Veiga verspricht dem FC Basel die nächste fette Extraeinnahme

Dieser Artikel wurde von BZ publiziert.


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Veiga verspricht dem FC Basel die nächste fette Extraeinnahme

Ob Renato Veiga zunächst nur als Leihspieler von Chelsea zu Borussia Dortmund weiterzieht, ändert nichts an einer reichen Beteiligung für den FC Basel bei einem definitiven Transfer. Und das ist nicht die einzige Aussicht auf einen Windfallprofit in näherer Zukunft.

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Nach einem halben Jahr in Augsburg, einer Saison in Basel und sechs Monaten in London schon wieder auf dem Absprung: Renato Veiga.

Bild: Imago

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Es herrscht Ruhe im Karton beim FC Basel was Wintertransfers anbelangt. Einen Spieler (Kololli) haben die Basler abgegeben, dazu eine Handvoll Spieler ausgeliehen. Aber nun könnte sich ein Geschäft anbahnen, für das der FCB keinen Finger krumm machen muss.

Zum Wochenwechsel haben sich zumindest Meldungen verdichtet, dass Renato Veiga bereits wieder wechselt – diesmal von Chelsea zu Borussia Dortmund. Erst Mitte Juli war der Portugiese nach nur einer Saison beim FCB zu Chelsea transferiert worden.

Am Montag nun hiess es aus diversen Quellen, die Dortmunder ­- händeringend auf der Suche nach Verstärkung für ihre Abwehr – hätten sich mit Veiga geeinigt. Es geht also nur noch um die Modalitäten zwischen den beiden Klubs.

Angeblich würde der Bundesligist den 21-jährigen Veiga, der seit dem Herbst portugiesischer Nationalspieler ist, gerne ausleihen mit einer Kaufoption. Chelsea soll nach einer Meldung des «The Telegraph» aber – wenn schon –an einem fixen Verkauf interessiert sein und ruft angeblich einen Betrag von über 20 Millionen Pfund auf. «The Athletic» berichtet gar von 29 Millionen Pfund – umgerechnet rund 32 Millionen Franken – die die Londoner als Transferwert ihres Spielers veranschlagen.

Renato Veiga bei seinem bislang einzigen Startelfeinsatz in der Premier League Mitte September bei einem 1:0-Sieg von Chelsea in Bournemouth.

Renato Veiga bei seinem bislang einzigen Startelfeinsatz in der Premier League Mitte September bei einem 1:0-Sieg von Chelsea in Bournemouth.

Bild: Imago

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Und das, obwohl Veiga in der Premier League nur in sieben von 20 möglichen Partien zum Einsatz kam und lediglich einmal in der Startelf stand. Den Löwenanteil seiner 1166 Minuten auf dem Feld sammelte er in der Uefa Conference League, wo er von Trainer Enzo Maresca meistens als Linksverteidiger aufgeboten wurde.

Degen bestätigt Beteiligungen

Nach dem der FC Basel erst in der Sommertransferperiode beim Wechsel von Riccardo Calafiori von Bologna zu Arsenal von einer Weiterverkaufsklausel profitierte, würde er auch am Weiterzug von Veiga partizipieren. FCB-Verwaltungsratsräsident David Degen hat unlängst diese Beteiligung bestätigt, genauso wie im Fall von Thierno Barry (2024 zu Villarreal), Andy Diouf (2023 zu RS Lens) oder Edon Zhegrova (2022 zu OSC Lille).

An dem 45-Millionen-Deal mit Calafiori soll der FCB mit 40 Prozent teilgehabt haben und nach Abzug einiger Verabredungen rund 14 Millionen Franken eingestrichen haben. Deutlich niedriger soll nun zwar die Beteiligung an einem allfälligen Veiga-Transfer sein, doch Degen liess im «Blick»-Interview im November eine gewisse Genugtuung über seine in diesen Fällen geschickte Transferpolitik und ihre Spätwirkungen erkennen: «Diese Einnahmen gefallen mir am meisten – für die wir nicht mehr arbeiten müssen.»

Mit der Personalie Veiga vertraute Kreise gehen im Moment davon aus, dass es zunächst einmal nur auf einen Wechsel auf Leihbasis zu Dortmund hinausläuft. Mit weiteren Millionen als Windfallprofit darf der FCB aber so oder so rechnen.

Der 21-jährige Diouf etwa, für den der FCB im Sommer 2023 einen Transferbetrag um die 14 Millionen Franken erzielte, ist aktuell auch schon wieder Gegenstand von Spekulationen und wurde jüngst mit Crystal Palace und Tottenham Hotspur in Verbindung gebracht. Anscheinend will ihn RS Lens jedoch noch nicht ziehen lassen, zumal er sich nach einem Durchhänger just wieder einen Startplatz erkämpft hat.

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