Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

AboBeste Werte seit Ära Heusler

David Degen und Xherdan Shaqiri reissen das Ticket-Ruder herum

Xerdan Shaqiri mit der Nummer 10 von FC Basel 1893 vor Fans im St. Jakob-Park in Basel während des Spiels gegen FC St. Gallen 1879.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

In Kürze:

  • Der FC Basel hat seit fünf Super-League-Spielen nicht mehr gewonnen.
  • Trotz Sieglos-Serie könnte Basel Lugano in der Tabelle überholen.
  • Der Ticketverkauf im Joggeli erreicht ein seit Jahren ungesehenes Niveau.
  • Xherdan Shaqiri heizt die Meisterambitionen der Fans an und trägt damit dazu bei.

Fünf Spiele. So lange ist es her, seit der FC Basel seinen letzten Sieg in der Super League gefeiert hat. Das hört sich mehr nach Abstiegskampf als nach Meisterrennen an. Vier sieglose Ligapartien in Serie gab es zuletzt im Frühling 2024. Danach stand der FCB nur drei Punkte über dem Barrageplatz.

Aber Abstiegskampf ist nicht mehr. In dieser Saison ist vieles anders.

Wenn am Sonntag um 16.30 Uhr auf dem neuen Rasen im Joggeli das Spiel gegen den FC Sion angepfiffen wird, stehen die Basler nicht mit dem Rücken zur Wand. Im Gegenteil. Je nachdem, wie sich Winterthur tags zuvor gegen Leader Lugano schlägt, hat der FCB sogar abermals die Chance, die Tessiner zu überholen – und das trotz Sieglos-Serie. Verkehrte Welt. Doch nicht nur das ist in dieser Saison anders.

Auch die Ticketverkaufszahlen des FCB befinden sich in einer lange nicht mehr gesehenen Sphäre. Das lässt sich anhand der Vorverkaufszahlen für das Sion-Spiel, die am Freitagmorgen bei 18’600 liegen, zwar nicht erahnen. Aber es gibt andere Werte, die ein klares Bild zeichnen.

16’500 verkaufte Saisonkarten

16’500 ist ein solcher Wert. So viele Saisonkarten hat der FC Basel inklusive der mittlerweile beendeten Halbjahreskarten-Aktion in dieser Spielzeit verkauft. Rund 4000 davon befinden sich im Sektor D Parkett, also dort, wo der harte Kern der Muttenzerkurve zu Hause ist. Dieser Bereich ist bis zum 38. Spieltag mit Dauerkarten ausverkauft.

16’500 Saisonkarten ist ein Wert, den man beim FCB seit Jahren nicht mehr erreicht hat. Für die abgelaufene Saison 2023/24 war es das Ziel, 16’000 Saisonkarten abzusetzen. Zum Ende der Verkaufsperiode waren es dann etwas mehr als 15’000.

Blick ins Stadion St.-Jakob-Park in Basel vor dem Credit-Suisse-Super-League-Fussballspiel zwischen FC Basel 1893 und BSC Young Boys, mit einer auffälligen Fan-Choreografie auf den Tribünen.

Wirklich eindrücklich wird das momentane Basler Ticket-Hoch aber, wenn man sich die Anzahl Menschen anschaut, welche die Spiele im Joggeli besuchen – oder genauer gesagt, die Tickets, die pro Spiel verkauft wurden, gibt es doch bei jeder Partie Saisonkarten-Besitzerinnen und -Besitzer, die nicht erscheinen. Aus den bisherigen neun Liga-Heimspielen des FCB ergibt sich ein Durchschnitt von 26’329 Zuschauenden pro Spiel. Wenn auch nicht gegeben ist, dass dieses Niveau bis Ende Saison erhalten bleibt, zeigt ein Blick in die Historie: Der Wert ist beachtlich.

Doch von vorne.

Bestwert in der Double-Saison 2011/12

Als der FCB in der Spielzeit 2001/02 erstmals eine ganze Saison lang im neuen Joggeli aufläuft, steigt er bei einem Schnitt von beachtlichen 25’802 Zuschauenden pro Partie ein. Die Lust auf das Fussballerlebnis im neuen Stadion und der erste Meistertitel seit 22 Jahren tragen ihren Teil dazu bei. Danach schwanken die Zahlen – mal gegen oben, dann wieder gegen unten.

In der Saison 2008/09 besuchen nur noch durchschnittlich 20’877 Menschen die Heimspiele des FCB. Dieser verpasst sowohl den Cup- als auch den Meistertitel, wird hinter Zürich und YB lediglich Dritter. Abgesehen von den Corona-Saisons 2019/20 und 2020/21 ist das der bis heute niedrigste Wert im neuen Joggeli. Doch umso grösser wird der darauffolgende Anstieg.

In der Saison 2009/10 setzt der FCB zum Serienmeisterlauf an. Die Publikumszahlen steigen stark und erreichen 2011/12 ihren bisherigen Bestwert. Durchschnittlich 29’775 Tickets verkauft der Club pro Spiel. Es ist eine Spielzeit voller Highlights. Cupsieg. Der dritte von acht Meistertiteln in Serie inklusive 26 aufeinanderfolgenden Spielen ohne Niederlage. Siege in der Champions League gegen Manchester United und Bayern München.

Der FCB ist auf dem Zenit, kann den Publikumsschnitt auch in den Saisons danach auf einem hohen Niveau halten. Doch irgendwann endet auch diese Phase. Nach der Spielzeit 2014/15 besuchen immer weniger Menschen die Spiele im Joggeli.

Fans stürmen den Rasen des St.-Jakob-Parks nach dem Sieg von FC Basel, der die Schweizer Meisterschaft 2010/2011 gewonnen hat.

2015/16 liegt der Wert zwar noch immer bei rund 28’500. Doch ein Jahr später sind es 2000 Besuchende weniger im Schnitt. In dieser Saison 2016/17, der letzten mit Bernhard Heusler als Präsident, wird der FCB auch zum bisher letzten Mal Meister. Vor durchschnittlich 26’497 Menschen im eigenen Stadion. 

Zahlen gehen unter Burgener weiter zurück

Bernhard Burgener übernimmt auf die Spielzeit 2017/18 hin als Präsident und die Zahlen gehen weiter zurück. In der Saison 2018/19 hat YB erstmals einen höheren Zuschauerschnitt als der FCB. In der Covid-Saison 2020/21 erreichen die Ticketzahlen ihren Tiefpunkt. In gewissem Masse zusammen mit dem FCB. Denn es ist auch in der Rückrunde jener Saison, als die FCB-Fans massenweise ihre Saisonkarten als Protest gegen die Führung zurückgeben. Und es ist dann im Mai 2021, als David Degen das Amt des Präsidenten übernimmt. Und sich damit vornimmt, das Ruder herumzureissen.

FCB-Fans geben am 17. April 2021 aus Protest gegen die Führung ihre Saisonkarten zurück.

Die erste vollständige Degen-Saison ist auch die erste, die wieder gänzlich ohne Pandemie-Auflagen durchgeführt werden kann. Doch der Publikumsschnitt von 21’929 liegt weit unter dem Vor-Corona-Wert.

Die Trendwende erfolgt erst in der Saison 2023/24, was eine gewisse Ironie mit sich bringt. Denn einerseits erhöht der FCB auf diese Spielzeit hin seine Ticketpreise. Andererseits begibt er sich in den Abstiegskampf. Zwar ist die Steigerung um 248 auf 21’990 Besuchende verhältnismässig gering. Aber immerhin können die Basler Angst vor dem Abstieg und die einhergehende Solidarisierung den seit der Spielzeit 2015/16 anhaltenden negativen Trend stoppen.

Xherdan Shaqiri und die Meisterambitionen

Was sich aber in der aktuellen Spielzeit ereignet, dürfte selbst die Hoffnungen der optimistischsten Fans übertreffen. Erstmals seit der Meistersaison 2016/17 lockt der FCB durchschnittlich mehr als 26’000 Menschen in den St.-Jakob-Park. Man ist auf Kurs, den letztjährigen Wert um beinahe 2500 Tickets zu übertreffen.

Gründe für diese Steigerung müssen nicht lange gesucht werden. Sie heissen Xherdan Shaqiri, Meisterambitionen und Hunger nach Titel. Das lässt sich auch beziffern.

Vor der Verpflichtung Shaqiris am 16. August 2024 bestreitet der FCB, noch während der Schulferien, genau ein Heimspiel. Eine 1:2-Niederlage gegen den FC Lugano vor 19’866 Zuschauenden. Nach der Rückholaktion spielen die Basler dann bislang kein Ligaheimspiel mehr vor weniger als 22’000 Menschen. Der Zusammenhang mit dem Zauberwürfel ist nicht von der Hand zu weisen.

Dass die Publikumszahlen im Joggeli fortan nur noch steigen, ist unwahrscheinlich. Naheliegender ist, dass der Shaqiri-Hype und der Hunger auf rotblaue Titel für einen Ausreisser nach oben sorgten. Viel dürfte auch vom sportlichen Ausgang dieser Saison abhängen.

Und dennoch: Es ist dem FC Basel unter David Degen gelungen, einen seit der Saison 2015/16 anhaltenden Trend zu wenden. Nicht zuletzt dank Xherdan Shaqiri und dem Basler Hunger nach Titel.

Newsletter

Rotblau aktuell

Erhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.

Weitere Newsletter

Similar Posts

  • Neuer Stürmer für den FC Basel: Bénie Traoré ist der Stürmer, der für die FCB-Skorerpunkte sorgen soll

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Bénie Traoré ist der Stürmer, der für die FCB-Skorerpunkte sorgen soll Die Basler verpflichten mit Bénie Traoré einen weiteren Stürmer und greifen dafür tief in die Tasche: 4,5 Millionen Euro soll der 21-Jährige gekostet haben. Publiziert heute um 19:57 Uhr Sheffield-Stürmer Bénie Traoré (rechts) bei einem seiner acht…

  • Vor dem Klassiker: Celestini weiss nichts von Callà-Gerücht

    Vor dem Klassiker – Celestini weiss nichts von Callà-GerüchtDer FCB-Trainer wäre nicht zufrieden damit, wenn er seinen Co-Trainer an die Schweizer Nationalmannschaft verlieren würde.Publiziert heute um 16:29 UhrFabio Celestini würde seinen Assistenten Davide Callà gerne beim FCB behalten.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkZum Gerücht, dass FCB-Co-Trainer Davide Callà möglicherweise Nachfolger von Giorgio Contini als Assistent bei der Schweizer Nationalmannschaft wird, hat Fabio Celestini nicht viel zu sagen: «Ich kenne die Situation zwischen ihm und dem Schweizerischen Fussballverband nicht genau. Ich verstehe, dass der SFV nach Möglichkeiten Ausschau hält, aber finde es nicht unbedingt fair, wenn der Verband einen Club aus der Schweiz schwächen würde. Davide ist für unseren Staff sehr wichtig», so der FCB-Trainer.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Die «Riesekischte» von Otele und der Schubser von Celestini

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Die «Riesekischte» von Otele und der Schubser von CelestiniDer FCB gewinnt gegen den Grasshopper-Club aus Zürich 2:1. Die Höchstnote erhalten die Basler Torschützen.Publiziert heute um 23:18 UhrHat ganz genau Mass genommen: Philip Otele bejubelt seinen sehenswerten Treffer zum 2:0.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5Es gibt Spiele, da braucht es die Fähigkeiten der Basler Nummer 1. Es gibt aber auch Spiele, da braucht es sie gar nicht, weil seine Vorderleute den Gegner erst gar nicht in den Strafraum kommen lassen – so, wie in der ersten Halbzeit gegen den Grasshopper Club aus Zürich. Nach dem Seitenwechsel wird der Routinier aktiver ins Spiel eingebunden. Beim Penalty von Morandi ahnt er zwar die Ecke, kommt aber an den präzise geschossenen Elfmeter nicht ran.Joe Mendes: 4,5Weil es Rüegg wegen Wadenproblemen nicht aufs Matchblatt schafft, ist klar, dass der Schwede auf rechts nach vielen Wochen auf der Reservebank beginnen darf. Und der 22-Jährige gibt ein Empfehlungsschreiben für eine nächste Startelfnomination ab: Beeindruckend und wichtig seine Grätsche als letzter Mann gegen Irankunda (30.), eher er kurz darauf wunderbar auf Ajetis Kopf flankt. Daraus ergibt sich allerdings nichts – dafür, nachdem er von Bettkober gefoult wird. Der anschliessende Freistoss führt zum 2:0 (40.). Abzug gibts einzig für den Elfmeter, den er nach einem Foul Kittel verursacht.Jonas Adjetey: 4,5Zwei Szenen zeichnen den Ghanaer in diesem Heimspiel aus: Bei der Basler Führung durch Schmid zieht er geschickt zwei GC-Akteure auf sich, sodass genug Platz für seinen Mitspieler ist. Und: Als der Gast in der Nachspielzeit den letzten Eckball tritt und gar Goalie Hammel mit im Strafraum ist, steigt Adjetey am höchsten und klärt diesen gefährlichen Ball.Nicolas Vouilloz: 5Am Sonntag erfährt er erst kurz vor dem Winterthur-Spiel, dass er in der Innenverteidigung für den verletzten Van Breemen beginnen darf. Diesmal liess Celestini weit vor der Partie durchblicken, dass er im GC-Spiel mit derselben zentralen Abwehr wie auf der Schützenwiese beginnen werde. So kommt der zuletzt oft überzählige Vouilloz erneut zu einem Startelf-Einsatz. Wirkt gefestigt und agiert fehlerlos. Einfach gut, nachdem er wochenlang keine Rolle mehr spielte.Richtiges Timing: Dominik Schmid bringt Rotblau mit einem Kopfball früh in Führung.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Dominik Schmid: 5,5Das vierte Saisontor des Aussenverteidigers ist ein besonders schönes: 16 Minuten sind gespielt, da zirkelt Shaqiri einen Freistoss auf den Kopf des frei stehenden Schmid, der gegen seinen Ex-Club das 1:0 für Rotblau markiert. Es ist aber nicht nur dieses Tor, das Schmid beinahe die Höchstnote beschert. Da ist ganz viel Energie und Leidenschaft in diesen 90 Minuten.Leon Avdullahu: 563 Minuten sind vorüber, da Avdullahu von Trainer Celestini zurück aufs Spielfeld geschubst wird. Was ist geschehen? Nach einem Pass ins Niemandsland hadert der Captain der Schweizer U-21 Nationalmannschaft mit diesem Fehlzuspiel. Doch dafür bleibt keine Zeit, Celestini fordert: Weiterspielen, weiterkämpfen. Das tut Avdullahu über weite Strecken der Partie. Ein nächster mannschaftsdienlicher Auftritt des Solothurners.Metinho: 4,5Wieder erhält der Brasilianer im defensiven Mittelfeld den Vorzug gegenüber Leroy. Der Südamerikaner ist der schwächere der zwei Defensiven im Zentrum, aber immer noch gut.Xherdan Shaqiri: 5Sein erster Freistoss führt zum 1:o und wird als Assist gewertet. Sein zweiter Freistoss führt zum 2:0, wird aber nicht als Assist gewertet. Einmal mehr: Bei stehenden Bällen ist der Rückkehrer schlicht eine Klasse für sich in dieser Liga. Und auch sein Versuch aus der Distanz (71.) ist sehenswert, doch Hammels Hand ist noch dazwischen.Philip Otele: 5,5Als «Riesekischte» bezeichnet der Stadionspeaker im St.-Jakob-Park das Basler 2:0. Und in der Tat: Otele setzt zu höchster Akrobatik an und erhöht vor der Pause per Seitfallzieher auf 2:0. Einen solchen Treffer hat man im Joggeli lange nicht mehr gesehen. Der Nigerianer ist vor allem in den ersten 45 Minuten ein Aktivposten. Seine Positionswechsel in der letzten Zone bringen viel Schwung ins Basler Angriffsspiel. Belohnen tut er sich eben mit dieser «Riesekischte».Albian Ajeti: 3,5Beim letzten Heimsieg über Sion stand der Angreifer letztmals in der Basler Startelf. Nun bekommt er eine nächste Chance und hat nach neun Minuten bereits die riesengrosse Möglichkeit zur frühen Führung. Doch sein Abschluss aus kurzer Distanz wird von Hammel sensationell abgewehrt. Auch weitere Chancen aus aussichtsreicher Position lässt er aus. Da muss mehr kommen.Bénie Traoré: 3,5Licht und Schatten wechseln sich beim Ivorer in dieser Saison ab. Gegen GC kann er seine Schnelligkeit nicht ausspielen. Zudem erlaubt er sich Fehlpässe, die es den Zürchern ermöglichen, aus dem Nichts in die Offensivzone vorzustossen.Anton Kade: 4Der Deutsche kommt nach 74 Minuten für Otele ins Spiel. Kann in der Schlussviertelstunde keine Akzente setzen.Kevin Carlos: 4Wie Kade darf der Spanier für die letzten rund 15 Minuten aufs holprige Joggeli-Terrain. Ist aber mehr mit Verteidigen als mit Angreifen beschäftigt und holt sich noch eine Gelbe Karte ab.Romario Baro: -Der Portugiese ersetzt in der 88. Minute Metinho. Zu kurz im Spiel für eine Benotung.Léo Leroy: -Der Franzose wird in der 88. Minute für Traoré eingewechselt. Diese paar Zeigerumdrehungen im St.-Jakob-Park reichen nicht für eine BaZ-Note.Neues zum FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel: Vorverlegung des Cupspiels in Carouge

    FC Basel – Vorverlegung des Cupspiels in CarougeDie Viertelfinalpartie des Schweizer Cups zwischen dem FC Basel und Étoile Carouge wurde um eine Stunde vorverlegt.Publiziert heute um 16:14 UhrAm 26. Februar trifft der FC Basel auswärts auf Étoile Carouge.Foto: FC BaselJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel trifft im Viertelfinal des Schweizer Cups am Mittwoch, den 26. Februar, im Stade de la Fontenette auf Étoile Carouge. Wie der FCB am Freitag mitteilt, wurde die Partie um eine Stunde vorverlegt und startet neu um 19.30 Uhr.Der FCB gewinnt gegen LuzernDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum FCB-Spiel in St. Gallen: Xherdan Shaqiri geht – der FC St. Gallen kommt

    Alles zum FCB-Spiel in St. Gallen – Xherdan Shaqiri geht – der FC St. Gallen kommtDer FC Basel geht in der 71. Minute nach einem Shaqiri-Corner 2:0 in Führung, gibt diese danach aber ohne seinen Captain aus der Hand.Publiziert heute um 00:07 UhrFreude über einen Punktgewinn in der Ostschweiz ist das nicht: Adrian Barisic.Foto: Claudio Thoma (Ffresfocus).Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageDer FC Basel tritt als Tabellenzweiter in St. Gallen an – mit einem Punkt Rückstand auf Lugano und sechs Punkten Vorsprung auf den Strich, der nach 33 Runden die Championship-Round-Teilnehmer von den Relegation-Round-Partizipanten trennt. Unter diesem liegt vor dem Anpfiff der FC St. Gallen als Siebter, weil der FC Zürich früher an diesem Abend Yverdon 2:1 besiegt und sich zumindest für den Moment vom achten auf den sechsten Platz vorgeschoben hat.Während beim FCB mit Marin Soticek und dem im Abschlusstraining umgeknickten Moussa Cissé zwei potenzielle Ersatzspieler verletzt fehlen, müssen die Gastgeber abermals auf ihren Anführer Lukas Görtler verzichten.Das SpielAn der Intensität mangelt es der Partie von Beginn an nicht. Sie fordert mit dem defensiven Mittelfeldspieler Betim Fazliji ein frühes St. Galler Opfer, da sich dieser nach einem abgepfiffenen Zweikampf mit Xherdan Shaqiri verletzt und bereits in der 8. Minute für Bastien Thoma das Feld verlassen muss.Klare Torszenen hingegen sind bis zur Pause rar. Es liegt dies hauptsächlich daran, dass sowohl die St. Galler als auch die Basler ihre Gegenstoss-Aktionen zu unpräzise zu Ende bringen. Selbst die Szene, die mit der 1:0-Führung für den FCB endet, ist da keine Ausnahme: Bénie Traoré spielt einen schlechten letzten Pass in die Mitte, überrascht damit aber offenbar FCSG-Aufbauer Mihailo Stevanovic so, dass dieser noch schlechter abwehrt – direkt vor Léo Leroys Füsse, worauf der Franzose mit voller Wucht trifft.Sieht seltsam aus und bringt St. Gallen den Anschlusstreffer: Marwin Hitz, der Ball – und Dominik Schmid als Hindernis.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Die Physiognomie der Partie ändert sich nach der Pause zunächst nicht – sondern erst, als der FCB dank eines St. Galler Eigentors durch Noah Yannick infolge eines Shaqiri-Corners 2:0 in Führung geht. Der Basler Captain – nicht eben ein Verteidiger – wird danach ausgewechselt. Und der FC St. Gallen, der spielt nun mit mehr Vehemenz und findet schliesslich mit Basler Hilfe zurück in die Partie: Von Dominik Schmid behindert, lässt FCB-Goalie Marwin Hitz eine Cornerflanke so abprallen, dass Witzig zum 1:2 abstauben kann. Dann wird die Partie wild, hätten auch die Gäste noch Chancen – doch sind es noch einmal die Gastgeber, die nach einem Corner samt Geubbels-Kopfball zum 2:2 treffen.Kybunpark. – 19’355 Zuschauer. – SR Schnyder.Tore: 10. Leroy 0:1. 71. Yannick (Eigentor nach Shaqiri-Eckball) 0:2. 78. Witzig 1:2. 87. Geubbels (Cornerflanke Thoma) 2:2.FC St. Gallen (4-2-3-1): Zigi; Vandermersch, Ambrosius, Vallci, Yannick; Fazliji (8. Thoma), Stevanovic; Daschner (81. Akolo), Witzig (88. Mambimbi), Geubbels; Nsamé.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Mendes, Barisic, Adjetey, Schmid; Avdullahu, Leroy (85. Van Bremen); Kade (73. Baro), Shaqiri (73. Sigua), Traoré (57. Otele); Carlos (85. Ajeti).Verwarnungen: 38. Vallci (Foul an Carlos). 67. Mendes (Foul an Witzig). 84. Carlos (Unsportlichkeit/Schwalbe). 90. Vandermersch (Foul). 90.+3 Schmid (Foul an Thoma).Bemerkungen: St. Gallen ohne Nuhu, Karlen, Görtler, Okoroji und Konietzke (alle verletzt oder krank). – Basel ohne Soticek (Wadenmuskelverletzung) und Cissé (im Abschlusstraining umgeknickt) sowie Pfeiffer, Vouilloz Zé und Xhaka (alle überzählig). – Ersatzbank Basel: Salvi; Rüegg, Baro, Fink. – 8. Fazliji scheidet nach Zweikampf mit Shaqiri verletzt aus.Die TaktikBeide Mannschaften agieren in einer 4-2-3-1-Formation. Dabei setzt FCB-Trainer Fabio Celestini auf seine bevorzugten Kräfte, um die Positionen zu besetzen.Was in der Folge auffällt: Beide Mannschaften versuchen den Gegner früh im Aufbau zu stören, praktizieren ein hoch stehendes Pressing. Allerdings nimmt sich der FCB diesbezüglich etwas zurück, nachdem er das 2:0 erzielt hat – und noch mehr, als Fabio Celestini mit der Einwechslung Finn van Breemens (85.) gegen Ende auf eine Dreier-Fünfer-Abwehrkette umstellt.Der AufregerDie Basler Spieler regten sich nach der Partie ziemlich darüber auf, dass sie eine spät erzielte 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben haben.Das St. Galler Publikum regt sich hingegen vor allem ab einem Basler Spieler auf: Kevin Carlos liegt für den Geschmack des grün-weissen Anhangs etwas gar oft mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Zumindest beim letzten Mal handelt es sich dabei um eine Schauspiel-Einlage: Er hat im Strafraum eine Schwalbe gezeigt, wird dafür verwarnt und gleich darauf ausgewechselt.Das muss besser werdenMit dem Ball fehlt den Baslern nicht zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr die nötige Stringenz und Effizienz auf den letzten Metern. Wäre dies anders, der FCB könnte in der Ostschweiz mehr als zwei Tore erzielen.Hinzu kommt, dass die in dieser Saison ziemlich gute Abwehr um Torhüter Marwin Hitz dieses Mal nicht die nötige Sicherheit ausstrahlt. Dass man am Ende einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gibt, passt da ins Bild.Das sagt der TrainerNein, happy ist an diesem Abend auch FCB-Trainer Fabio Celestini nicht.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)«Das erste Gegentor war unglücklich. Aber den Eckball vor dem 2:2 dürfen wir nicht zulassen», findet FCB-Coach Fabio Celestini nach der Partie. Was er damit meint: Adrian Barisic hat die Möglichkeit, den Ball zumindest ins Seitenaus zu klären. Stattdessen spielt er ihn über die Toraus-Linie.So geht es weiterAm Mittwoch befindet sich der FC Basel bereits wieder auf Reisen. Dieses Mal geht es an den Lac Leman, wo man in den Viertelfinals des Schweizer Cupwettbewerbs beim Genfer Challenge-League-Vertreter Etoile Carouge antritt. (19.30 Uhr).In der Super League geht es dann bereits am Samstag im heimischen St.-Jakob-Park mit der 26. Runde weiter. Zu Gast ist dabei ab 18 Uhr der FC Sion.Der FC Basel in der Super LeagueDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Jetzt ist es offiziell: Der neue Trainer des FC Basel heisst Ludovic Magnin

    Jetzt ist es offiziell – Der neue Trainer des FC Basel heisst Ludovic MagninDer 46-Jährige wechselt von Lausanne-Sport zum FCB und übernimmt den Posten von Fabio Celestini.Publiziert heute um 11:07 UhrMit Ludovic Magnin hat der FC Basel sich erneut für einen Trainer mit Lausanner Wurzeln entschieden.Foto: Michela Locatelli (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEs hat letztlich etwas länger gedauert als erwartet, bis der FC Basel Klarheit rund um seinen Trainerposten geschaffen hat. Doch nun ist es offiziell: Ludovic Magnin folgt auf Fabio Celestini und wird Cheftrainer beim FC Basel. Das verkündete der Club am Montag. Magnin unterschreibt einen Zweijahresvertrag.Der 46-Jährige war zuletzt drei Jahre lang Trainer beim FC Lausanne-Sport. Mit den Waadtländern feierte er den Aufstieg in die Super League, sicherte sich in der Saison 2023/24 den Klassenerhalt und führte sein Team jüngst dank einem fünften Platz in der Liga in die Qualifikation für die Conference League. Sein Punkteschnitt mit Lausanne betrug über 123 Spiele 1,49 Punkte.Schweizer Meister FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare