Die Enttäuschung über die 0:2-Niederlage gegen YB ist gross bei Rotblau. Vor allem mit der ersten Hälfte sind die FCB-Akteure unzufrieden.

Bereits in der Startphase liefen die Berner den Baslern um die Ohren. Der FC Basel verpatzte den Start in dieses wichtige Spitzenspiel und kassierte früh zwei Gegentore. Dementsprechend gross ist die Enttäuschung über die Team-Leistung auch bei Pajtim Kasami. «Es ist tragisch. Wir haben in den ersten zwanzig Minuten komplett geschlafen. Wir waren zu passiv und zu wenig aggressiv», analysierte der Mittelfeldspieler nach dem Spiel.

Einfache Gegentore

Derweil haderte ein anderer Mittelfeldspieler mit den beiden Gegentoren. «Vor allem das Erste passiert uns nicht oft. Und das Zweite war ein Standard, aber auch dort hätten wir besser verteidigen können», sagte Fabian Frei nach dem Schlusspfiff. Deswegen habe er nicht das Gefühl gehabt, dass der FCB von YB an die Wand gespielt wurde.

YB sei einfach besser gewesen und habe deshalb verdient gewonnen. «Aber es ist nicht so, dass wir uns wegen dieser Leistung schämen müssten. Wir sind einfach enttäuscht», ergänzte Fabian Frei. Nun müsse man dieses Spiel gut analysieren. Aber auch er habe mehr erwartet von seiner Mannschaft.

FCB-Trainer gratuliert den Bernern

FCB-Trainer Ciriaco Sforza war sichtlich genervt über dieser Niederlage und wollte gar nicht viel dazu sagen: «Ich glaube, ich mache es einfach heute Abend. Ich gratuliere YB zur ersten Halbzeit. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht im Spiel und haben deswegen auch verdient verloren».

Allzu hart wollte der Cheftrainer dann aber nicht mit der Mannschaft ins Gericht gehen. «Es darf immer alles passieren. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Und wir akzeptieren heute, dass der Gegner besser war und wir keine gute erste Halbzeit abgeliefert haben», erklärte Ciriaco Sforza weiter.

Sechs Punkte bis zur Winterpause

Dennoch sei nicht alles verloren und die Meisterschaft noch lang, wie es Pajtim Kasami treffend formulierte. «Wir müssen auf uns schauen. Wir wussten, dass wir die Chance auf den ersten Platz hatten, aber wir haben immer noch viele Spiele in der Meisterschaft. Wir müssen jetzt von diesen Fehlern lernen. Es geht weiter. Wir müssen jetzt nicht meinen, dass alles vorbei ist.»

Wichtig sei es jetzt, dass sich der FC Basel auf die letzten zwei Spiele vor der Winterpause konzentriert und die sechs Punkte holen kann. Das wird aber eine schwierige Aufgabe, denn am Samstag wartet im St. Jakob-Park der FC St. Gallen auf Rotblau.

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