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«Dieser FCB gibt ein peinliches, ja katastrophales Bild ab»

Dieser FC Basel: ojemine.

Saisonstart? Das war nichts. Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Konzeptlos, schwach. Trainer Fabio Celestini sah gegen Lugano zwar eine Verbesserung und Dominanz: Diese Sicht hat er allerdings ziemlich exklusiv.

Und dann die Disziplinfrage: Thierno Barry und Benjamin Kololli fehlten gegen die Tessiner. Das gab der Club selber bekannt. Aber wie er das tat: unterirdisch, desaströs. Man heizte die Debatten und Gerüchte nur noch mehr an.

«Dieser FCB gibt ein peinliches, ja katastrophales Bild ab», findet ein entgeisterter «FCB direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann, der die Posse zusammen mit FCB-Redaktor Linus Schauffert bespricht. Letzterer sieht auch Fehler, aber auch mehr positive Signale bei Rotblau, gerade aus sportlicher Sicht. Man dürfe nicht vergessen: «Der FCB hat gegen Lugano zuweilen gut gespielt – und Lugano ist nicht irgendwer, sondern eine Spitzenmannschaft, dem FCB massiv überlegen.»

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Das, in Kombination mit den jüngsten Basler Eindrücken beim Cup-Aus gegen Lugano und danach bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lausanne-Sport, macht wenig Hoffnung darauf, dass der FCB in der Liga – wie bisher immer unter Celestini – auf eine Niederlage mit einem Sieg antworten kann.Trotzdem gibt es auch Anlass zu Basler Optimismus. Dafür gesorgt hat in den vergangenen Wochen und Tagen aber weniger die eigene Zickzack-Formkurve, sondern das Bild, das dabei der Gegner abgab: Am Montag wurde Raphael Wicky als YB-Trainer freigestellt, nachdem er zuvor dreimal in Folge verloren hatte. YB ist dabei ebenfalls aus dem Cup ausgeschieden und hat als Leader der Super League innert kürzester Zeit einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Servette auf nur einen Zähler runterschmelzen lassen. Kommt hinzu: Den letzten Direktvergleich gewann am 27. Januar der FCB mit 1:0 – allerdings in Basel.Die erste HälfteBasel ist nicht Bern. Und es sind noch keine 17 Minuten rum, da die Pessimisten in rotblauen Reihen Hochkonjunktur feiern, während dort, wo Optimismus war, nur noch Ernüchterung ist. YB hat soeben durch Meschack Elia getroffen –und weil das zuvor schon Joël Monteiro (2.) nach dem ersten (und zu Unrecht) gegebenen Eckball sowie Cedric Itten (11.) nach der ersten Berner Freistoss-Flanke gelungen war, liegen die Basler bereits mit 0:3 hinten.Es läuft erst die 17. Minute – und Meschack Elia sorgt dafür, dass Marwin Hitz bereits zum dritten Mal den Ball aus seinem Tor holen muss.Foto: Urs Lindt (Feshfocus).Wie der Sieger dieser Partie heissen wird, ist damit klar. Die Fragen, die noch bleiben, sind andere.Zum Beispiel jene, warum die Basler zum dritten Mal in Folge miserabel in eine Partie gestartet sind. 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