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Rotblau im Hoch

FCB: Männer und Frauen auf Platz eins

Leo Leroy und Anton Kade vom FC Basel im Zweikampf mit Sinan Karweina vom FC Luzern während eines Super League-Spiels in Basel, 6. Februar 2025.
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Es läuft im FC Basel aktuell rund. Das widerspiegelt zumindest der Blick auf die Tabellen der Super League und der Women’s Super League. Nach dem 2:1-Erfolg über den FC Luzern hat das Team von Trainer Fabio Celestini am Donnerstag die Tabellenspitze übernommen.

Gleiches gelang den rotblauen Frauen am vergangenen Wochenende, als sie die Nachholpartie gegen Thun auf den Campus-Kunstrasen deutlich mit 5:0 für sich entschieden.

Während die Basler Männer am Sonntag in Genf die Tabellenführung behaupten wollen, reist die Equipe von Trainerin Kim Kulig am Samstag nach Zürich zum FCZ (16 Uhr, Heerenschürli).

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  • Alles zum FCB-Spiel: Sieben Wechsel in der Startelf für den ersten Sieg als Meister

    AboAlles zum FCB-Spiel – Sieben Wechsel in der Startelf für den ersten Sieg als MeisterNach dem 3:2-Sieg gegen Lausanne-Sport zeigt sich Fabio Celestini zufrieden. Für die grössten Aufreger sorgten zwei Lausanner.Publiziert heute um 23:55 UhrDie Spieler des FC Basel feiern den achten Ligasieg in Serie.Foto: Pascal Müller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageMan weiss nicht so recht, was man von dieser Partie erwarten darf. Einerseits hat FCB-Trainer Fabio Celestini am Dienstag angekündigt, dass man die verbleibenden drei Ligaspiele mit voller Ernsthaftigkeit angehen wolle, natürlich vor allem mit dem darauffolgenden Cupfinal im Hinterkopf. Andererseits geht es in diesen Partien für den FCB um nichts mehr und die Vorbereitung verlief aufgrund der Meisterfeierlichkeiten nicht wie gewohnt. Für den FC Lausanne-Sport, gegen den der FCB zuletzt im Cup im Penaltyschiessen gewinnen konnte, aber in der Liga seit dem 4. Februar 2021 ohne Auswärtssieg ist, geht es hingegen um einiges. Das Team von Trainer Ludovic Magnin befindet sich vor der Partie auf Platz 6, doch beträgt der Abstand auf das zweitplatzierte Servette nur fünf Punkte.Das SpielGegen Ende der Partie wird es dann doch noch richtig spannend. In der 78. Minute verkürzt Kaly Sène auf 2:3 und Lausanne drängt in der Folge auf den Punktegewinn. Ein Foul von Jonas Adjetey in der fünften Minute der Nachspielzeit nahe der Basler Strafraumgrenze bietet den Waadtländern dann nochmals eine grosse Chance auf den Ausgleich. Doch der Schuss wird geblockt und auch der darauffolgende Eckball, bei dem Goalie Thomas Castella mit vorne ist, bringt kein Tor. So gewinnt Basel ein ausgeglichenes Spiel, das durchaus auf beide Seiten hätte kippen können. Denn Lausanne-Sport ging bereits in der 13. Minute durch Jamie Roach in Führung. Mit einem der ersten Basler Torschüsse gelang nur kurz darauf Kevin Carlos das 1:1. Es war dann auch der Spanier, der die Basler nach 30 Minuten in Führung brachte. Die zweite Halbzeit startete fulminant mit einem Lattentreffer von Teddy Okou und dem sehenswerten 3:1 durch Bénie Traoré. Danach aber verlor das Spiel bis zum Anschlusstreffer Kaly Sènes etwas an Fahrt.Stade de la Tuilière. – 9494 Zuschauer. – SR Sandro Schärer.Tore: Tore: 12. Roche 1:0 (Diabaté). 19. Kevin Carlos 1:1.30. Kevin Carlos 1:2 (Traoré). 55. Traoré 1:3. 78. Sène 2:3. LS (4-3-3): Castella; Giger (79. NDiaye), Mouanga, Sow, Poaty (86. Oviedo); Koinderdi, Roche, Custodio (46. Lekoueiry); Okou, Sène, Diabaté (46. de la Fuente). FCB (4-2-3-1): Salvi; Mendes, Barisic (62. Adjetey), Vouilloz, Cissé (78. Schmid); Avdullahu, Leroy (71. Baro); Kade, Sigua (71. Shaqiri), Traoré (62. Soticek); Carlos. Bemerkungen: LS ohne Letica (gesperrt), Dussenne, Fofana, Sanches, Senaya (alle verletzt). FCB ohne Ajeti (gesperrt), Van Breemen (verletzt), Hitz, Spycher, Rüegg, Asiedu, Akahomen, Xhaka, Otele (alle kein Aufgebot) . – Ersatzbank FCB: Pfeiffer; Metinho, Fink, Zé. – Verwarnung: Keine. – 100. Spiel von Anton Kade für den FCB. – 49. Okou trifft die Latte.Die TaktikJetzt, da der Meistertitel Tatsache ist, nimmt Fabio Celestini im Vergleich zum letzten Spiel gegen Lugano sieben Änderungen in der Startelf vor. Nur Nicolas Vouilloz, Bénie Traoré, Léo Leroy und Anton Kade sind erneut von Anfang an auf dem Feld. An der Basler Spielausrichtung verändert das nicht viel. Der FCB greift in einem 4-2-3-1 an und verteidigt in einem 4-4-2 mit Kevin Carlos und Gabriel Sigua ganz vorne. Diese laufen Lausanne im Aufbauspiel wie gewohnt hoch an, wobei das Basler Pressing nicht ganz so konsequent und eingespielt wirkt wie in anderen Partien. Nichts als logisch ist auch, dass sich die anfängliche Absenz Xherdan Shaqiris bemerkbar macht. Da ist etwas weniger Spielwitz und Kreativität, vor allem aber kann der FCB den Ballbesitz nicht so gut in der gegnerischen Hälfte halten wie mit dem Captain.Der AufregerKurz vor der Pause schaltet sich der VAR ein, um ein potenziell strafbares Handspiel im Strafraum der Lausanner zu überprüfen. Dass es dadurch nicht zu einem Penalty kommt, ist aus Sicht der Gastgeber glücklich. Denn während Koba Koindredi seinen Arm beim Block von Anton Kades Schuss eng am Körper hatte und damit keine Regelwidrigkeit beging, ereignete sich die brenzligere Szene zuvor. Im Kopfballduell mit Anton Kade war Kaly Sènes Unterarm nämlich klar vom Körper abgespreizt, als er den Ball berührte. Für vergleichbare Aktionen gab es auch schon einen Penalty. Ebenfalls in die Kategorie Aufreger gehört der Lattentreffer von Teddy Okou. In der 49. Minute wird er im Basler Strafraum flach angespielt und kann aus fünf Metern unbedrängt abschliessen. Doch der Lausanner vollbringt es, den Ball, statt ins leere Tor an die Latte zu schiessen. Eine Aktion mit grossem Seltenheitswert. Kein Aufreger, aber eine schöne Geste gab es zudem vor der Partie. Die Lausanne-Spieler schritten etwas früher aus dem Kabinentrakt, um dem FCB Spalier zu stehen und zum Meistertitel zu gratulieren. Das Heimpublikum applaudierte. Das muss besser werdenNach einem Sieg nach der Meisterfeier erscheint es nicht angebracht, ernsthaft Kritik zu üben. Stattdessen sei hier aufgelistet, was gut war: Moussa Cissé zeigt in seinem zweiten Startelfeinsatz für den FCB einen engagierten und furchtlosen Auftritt. Kevin Carlos trifft nach langer Torflaute gleich doppelt und somit hat der FCB vor dem Cupfinal zwei Stürmer, die im Flow zu sein scheinen. Die Basler haben immer wieder sehenswerte Kombinationen im Spiel nach vorne. Und: Die Unterstützung der Muttenzerkurve ist in Lausanne einmal mehr gross und lautstark.Das sagt der TrainerDie Leistung seiner Mannschaft sei «sehr gut» gewesen, sagt Fabio Celestini nach der Partie. Insbesondere wenn man sie in den Kontext der besonderen Vorbereitung stelle. Zudem sei Lausanne immer sehr schwierig zu bespielen. Die Waadtländer hätte die wohl am besten organisierte Defensive der Liga – hinzu komme der Kunstrasen. Für Celestini als Lausanner sei es durchaus speziell, als Meistertrainer hierhin zurückzukehren. «Es ist eine Freude, all die bekannten Leute wiederzusehen.»So geht es weiterNach diesem 3:2-Sieg gegen Lausanne-Sport steht der FCB bei 70 Punkten. Es ist der achte Ligasieg in Folge. Ihre nächste Partie bestreiten die Basler am kommenden Sonntag. Dann sind sie um 14.15 Uhr für das zweitletzte Spiel der Super-League-Saison bei YB zu Gast. Gegen die Berner wartet Rotblau nach wie vor seit dem 22. Mai 2016 auf einen Auswärtssieg.Der FC Basel ist Schweizer MeisterDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB auf der Konzertbühne: Musikalische Fussball­feier im Stadtcasino

    MeinungFCB auf der Konzertbühne – Musikalische Fussball­feier im StadtcasinoDie Basel Sinfonietta, das Theater Basel und der FC Basel präsentierten am Donnerstag die Uraufführung des Fussball­oratoriums «Der 7. Himmel». Das Stück ist ein Genuss. Lukas NussbaumerPubliziert heute um 15:33 UhrRaffiniert zusammengewobene Musik: Uraufführung des Fussballoratoriums «Der 7. Himmel» im Musiksaal des Stadtcasinos.Foto: Zlatko MićićJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDa denkt man, nach der ESC-Woche sei in Basel wieder Normalität eingekehrt. Und dann so was! Schon beim Eintreten ins Foyer des Stadtcasinos laute Fangesänge, offene Bierdosen und überall Menschen in FCB-Trikots und -Schals. Was ist denn hier los? Schon wieder eine Meisterfeier? Wir haben doch erst Donnerstag? Und überhaupt: Die findet doch draussen, unter dem Papa-Joe’s-Balkon, statt und nicht im Konzertsaal?Keine Sorge – Basel steht zwar immer noch kopf, aber hier geht alles mit rechten Dingen zu und her. Denn wenn das Joggeli zur Musikfestivalbühne wird, dann können wir umgekehrt auch ein Fussballfest im Musiksaal machen – scheinen sich zumindest die Basel Sinfonietta, das Theater Basel und der FCB gesagt zu haben, die am Donnerstag zur Uraufführung des Fussballoratoriums «Der 7. Himmel» luden.Das Stück ist eine Neubearbeitung von «Die Tiefe des Raums», das Moritz Eggert anlässlich der WM 2006 in Deutschland schrieb. Nun, fast 20 Jahre später – quasi als Vorprogramm der im Juli steigenden Uefa Women’s Euro 2025 –, münzte es Eggert zusammen mit Librettist Wolfgang Bortlik auf die Fussballstadt Basel um. Dafür hat der Komponist im Dezember ein FCB-Spiel besucht und sich von den verschiedenen Klangebenen der Matchatmosphäre inspirieren lassen.Echte FussballprominenzHerausgekommen ist ein Stück, das sich voll und ganz um den Fussball und den FCB dreht. Die Rahmenhandlung ist ein Spiel gegen den FCZ – zweimal 45 Minuten, mit einer 15-minütigen Pause und der für den Sieg nötigen Nachspielzeit. Die Hauptrolle hat ein Spieler (Tenor, Paul Curievici), daneben singen solistisch die Tugend (Sopran, Chelsea Zurflüh), das Laster (Mezzosopran, Annette Schönmüller) und ein Journalist (Bariton, Matthias Störmer).In den Sprechrollen ist mit Beni Thurnheer, Beni Huggel und Danique Stein auch echte Fussballprominenz auf der Bühne vertreten. Und die Fankurve, auf den vorderen Balkonplätzen des Musiksaals positioniert, verkörpern Chor und Extrachor des Theaters Basel. Es spielt die Basel Sinfonietta unter der Leitung von Schiedsrichter (Dirigent) Titus Engel und Kapitänin (Konzertmeisterin) Simone Zgraggen.Übernahmen die Sprechrollen: Beni Huggel (2. v. r.) und Beni Thurnheer.Foto: Zlatko MićićMit der Melodie von «Z’Basel a mym Rhy», die sich schnell zu einer komplexen Polyfonie verdichtete, startet das Oratorium. Ein klangliches Wirrwarr mit Mannschaftsaufstellung und Zwischengesängen, -gerede und -geräuschen folgt – echte Stadionatmosphäre halt. Nach zwei Minuten ertönt das erste Solostück des Journalisten, der immer wieder über das Geschehen auf dem Platz – das man sich als Publikum mehrheitlich selbst herbeifantasieren muss – singend philosophiert.Hymne an den BallUnd dann der erste grosse Dämpfer: In der 18. Minute geht der FCZ in Führung – das Orchester schlägt plötzlich düstere, dissonante Klänge an, und auf der Tribüne singt ein Fan ein himmeltrauriges Lamento: «Fast zwei Meter ist unser Langer lang und kriegt den Ball nicht aus dem Strafraum!» Doch der FCB fängt sich und gleicht in der 44. Minute aus. Zeitweise gibt es Gesangsquartette zur Abseitsfalle, eine Hymne an den Ball («Du Ball, du Runder»), Reminiszenzen an alte Zeiten ohne VAR – und Huggel erzählt von seinen Karriereanfängen in Münchenstein und Arlesheim.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDie zweite Halbzeit beginnt dann mit einer Pechsträhne – der Spieler verletzt sich, der FCB verschiesst einen Penalty, und Zürich geht 2:1 in Führung. So wird bald Kritik auf den Rängen laut: «Der denkt doch jetzt schon nur noch ans Geld» – dies, nachdem das Laster dem Spieler einen silbergrauen Lamborghini versprochen hat. Auch Trainerin Stein ist mit dem Gezeigten nicht zufrieden, schimpft mit dem Spieler und kritisiert die Sensationslust der Menge: «Wenn ihr Unterhaltung wollt, geht ins Tabourettli und schaut euch HD Läppli an.»Das Fussballoratorium ist voll von witzigen Textpassagen, die von einer raffiniert zusammengewobenen Musik – die immer wieder Melodien aus der Kurve aufnimmt – getragen werden. Alle zentralen Themen des Fussballs kommen zur Sprache, die guten wie die schlechten. Am besten bringt es vielleicht die Szene auf den Punkt, als eine Geburt verschoben werden muss, weil das Spiel noch nicht fertig ist: «Halte das Kind zurück», heisst es da, «es geht noch 16 Minuten! Plus Nachspielzeit!»Mit «Hakan» in der KabineDas musikalische Highlight des Abends ist die hochvirtuose Tugend-Arie, die die legendäre Kabinen-Szene mit Christian Gross und Hakan Yakin persifliert – Sie erinnern sich: «Als Aaregig, Hakan, doch nöd als Kritik, dammi nomal!» Und zum Schluss geht auch das Spiel gut aus: Der FCB setzt zur Aufholjagd an und erzielt in der 97. Minute das 3:2. Basel gewinnt – und damit letztlich auch die Seele des Fussballs.Auch wenn sich das Publikum beim ausgiebigen Schlussapplaus nicht ganz zu «Wär nit gumpt, dä isch kai Basler» ermutigen lässt: Dieses Fussballoratorium ist ein Genuss, besonders für jene, die sich mit Fangesängen und Anekdoten rund um den Basler Fussball auskennen. Am kommenden Dienstag wird «Der 7. Himmel» nochmals aufgeführt.«Der 7. Himmel», Dienstag, 27. Mai, Musiksaal des Stadtcasinos Basel, 19–21.15 Uhr.Das Stadtcasino und der FCBNewsletterDer AbendErhalten Sie zum Feierabend die wichtigsten News und Geschichten der Basler Zeitung.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Otele sorgt für den Befreiungsschlag, Shaqiri notiert sich den ersten Assist

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Otele sorgt für den Befreiungsschlag, Shaqiri notiert sich den ersten AssistDer FCB bezwingt den Grasshopper Club Zürich mit 2:1. Nicht nur Doppeltorschütze Philip Otele weiss zu überzeugen.Publiziert heute um 23:22 UhrPhilip Otele ist der bislang einzige Saisontorschütze in Rotblau.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 467 Minuten sind im Joggeli gespielt, da muss Marwin Hitz erstmals einen Ball fangen. Beim 1:1 kurz darauf hat er keine Abwehrchance. Kaum beschäftigt, zählt er diesmal nicht zu den Hauptprotagonisten in Rotblau.Keigo Tsunemoto: 5Heimspiel-Premiere für den Japaner. Keigo Tsunemoto zeigt dabei, weshalb ihn die Basler Sportkommission von Genf nach Basel lotste. Nicht nur in den Zweikämpfen zeigt sich der Aussenverteidiger von seiner besten Seite. Auch seine schnellen Angriffsauslösungen sind eine Bereicherung für das Basler Spiel.Jonas Adjetey: 4,5Nach 37 Minuten hat der Ghanaer einen Aussetzer. Der Querpass von Jonas Adjetey landet nicht bei Nicolas Vouilloz, sondern im Seitenaus. Das ist aber der einzige Lapsus des Innenverteidigers, der im Zentrum seine Sache im Griff hat.Nicolas Vouilloz: 4,5Der Westschweizer hat Glück, dass sein Trikotzupfer gegen Luke Plange nicht geahndet wird, denn in derselben Aktion geht Rotblau in Führung – ohne dass der mögliche Foulpfiff von Schiedsrichter Sven Wolfensberger ertönt. Wie Adjetey ist auch Vouilloz gegen GC ein sicherer Wert dieser Vierer-Abwehrkette.Dominik Schmid: 4Gegen seinen Ex-Club lässt der linke Basler Aussenverteidiger kaum etwas anbrennen. Dominik Schmid ist weniger auffällig als auf der Gegenseite Tsunemoto. Er zeigte eine ansprechende Partie. Doch in der 69. Minute, als die Zürcher zu ihrem Treffer kommen, springt der 27-Jährige an Lovro Zvonareks Cornerball vorbei. Das ist nicht so gut.Metinho: 5,5Beim St.-Gallen-Spiel vor Wochenfrist war der Brasilianer noch Reservist. Nun erhält Metinho von Ludovic Magnin das Vertrauen von Beginn an. Und der Südamerikaner drängt sich für weitere Startelf-Nominationen auf: Ein Aussenristpass da, ein Sprint dort. Umsichtig, wie er das Basler Spiel im Zentrum führt. Und beinahe hätte er nach 48 Minuten das 2:0 auf sehenswerte Weise erzielt. Neben Otele der Beste in Rotblau an diesem Abend.Léo Leroy: 4,5Wo ist Léo Leroy in 69. Minute? Ja, er ist im eigenen Strafraum, als der Gast aus Zürich den zweiten Eckball treten darf. Doch der Franzose ist zu weit weg von Maksim Paskotsi, der per Kopf zum zwischenzeitlichen 1:1 trifft. Das gibt eine halbe Note Abzug für ein sonst gutes Spiel Leroys.Junior Zé: 4Der 19-Jährige kommt zu seinem Startelf-Debüt in der Super League. Weil Bénie Traoré ausfällt, darf Junior Zé den rechten Flügel bespielen. 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Damit ist Otele der bislang einzige Torschütze in Rotblau in dieser Saison, In St. Gallen bejubelte der FCB bekanntlich ein Eigentor vor Lukas Görtler. Zwei Tore bis zu seiner Auswechslung in der 88. Minute und vor allem viel Speed und Kreativität in der Anfangsphase – das wird mit der BaZ-Maximalnote belohnt.Albian Ajeti: 3,5An guten Tagen macht er den – nicht aber am Samstag. 50 Minuten sind im St.-Jakob-Park gespielt, als Albian Ajeti aus elf Metern den Ball weit über das GC-Tor haut. Seine Laufbereitschaft ist hoch, aber in seiner Zone kommt von ihm zu wenig. Wird nach 76 Minuten ausgewechselt, doch sein Ersatz Kevin Carlos kann auch nichts Wesentliches zum Basler Offensivspiel beitragen.Anton Kade: 3,5Der Deutsche ersetzt nach 55 Minuten Junior Zé. Der Auftritt von Anton Kade ist diskret – oder anders gesagt: zu wenig gut für einen Reservisten seiner Klasse. Als er nach 82 Minuten die Möglichkeit hat, auf 3:1 zu erhöhen, macht er aus dieser Chance zu wenig.Zu kurz im Einsatz für eine Note:76. Kevin Carlos für Ajeti. 88. Koba Koiendredi für Otele.Der Saisonstart des FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Nasser Djiga bringt dem FCB drei Millionen Euro Roter Stern Belgrad hat von der Kauf-Option Gebrauch gemacht und den zuvor vom FC Basel ausgeliehenen Innenverteidiger definitiv übernommen. Publiziert heute um 18:33 Uhr Nasser Djiga im vergangenen Sommer bei einem Testspiel – damals noch im Dress des FC Basel….