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«Es ist wichtig, mit einer Sperre ein klares Zeichen zu setzen»

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Zwei Runden und ein Match sind in der Super League gespielt. Und wir haben schon Themen, als würde die Saison seit Monaten laufen. Gerade nach den Spielen von diesem Wochenende können wir schon einmal feststellen: Wer braucht eine EM, wenn er die Schweizer Liga hat?

Ein Fokus richtet sich auf die Young Boys: 0:9 Punkte, 2:9 Tore, letzter Platz. Und Dominic Wuillemin sagt: «Die Führung hat aus der letzten Saison die falschen Schlüsse gezogen.» Ja, sie wurden damals Meister, aber Wuillemin erinnert an die damit verbundenen Mühen: sieben Niederlagen, Trainerwechsel. Die Liste der Versäumnisse, die er aufzählt, ist lang.

Oliver Gut befasst sich mit der Situation des neuen Trainers Patrick Rahmen, der saisonübergreifend mit Winterthur und nun mit YB zehn Pflichtspiele in Serie verloren hat. «Wenn es so weitergeht, kommt irgendwann der Punkt, an dem die Reissleine gezogen wird», vermutet er. Wuillemin sieht diese Gefahr derzeit nicht. Lieber betont er nochmals das Versäumnis, die Innenverteidigung nicht gestärkt zu haben.

In Basel läuft auch viel, aber nicht in die richtige Richtung. Zu reden geben Thierno Barry und Benjamin Kololli, die gegen Lugano aus disziplinarischen Gründen gesperrt fehlen: Barry, scheint es, wegen chronischer Unpünktlichkeit, Kololli angeblich wegen des Unverständnisses, mit welcher Geldstrafe er für einen Bummel im Basler Nachtleben belegt worden ist. «Es ist wichtig, mit einer Sperre ein klares Zeichen zu setzen», sagt Oliver Gut. 

Wir reden über die Massnahmen, die bei GC getroffen worden sind, um den Weg in die Zukunft zu finden. Dazu gehört unter anderem, die bisherige Clubhymne «Das isch GC» im Stadion nicht mehr zu spielen. «Eine Alibi-Entscheidung», findet Wuillemin, «entscheidend ist doch das, was auf dem Platz passiert.» Und Marcel Rohner vermutet: «Wenn GC nochmals eine Saison spielt wie die letzte, könnte ihm das noch um die Ohren fliegen.»

Dazu befassen wir uns mit dem makellosen Saisonstart des FC Zürich, dem Spektakel in St. Gallen und der verhinderten Spionage beim Training des FC Winterthur.

Wann welches Thema besprochen wird

  • 03:50 Die Krise der Young Boys

  • 26:25 Der Knatsch beim FC Basel

  • 39:45 Der Kulturwandel bei GC

  • 51:25 Der Aufschwung beim FCZ

  • 58:00 Der Höhenflug in Genf und im Wallis

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Danach ist Schluss in der Swisspoarena, noch immer steht es 1:1.18:18 UhrFabio Celestini tätigt seinen letzten Wechsel des Tages, der FCB-Trainer bringt Neuzugang Metinho für Anton Kade.18:14 UhrVilliger ersetzt Klidjé.18:09 UhrKnezevic gleicht aus! Ausgerechnet Knezevic, der Unglücksrabe beim 0:1, bringt hier seine Mannschaft zurück ins Spiel! Ähnlich wie bei Knezevics Fehler geht auch seinem Treffer eine unglückliche Abwehraktion voraus. Der FCB hätte mehrfach die Chance zu klären gehabt, vertendelt dann jedoch den Ball im eigenen Strafraum. Innenverteidiger Knezevic kommt an den Ball und schliesst unhaltbar in Stürmer-Manier ab.Damit belohnen sich die Luzerner für ihre Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit – und die Basler erhalten die folgerichtige Quittung für eine passive Leistung in Durchgang zwei.18:07 UhrMendes steigt gegen Beloko überhart in den Zweikampf und kassiert seine 6. 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