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Auf welcher Position ist Fabian Frei am wirkungsvollsten?

Fabian Frei erzielte gegen GC das Siegtor.

In der vierten Minute der Nachspielzeit bekommt die Partie zwischen GC und dem FCB doch noch das Tor, auf das die mitgereisten Basler Fans über 90 Minuten lang gewartet haben. Fabian Frei schickt weit in der eigenen Hälfte Andrin Hunziker in die Tiefe. Dieser spielt zur Mitte, wo Albian Ajeti steht und noch einmal querlegt. Und dort steht? Richtig, Fabian Frei.

Es ist kein Zufall, dass gerade der Basler Captain in der 94. Minute eines Spiels, in dem es für die Basler um nichts mehr geht, diesen rund 55 Meter langen Weg zurücklegt, um ein vermeintlich unwichtiges Tor zu erzielen. Denn schon mehrmals hat Frei in dieser Saison – insbesondere in Schlussphasen – die Verantwortung übernommen und den Ball nach vorne getrieben.

Frei war in den vergangenen Monaten ein absoluter Allrounder, ein Schlüsselspieler – egal auf welcher Position. Im Hinblick auf die kommende Saison muss sich Fabio Celestini nun entscheiden, wo im Basler System er seinen Captain einplanen will.

In der Innenverteidigung hat Frei nach dem letzten Trainerwechsel gezeigt, dass er sowohl defensiv mit seinem Stellungsspiel und seiner Intelligenz als auch im Aufbau mit seiner Ballsicherheit und seinen Pässen von Wert ist.

Ebenso hatte sein Wechsel ins zentral offensive Mittelfeld einen positiven Einfluss auf den Basler Angriff. In diesem Kader ist Frei einer der kreativsten Spieler und einer der wenigen, die den entscheidenden Pass spielen können.

Dass sich Frei schliesslich auch im zentral defensiven Mittelfeld wohlfühlt, ist bekannt. Dass er auch von dort aus offensive Akzente setzen kann, zeigte er am Samstag. Nun liegt es an Fabio Celestini, den richtigen Platz für den Rekordspieler des FC Basel zu finden.

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Es war dann auch der Spanier, der die Basler nach 30 Minuten in Führung brachte. Die zweite Halbzeit startete fulminant mit einem Lattentreffer von Teddy Okou und dem sehenswerten 3:1 durch Bénie Traoré. Danach aber verlor das Spiel bis zum Anschlusstreffer Kaly Sènes etwas an Fahrt.Stade de la Tuilière. – 9494 Zuschauer. – SR Sandro Schärer.Tore: Tore: 12. Roche 1:0 (Diabaté). 19. Kevin Carlos 1:1.30. Kevin Carlos 1:2 (Traoré). 55. Traoré 1:3. 78. Sène 2:3. LS (4-3-3): Castella; Giger (79. NDiaye), Mouanga, Sow, Poaty (86. Oviedo); Koinderdi, Roche, Custodio (46. Lekoueiry); Okou, Sène, Diabaté (46. de la Fuente). FCB (4-2-3-1): Salvi; Mendes, Barisic (62. Adjetey), Vouilloz, Cissé (78. Schmid); Avdullahu, Leroy (71. Baro); Kade, Sigua (71. Shaqiri), Traoré (62. Soticek); Carlos. Bemerkungen: LS ohne Letica (gesperrt), Dussenne, Fofana, Sanches, Senaya (alle verletzt). FCB ohne Ajeti (gesperrt), Van Breemen (verletzt), Hitz, Spycher, Rüegg, Asiedu, Akahomen, Xhaka, Otele (alle kein Aufgebot) . – Ersatzbank FCB: Pfeiffer; Metinho, Fink, Zé. – Verwarnung: Keine. – 100. Spiel von Anton Kade für den FCB. – 49. Okou trifft die Latte.Die TaktikJetzt, da der Meistertitel Tatsache ist, nimmt Fabio Celestini im Vergleich zum letzten Spiel gegen Lugano sieben Änderungen in der Startelf vor. Nur Nicolas Vouilloz, Bénie Traoré, Léo Leroy und Anton Kade sind erneut von Anfang an auf dem Feld. An der Basler Spielausrichtung verändert das nicht viel. Der FCB greift in einem 4-2-3-1 an und verteidigt in einem 4-4-2 mit Kevin Carlos und Gabriel Sigua ganz vorne. Diese laufen Lausanne im Aufbauspiel wie gewohnt hoch an, wobei das Basler Pressing nicht ganz so konsequent und eingespielt wirkt wie in anderen Partien. Nichts als logisch ist auch, dass sich die anfängliche Absenz Xherdan Shaqiris bemerkbar macht. Da ist etwas weniger Spielwitz und Kreativität, vor allem aber kann der FCB den Ballbesitz nicht so gut in der gegnerischen Hälfte halten wie mit dem Captain.Der AufregerKurz vor der Pause schaltet sich der VAR ein, um ein potenziell strafbares Handspiel im Strafraum der Lausanner zu überprüfen. Dass es dadurch nicht zu einem Penalty kommt, ist aus Sicht der Gastgeber glücklich. Denn während Koba Koindredi seinen Arm beim Block von Anton Kades Schuss eng am Körper hatte und damit keine Regelwidrigkeit beging, ereignete sich die brenzligere Szene zuvor. Im Kopfballduell mit Anton Kade war Kaly Sènes Unterarm nämlich klar vom Körper abgespreizt, als er den Ball berührte. Für vergleichbare Aktionen gab es auch schon einen Penalty. Ebenfalls in die Kategorie Aufreger gehört der Lattentreffer von Teddy Okou. In der 49. Minute wird er im Basler Strafraum flach angespielt und kann aus fünf Metern unbedrängt abschliessen. 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