstand von Stan Wawrinka: dritte Niederlage der Saison

Stan Wawrinka kassiert im dritten Match der Saison die dritte Niederlage. Allerdings zeigt der bald 40-Jährige in der 1. Runde des Hallenturniers von Rotterdam beim 7:6, 4:6, 1:6 gegen Daniil Medwedew starken Widerstand.

Sein Einsatz wurde nicht belohnt: Stan Wawrinka beim Match gegen Daniil Medwedew. –> <!–>

Sein Einsatz wurde nicht belohnt: Stan Wawrinka beim Match gegen Daniil Medwedew.

Bild: Sander Koning / EPA

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Erst nach zweieinhalb Stunden musste sich Wawrinka (ATP 155) gegen den Weltranglisten-Siebten Medwedew geschlagen geben. Der Schweizer, der vor zehn Jahren in Rotterdam den Turniersieg gefeiert hatte, konnte im ersten Umgang ein 3:5 wettmachen und zwei Satzbälle abwehren, bevor er den Tiebreak mit 10:8 für sich entschied.

Nach dem gewonnenen ersten Satz kassierte Wawrinka gleich ein Break, das in dieser Partie eine kleine Vorentscheidung war. Der Waadtländer kam danach nur einmal einem Servicedurchbruch nahe. Am Ende hatte der seit Monaten unter den Erwartungen spielende Medwedew die Partie im Griff. (sda)

16:56 Uhr

Martin Fourcade wird nicht OK-Chef von Olympia 2030

Frankreichs Biathlon-Ikone Martin Fourcade wird die Olympischen Winterspiele in seinem Land 2030 nicht federführend planen. Fourcade zog seine Bewerbung um den Vorsitz des Organisationskomitees nach Meinungsverschiedenheiten zurück, wie französische Medien übereinstimmend berichteten.

Im Jahr 2020 beendete Fourcade seine Aktiv-Karriere.

Im Jahr 2020 beendete Fourcade seine Aktiv-Karriere.

Matthias Schrader / AP

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Beim Führungsstil, der Vision und der territorialen Verankerung lägen die Meinungen zu weit auseinander, zitierten Medien aus einem Schreiben des 36-jährigen Fourcade. «Ich kann mich nicht dazu entschliessen, meine Überzeugungen zu opfern.»

Geplant sind die Winterspiele 2030 in den südfranzösischen Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur und Auvergne-Rhône-Alpes. Mehrere Eis-Wettbewerbe sollen in Nizza stattfinden. Das Konzept sieht fast ausschliesslich die Nutzung bestehender Wettkampfstätten vor.

Fourcade hatte seine Karriere 2020 beendet – er wurde fünfmal Olympiasieger, 13 Mal Weltmeister und gewann siebenmal den Gesamtweltcup. Später war er als Athletenvertreter ins Internationale Olympische Komitee (IOC) gewählt worden.

Der Sportzeitung «L’Équipe» zufolge galt Fourcade als Favorit im Rennen um den Vorsitz des Organisationsteams für die Winterspiele in den Alpen. Nun könnte der Posten dem Blatt zufolge an Vincent Jay, ebenfalls Biathlon-Olympiasieger, oder an Ski-Freestylerin Marie Martinod gehen. (sda)

16:43 Uhr

Mexikaner Gimenez ersetzt Morata bei der AC Milan

Die im italienischen Meisterrennen bereits distanzierte AC Milan lässt Alvaro Morata ziehen und ersetzt den spanischen Stürmer durch den Mexikaner Santiago Gimenez. Dieser unterschrieb bis Sommer 2029, wie die Mailänder bekannt gaben.

Alvaro Morata konnte die Erwartungen nicht erfüllen. –> <!–>

Alvaro Morata konnte die Erwartungen nicht erfüllen.

Luca Bruno / AP

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Der als frisch gebackener Europameister im Sommer nach Mailand gekommene Morata unterschrieb vorerst leihweise für ein Jahr bei Galatasaray Istanbul. Mit 5 Toren in 16 Ligaspielen konnte er die Erwartungen der Rossoneri nicht erfüllen.

Mit dem für über 30 Millionen Euro verpflichteten Gimenez hat Milan einen neuen offensiven Hoffnungsträger. Der 23-jährige in Buenos Aires geborene Mexikaner erzielte in den vergangenen zweieinhalb Saisons für Feyenoord Rotterdam in 105 Spielen 65 Tore.

Ob Gimenez mit Noah Okafor spielen wird, ist noch offen. Dem Vernehmen nach steht der Schweizer Internationale vor einem Wechsel zu Napoli. (sda)

13:59 Uhr

Alan Roura im Ziel angekommen

Alan Roura überquerte am Montag kurz vor 13 Uhr die Ziellinie der Vendée Globe in Les Sables d’Olonne. Der Genfer Segler belegt den 18. Schlussrang der Weltumsegelung.

Er schloss die Reise in 84 Tagen, 23 Stunden, 55 Minuten und 48 Sekunden ab. Er ist der zweite Schweizer, der das Ziel erreichte. Die Genferin Justine Mettraux war am 25. Januar als Achte an der französischen Atlantikküste angekommen. (sda)

13:58 Uhr

SCL: Charlin fällt zwei Monate aus

Stéphane Charlin, der Nummer-1-Torhüter der SCL Tigers und seit dieser Saison auch Goalie in der Nationalmannschaft, fällt mit einer Knieverletzung aus. Die Tigers sprechen in einem Communiqué von einer Pause von sechs bis acht Wochen.

Charlin prallte am Sonntagnachmittag mit dem Lugano-Stürmer Michael Joly zusammen und musste nach 17 Minuten ausgewechselt werden. (sda)

12:46 Uhr

Sion-Trainer Tholot muss zweimal auf die Tribüne

Didier Tholot, Trainer des FC Sion, darf in den kommenden zwei Meisterschaftspartien nicht an der Seitenlinie stehen. Die Swiss Football League teilte mit, dass sie den Franzosen wegen der Roten Karte, die er am Samstag nach dem Spiel in Lugano (2:3-Niederlage) wegen Reklamierens erhielt, sperrt.

Didier Tholot muss auf die Tribüne.

Didier Tholot muss auf die Tribüne.

Laurent Gillieron / KEYSTONE

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Der FC Sion muss nun für das Heimspiel gegen Servette am Dienstag und die Partie bei den Young Boys am kommenden Samstag eine Interims-Lösung suchen. (sda)

09:32 Uhr

Eine zweite Männer-Abfahrt in Kvitfjell

Die am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen abgesagte Abfahrt der Männer wird nachgeholt. Die FIS sprach den Organisatoren in Kvitfjell ein drittes Speedrennen zu.

In Kvitfjell findet eine zusätzliche Abfahrt statt. –> <!–>

In Kvitfjell findet eine zusätzliche Abfahrt statt.

Gabriele Facciotti / AP

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Somit werden Marco Odermatt und seine Kollegen vom 7. bis 9. März in Norwegen gleich dreimal um Weltcuppunkte kämpfen: Am Freitag und Samstag steht je eine Abfahrt im Programm, am Sonntag ein Super-G.

Nach der WM in Saalbach und vor Kvitfjell disloziert der Alpin-Tross der Männer nach Crans Montana (Abfahrt, Super-G) und Kranjska Gora (Riesenslalom und Slalom). (sda)

08:31 Uhr

Sehenswertes Tor des Schweizer NHL-Stürmers

Pius Suter gelingt im Dress der Vancouver Canucks in der Nacht auf Montag ein sehenswerter Treffer. Er lenkt den fliegenden Puck mit der Stockschaufel entscheidend ab. Mit dem Führungstreffer im Heimspiel gegen die Detroit Red Wings schoss der Zürcher das 14. Tor in dieser NHL-Saison. Suter steuert auf seine produktivste Saison zu. Die Regular Season der vergangenen vier Meisterschaften schloss er jeweils in der Bandbreite von 14 bis 16 Treffern ab. Sofern der Stürmer fit bleibt, stehen ihm theoretisch noch 30 Spiele zur Verfügung, um den persönlichen Rekord nach oben zu schrauben.

Pius Suter (links) feiert seinen Treffer gegen Detroit

Pius Suter (links) feiert seinen Treffer gegen Detroit

Darryl Dyck / AP

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Die Vancouver Canucks holten auch dank Suters Hilfe immerhin einen Punkt gegen die formstarken Detroit Red Wings, die zum sechsten Mal in Serie gewannen. Die Partie ging erst in der Verlängerung 2:3 verloren.

Die Dallas Stars mit dem Verteidiger Lian Bichsel bauten ihre Hausse auf fünf Erfolge aus. Der Solothurner Verteidiger liess sich beim 5:3-Sieg über die Columbus Blue Jackets einen Assist gutschreiben. Es war für den 20-Jährigen der dritte Skorerpunkt nach 13 Spielen in der weltweit besten Liga. (sda)

08:10 Uhr

YB verstärkt sich mit Chris Bedia

Die Berner Young Boys verstärken ihre Offensive mit dem 28-jährigen Stürmer Chris Bedia. Dagegen verlässt Silvère Ganvoula den Verein. Chris Bedia soll bei den Young Boys zu Spielpraxis kommen. Der Doppelbürger Frankreichs und der Elfenbeinküste stösst von Union Berlin bis Sommer 2026 zu YB. Zuletzt war er von den Berlinern nach England an Hull City ausgeliehen.

Bedia kennt die Schweiz und die Super League. Von Januar 2022 bis Januar 2024 stürmte er für Servette und schaffte in 68 Partien phänomenale 31 Tore (plus 6 Assists). Derweil setzt Stürmer Silvère Ganvoula die Karriere in der Serie A bei Monza fort. Der 28-jährige Kongolese stiess im Sommer 2023 ablösefrei vom VfL Bochum zu den Bernern, für die er in 78 Pflichtspielen 18 Tore und vier Assists erzielte. (sda)

18:26 Uhr

FCB gewinnt Klassiker gegen den FCZ

Der FC Basel setzt sich in der 21. Runde der Super League im Klassiker gegen den FC Zürich auswärts 1:0 durch und verkürzt den Rückstand auf Leader Lugano auf einen Punkt.

Xherdan Shaqiri (links) im Zweikampf mit Calixte Ligue. –> <!–>

Xherdan Shaqiri (links) im Zweikampf mit Calixte Ligue.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE

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Den Siegtreffer für den FCB erzielte Kevin Carlos in der 36. Minute per Kopf nach einem Freistoss von Xherdan Shaqiri. Drei Minuten zuvor war der Zürcher Offensivspieler Mounir Chouiar mit einem schwach getretenen Penalty an Marwin Hitz gescheitert. Es war für die Basler der erste Sieg gegen den FCZ seit dem 28. August 2022.

Luzern festigte mit einem 2:0-Heimsieg gegen St. Gallen den 3. Tabellenrang, der Rückstand auf Lugano beträgt zwei Punkte. Die Tore für die Gastgeber schossen Adrian Grbic (41.) und Tyron Owusu (85.). Die Ostschweizer waren zuvor vier Meisterschaftsspiele in Folge ungeschlagen geblieben.

Im Kellerduell zwischen Yverdon und Winterthur kamen die Waadtländer zu einem 3:0-Heimsieg. Damit verdrängten sie die Grasshoppers vom 10. Platz und bauten den Vorsprung auf die letztplatzierten Zürcher auf sieben Punkte aus. Es war für Yverdon der erste Sieg unter dem neuen Trainer Paolo Tramezzani. Darauf muss Uli Forte bei Winterthur weiter warten. (sda)

17:01 Uhr

Van der Poel stellt mit siebentem WM-Titel Rekord ein

Der Niederländer Mathieu van der Poel ist im französischen Liévin zum siebenten Mal Weltmeister im Radquer geworden. Damit stellte er den 52 Jahre alten Rekord des Belgiers Eric De Vlaeminck ein.

Mathieu Van der Poel kürt sich zum siebenfachen Weltmeister.

Mathieu Van der Poel kürt sich zum siebenfachen Weltmeister.

Archivbild: Claudio Thoma / freshfocus

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«Das hätte ich mir nie erträumen lassen, das ist etwas ganz Besonderes», sagte der in dieser Saison im Radquer noch ungeschlagene van der Poel. Der 30-Jährige dominiert das Rennen von A bis Z und distanzierte Wout Van Aert um 45 Sekunden. Bronze holte mit Thibau Nys ein weiterer Belgier. Als bester Schweizer klassierte sich der 26-jährige Kevin Kunz im 16. Rang. (sda)

16:15 Uhr

Luzern gewinnt ohne Jaquez

Luzern hält in der Super League den Anschluss zu Leader Lugano. Die Zentralschweizer gewinnen zuhause gegen St. Gallen ohne den wechselwilligen Youngster Luca Jaquez 2:0.

Die Luzerner mit  Tyron Owusu (links) und Lars Villiger feiern einen weiteren Sieg. –> <!–>

Die Luzerner mit Tyron Owusu (links) und Lars Villiger feiern einen weiteren Sieg.

Bild: Urs Flueeler / KEYSTONE

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Adrian Grbic, vor einer Woche schon Doppeltorschütze beim 3:1-Sieg gegen den FC Zürich, vollendete in der 41. Minute nach mustergültiger Vorlage von Thibault Klidjé einen Luzerner Konter. Ein zweiter Treffer von Stefan Knezevic noch vor der Pause zählte wegen Abseits nicht, aber in der 85. Minute machte Tyron Owusu mit dem 2:0 den Sack zu. Für das 21-jährige Eigengewächs war es der erste Treffer in der Super League.

St. Gallens Neuzugang Jean-Pierre Nsame konnte die zweite Niederlage der Ostschweizer gegen Luzern nach der verspielten 2:0-Führung im September (2:3) auch nicht abwenden. Der bei Como unter Vertrag stehende, von einer Leihe nach Polen in die Schweiz zurückgekehrte dreifache Super-League-Torschützenkönig blieb nach der Einwechslung in der 57. Minute unauffällig. (sda)

15:53 Uhr

Hefti und Loosli treffen in der 2. Bundesliga

Silvan Hefti hat im elften Einsatz für den Hamburger SV seinen ersten Treffer erzielt. Der ehemalige Aussenverteidiger des FC St. Gallen und der Young Boys erzielte beim 2:2 gegen Hannover in der 20. Runde der 2. Bundesliga in der ersten Halbzeit das 1:0.

Zum Sieg und damit zur Rückeroberung der Tabellenspitze reichte Heftis Premierentor nicht. Jedoch belegt der HSV in der äusserst ausgeglichenen zweithöchsten Liga Deutschlands nach wie vor einen Aufstiegsplatz – wobei Hannover als Tabellensechster nur drei Punkte weniger hat.

Auch Noah Loosli reihte sich bei seinem Debüt für Greuther Fürth unter die Torschützen. Der am Mittwoch leihweise von Bochum gekommene Verteidiger traf beim 2:1-Sieg in Paderborn zum 2:0. (sda)

14:28 Uhr

Fanny Smith steht in Veysonnaz auf dem Podest

Fanny Smith fährt beim Heimweltcup in Veysonnaz im Skicross aufs Podest. Die Waadtländerin belegt im zweiten Rennen am Sonntag Platz 3.

Fanny Smith holt einen weiteren Podestplatz.

Fanny Smith holt einen weiteren Podestplatz.

Bild: Jean-Christophe Bott / EPA

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Die Schweizerin holt beim klaren Sieg der Kanadiern Marielle Thompson den 77. Weltcup-Podestplatz. Auf den letzten Metern fängt Fanny Smith noch India Sherret ab. Die Schweizer Männer verpassen den Einzug in den Final der Top 4. (sda)

13:17 Uhr

Roman Röösli und Andrin Gulich treten zurück

Der 31-jährige Luzerner Roman Röösli und der sechs Jahre jüngere Zürcher Andrin Gulich treten beide vom Spitzensport zurück. Die Ruderer holten letzten Sommer an den Olympischen Spielen in Paris Bronze im Zweier ohne.

Seit den Sommerspielen rankten sich Gerüchte um die Zukunft der beiden Spitzenruderer. Röösli nahm unmittelbar nach Olympia eine Auszeit vom Spitzensport. Gegen Ende 2024 sei der Entscheid gereift, mit dem Spitzensport aufzuhören.

Andrin Gulich machte sich ebenfalls Gedanken. Gulich beendet aktuell sein Studium und entschied sich unabhängig von Röösli, ebenfalls aufzuhören. Sie hätten gemeinsam über die Zukunft gesprochen, aber individuell entschieden, so Gulich gegenüber dem Schweizer Fernsehen.

Roman Röösli und Andrin Gulich rudern künftig nicht mehr gemeinsam als Profis. –> <!–>

Roman Röösli und Andrin Gulich rudern künftig nicht mehr gemeinsam als Profis.

Bild: Anthony Anex / KEYSTONE

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Röösli und Gulich ruderten seit 2023 im Zweier ohne zusammen. Das Boot harmonierte perfekt: In der Saison 2023 gewannen sie Gold sowohl an den Welt- wie an den Europameisterschaften. 2024 holten sie den Weltcup. Ausserdem krönten sie ihre Erfolge mit der Olympiamedaille in Paris. Röösli holte bei seiner dritten Olympia-Teilnahme in Paris erstmals eine Medaille. (sda)

08:54 Uhr

Great Ocean Race: Mauro Schmid siegt

Die Schweizer Strassen-Team legt einen tollen Start ins neue Jahr hin, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Der neuste Coup: Mauro Schmid gewann in Australien das Great Ocean Race.

Mauro Schmid holt sich in Australien den Sieg.

Mauro Schmid holt sich in Australien den Sieg.

Archivbild: Tim De Waele / Velo

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Schmid, der in den Farben des australischen Teams Jayco AlUla fährt, siegte mit drei Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Australier Aaron Gate. Der 25-jährige Schweizer setzte sich in der Endphase des 183,8 km langen Rennens in der Nähe von Melbourne von seinen Konkurrenten ab. Dabei nutzte der Schweizer Meister eine Abfahrt, um die anderen acht Fahrer der Spitzengruppe abzuschütteln.

Der Zürcher holte sich den ersten Sieg seit seinem Erfolg in der Gesamtwertung der Slowakei-Rundfahrt im vergangenen Juni. (sda)

08:22 Uhr

Sina Siegenthaler winkt vom Podest

Sina Siegenthaler stand im chinesischen Beidahu zum zweiten Mal im Weltcup auf dem Podest. Die Bernerin fuhr im Snowboardcross auf Platz 3. Die 24-Jährige stiess in den Final vor, indem sie im Viertel- und Halbfinal jeweils den 2. Rang belegte, wobei sie jedes Mal von der späteren Siegerin Charlotte Bankes überholt wurde. Auch im Final führte die Schweizerin bei der ersten Zwischenzeit vor der Britin, fiel dann aber zurück.

Für Sina Siegenthaler ist es der zweite Podestplatz im Weltcup nach ihrem überraschenden Sieg in Cervinia im Dezember 2023. Bei den Männern gab es keinen Schweizer Erfolg, obwohl Kalle Koblet den Halbfinal erreichte. Der Bündner wurde schliesslich Achter und Letzter im kleinen Final. (sda)

07:37 Uhr

Fiala schiesst Kings aus dem Tief

Der Doppeltorschütze Kevin Fiala führte die Los Angeles Kings zum 4:2-Auswärtssieg gegen die Carolina Hurricanes. Die Kalifornier beendeten somit eine Serie von vier Niederlagen.

Fiala schoss die Treffer Nummer 17 und 18 in dieser Saison. Der Ostschweizer liess sich zum dritten Mal in dieser Meisterschaft als Doppeltorschütze feiern. Diesmal entstanden seine beiden Treffer nach einer jeweils eindrücklichen Solo-Leistung.

Los Angeles Kings' Kevin Fiala schiesst gleich zwei Treffer gegen die Carolina Hurricanes. –> <!–>

Los Angeles Kings’ Kevin Fiala schiesst gleich zwei Treffer gegen die Carolina Hurricanes.

Bild: Karl B Deblaker / AP

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Roman Josi bestritt die 956. NHL-Partie für Nashville und egalisierte somit den Klubrekord des Amerikaners David Legwand. Freude kam allerdings beim Captain keine auf. Gegen die Pittsburgh Penguins setzte es die vierte Niederlage in Serie ab (0:3), obwohl Nashville von den Buchmachern favorisiert worden war.

Auf der Erfolgswelle reitet hingegen Nino Niederreiter mit den Winnipeg Jets. Der Leader der Western Conference trat gegen den Leader der Eastern Conference (Washington Capitals) an und setzte sich auswärts 5:4 nach Verlängerung durch. Die Jets siegten zum sechsten Mal in Serie. (sda)

22:25 Uhr

Young Boys beenden Torfluch – auch Leader Lugano siegt

Die Young Boys können auch unter Trainer Giorgio Contini treffen. Leader Lugano gewinnt in der 21. Runde in der Super League in extremis, die Grasshoppers verlieren auch bei Servette nicht.

In den ersten vier Partien mit Contini an der Seitenlinie, zwei davon in der Champions League, blieb YB jeweils torlos. In Lausanne war Joël Monteiro bereits nach wenigen Sekunden erfolgreich, Filip Ugrinic erhöhte in der 12. Minute per Penalty auf 2:0. Dem 2025 weiterhin sieglosen Lausanne-Sport, das zuvor sechs Heimspiele in Folge kein Gegentor kassiert hatte, gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Morgan Poaty (61.).

Zwar kassierte Lugano im Heimspiel gegen Sion in der 88. Minute durch ein Tor von Dejan Sorgic den Ausgleich zum 2:2, nachdem die Tessiner zuvor ein 0:1 (15.) in ein 2:1 (82.) gedreht hatten. Dennoch jubelten am Ende die Gastgeber. Anto Grgic traf in der 94. Minute vom Penaltypunkt aus zum 3:2. Schon am Wochenende zuvor hatte Lugano beim 3:2 in Winterthur in der Nachspielzeit das Siegtor erzielt.

Nikolas Muci rettet GC zum Unentschieden.

Nikolas Muci rettet GC zum Unentschieden.

Bild: Martial Trezzini / KEYSTONE

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Die unter Tomas Oral stabilisierten Grasshoppers wendeten die erste Niederlage unter dem neuen Trainer gerade noch ab. Nikolas Muci glich in der 86. Minute zum 1:1 aus. Für Servette, das nur eines der letzten zehn Spiele gewonnen hat, traf zuvor Dereck Kutesa. (sda)

19:20 Uhr

Salah schiesst Liverpool zum Sieg

Dank eines Doppelpacks von Torjäger Mohamed Salah hat der FC Liverpool seine Tabellenführung in der Premier League vorerst ausgebaut. Die Reds siegten gegen den AFC Bournemouth 2:0 (1:0) und sind nun mit neun Punkten Vorsprung auf den FC Arsenal Spitzenreiter. Die Gunners sind am Sonntag im Topspiel gegen Manchester City gefordert.

Liverpools Mohamed Salah trifft doppelt. –> <!–>

Liverpools Mohamed Salah trifft doppelt.

Bild: Daniel Hambury / EPA

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Salah traf per Foulelfmeter in der 30. Minute und legte in der zweiten Halbzeit nach (75.). Der Ägypter führt mit nun 21 Treffern die Torschützenliste vor Man Citys Erling Haaland (18) an. (dpa)

Die weiteren Resultate:

  • Nottingham Forest – Brighton & Hove Albion 7:0
  • Newcastle United – Fulham FC 1:2
  • Everton FC – Leicester City 4:0
  • Ipswich Town – Southhampton FC 1:2

18:08 Uhr

Sarah Höfflin bricht sich den Fuss

Pech für das Schweizer Freeski-Team: Sarah Höfflin und Thierry Wili verletzten sich im Training für die Weltcup-Wettkämpfe in Aspen, wie Swiss-Freeski auf Instagram bekannt gab.

Sarah Hoefflin ist für eine Zeit nun ausser Gefecht.

Sarah Hoefflin ist für eine Zeit nun ausser Gefecht.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus/

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Die 34-jährige Höfflin, die in diesem Winter im Weltcup schon zweimal auf dem Podest gestanden hat, brach sich den linken Fuss. Bei Wili handelt es sich um eine Schulterverletzung. Wie es für die beiden bezüglich der am 17. März beginnenden Heim-WM im Engadin aussieht, darüber gab es noch keine Informationen. (sda)

17:37 Uhr

Bayern bleibt auf Kurs, Dortmund fängt sich

Bayern München marschiert in der Bundesliga trotz einiger Nachlässigkeiten vorneweg. Borussia Dortmund gelingt ein kleiner Befreiungsschlag, Nico Elvedi unterläuft ein Eigentor.

Hatte nicht sonderlich Mühe den Gegner zu bezwingen: Thomas Müller und Co. –> <!–>

Hatte nicht sonderlich Mühe den Gegner zu bezwingen: Thomas Müller und Co.

Bild: Anna Szilagyi / EPA

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Leader Bayern München holte sich zuhause gegen Holstein Kiel mit einem 4:3 den sechsten Ligasieg in Folge. Zumindest für 24 Stunden führen die Münchener die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung an. Meister Leverkusen empfängt als erster Verfolger am Sonntag Hoffenheim.

Dortmund gelang drei Tage nach dem 3:1-Sieg gegen Schachtar Donezk in der Champions League auch in der Meisterschaft der erste Sieg des Jahres. Die Mannschaft von Goalie Gregor Kobel gewann das letzte Spiel unter Interimstrainer Mike Tullberg in Heidenheim 2:1. Es war erst der zweite Auswärtssieg der Bundesliga-Saison.

Ein unglückliches Bild gab Nico Elvedi bei Borussia Mönchengladbach in Stuttgart ab, wobei sich das Eigentor des Schweizer Verteidigers dank des 2:1-Sieges am Ende nicht negativ auswirkte. Der Schweizer Nationalspieler, der in dieser Saison schon im Oktober in der Nations League gegen Serbien auf kuriose Weise ins eigene Tor getroffen hatte, fing zu Beginn der zweiten Halbzeit mit gestrecktem Bein eine Hereingabe ab, lenkte den Abpraller im Rutschen aber zum 1:1 ins eigene Tor ab. Tim Kleindienst sicherte den Gladbachern mit dem 2:1 in der 82. Minute doch noch den Sieg. (sda)

17:25 Uhr

Spanier beim Davis Cup zu solide für die jungen Schweizer

Das Schweizer Davis-Cup-Team liegt in der 1. Qualifikationsrunde gegen Spanien nicht ganz unerwartet 0:2 im Rückstand. Dominic Stricker und Jérôme Kym gelingt in Biel kein Exploit.

Jerome Kym hatte keine Freude am Ausgang des Spiels.

Jerome Kym hatte keine Freude am Ausgang des Spiels.

Bild: Anthony Anex / KEYSTONE

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Die jungen Schweizer brillierten zwar immer mal wieder mit spektakulären Punkten, am Ende waren sie aber gegen die solideren und abgebrühten Spanier zu fehlerhaft und zu wenig konstant. Zunächst verlor Dominic Stricker (ATP 287), der weiter auf der Suche nach Selbstvertrauen ist, 4:6, 6:7 (7:9) gegen Pedro Martinez, der in Abwesenheit von Carlos Alcaraz als Nummer 44 der Welt Spaniens Teamleader ist. Anschliessend stand auch Jérôme Kym (ATP 136) gegen Roberto Carballes Baena (ATP 51) mit 4:6, 4:6 auf verlorenem Posten. (sda)

15:15 Uhr

Selektion für Ski-WM in Saalbach

Nächste Woche findet Ski-Weltmeisterschaft im österreichischen Saalbach statt. Für den Anlass, der vom 4. bis 16. Februar dauert, hat Swiss-Ski nun die Selektionen innerhalb des Frauen- sowie Männer-Teams gemacht. Die Selektion gibt der Verband am Samstagnachmittag bekannt.

Bei den Frauen werden folgende Athletinnen starten: Malorie Blanc, Eliane Christen, Delphine Darbellay, Michelle Gisin, Lara Gut-Behrami, Wendy Holdener, Aline Höpli, Mélanie Meillard, Priska Ming-Nufer, Camille Rast und Corinne Suter.

Folgende Männer sind am Start an der WM: Luca Aerni, Marco Kohler, Loïc Meillard, Alexis Monney, Justin Murisier, Tanguy Nef, Marco Odermatt, Marc Rochat, Stefan Rogentin, Lars Rösti, Thomas Tumler, Franjo Von Allmen, Daniel Yule.

Wer an welchem WM-Rennen an den Start geht, entscheiden die verantwortlichen Trainer vor Ort, heisst es. Das Aufgebot dafür gibt Swiss-Ski jeweils in den Sozialen Medien bekannt. (sos)

14:55 Uhr

Nadine Fähndrich sprintet auf das Podest

Die Luzerner Langläuferin Nadine Fähndrich zeigt eine überragende Leistung im Klassisch-Sprint und wird Zweite. Fähndrich musste sich nur von der Schwedin Maja Dahlqvist geschlagen geben. Für den zweiten Saisonsieg fehlten der Luzernerin nur 0,98 Sekunden.

Nadine Fähndrich feiert in Italien ihren fünften Podestplatz in dieser Saison. –> <!–>

Nadine Fähndrich feiert in Italien ihren fünften Podestplatz in dieser Saison.

Bild: Authamayou/Freshfocus

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Im italienischen Cogne performte sie bereits früh beim Sprint. Dadurch konnte sie zwischenzeitlich gar an der Spitze des Rennens fahren. Für die Luzernerin ist es nun der fünfte Podestplatz in dieser Saison. Beim Klassisch-Sprint von Val di Fiemme holte sie sich ihren ersten Saisonsieg bei der Tour de Ski. (sos)

13:19 Uhr

Männer-Abfahrt in Garmisch abgesagt

Die Weltcup-Abfahrt der Männer vom Sonntag in Garmisch wird abgesagt. Auch am Samstag verhinderte der Nebel ein Training.

Schlechte Sicht für Marco Odermatt und Co.

Schlechte Sicht für Marco Odermatt und Co.

Bild: Gabriele Facciotti / AP

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Die Skifahrer reisen nun nach Österreich weiter. Dort beginnen am Dienstag in Saalbach die Weltmeisterschaften. (sda)

12:00 Uhr

Jasmine Flury verzichtet definitiv auf WM-Start

Die Abfahrts-Weltmeisterin Jasmine Flury sagt für die WM in Saalbach wie erwartet ab. Den Entscheid teilt die Bündnerin per Instagram mit. «Ich will an einer WM nicht nur mitfahren, sondern vorne mitmischen. Für das reicht es noch nicht», meinte die 31-Jährige. Die Davoserin hatte sich vergangenen Februar wegen eines Knorpelschadens aus dem Renngeschehen zurückgezogen.

Es gibt zwar keine Titelverteidigung, aber die Speed-Spezialistin hadert nicht. Sie richtet den Blick nach vorne und will kommende Saison wieder angreifen. «Ich bin auf dem Weg zurück, ich bin mit den Fortschritten zufrieden und ich bin schon wieder auf den geliebten langen Ski unterwegs.» Aber die vollständige Genesung sei noch nicht ganz erreicht. (sda)

11:26 Uhr

Noemi Rüegg fährt aufs Podest

Noemi Rüegg stellte in Down Under ihre gute Form erneut unter Beweis. Beim World-Tour-Event «Great Ocean Road Race» in der Nähe von Melbourne erreichte die Zürcherin zum Abschluss des australischen Radsport-Sommers Platz 3.

Die 23-jährige Schweizerin kam mit einer neunköpfigen Spitzengruppe nach 141 km zeitgleich ins Ziel. Elise Chabbey wurde beim Sieg der Neuseeländerin Ally Wollaston mit drei Sekunden Rückstand Elfte. (sda)

08:37 Uhr

Dionicio verstärkt den EHC Biel

Der 20-jährige Verteidiger Rodwin Dionicio wechselt per sofort bis Ende Saison zurück zum EHC Biel. Der schweizerisch-amerikanische Doppelbürger unterzeichnete vor rund einem Jahr einen Dreijahres-Vertrag bei den Seeländern, wurde dann aber im vergangenen Juni von den Anaheim Ducks gedraftet und wechselte im Sommer nach Nordamerika. Er kam bislang zu 24 Einsätzen in der AHL bei den San Diego Gulls.

Rodwin Dionicio (hinten) verstärkt bald den EHC Biel. –> <!–>

Rodwin Dionicio (hinten) verstärkt bald den EHC Biel.

Bild: Duane Burleson / AP

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Nun wurde entschieden, dass Dionicio, der 2021 aus der U20 des SC Bern nach Nordamerika zog, die restliche Saison in der Schweizer National League absolviert. Gemäss dem Communiqué des EHC Biel wird Dionicio nächste Woche in Biel erwartet. (sda)

07:28 Uhr

Bittere Niederlage für Josi und sein Team

Die Nashville Predators mit Captain Roman Josi kassierten in der Nacht auf Samstag eine Niederlage, die schmerzt. Gegen die Buffalo Sabres, das Schlusslicht der Eastern Conference in der NHL, setzte es auswärts eine 3:4-Niederlage ab.

Mitte Januar hatten die Predators mit fünf Siegen in Serie die Hoffnung geweckt, dass sie in dieser Saison den Vorschusslorbeeren doch noch gerecht werden würden. Dieser Schwung ist wieder weg. Mit der dritten Niederlage in Folge fällt Nashville in alte Muster zurück. Gegen die Buffalo Sabres trat die Mannschaft von Josi als Favorit an, gab aber eine 3:2-Führung aus der Hand.

Die Nashville Predators hatten keine Chance gegen die Buffalo Sabres.

Die Nashville Predators hatten keine Chance gegen die Buffalo Sabres.

Bild: Jeffrey T. Barnes / AP

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Besser spielen die Dallas Stars auf, in deren Reihen Lian Bichsel zum zwölften Mal in dieser Saison zum Einsatz kam. Der Solothurner ging beim 5:3-Erfolg über die Vancouver Canucks auch als Sieger im Schweizer Duell gegen Pius Suter hervor. Die Stars bauten ihre Siegesserie auf vier Erfolge aus. (sda)

22:11 Uhr

Sechster Sieg in Serie für Lausanne

Leader Lausanne ist in der National League derzeit nicht zu stoppen. Die Waadtländer bezwingen Davos zu Hause 3:0 und feiern den sechsten Sieg in Serie. Lausanne führt die Tabelle weiterhin mit einem Vorsprung von sechs Punkten auf die ZSC Lions an. Die Zürcher, die drei Partien weniger ausgetragen haben wie der LHC, liessen Genève-Servette zu Hause keine Chance und gewannen 4:1.

Der Lausanne HC ist derzeit nicht zu stoppen. –> <!–>

Der Lausanne HC ist derzeit nicht zu stoppen.

Bild: Estelle Vagne

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Neu den dritten Platz belegt Zug. Die Zentralschweizer wendeten im Heimspiel gegen Lugano im letzten Drittel ein 2:4 in ein 7:4 und überholten Bern, das bei den SCL Tigers mit 2:6 unterging. Zu einem wichtigen Sieg im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation (Top 6) kam Fribourg-Gottéron, das in Kloten 3:0 gewann und die Zürcher Unterländer vom 6. Tabellenrang verdrängte.

Ambri-Piotta (10.) siegte bei den Rapperswil-Jona Lakers (9.) 4:3 nach Verlängerung und liegt nun vor Biel (11.), das zu Hause gegen den Tabellenletzten Ajoie mit dem gleichen Resultat verlor. (sda)

20:49 Uhr

Reuteler Matchwinnerin im Spitzenspiel

Géraldine Reuteler hat die Frauen von Eintracht Frankfurt im Topspiel der Runde auf Meisterkurs gehalten. Die 25-jährige Schweizer Internationale erzielte beim 3:2-Sieg gegen Tabellennachbar Bayer Leverkusen im ersten Spiel nach der Winterpause den entscheidenden dritten Treffer ihres Teams zum Schlussresultat. Das 2:1 hatte die Innenverteidigerin zuvor vorbereitet.

Géraldine Reuteler trifft am Freitagabend entscheidend.

Géraldine Reuteler trifft am Freitagabend entscheidend.

Archivbild: Toto Marti / Blicksport

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Eintracht Frankfurt wird die Tabelle der Bundesliga damit auch nach der 13. Runde anführen. Reuteler weist nach elf Einsätzen eine bestechende Offensivbilanz von sechs Toren und vier Vorlagen vor. (sda)

16:32 Uhr

Katic leihweise in die englische Championship

Nikola Katic wechselt leihweise bis zum Saisonende vom FC Zürich zu Plymouth Argyle in die englische Championship. Dies gab der FCZ am Freitag bekannt.

Wechselt nach England: Nikola Katic –> <!–>

Wechselt nach England: Nikola Katic

Claudio Thoma / freshfocus

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Der 28-jährige Innenverteidiger aus Bosnien-Herzegowina kam im Sommer 2022 zum FCZ und gehörte bis vor Kurzem zu den Stammkräften. Seit dem Jahreswechsel wurde er von Trainer Ricardo Moniz nicht mehr berücksichtigt. Sein Vertrag mit dem Schweizer Super-League-Klub läuft noch bis Sommer 2026. (sda)

15:16 Uhr

Teichmann in Singapur im Viertelfinal out

Für Jil Teichmann (WTA 128) bedeuteten die Viertelfinals am WTA-250-Turnier in Singapur Endstation. Die Schweizer Qualifikantin unterlag in einem fast dreieinhalbstündigen Abnützungskampf der als Nummer 4 gesetzte Chinesin Wang Xinyu (WTA 35) 7:6 (7:5), 6:7 (5:7), 4:6.

Im Viertelfinale ist  für Teichmann Schluss.

Im Viertelfinale ist  für Teichmann Schluss.

Pascal Muller/Freshfocus / freshfocus

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Teichmann war auf gutem Weg, zum ersten Mal seit ihrem Achtelfinal-Vorstoss am French Open 2022 auf WTA-Stufe drei Partien in Folge in einem Hauptfeld zu gewinnen. Beim Stand von 4:4 im Tiebreak des zweiten Satzes war die 27-jährige Linkshänderin nur drei Punkte vom Sieg entfernt.

Nach dem Satzausgleich musste Teichmann gleich zu Beginn des dritten Umgangs ihren Aufschlag abgeben. Das einzige Break der Partie erwies sich letztlich als entscheidend. (sda)

14:40 Uhr

Grond/Riebli im Teamsprint auf Platz 6

Nach den starken Auftritten am Heim-Weltcup in Davos ging das Schweizer Langlauf-Team im zweiten Teamsprint der Saison leer aus. Valerio Grond und Janik Riebli belegten in Cogne den 6. Platz.

Das Duo Grond/Riebli wurde beim Weltcup-Teamsprint in Cogne sechste. –> <!–>

Das Duo Grond/Riebli wurde beim Weltcup-Teamsprint in Cogne sechste.

Gian Ehrenzeller / EPA

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Der Bündner und der Obwaldner konnten im Aostatal auf den sieben Kilometern in der klassischen Technik nicht ganz an die starke Leistung von Mitte Dezember anknüpfen, als sie in Davos als Zweite zum zweiten Mal in dieser Disziplin auf das Weltcup-Podest gelaufen waren. In der Qualifikation hatten Grond/Ribli in Italien hinter den späteren Siegern Even Northug und Erik Valnes aus Norwegen noch die zweitbeste Zeit aufgestellt.

Bei den Frauen lief drei Wochen vor der WM in Trondheim das Schweizer Duo Anja Weber/Alina Meier in den 8. Rang. In Davos hatte Weber zusammen mit Sprintspezialistin Nadine Fähndrich in der Skating-Technik den 3. Rang belegt.

Der Sieg ging zum ersten Mal seit fast vier Jahren in einem Teamsprint nicht an ein Gespann aus Schweden. Johanna Hagström/Maja Dahlqvist mussten sich auf der Zielgeraden den Finninnen Kerttu Niskanen/Jasmi Joensuu geschlagen geben. (sda)

14:28 Uhr

Gino Caviezel am Knie operiert

Rund einen Monat nach seinem Sturz im Super-G von Bormio wurde Gino Caviezel am Donnerstag operiert. Wie Swiss-Ski mitteilte, erfolgte der Eingriff am rechten Kniegelenk.

Dabei wurden das hintere Kreuzband, der Meniskus und das Seitenband rekonstruiert und drei Sehnen am Kniegelenk befestigt. Der 32-jährige Bündner hatte nach dem Sturz und den ersten Untersuchungen entschieden, den Fokus auf die Therapie zu legen, um das Trauma herauszuarbeiten, bevor nun die Operation erfolgte.

Gino Caviezel wurde diese Woche am Knie operiert.

Gino Caviezel wurde diese Woche am Knie operiert.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

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Es sei «sicher eine komplexe und schwere Knieverletzung, die ich da erlitten habe in Bormio und nicht einfach damit umzugehen», wird Caviezel in einem Communiqué von Swiss-Ski zitiert. «Ich werde aber alles geben, um gesund zu werden und noch stärker zurückzukommen.» (sda)

11:29 Uhr

Xhaka erhält neuen Teamkollegen aus Rom

Bayer Leverkusen verpflichtet den spanischen Innenverteidiger Mario Hermoso. Der 29-jährige wechselt leihweise bis Ende Saison von der AS Roma zum deutschen Meister.

Beim Klub mit dem Schweizer Nationalmannschaftscaptain Granit Xhaka soll Hermoso Jeanuël Belocian ersetzen, der sich Anfang des Monats einen Kreuzbandriss zugezogen hat. (sda)

11:26 Uhr

Hiltbrand feiert Sieg im Europacup

Livio Hiltbrand gewinnt die Europacup-Abfahrt in Orcières. Für den 21-jährigen Berner Oberländer ist es der zweite Sieg auf zweithöchster Stufe.

Livio Hiltbrand gewinnt sein zweites Europacuprennen. Er fuhr auch schon im Weltcup. –> <!–>

Livio Hiltbrand gewinnt sein zweites Europacuprennen. Er fuhr auch schon im Weltcup.

Sven Thomann / Blick

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Hiltbrand feierte im vergangenen Winter in der Abfahrt in Kvitfjell seine Sieg-Premiere im Europacup und gewann in der Folge die Disziplinenwertung. In dieser Saison kam der zweifache Junioren-Weltmeister bereits viermal im Weltcup zum Einsatz.

Die Schweizer drückten dem Rennen in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur in Frankreich mit sechs Fahrern in den ersten neun Rängen den Stempel auf. Gaël Zulauf klassierte sich als Dritter ebenfalls auf dem Podest. (sda)

10:10 Uhr

Eiskunstlauf-Olympiasieger mit 95 Jahren verstorben

Der ehemalige Eiskunstläufer Richard «Dick» Button aus den USA ist tot. Der zweimalige Olympiasieger starb im Alter von 95 Jahren, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Buttons Familie mitteilte. Er sei eines natürlichen Todes gestorben, gab der amerikanische Eiskunstlaufverband bekannt.

Button gewann bei den Winterspielen 1948 in St. Moritz und vier Jahre später in Oslo die Goldmedaille in der Einzelkonkurrenz. Ausserdem wurde er fünfmal Weltmeister. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er als Kommentator und wurde als «Stimme des Eiskunstlaufs» bekannt.

Für den amerikanischen Verband ist es der nächste Schock, nachdem beim verheerenden Flugzeugunglück in der Hauptstadt Washington am Mittwochabend mehrere Eiskunstläufer, Trainer sowie Familienangehörige gestorben sind. (sda/dpa)

09:46 Uhr

Luzerns Ismajl Beka erleidet Mittelfussbruch

Der FC Luzern muss erneut auf Innenverteidiger Ismajl Beka verzichten. Der 25-Jährige zog sich am Mittwoch im Training eine Fraktur des rechten Mittelfusses zu und wird voraussichtlich mindestens zwei Monate ausfallen. Gemäss einer Mitteilung der Innerschweizer haben erste Untersuchungen darauf hingedeutet, dass keine Operation nötig ist.

Ismajl Beka fällt mindestens zwei Monate aus.

Ismajl Beka fällt mindestens zwei Monate aus.

Martin Meienberger / freshfocus

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Beka war erst Ende Dezember ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, nachdem ihn ein Kreuzbandriss über ein Jahr ausser Gefecht gesetzt hatte. (sda)

09:04 Uhr

Hoffenheim scheidet aus, Lazio Rom top

Hoffenheim scheidet in der Europa League trotz einem Sieg zum Abschluss aus. Lazio Rom beendet die Ligaphase auf dem 1. Platz.

Zwar löste Hoffenheim die schwierige Aufgabe in Anderlecht mit Bravour und gewann 4:3, jedoch wog es für den Bundesligisten zu schwer, dass er zuvor fünf Spiele in Folge in der Europa League sieglos geblieben war. Robin Hranac (41.), Tom Bischof (54.) und David Mokwa (59.) und Adam Hlozek (65.) wendeten ein 0:1 (18.) in ein 4:1. Anderlecht verpasste aufgrund der zweiten Niederlage in Folge die direkte Qualifikation für die Achtelfinals.

Mit der AS Roma und dem FC Porto schafften zwei klingende Namen, die noch ums Weiterkommen zittern mussten, den Einzug in die Playoffs. Die Italiener bezwangen Eintracht Frankfurt dank Toren von Angelino (44.) und Eldor Schomurodow (69.) vor heimischem Publikum 2:0. Der Mitte November aus dem Ruhestand geholte Trainer Claudio Ranieri scheint die richtigen Worte gefunden zu haben, jedenfalls läuft es den Römern unter ihm deutlich besser als zuvor.

Die Eintracht, bei welcher der Schweizer Aurèle Amenda nur Ersatz war, konnte die zweite Niederlage in der laufenden Europacup-Kampagne verkraften, schloss doch Frankfurt die Ligaphase auf dem 5. Platz ab, womit es in den Achtelfinals steht. Der FC Porto siegte bei Maccabi Tel Aviv 1:0. Das einzige Tor der Partie erzielte Nico Gonzalez in der 58. Minute per Kopf.

Lazio Rom verlor zwar mit dem 0:1 bei Braga erstmals in dieser Saison in der Europa League, dennoch verteidigten die Italiener den 1. Rang. Dies dank dem besseren Torverhältnis gegenüber Athletic Bilbao, das Viktoria Pilsen zu Hause 3:1 bezwang. Den 3. Platz belegt das in der Premier League abgeschlagene Manchester United, das mit dem 2:0 bei FCSB Bukarest den fünften Sieg in Folge in diesem Wettbewerb feierte und als einziges Team ungeschlagen blieb. (sda)

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