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Ojemine! Dem FCB droht schon wieder ein Desaster-Start

221 Einsätze, zwei Meistertitel, ein Cuptitel. Mit Michael Lang verlässt ein sehr verdienter Spieler den FC Basel. Im BaZ-Podcast «FCB direkt» diskutieren «FCB direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth und FCB-Redaktor Linus Schauffert seinen Abgang und seine letzten, schwierigen Monate beim FCB.

Zudem geht es um Bénie Traoré. Der Ivorer stiess Anfang der Woche von Sheffield United zu den Baslern. Kann er der FCB-Offensive neuen Auftrieb verleihen? Schauffert findet: Ja, kann er. Doch es bestehen auch Zweifel.

Und auf dem Feld? Da ist der FC Basel mit einer Auswärtsniederlage gegen Lausanne-Sport denkbar schlecht in die neue Super-League-Saison gestartet. Doch was beunruhigt, ist nicht in erster Linie das Resultat, sondern die Art und Weise, wie man zu diesem gelangt ist.

Mit dem FC Lugano ist am Samstag das derzeit möglicherweise beste Super-League-Team im Joggeli zu Gast (20.30 Uhr). Ob dem FCB dann eine Reaktion gelingt? Es ist aus Basler Sicht zu hoffen. Andernfalls muss man sich vorsehen, dass man nicht wieder in eine Abwärtsspirale gelangt.

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Das, in Kombination mit den jüngsten Basler Eindrücken beim Cup-Aus gegen Lugano und danach bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lausanne-Sport, macht wenig Hoffnung darauf, dass der FCB in der Liga – wie bisher immer unter Celestini – auf eine Niederlage mit einem Sieg antworten kann.Trotzdem gibt es auch Anlass zu Basler Optimismus. Dafür gesorgt hat in den vergangenen Wochen und Tagen aber weniger die eigene Zickzack-Formkurve, sondern das Bild, das dabei der Gegner abgab: Am Montag wurde Raphael Wicky als YB-Trainer freigestellt, nachdem er zuvor dreimal in Folge verloren hatte. YB ist dabei ebenfalls aus dem Cup ausgeschieden und hat als Leader der Super League innert kürzester Zeit einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Servette auf nur einen Zähler runterschmelzen lassen. Kommt hinzu: Den letzten Direktvergleich gewann am 27. Januar der FCB mit 1:0 – allerdings in Basel.Die erste HälfteBasel ist nicht Bern. Und es sind noch keine 17 Minuten rum, da die Pessimisten in rotblauen Reihen Hochkonjunktur feiern, während dort, wo Optimismus war, nur noch Ernüchterung ist. YB hat soeben durch Meschack Elia getroffen –und weil das zuvor schon Joël Monteiro (2.) nach dem ersten (und zu Unrecht) gegebenen Eckball sowie Cedric Itten (11.) nach der ersten Berner Freistoss-Flanke gelungen war, liegen die Basler bereits mit 0:3 hinten.Es läuft erst die 17. Minute – und Meschack Elia sorgt dafür, dass Marwin Hitz bereits zum dritten Mal den Ball aus seinem Tor holen muss.Foto: Urs Lindt (Feshfocus).Wie der Sieger dieser Partie heissen wird, ist damit klar. Die Fragen, die noch bleiben, sind andere.Zum Beispiel jene, warum die Basler zum dritten Mal in Folge miserabel in eine Partie gestartet sind. Aber auch, ob es dieses Mal etwas damit zu tun hat, dass ihr Trainer Fabio Celestini mit einer Dreier-Fünfer-Abwehrkette in einem 3-4-3 in die Partie geht, anstatt jenes 4-4-2 zu wählen, in dem sich der FCB unter ihm meist als sehr stabil erwies. Schliesslich erinnert man sich an den 23. September 2018. Das war damals, als der FCB mit Trainer Marcel Koller mit 1:7 vom Berner Plastik geprügelt wurde. Wird nun wieder etwas Ähnliches passieren, zumal mit Adrian Barisic bereits in der 23. der physisch robusteste Basler Innenverteidiger verletzt ausgewechselt werden muss?Sicher ist: Im Gegensatz zu den Basler wirken die Berner nicht wie eine Mannschaft in der Krise. Sondern haben gegen schläfrig-fahrige FCB-Profis so viel Dampf und Druck entwickelt, wie man das von früher kennt und wie sie dies unter Wicky kaum mehr getan haben.Die zweite HälfteDiese ist nur noch von statistischer Bedeutung. Nun mit einer Viererkette mit den Innenverteidigern Jonas Adjetey (kam für Barisic) und Renato Veiga unterwegs, während Fabian Frei den Sechser hinter einer Doppel-Acht mit Leon Avdullahu und dem zur Pause eingewechselten Dion Kacuri gibt, dauert es lediglich 26 Sekunden, bis YB auf 4:0 (Hadjam) erhöht. Es folgt in der 66. das 5:0 durch einen tollen Schlenzer Monteiros, bevor Camarra mit einem groben Schnitzer Thierno Barry (70.) den Basler Ehrentreffer ermöglicht.Die YB-Viertelstunde verläuft dann ziemlich ereignislos und bietet Gelegenheit, den Regenbogen über dem Wankdorf zu bestaunen. Es spielt aber auch überhaupt keine Rolle mehr.Impression mit Regenbogen.Foto: olg.Der KnackpunktMan könnte die Basler Einstellung oder das Basler Abwehrverhalten bei den ersten beiden YB-Standards nennen. Auch der Eckball, der keiner war und YB so bereits in der 2. Minute die Möglichkeit zum (womöglich befreienden) ersten Treffer gibt. 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Im Gegensatz zu damals, als es vier Tage später gegen die Fiorentina daheim um den Einzug in den Final der Conference League ging, sind dieses Mal keine Spieler geschont worden. Und auch gegen YB hat man seit jenem historischen 1:7 im 2018 trotz all der vielen Niederlagen, die da waren, nie mehr so hoch verloren.Damit einher gehen zwei unschöne Premieren mit Fabio Celestini als FCB-Trainer: Die Basler haben nun auch mit ihm erstmals zwei Ligapartien in Folge verloren. Und wenn man das Elfmeter-Aus im Cup ebenfalls mitrechnet, ging man nun bereits in drei aufeinanderfolgenden Pflichtspielen als Verlierer vom Feld.Weil Yverdon am Samstag den FC Zürich 3:2 bezwang, ist man in der Tabelle nun nur noch Neunter – weiterhin mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den elften Platz, der zum Saisonende die Barrage bedeutet. Der Rückstand auf den sechsten Platz ist aber auf neun Punkte angewachsen, was bei sechs verbleibenden Partien nun wirklich uneinholbar wirkt. Auf diesem sechsten Platz steht neu der FC Winterthur, der am kommenden Samstag (18 Uhr) im St.-Jakob-Park der nächste Gegner ist.Wir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Mehr zum FC Basel und der Niederlage bei YBOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    – Celestini holt zum Start der Rückrunde sieben PunkteDer FC Basel startete letztmals vor fünf Jahren so gut in eine Frühjahrsrunde. Damals hiess der Trainer noch Marcel Koller. Publiziert heute um 12:36 UhrPatrick Rahmen und Fabio Celestini (links) beim Spiel zwischen Winterthur und Basel am Dienstagabend. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Auf die Frage, was ihn mehr freue, dieser Sieg gegen den FC Winterthur oder die beiden Tore von Thierno Barry, antwortet FCB-Trainer Fabio Celestini am Dienstagabend: «Beides.» Klar. Denn beides kann sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison sein. Winterthur ist ein direkter Konkurrent im Rennen um Platz sechs. Und sollte es sich bei Barrys Toren tatsächlich um einen «Knotenöffner» gehandelt haben, hätte der FCB doch noch den Stürmer gefunden, den er schon die ganze Saison über gesucht hatte. Das 3:1 ist der zweite Ligasieg in Serie für den FCB. Das gab es zuletzt im April 2023. Und darüber hinaus sichert dieses Ergebnis den Baslern die Punkte fünf, sechs und sieben in diesem Jahr. Das kann von den übrigen Super-League-Mannschaften nur noch der Servette FC erreichen, sollte er am Mittwochabend gegen St. Gallen gewinnen. Marcel Koller startete mit drei FCB-SiegenAber auch für Celestini selbst ist es eine bemerkenswerte Marke. Denn sieben Punkte aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause, das gelang vor ihm schon länger keinem FCB-Trainer mehr. Alex Frei startete vor einem Jahr mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen in die Liga-Rückrunde, zwischen die sich ein Cup-Sieg gegen GC schob. Danach wurde er entlassen, und Heiko Vogel übernahm interimistisch bis zum Sommer.Eine Saison zuvor führte Patrick Rahmen den FCB in die Rückrunde. Seine Bilanz aus den ersten drei Spielen: ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Danach erhielt er noch ein Spiel, bevor er entlassen wurde und Guillermo Abascal übernahm. Zu Beginn des Jahres 2021 hiess der FCB-Trainer Ciriaco Sforza. Auch er startete mit vier Punkten in die Rückrunde. Das reichte bei ihm, um bis im März Trainer zu bleiben, ehe dann Patrick Rahmen übernahm.Der letzte Trainer, dem der Start in die Rückrunde gelang, damals sogar mit dem Maximum von neun Punkten, war Marcel Koller. Und zwar in der Saison 2018/19, seiner ersten Saison als FCB-Trainer. Das ist mittlerweile fünf Jahre her. Damals stand der FCB im Januar auf Platz zwei und beendete die Saison auf ebendiesem. Der FC Basel nähert sich der Championship RoundWohin der gute Start führen wird, ist noch offen. Gut möglich, dass es für den Einzug in die Championship Round reicht, wenn es nach 33 Spieltagen zum Cut kommt. Vielleicht erlaubt die Form der Basler, sollte sie denn so gut bleiben, am Ende der Saison gar einen Blick auf die internationalen Plätze. Und Celestini? Sein Vertrag läuft Stand jetzt bereits im kommenden Sommer aus. Eine vorzeitige Verlängerung wäre allerdings keine Überraschung, sollten dem gelungenen Auftakt ins neue Jahr noch weitere Siege folgen. Der FCB-Sieg gegen Winterthur«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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