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Droht dem FC Basel das selbe Schicksal wie den Grasshoppers?

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Die Young Boys sind Schweizer Meister. Und niemand ausserhalb von Bern ist so richtig begeistert. Oder doch`? In der aktuellen Folge unseres Fussball-Podcasts gibt es zumindest den Versuch, der aktuellen YB-Ausgabe etwas abzugewinnen. Trainerwechsel, Kritik am Spielstil, ein CEO, der kündigt, Spieler, die sich von der Öffentlichkeit ungerecht behandelt fühlen? «Das ist doch einfach das Zeichen dafür, dass YB als Serienmeister erwachsen wird», findet Florian Raz.

Es spricht jedenfalls kaum etwas dafür, dass die Regentschaft der Berner in der kommenden Saison beendet wird. Der FC Lugano mag zwar geduldig an einem Spitzenteam basteln, «aber rein finanziell ist das Loch zu YB noch immer viel zu gross», findet Thomas Schifferle.

Er überlegt sich auch, was die grösste Frage ist, die die Young Boys in der Sommerpause beantworten müssen. Und er kommt auf die Goalie-Position, wo derzeit mit David von Ballmoos, Anthony Racioppi und Marvin Keller gleich drei Keeper unter Vertrag sind, die Anspruch darauf haben, in ihrem Team die Nummer 1 zu sein. Schifferles Prognose: «YB wird Racioppi verkaufen, Keller noch einmal eine Saison ausleihen und eine neue Nummer 2 suchen.»

Theoretisch auf der Suche ist auch der FC Zürich. Und zwar auf der nach einem Cheftrainer für die kommende Saison. Allerdings hat Ricardo Moniz mit drei Siegen aus seinen vier Spielen als Interimscoach viel Eigenwerbung betrieben. Die Spieler fordern seinen Verbleib. Und es wäre auch irgendwie merkwürdig, den Niederländer jetzt wieder in den Nachwuchs zu schicken, wo er selber doch so gerne Cheftrainer bleiben würde.

«Es würde mich schwer überraschen, wenn Moniz nicht auch Anfang nächste Saison FCZ-Trainer wäre», sagt Schifferle.

Beim FC Basel haben sie ihren Trainer für die nächste Saison. Bleibt die Frage nach der Qualität des Teams. Für Oliver Gut wäre es schon ein Erfolg, «wenn der FCB in der kommenden Saison unter die ersten sechs kommt». Ein erstaunlicher Absturz der Basler Ambitionen, wie Dominic Wuillemin erkennt: «Stell dir vor, du hättest diese Aussage vor drei Jahren gemacht.» F¨ür Schifferle ist klar, wie es zum Absturz gekommen ist: «Es ist schlicht ein Führungsproblem – Punkt.» Gut ergänzt: «Und das seit 2017.»

Ausserdem reden wir über jeden einzelnen Club der Super League – mit Ausnahme der Grasshoppers. GC besprechen wir, wenn zumindest die erste Hälfte der Barrage gespielt ist.

Live im Kaufleuten

Die «Dritte Halbzeit» nimmt kurz vor der Europameisterschaft wieder einmal live auf. Alle Informationen zu unserem Auftritt am 10. Juni im Zürcher Kaufleuten sind hier zu finden. Wir freuen uns.

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