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AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik

Shaqiri wie Panenka und Pirlo – Mirko Salvi besser als Marwin Hitz

FC Basel-Spieler, darunter Xherdan Shaqiri und Torhüter Mirko Salvi, jubeln nach einem Super League-Spiel gegen FC Luzern in Basel am 06.02.2025.
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Marwin Hitz: 4,5

Kann dem Ball nach lediglich 34 Sekunden nur noch hinterherschauen, nachdem ein Winkler-Schuss so von Barisic abgelenkt wird, dass er den Basler Torhüter auf dem falschen Fuss erwischt und zum 0:1 über die Linie hoppelt. Hat dann nur Routine-Arbeit zu verrichten, verletzt sich dabei aber (Hüfte?) und macht in der Pause Platz für Backup-Keeper Mirko Salvi. Diagnose: ausstehend.

Joe Mendes: 3,5

Der Rechtsverteidiger hatte schon stringentere Auftritte als an diesem Abend, wo er sich kurz vor der Pause in rascher Folge zwei Fehlpässe leistet, die leicht ins Auge gehen könnten. Holt sich kurz vor Schluss dann auch noch mit einer Grätsche gegen Ciganiks in der gegnerischen Hälfte Gelb und fehlt deshalb nun am Sonntag in Genf gesperrt.

Adrian Barisic: 4,5

Ist nicht ohne Wackler, spielt aber insgesamt den solideren Part in der Basler Innenverteidigung. Dass er den Winkler-Schuss unhaltbar zum 0:1 ablenkt, ist Pech.

Jonas Adjetey: 4

Da ist natürlich viel an gewonnenen Duellen. Da ist aber auch der eine oder andere fahrige Moment. Insgesamt ein genügender Auftritt des Innenverteidigers.

Moussa Cissé: 4

Weil Dominik Schmid gesperrt fehlt, darf er erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn an ran. Zeigt dabei eine Leistung, die nicht fehlerfrei ist, aber in Ordnung geht. Wird in der 82. durch Van Breemen ersetzt.

Leon Avdullahu: 5

Das ist ein über weite Strecken robuster und umsichtiger Auftritt, den der Solothurner im doppelt besetzten defensiven Mittelfeld-Zentrum des FC Basel zeigt. Trägt nach Shaqiris Auswechslung erstmals die Captain-Binde.

Léo Leroy: 4,5

Das ist ein über weite Strecken robuster und umsichtiger Auftritt, den der Franzose im doppelt besetzten defensiven Mittelfeld-Zentrum des FC Basel zeigt. Baut in der zweiten Hälfte leicht ab.

Anton Kade: 3,5

Darf für sich in Anspruch nehmen, dass er gleich nach dem 0:1 Carlos so im Strafraum findet, dass es zum Elfmeterpfiff und schliesslich zum Ausgleich kommt. Ist in der Folge gewohnt lauffreudig, aber wenig stringent. Wird in der 76. ausgewechselt.

Xherdan Shaqiri: 5,5

Antonin Panenka und Andrea Pirlo lassen grüssen, als er den Ball beim Elfmeter per Chip zentral zum 1:1 unter die Latte segeln lässt. Was nach der dritten Minute folgt, ist der eine oder andere gute Pass, aber kein weiteres Highlight – bis Carlos nach Pass Shaqiri ein weiteres Mal im Strafraum fällt und es via VAR wieder Elfmeter gibt. Nun schickt der Captain den Luzern-Goalie Loretz in die falsche Ecke, schnürt den Doppelpack und hält bei wettbewerbsübergreifend 22 Skorerpunkten inne: Es ist bereits jetzt der beste Saisonwert seiner Karriere. Wird in der 76. ausgewechselt – schliesslich ist schon am Sonntag wieder ein Spiel.

Philip Otele: 4,5

Er steht erstmals in einem Pflichtspiel in der Startelf und ist in der ersten Halbzeit der Mann der Basler Chancen aus dem Spiel heraus. Kann dabei in der 10. und in der 19. auch mehr machen als am gegnerischen Goalie Loretz zu scheitern. Und sieht dann seinen (wohl nicht als Abschluss gedachten) Bogen-Ball vom Pfosten ins Feld zurückprallen. Man darf gespannt sein, ob er am Sonntag in Genf abermals den Vorzug vor Bénie Traoré erhält, der ihn in dieser Partie in der 64. ersetzt.

Kevin Carlos: 5

Fällt nach 140 Sekunden und einer leichten Berührung durch Knezevic im gegnerischen Strafraum, was zu einem Elfmeterpfiff führt, den Shaqiri dazu nutzt, um früh den noch früher eingehandelten Rückstand wettzumachen. Fällt dann in der 54. abermals, was via VAR zu einem letztlich diskussionslosen weiteren Penalty und zum Basler 2:1-Siegtreffer durch Shaqiri führt. Enteilt dann schliesslich in der Nachspielzeit noch Ciganiks, worauf dieser so foult, dass ihn der Ref mit einer direkten Roten Karte unter die Dusche schickt. Carlos hat damit einen wichtigen Anteil am FCB-Erfolg, auch wenn er ansonsten gar nicht so gut im Spiel wirkt.

Mirko Salvi: 5

Ersetzt nach der Pause Marwin Hitz und kommt so nach dem Cup-Auftakt in Subingen im August zu seinem erst zweiten Pflichtspiel-Einsatz der laufenden Saison. Macht seine Sache gut und bleibt ohne Gegentor – auch weil er in der 53. gegen den Kopfball von Klidjé eine starke Parade zeigt.

Bénie Traoré: 4

Trainer Celestini verzichtet in der Liga erst zum zweiten Mal freiwillig auf ihn in der Startelf. Bringt ihn dann in der 64. für Otele. Grossartige Szenen hat Traoré dann aber keine mehr.

Gabriel Sigua: –

Ersetzt in der 76. Shaqiri und ist zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

Romario Baro: –

Kommt in der 76. für Kade und übernimmt dessen Platz am rechten Flügel. Ist zu kurz im Spiel, um benotet zu werden.

Finn van Breemen: –

Ersetzt in der 82. Cissé. Dadurch stellt Trainer Celestini auf eine Dreier-Fünfer-Abwehrkette um. Diese hält dicht.

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Minute, nach abermals viel Laufarbeit, durch Joe Mendes ersetzt.Xherdan Shaqiri: 6In der ersten Halbzeit ist er kaum zu sehen. Macht nix, wenn man dann so aus der Kabine kommt: Erzielt erst das 2:1 aus der Distanz, das 3:1 mit einem – sorry, man kann es nicht anders sagen – Geniestreich, und das 3:1 nach feiner Vorarbeit von Kade. Steht nach seinem Hattrick bei 38 Skorerpunkten und ist nur noch fünf Punkte vom Chapuisat-Rekord entfernt.Philip Otele: 4,5Lässt sich schon nach wenigen Sekunden von Zanotti überlaufen und kriegt ein paar Minuten später einen mächtigen Rüffel, weil er Steffen viel zu viel Platz lässt. Es ist nicht sein Tag – aber das ist ja manchmal auch okay, wenn man Nebenleute wie Shaqiri hat, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können.Albian Ajeti: 3Ist vielleicht ein bisschen gewagt diese Theorie, aber: Ajet ist der Basler Matchwinner. Sorgt erst für den schnellen Ausgleich (4.) und liefert dann den Startschuss für eine furiose zweite Halbzeit. 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In dem Sinne ja, diese Rolle nehme ich auch innerhalb des Teams wahr.Sie haben viele Jugendmannschaften des FC Basel durchlaufen, kennen den Verein gut. Als Nummer 2 im Tor stehen Sie aber selten wirklich auf dem Platz. Hindert Sie das daran, eine Führungsfigur zu sein?Ich bin beim FCB ein Führungsspieler. Auch wenn meine Rolle als Ersatzkeeper dafür nicht typisch ist. Dafür spricht meine Erfahrung. Ich pushe meine Teamkameraden, damit wir unsere Ziele erreichen können.Sie sprechen Ihre Rolle als Ersatzkeeper an. Die grosse Aufmerksamkeit ist in der Regel auf Marwin Hitz gerichtet. Meiden Sie das Rampenlicht als Nummer 2 im Tor etwa bewusst?Überhaupt nicht, natürlich will ich lieber die Nummer 1 sein als die Nummer 2. (lacht) Jeder Spitzensportler möchte spielen und seine Qualitäten öffentlich präsentieren. Im Rampenlicht zu stehen, würde auch mir bis zu einem gewissen Grad gefallen. Aber ich akzeptiere meine Rolle: Ich unterstütze Marwin so gut wie möglich, ich pushe das Team. Dafür schiebe ich mein Ego zur Seite.Das Ego zur Seite zu schieben – kann man das lernen?Ja klar, das kommt auch mit der Erfahrung. Man muss lernen, seine Emotionen zu kontrollieren. Das Ego stelle ich hinten an und mache einen Schritt zurück, um meiner Mannschaft zu helfen. Nur so sind wir erfolgreich. Ich denke, das ist die richtige Art, um mit dieser Situation umzugehen.Das klingt nach einem inneren Konflikt: Auf der einen Seite möchten Sie unbedingt spielen. Auf der anderen wissen Sie aber, dass Sie das in der aktuellen Rolle nicht können, Sie sich in den Dienst der Mannschaft stellen müssen. Wie schaffen Sie das?Ich denke, dieses Zusammenspiel hat auch viel mit den Charakteren der Torhüter zu tun. Marwin und ich passen sehr gut zusammen. Er ist eher der ruhige Typ, ich rede eher etwas mehr. Das passt gut, so können wir uns gegenseitig auch pushen.Läuft denn ein Konkurrenzkampf zwischen Ihnen?In gewissem Sinne schon. 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