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Drei Punkte zum Abschluss

Fabio Celestini fordert Sieg

Basels Trainer Fabio Celestini beim Fussballspiel der Super League FC St. Gallen gegen den FC Basel  im Kybunpark in St. Gallen am Sonntag, 8. Dezember 2024. (KEYSTONE/Walter Bieri ) (
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Die Ausgangslage ist eindeutig: Der FC Basel ist im letzten Spiel des Jahres vom Samstag gegen GC klarer Favorit. FCB-Trainer Fabio Celestini gibt sich selbstsicher, dass seine Equipe auch den letzten Auftritt im 2024 erfolgreich gestalten wolle. Celestini sagt: «Die Mannschaft hat eine grosse Entwicklung hinter sich, ist sehr stabil.» Deshalb könne er schon jetzt eine positive Bilanz über die erste Saisonhälfte ziehen: «Wir sind unter den ersten sechs Mannschaften, haben die beste Offensive sowie die beste Defensive. Wir können also in vielen Punkten zufrieden sein.»

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Scheint nimmermüde und macht viele kleine Dinge gut.Adrian Barisic: 4,5Adrian Barisic zeigt insgesamt eine aufmerksame Partie, auch wenn die Basler Abwehr nicht in jeder Szene sicher wirkt.Nicolas Vouilloz: 4In den Zweikämpfen ist er aufmerksam. Hat aber den einen oder anderen schlechten Pass in seinem Spiel.Dominik Schmid: 4Linksverteidiger Schmid ist vorne wie hinten anzutreffen. Wirkt ab und an etwas müde, was sich mit Ball in schlechten Entscheidungen äussert, wovon er eine nur mit einem Foul gegen Chouaref korrigeren kann, das ihm Gelb bringt (31.). Macht in der 62. Platz für Cissé.Léo Leroy: 4,5Steht im Durchschnitt von allen drei zentralen Basler Mittelfeldspielern am tiefsten. Und hat seinen Höhepunkt in der 57. Minute, als er mit einem langen Ball Ajeti auf die Reise schickt, worauf dieser allein vor Raccioppi scheitert.Xherdan Shaqiri: 4,5Als Xherdan Shaqiri letztmals als rechter Flügel in eine FCB-Partie ging, war September und suchte der damalige Trainer Fabio Celestini noch das ideale System um seinen damaligen Neuzugang. In Sion nimmt ihn nun Trainer Ludovic Magnin aus dem Zentrum und auf die rechte Seite raus. Und man fragt sich: Wird man das künftig häufiger sehen? Fakt ist: Hat im Zusammenspiel mit Tsunemoto einige aSzenen und schlägt die Flanke, die Zé findet und die dieser zum 1:0 nutzt. Hängt aber am Flügel mit zunehmender Dauer auch immer mal wieder etwas in der Luft und kann nicht den gewohnten Einfluss auf das Basler Spiel nehmen. Wird dann bereits in der 71. für Soticek ausgewechselt.Metinho: 4,5Metinho ist derjenige der drei zentralen Basler Mittelfeldspieler, der sich bei Ballbesitz in die vordere Linie begibt, um sich gegen den Ball neben Leroy zurückfallen zu lassen, so dass die Basler vor der Vierer-Abwehrkette eine zweite Viererkette formieren können.Koba Koindredi: 4Dass Koba Koindredi die Hereingabe in der 14. nicht aufnimmt, sondern für Zé durchlässt, ist eine gute Tat an diesem Abend, an dem er überraschend in der Startelf steht, da Trainer Ludovic Magnin mit einem 4-1-4-1-System beginnt und Shaqiri an den rechten Flügel stellt. Verrichtet gegen den Ball viel Laufarbeit, da er gemeinsam mit Ajeti dafür zuständig ist, die Sion-Verteidiger beim Aufbau unter Druck zu setzen. Hat aber dafür, dass er zwischenzeitlich fast wie eine zweite Sturmspitze wirkt, nebst einigen nicht eben zwingenden Abschlüssen wenig Ideen, wie der FCB zu weiteren Treffern kommen könnte.Junior Zé: 5Überraschend als linker Flügel in der Startaufstellung, zahlt Junior Zé das ihm entgegen gebrachte Vertrauen in der 14. Minute zurück, als er eine von Koindredi durchgelassene Shaqiri-Hereingabe in bester Position erreicht und per Lattenunterkante zur Basler 1:0-Führung ins Sion-Tor zimmert. Es ist sein erster Super-League-Treffer, nachdem er vor zwei Jahren in der ersten Cup-Runde gegen Saint-Blaise (8:1) schon mal für die FCB-Profis getroffen hat. Holt zudem den einen oder anderen Standard raus und kommt in der 51. nach einem Dribbling noch einmal zu einem guten Abschluss, den Raccioppi zum Corner pariert.Albian Ajeti: 3,5In der 57. bietet sich ihm allein vor Sion-Goalie Raccioppi die grosse Chance zum 2:0. Dass er sie nicht nutzt, wird ihm nicht das Selbstvertrauen geben, das er nach einem bescheidenen Sommer brauchen könnte. In der 62. kommt für ihn Broschinski.Moussa Cissé: 4,5Moussa Cissé kommt in der 62. bei einem Doppelwechsel für Schmid als Linksverteidiger. Guter Vorstoss in der 76. als er aus etwas spitzem Winkel ins Aussennetz schiesst.Moritz Broschinski: 4Moritz Broschinski kommt in der 62. bei einem Doppelwechsel für Ajeti als Sturmspitze. Zu wirklichen Szenen kommt er nicht.Marin Soticek: 4Marin Soticek ersetzt in der 72. Shaqiri am rechten Flügel. Zeigt sich lauffreudig.Andrej Bacanin: –In der 87. für Koindredi eingewechselt, erlebt der 18-jährige Serbe sein Debüt beim FC Basel. Zu kurz im Spiel für eine Note.Philip OtelePhilip Otele kommt erst in der 87. für Zé in die Partie und erhält keine Note.Der FC Basel in der Super LeagueDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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Bénie Traoré, zur Pause für den schwachen Marin Soticek eingewechselt, spielt vor dem Strafraum der Ostschweizer den Ball weiter auf Anton Kade, der den vermeintlichen Ausgleich erzielt.Die Sekunden danach: Jubelnde Basler Fans und Spieler auf der einen Seite, St. Gallens Mittelfeldspieler Jordi Quintillà mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegend auf der anderen Seite. Erst die Wiederholungen der Torentstehung zeigen, was wirklich geschehen ist. Nach der Ballabgabe Traorés trifft dieser den heraneilenden Quintillà mit voller Wucht und offener Sohle oberhalb des Knöchels am rechten Bein.Schiedsrichter Lionel Tschudi wird aufgefordert, sich die Szene am Bildschirm anzusehen. Und lange braucht der Unparteiische nicht, um diese unglückliche, bestimmt nicht absichtliche Intervention mit einer Roten Karte zu ahnden. Die Konsequenz: Der FCB muss die Schlussviertelstunde zu zehnt bestreiten, in der ihm der Ausgleich doch noch gelingt.Es ist dies eine Rote Karte, die nach heutigem Regelwerk so gegeben werden kann – auch wenn erst der Ball gespielt wird und danach der Verteidiger, in diesem Falle Quintillà, ein gewisses Risiko in Kauf nimmt. Wer mit offener Sohle oberhalb des Knöchels am Schienbein getroffen wird, der fliegt vom Platz. Dafür gibt es genügend Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit.Und dennoch ist dieser Platzverweis das grosse Thema nach dem Schlusspfiff. Die Diskussionen, die dadurch entfacht werden, lassen die Frage aufkommen, ob diese Regelauslegung im Sinne des Fussballs ist. Natürlich muss es oberstes Gebot sein, die Gesundheit der Akteure zu schützen. Aber solch heftige Kritik an einem grundsätzlich korrekten Entscheid ist ungewöhnlich.Erinnerungen an GörtlerSelbst die beiden Trainer sind sich nicht einig. Für St. Gallens Enrico Maassen «eine klare Rote Karte, weil das Foul mit hoher Intensität begangen wird.» Basels Fabio Celestini sagt hingegen: «Wenn du Fussball gespielt hast, ist das keine Rote Karte.» Und fragt danach in die Runde: «Wie hätte Traoré bremsen können? Auf der Playstation kannst du das vielleicht machen, auf dem Rasen aber nicht.»Noch deutlicher sind die Worte, die Xherdan Shaqiri gegenüber dem TV-Sender «Blue» wählt: «Wir müssen uns Gedanken machen, ob wir die besten Schiedsrichter haben. Gestern bei Luzern gegen Lugano, heute bei uns. Es gibt trotz VAR viel zu viele Fehlentscheide. Traoré berührt klar den Ball, Quintillà kommt zu spät. Dass es im Anschluss zum Kontakt kommt, gehört zum Fussball dazu.»Es ist dies eine Aktion, die an den Platzverweis von Lukas Görtler im Januar dieses Jahres erinnert. Damals schlug der St. Galler im Spiel gegen Lugano eine Flanke und traf nach der Ballabgabe den damaligen Lugano-Routinier Jonathan Sabbatini mit der Sohle oberhalb des Knöchels. Schiedsrichter Lukas Fähndrich wurde vom VAR – Lionel Tschudi – zum Bildschirm beordert und zeigte dem Deutschen Rot. Ein Entscheid, der schon damals in der Schweiz heiss diskutiert worden ist. Selbst aus Schiedsrichterkreisen war zu hören, wie schwer man sich tue, nach solchen Aktionen Rot zücken zu müssen.Logisch, ist Görtlers Platzverweis auch im Nachgang der sonntäglichen Partie in St. Gallen Thema. Celestini sagt: «Um solche Rote Karten künftig zu verhindern, dürfte Traoré nicht mehr so in einen Zweikampf einsteigen und Görtler nicht mehr flanken. Punkt. Das sind für mich absolut keine Roten Karten.»Glück für AvdullahuDennoch: Celestini wird sich damit abfinden müssen, dass sein Flügelspieler von der Elfenbeinküste im letzten Pflichtspiel des Jahres und wohl auch zum Beginn der Rückrunde nicht zur Verfügung stehen wird. Ebenso Leon Avdullahu, der seine vierte Verwarnung kassierte und am Samstag gegen GC gesperrt sein wird.Das dürfte den 20-Jährigen zwar ärgern, doch weiss auch er, dass er Glück gehabt hat, nicht mit Rot vom Platz geflogen zu sein. Just nach dem Seitenwechsel, in der 47. Minute, tritt er Corsin Konietzke von hinten mit voller Wucht auf den Knöchel. Ein Einsteigen, bei dem sich Avdullahu nicht hätte beklagen dürfen, wenn er nach diesem Foulspiel vom Platz gestellt worden wäre. Aber der VAR meldet sich nicht. Es gibt nicht mal eine Verwarnung gegen den U-Nationalspieler.Doch davon spricht nach diesem 1:1 in St. Gallen niemand. Sondern nur davon, weshalb Bénie Traoré vom Platz gestellt wurde, obwohl er nichts weiter tat, als seinen Mitspieler Anton Kade wunderschön zu lancieren. Und danach die Rote Karte sah.Mehr zum FC Basel:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare