Viele Diskussionen, tolles Spiel: Der FC Basel und der FC Lugano trennen sich 2:2

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Viele Diskussionen, tolles Spiel: Der FC Basel und der FC Lugano trennen sich 2:2

In der 19. Runde der Super League gastierte der Tabellenzweite FC Basel beim Leader Lugano. Und der Spitzenkampf hielt, was er versprach.

Die Bilder:

Renato Steffen gibt vor dem Spitzenspiel gegen seinen Ex-Klub bekannt, dass er seinen auslaufenden Vertrag in Lugano bis 2028 verlängert hat.

Samuel Golay / KEYSTONE

Das Spiel:

Der FC Basel startete furios in die Rückrunde und erspielte sich durch Bénie Traoré und Kevin Carlos früh zwei Chancen auf das 1:0, doch dieses fiel erst in der 24. Minute. Xherdan Shaqiri hatte Carlos mit einem tollen langen Ball aus dem Mittelkreis perfekt in Szene gesetzt und der Stürmer per Lupfer vollendet. Doch nach 30 Minuten stellte der FCB die Offensivbemühungen ein und überliess dem FC Lugano das Spiel. In der Nachspielzeit kassierte der FCB die Quittung und kassierte nach einem Foul von Dominik Schmid an Mattia Zanotti durch den fälligen Elfmeter von Anto Grgic das 1:1.

Nach dem Seitenwechsel drückte dann der FC Lugano auf den Sieg. Erst trafen die Tessiner Pfosten und Latte, dann netzte der Ex-Basler Albian Hajdari im Anschluss an eine Ecke (54.) zum 2:1 ein. Doch weil Lugano es in der Folge verpasste, das 3:1 zu schiessen, kam der FCB in der 87. Minute doch noch zum Ausgleich. Denn Shaqiri, der mit seinem Pass auf Traoré am Ursprung des Elfers stand, verwandelte eiskalt.

Der Beste:

Mit seinem sechsten Saisontor und seinem neunten Assist war Xherdan Shaqiri wieder einmal der Garant für den Basler Punktgewinn. Dass er sich von Minute 30 bis 85 eine schöpferische Pause gönnte, ist geschenkt.

Das gab zu reden:

1. Albian Ajeti und Nicolas Vouilloz schafften es aufgrund ihrer Trainingsleistungen nicht ins Aufgebot für die Reise nach Lugano.

2. Dominik Schmid hatte Glück, dass er zur Pause noch auf dem Feld stand. Denn nach einer dunkelgelben Karte für einen Check mit den Ellenbogen gegen Renato Steffen, foult er auch noch den aus spitzem Winkel auf Marwin Hitz zustürmenden Mattia Zanotti. Doch für das zweite Foul gab es nur Elfmeter und nicht Gelbrot. Nach dem Seitenwechsel blieb Schmid dann aus Sicherheitsgründen in der Kabine.

3. Der Leaderfluch hält an:

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Die Stimmen zum Spiel:

Xherdan Shaqiri: «Es war ein gutes Spiel von beiden Teams, ein ständiges Hin und Her. Am Schluss ist das 2:2 gerecht, aber wir hätten durchaus auch gewinnen können. Kleine Fehler, wie den Elfmeter vor der Pause müssen wir abstellen, um ein ganz gutes Team zu werden.»

Renato Steffen: «Wir hatten in der zweiten Halbzeit genug Chancen, um den Sack zuzumachen. Deswegen sind das für mich zwei verlorene Punkte.»

Albian Hajdari: «Es war ein Spitzenspiel. Basel war in der ersten Halbzeit klar besser, wir waren schwach. Das 1:1 vor der Pause war wichtig. Im Anschluss hatten wir alles im Griff, ehe ein blöder Elfmeter für das gerechte 2:2 sorgte. Es ist schwer, das Unentschieden zu akzeptieren. Aber ein Punkt ist besser als keiner.»

Die Statistik:

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Resultate und Tabelle:

Der Liveticker:

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