Der FC Basel und St. Gallen haben sich nach einem gefälligen Super-League-Schlagerspiel, in dem mehrere Tore hätten fallen können, mit einem 0:0 getrennt.

Es bleibt also dabei: In den Super-League-Duellen zwischen Basel und St. Gallen kann der jeweilige Gastgeber nicht gewinnen. Zum zwölften Mal in Folge ging ein Spiel zwischen dem FCB und dem FCSG entweder unentschieden oder mit einem Sieg der Gastmannschaft aus. In diesen zwölf Spielen haben St. Gallen vier und Basel fünf Auswärtssiege errungen. Drei Spiele, so auch das jetzige, brachten Unentschieden.

Etliche Chancen

Die Basler konnten sich weitaus besser entfalten als bei der jüngsten 0:2-Niederlage gegen YB. Aber auch die Ostschweizer konnten in der Offensive viel unternehmen. So entwickelte sich ein gefälliger Match, der das 0:0 nicht verdiente.

Etliche Chancen auf beiden Seiten resultierten indessen auch auch aus Fehlern. So war Yannis Letard ein offensichtlicher Schwachpunkt in St. Gallens Defensive. Der junge Franzose, der den in Quarantäne befindlichen Leonidas Stergiou vertrat, leistete sich verschiedene Patzer, die den Baslern gute Möglichkeiten eröffneten.

van Wolfswinkel statt Pululu

Zu den auffälligsten St. Gallern gehörte Boubacar Traoré. Der Senegalese vertrat auf der linken Seite in Peter Zeidlers Rhombus-Mittelfeld Victor Ruiz, der wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion nicht spielen konnte. Über Traoré liefen etliche zügige Angriffe.

Die St. Galler verschafften sich nach den Einwechslungen der Stürmer Kwadwo Duah und Thody Youan ab der 70. Minute ein klares Plus. Sie waren in der Schlussphase dem Siegestor näher. Aber die Stärke der Ostschweizer bleibt das Verteidigen. Seit nunmehr 332 Minuten sind sie in der Meisterschaft ohne Gegentor.

Basels Trainer Ciriaco Sforza überraschte mit der Nomination von Ricky van Wolfswinkel für die linke Seite im offensiven Mittelfeld, auf der Afimico Pululu verschiedentlich schon überzeugt hatte. Das Angebot an Mittelfeldleuten ist sehr gross, und es wird noch grösser, wenn Valentin Stocker und Taulant Xhaka nach ihren Verletzungen zurückkehren werden.

Petretta im Spital

Basels Linksverteidiger Raoul Petretta erlitt bei einem Kopfball gegen Ende der ersten Halbzeit eine Nackenverletzung. Er wurde rund zehn Minuten gepflegt und danach in Spitalpflege gebracht. Dem Vernehmen nach war Petretta die ganze Zeit bei Bewusstsein und ansprechbar.

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