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Macht Shaqiri auf Frei, Delgado – oder doch auf Kuzmanovic?

Am Sonntag, beim Heimspiel gegen Yverdon Sport, dürfte Xherdan Shaqiri zum ersten Mal wieder im FCB-Kader stehen. Wie seine zweite Phase beim FCB verlaufen wird, werden aber erst die nächsten Monate wirklich zeigen.
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Die Euphorie um Xherdan Shaqiri ist unverändert gross. So gross, dass der St.-Jakob-Park am Sonntag – abgesehen vom Gästesektor – womöglich ausverkauft ist, wenn Yverdon Sport kommt (16.30 Uhr, BaZ-Liveticker). Denn alle rechnen mit dem ersten Einsatz des Spielers, der seit letzter Woche wieder in Basel ist.

Wahrscheinlich war die Euphorie noch bei keinem anderen Spieler so gross, der zum FC Basel zurückgekehrt ist. Vergleichbar ist Shaqiris Rückkehr zum jetzigen Zeitpunkt aber trotzdem mit drei prominenten Beispielen: Alex Frei, Matías Delgado und Zdravko Kuzmanovic.

Wie Shaqiri debütierten sie alle in jungen Jahren beim FC Basel in der höchsten Schweizer Liga. Wie Shaqiri verliessen sie den FCB im Talent-Alter, um ihre Karriere voranzutreiben. Und wie Shaqiri kamen sie viele Jahre später zu Rotblau zurück, um so für fette Schlagzeilen zu sorgen. Aus unterschiedlichen Gründen.

Alex Frei: Die Millioneninvestition zahlt sich aus

1998 verlässt Alex Frei den FC Basel als unbeschriebenes Blatt, 2009 kommt er als Stürmer von internationaler Klasse zurück zu seinem Heimatverein.

Am Nachmittag des 19. Juli 2009 verkündet der FCB die Heimkehr Alex Freis. Dieser erfährt dann am Abend im Stadion Ähnliches, wie Xherdan Shaqiri am vergangenen Montag auf dem Balkon der Geschäftsstelle erfahren hat: Der FC Basel empfängt Aarau zum Heimspiel, wobei der Rückkehrer zwar aussen vor bleibt, aber den frenetisch jubelnden Fans präsentiert wird.

Als der Biel-Benkener den FCB 1998 mit knapp 19 Jahren nach elf Partien und nur einem Tor verliess, war dies keine Schlagzeile wert. Elf Jahre später sind die Lettern fett, kommt der 30-Jährige doch mit dem Ruf eines Torjägers von internationaler Klasse, der in Frankreich und Deutschland brilliert hat. Um die sechs Millionen Franken Ablöse an Dortmund neben dem Millionensalär zu stemmen, ist der FC Basel um Bernhard Heusler auf die Unterstützung einiger privater Basler Persönlichkeiten angewiesen.

Es wird sich mehrfach auszahlen. Denn das, was folgt, ist ein Lauf: In Sion steht Frei eine Woche später erstmals im Aufgebot und auch in der Startelf, um in der 90. Minute den 2:1-Siegtreffer zu erzielen. Bis zum 20. Februar und dem nächsten Heimspiel gegen Aarau steht er bei 15 Toren und 11 Assists in 19 Ligaspielen, bevor ihn ein Armbruch stoppt.

Die verpasste Torjäger-Krone sichert er sich in den beiden Folgesaisons, wobei ihm erst 27 und dann 24 Treffer gelingen. Die vierte und letzte Spielzeit endet abrupt als linker Flügel, wohin ihn Trainer Murat Yakin «verbannt» hat – und mitten im Frühjahr, mit einem direkten Freistoss-Tor gegen den FCZ samt Auswechslung, worauf er schliesslich beim FC Luzern als Sportchef einsteigt.

Was bleibt, ist der Legendenstatus, den er sich in «nur» vier Jahren mit 107 Pflichtspieltoren für Rotblau und den überwältigenden Erfolgen des Clubs verdient: Der FCB begeistert mit Frei 2011/12 in der Champions League und erreicht 2013 die Halbfinals der Europa League. Der FCB gewinnt 2010 und 2012 mit Frei den Cup. Vor allem aber wird der FC Basel in jeder der vier Saisons mit Alex Frei Schweizer Meister.

Matías Delgado: Der Messias kehrt zurück

In seinen ersten drei Jahren wurde Matías Delgado zum Star, und entsprechend gross war die Euphorie, als er im Sommer 2013 nach Basel zurückkehrte.

Am 13. Juli 2013 spricht er, dessen Namen man nicht mehr schreiben muss, zu den Zuschauern herab. Auf den Videoleinwänden im Joggeli ist er erschienen, um die frohe Botschaft zu verkünden: Einen Vierjahresvertrag hat er beim FC Basel unterschrieben, und natürlich kommt er mit der Hoffnung, dass alles wieder wird wie beim ersten Mal.

Im Sommer 2003 hat er von den Chacarita Juniors aus Argentinien in die Schweiz gewechselt. Es gibt Bilder von damals, die einen schüchternen jungen Mann zeigen. Doch dieser junge Mann sollte innerhalb von drei Jahren so viele Sehnsüchte bedienen wie kaum je ein anderer Fussballer vor ihm in Basel.

Er war der Denker im Mittelfeld, der Räume sah, die sonst keiner sehen konnte. Und vorne hatte er mit Christian Gimenez und Julio Hernan Rossi nicht nur zwei Mitspieler gefunden, sondern zwei echte Freunde.

In seinem ersten Jahr kam er auf drei Skorerpunkte, im zweiten auf 24, im dritten auf 41. Dann verliess er Basel, für zehn lange Jahre, und als er zurück war, musste er gegen die riesigen Erwartungen anspielen. Umso schwieriger, weil er zuvor drei Jahre in der Wüste bei al-Jazira gespielt hatte und seine Kondition auf ein ziemlich irdisches Niveau abgesunken war.

Er brauchte Zeit. Ausgerechnet an der Stamford Bridge gegen Chelsea zeigte er ein erstes Mal, zu was er noch fähig sein könnte. Es wurde besser, mit der Kondition kam das Selbstvertrauen, dann kamen die Einsatzminuten, und dann sah er auch wieder die Räume, die sonst keiner sah.

Im Sommer 2017 schoss er den FCB gegen Sion zum letzten Cupsieg der Ära Heusler/Heitz, und als man dachte, er würde den Club auch in die neue Zeitrechnung führen, kam der Knall: Unter Tränen verkündete er nach dem ersten Spiel der Saison 2017/18 sein Karriereende. Die Fans stürmten die Innenräume des Stadions, weil sie nicht glauben konnten, was da geschah.

Seine Zeit als Spieler beim FCB war für immer beendet – aber in Erinnerung wird er für immer bleiben, er, dessen Namen man nicht nennen muss.

Zdravko Kuzmanovic: Grosses Selbstbewusstsein

Der Mann mit dem grossen Selbstvertrauen: Zdravko Kuzmanovic vor seinem Wechsel zur Fiorentina – und nach seiner Rückkehr zum FCB im Sommer 2015.

Der Legende nach ist Zdravko Kuzmanovic im Sommer 2015 ins Büro von Inter Mailands Sportchef Piero Ausilio spaziert und hat ihn darüber informiert, dass er zum FCB wechseln werde. Ausilio soll gefragt haben, wieso in die Schweiz, und Kuzmanovic soll geantwortet haben: «Wenn du demnächst auf dem Sofa sitzt und Champions League schaust, siehst du mich dort mit dem FCB spielen.»

Mangelndes Selbstvertrauen war tatsächlich noch nie ein Problem von Zdravko Kuzmanovic. Damals nicht, als er den FCB im Januar 2007 im Alter von gerade mal 19 Jahren und mit einem ordentlichen Theater in Richtung Florenz verliess. Und auch im Sommer 2015 nicht, als er bei seiner Rückkehr zum FCB erklärte, dass er mit dem Club Titel gewinnen und für immer bleiben werde.

Diese Ewigkeit hielt dann aber gerade mal sechs Monate, weil es mit Trainer Urs Fischer nicht ging. «Ich bin gegangen, weil ich gespürt habe, dass ich und Fischer nicht zusammenpassen. Solange er beim FCB Trainer ist, kann ich mir eine Rückkehr nach Basel nicht vorstellen», hat Kuzmanovic später mal gesagt. Aber auch mit anderen Trainern war es schwierig.

Kuzmanovic ging erst zu Udinese Calcio, dann für zwei Jahre nach Málaga, wo er sich mehrmals schwer verletzte. Aber irgendwie hat er es dann doch noch geschafft, zwei Jahre lang für die Basler zu spielen und mit ihnen den Cup zu gewinnen – auch, weil Kuzmanovic sich mit Marcel Koller arrangierte und im Viertelfinal in Sion sowie im Halbfinal gegen den FCZ als Einwechselspieler die wohl besten Leistungen nach seiner Rückkehr zeigte.

Den Club verliess er Ende Juni 2020, mitten in der verzögerten Corona-Saison. Der Spieler war froh, weil er genervt war von der miserablen Kommunikation des Clubs. Und beim FCB waren sie froh, nicht mehr jeden Monat – so heisst es – über 100’000 Franken an einen Spieler zahlen zu müssen, dessen Rückkehr nach Basel ein einziges Missverständnis war.

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