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  • FCB-Trainer im Gespräch: Was wollen Sie von Ludovic Magnin wissen?

    FCB-Trainer im Gespräch – Was wollen Sie von Ludovic Magnin wissen?Am Donnerstag trifft die BaZ den Trainer des FC Basel zum Interview – und stellt ihm die besten Fragen der Leserinnen und Leser.Publiziert heute um 15:14 UhrAm 26. Juli startet Ludovic Magnin mit dem FC Basel in die Super-League-Saison.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn weniger als zwei Wochen, am 26. Juli, startet der FC Basel mit Trainer Ludovic Magnin in die Saison 2025/26. Entsprechend befindet sich das Team derzeit mitten in der Vorbereitung. Vier Testspiele sind schon bestritten, zwei weitere folgen am Samstag.Trotz des vollen Programms nimmt sich Magnin am Donnerstag, den 17. Juli, Zeit für ein grosses Interview auf der BaZ-Redaktion – und Sie haben die Möglichkeit, dieses mitzugestalten.Dazu müssen Sie nur im Textfeld unten eingeben, was Sie vom neuen Basler Trainer wissen wollen. Die BaZ-Redaktion wird einige der eingegangenen Fragen auswählen, sie Magnin stellen und in der Folge als Interview publizieren. Mit etwas Glück ist Ihre auch dabei.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDie Vorbereitung beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Kommentar zu Taulant Xhaka: Mit Xhakas Rücktritt schärft Daniel Stucki weiter sein Profil

    AboKommentar zu Taulant Xhaka – Mit Xhakas Rücktritt schärft Daniel Stucki weiter sein ProfilErstmals seit langem löst der FC Basel den Abgang einer Clublegende gut. Das hat viel mit Sportdirektor Daniel Stucki zu tun.Publiziert heute um 06:24 UhrAn der Seite von Taulant Xhaka, als dieser seinen Rücktritt erklärt: Daniel Stucki, Sportdirektor des FC Basel.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIm optimalen Fall ist es erst am 1. Juni so weit. Dann, wenn der Final des Schweizer Cupwettbewerbs gespielt ist. Ansonsten kommt der Moment eineinhalb Wochen früher. Doch klar ist seit Mittwoch: Wenn diese Saison des FC Basel Geschichte ist, dann endet auch eine der grössten rotblauen Spielerkarrieren – und geht Taulant Xhaka in den Ruhestand.So, wie er sich äussert und wie er wirkt, wird der dannzumal 34-Jährige dies ohne negative Gedanken tun. Und im Reinen sein. Mit sich. Mit der Welt. Und damit auch mit allen Entscheidungsträgern des FC Basel.So antizipierbar das baldige Xhaka-Karriereende trotz Vertrags bis 2027 war, so wenig war absehbar, dass die finalen Schritte darauf zu ohne Nebengeräusche und in Harmonie verlaufen würden. Denn der Weg hin zu dieser Entscheidung, die letztlich vom Spieler ausging, war nicht nur ein langer, sondern zeitweise auch ein sehr beschwerlicher gewesen.Bereits im Mai 2021 setzte dieser Prozess ein. Damals, als David Degen den FC Basel übernahm und eine eigene Vorstellung von der Mannschaft der Zukunft mitbrachte. Damals, als Taulant Xhaka sich auf dem Weg zurück aus einer letztlich einjährigen Verletzungspause befand. Begleitet von allen Zweifeln, ob er die einstige Leistungsfähigkeit nochmals erlange – aber ausgestattet mit einem im Vorjahr noch unter Degens Vorgänger Bernhard Burgener abgeschlossenen Millionenvertrag bis 2025. Ein Papier, das ihn zum klar bestverdienenden Spieler einer Equipe machte, die nach Degens Vorstellung ohne Millionensaläre in die Zukunft gehen sollte.Seither kam es mehrmals zu Irritationen und problematischen Momenten in der Beziehung zwischen dem Identifikationsspieler und dessen Vorgesetzten.Vieles sprach für ein Ende mit SchreckenDa war eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre, die nichts anderes als eine Umverteilung der jährlichen finanziellen Belastung war – und der einige Unstimmigkeiten vorausgegangen waren. Da waren Momente auf dem Platz, in denen der Spieler Angriffsfläche bot – allen voran, als er im Mai 2023 Nikola Katic einen Kopfstoss verpasste. Und da waren Instagram-Posts von Spielerseite – zuletzt im März 2024, mit Unterstützung des grossen, kleinen Bruders Granit.In Verbindung mit der schwindenden sportlichen Bedeutung des Spielers schien damals angerichtet für ein Finale Furioso in Fortissimo. Für ein Ende mit Schrecken und viel Getöse.«Ich fühle mich, als ob ich 20 Kilogramm an Gewicht verloren hätte.» Taulant Xhaka (33) über seinen Entscheid, im Sommer aufzuhören.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Stattdessen ist dem Club und dem Spieler nun genau das gelungen, was bei grossen Namen nur in seltenen Fällen gelingt – und beim FC Basel so zuletzt von Fabian Frei über Michael Lang bis hin zu Matias Delgado nie mehr gelang: dass man sich frühzeitig und in Harmonie auf einen ehrenvollen Ritt in den Sonnenuntergang verständigt – so, wie das zuletzt 2015 bei Marco Streller der Fall war.Alle involvierten Parteien haben Anteil daran, dass es so gut herausgekommen ist. Eine Person gilt es allerdings hervorzuheben, die im März 2024 erst im Begriff war, beim FC Basel richtig wichtig zu werden: Daniel Stucki.Seit er Mitte Mai das zuvor verwaiste Amt des Sportdirektors übernahm, ist nicht einfach alles rundgelaufen. Aber der Club wirkt in seinem Handeln und Gebaren merklich ruhiger und stringenter, was sich – mit Blick auf die Ligatabelle, die der FCB gerade anführt – positiv auf die sportliche Leistungsfähigkeit und damit auf das gesamte Drumherum auswirkt.Gutes Zwischenzeugnis für Daniel StuckiVom Verdacht einer Degen-Marionette begleitet, ist es Stucki rasch gelungen, jenes Bindeglied zwischen Clubführung und Mannschaft zu sein, von dem man zuvor immer nur sprach, ohne es wirklich zu haben. Ein Bindeglied, das den sportlichen Weg massgeblich mitbestimmt, weil es mit seinen Ideen zu überzeugen vermag.Geht es um Taulant Xhakas verkündeten Abgang, dann hat Stucki damit sein Profil weiter geschärft. Nicht indem er diese Entwicklung aktiv vorangetrieben hat. Sondern indem er – vom sportlichen Erfolg begünstigt – mit kluger Zurückhaltung vermeiden konnte, dass dem brodelnden Kessel weitere Hitze zugeführt wurde. So eben, dass der Dampf entwich und alles abkühlte, damit die Dinge in Ruhe ihren natürlichen Lauf nehmen konnten.Neun Monate im Amt sind zu wenig, um die Arbeit eines Sportdirektors zu beurteilen. Weitere Prüfungen werden folgen. Aber Daniel Stuckis erstes Zwischenzeugnis ist zweifellos ein gutes.Taulant Xhakas angekündigter RücktrittDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Umstrittene Aktion: Die Rote Karte gegen FCB-Stürmer Traoré spaltet die Gemüter

    AboUmstrittene Aktion – Die Rote Karte gegen FCB-Stürmer Traoré spaltet die GemüterDer FCB spielt in St. Gallen nach einer intensiven Partie 1:1 remis. Zu reden gibt vor allem die Szene, in der Bénie Traoré vom Platz gestellt wird.Publiziert heute um 22:05 UhrBénie Traoré kann es nicht fassen, dass er von Schiedsrichter Lionel Tschudi die Rote Karte gezeigt bekommt?Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAnton Kade ist die Basler Figur dieses Nachmittags. Mit einem sehenswerten Weitschuss sichert der Deutsche dem FC Basel in der Ostschweiz kurz vor Schluss diesen einen Zähler. Doch zu reden gibt im Kybunpark vor allem eine Szene: Der Ausschluss von FCB-Flügelspieler Bénie Traoré nach 74 Minuten.Was ist passiert? Das Spiel geht in die Endphase, Basel liegt mit 0:1 im Hintertreffen und rennt an. Es ist wie so oft in St. Gallen: Volles Stadion, laut, Emotionen. Dann rollt dieser nächste FCB-Angriff in der 72. Minute. Bénie Traoré, zur Pause für den schwachen Marin Soticek eingewechselt, spielt vor dem Strafraum der Ostschweizer den Ball weiter auf Anton Kade, der den vermeintlichen Ausgleich erzielt.Die Sekunden danach: Jubelnde Basler Fans und Spieler auf der einen Seite, St. Gallens Mittelfeldspieler Jordi Quintillà mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegend auf der anderen Seite. Erst die Wiederholungen der Torentstehung zeigen, was wirklich geschehen ist. Nach der Ballabgabe Traorés trifft dieser den heraneilenden Quintillà mit voller Wucht und offener Sohle oberhalb des Knöchels am rechten Bein.Schiedsrichter Lionel Tschudi wird aufgefordert, sich die Szene am Bildschirm anzusehen. Und lange braucht der Unparteiische nicht, um diese unglückliche, bestimmt nicht absichtliche Intervention mit einer Roten Karte zu ahnden. Die Konsequenz: Der FCB muss die Schlussviertelstunde zu zehnt bestreiten, in der ihm der Ausgleich doch noch gelingt.Es ist dies eine Rote Karte, die nach heutigem Regelwerk so gegeben werden kann – auch wenn erst der Ball gespielt wird und danach der Verteidiger, in diesem Falle Quintillà, ein gewisses Risiko in Kauf nimmt. Wer mit offener Sohle oberhalb des Knöchels am Schienbein getroffen wird, der fliegt vom Platz. Dafür gibt es genügend Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit.Und dennoch ist dieser Platzverweis das grosse Thema nach dem Schlusspfiff. Die Diskussionen, die dadurch entfacht werden, lassen die Frage aufkommen, ob diese Regelauslegung im Sinne des Fussballs ist. Natürlich muss es oberstes Gebot sein, die Gesundheit der Akteure zu schützen. Aber solch heftige Kritik an einem grundsätzlich korrekten Entscheid ist ungewöhnlich.Erinnerungen an GörtlerSelbst die beiden Trainer sind sich nicht einig. Für St. Gallens Enrico Maassen «eine klare Rote Karte, weil das Foul mit hoher Intensität begangen wird.» Basels Fabio Celestini sagt hingegen: «Wenn du Fussball gespielt hast, ist das keine Rote Karte.» Und fragt danach in die Runde: «Wie hätte Traoré bremsen können? Auf der Playstation kannst du das vielleicht machen, auf dem Rasen aber nicht.»Noch deutlicher sind die Worte, die Xherdan Shaqiri gegenüber dem TV-Sender «Blue» wählt: «Wir müssen uns Gedanken machen, ob wir die besten Schiedsrichter haben. Gestern bei Luzern gegen Lugano, heute bei uns. Es gibt trotz VAR viel zu viele Fehlentscheide. Traoré berührt klar den Ball, Quintillà kommt zu spät. Dass es im Anschluss zum Kontakt kommt, gehört zum Fussball dazu.»Es ist dies eine Aktion, die an den Platzverweis von Lukas Görtler im Januar dieses Jahres erinnert. Damals schlug der St. Galler im Spiel gegen Lugano eine Flanke und traf nach der Ballabgabe den damaligen Lugano-Routinier Jonathan Sabbatini mit der Sohle oberhalb des Knöchels. Schiedsrichter Lukas Fähndrich wurde vom VAR – Lionel Tschudi – zum Bildschirm beordert und zeigte dem Deutschen Rot. Ein Entscheid, der schon damals in der Schweiz heiss diskutiert worden ist. Selbst aus Schiedsrichterkreisen war zu hören, wie schwer man sich tue, nach solchen Aktionen Rot zücken zu müssen.Logisch, ist Görtlers Platzverweis auch im Nachgang der sonntäglichen Partie in St. Gallen Thema. Celestini sagt: «Um solche Rote Karten künftig zu verhindern, dürfte Traoré nicht mehr so in einen Zweikampf einsteigen und Görtler nicht mehr flanken. Punkt. Das sind für mich absolut keine Roten Karten.»Glück für AvdullahuDennoch: Celestini wird sich damit abfinden müssen, dass sein Flügelspieler von der Elfenbeinküste im letzten Pflichtspiel des Jahres und wohl auch zum Beginn der Rückrunde nicht zur Verfügung stehen wird. Ebenso Leon Avdullahu, der seine vierte Verwarnung kassierte und am Samstag gegen GC gesperrt sein wird.Das dürfte den 20-Jährigen zwar ärgern, doch weiss auch er, dass er Glück gehabt hat, nicht mit Rot vom Platz geflogen zu sein. Just nach dem Seitenwechsel, in der 47. Minute, tritt er Corsin Konietzke von hinten mit voller Wucht auf den Knöchel. Ein Einsteigen, bei dem sich Avdullahu nicht hätte beklagen dürfen, wenn er nach diesem Foulspiel vom Platz gestellt worden wäre. Aber der VAR meldet sich nicht. Es gibt nicht mal eine Verwarnung gegen den U-Nationalspieler.Doch davon spricht nach diesem 1:1 in St. Gallen niemand. Sondern nur davon, weshalb Bénie Traoré vom Platz gestellt wurde, obwohl er nichts weiter tat, als seinen Mitspieler Anton Kade wunderschön zu lancieren. Und danach die Rote Karte sah.Mehr zum FC Basel:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Traoré trifft das Tor wieder, Rüegg muss ins Einwurf-Training

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Traoré trifft das Tor wieder, Rüegg muss ins Einwurf-TrainingBeim 1:1 des FC Basel in Luzern erzielt Bénie Traoré sein erstes Tor seit November. Das reicht dem FCB am Ende aber nicht zum Sieg.Publiziert heute um 19:33 UhrErzielt den Basler Führungstreffer in der 41. Minute: Bénie Traoré.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 5Muss nach 43 Minuten erstmals eingreifen, als ihn Aleksandar Stankovic mit einem Distanzschuss prüft. Ansonsten bekommt der Basler Schlussmann in der ersten Halbzeit kaum Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Das ändert sich im zweiten Durchgang mit den nun offensiver agierenden Luzernern. Kurz nach der Pause hält er einen Ablenker von Finn van Breemen stark, beim 1:1 ist er machtlos.Kevin Rüegg: 4Erhält erneut den Vorzug gegenüber Joe Mendes auf der rechten Abwehrseite. Fällt in der 5. Minute auf, als er einen Einwurf klar im Spielfeld ausführt, worauf Luzern den Ball erhält. Ansonsten ist es ein genügender Auftritt von Rüegg. Nach 62 Minuten wird er durch Joe Mendes ersetzt.Adrian Barisic: 4,5Trägt unter dem rechten Auge ein Veilchen, das er sich im Training bei einem Kopfballduell mit Marin Soticek zugezogen hat. In der 20. Minute legt er Tyron Owusu im eigenen Strafraum um, der VAR meldet sich. Die Wiederholung zeigt aber: Barisic trifft zuerst den Ball und hat damit den Luzerner Offensivmann fair vom Spielgerät getrennt. Nach 68 Minuten zeigt er an, dass er eben wegen dieses Auges ausgewechselt werden muss. Trainer Fabio Celestini ersetzt ihn nur widerwillig durch Jonas Adjetey, weil er kurz zuvor bereits doppelt gewechselt – und ihm Barisic davor noch mit erhobenem Daumen keinerlei Probleme angedeutet hatte.Finn van Breemen: 4Der Niederländer, der erneut den Vorzug gegenüber Jonas Adjetey erhält, bildet zusammen mit Adrian Barisic die Basler Innenverteidigung, die in Halbzeit eins nur einen Torschuss zulässt. In der zweiten Halbzeit lässt sich Van Breemen jedoch einige Male vom flinken Thibault Klidje düpieren und wirkt nicht mehr ganz so sicher.Dominik Schmid: 4,5Versucht, sich immer wieder ins Basler Offensivspiel einzubinden. Tut dies erstmals nach vier Minuten, als er Kevin Carlos bedient, dieser jedoch den Ball nicht trifft. In der 41. Minute ist Schmid massgeblich am 1:0 des FCB beteiligt, weil er zuvor den Ball im Luzerner Sechzehner zurückgewinnt und so zum Assistgeber für Bénie Traoré wird.Leon Avdullahu: 4Es ist ein weiterer eher unauffälliger Auftritt des 21-Jährigen, der jedoch erneut die meisten seiner Zuspiele an den Mann bringt. Vor dem 1:1 der Luzerner in der 78. Minute agiert er unglücklich, weil er es im Duell mit Pius Dorn nicht schafft, den Ball zu gewinnen.Léo Leroy: 5Der Franzose ist in den ersten 45 Minuten Dreh- und Angelpunkt im Basler Mittelfeld. Er gewinnt viele Zweikämpfe und lanciert Vorstösse. Nach Shaqiris Auswechslung ist er für die Eckbälle zuständig. Im zweiten Durchgang fällt jedoch auch seine Leistung ein wenig ab. Dennoch ist es ein insgesamt guter Auftritt von Leroy.Anton Kade: 3Es ist kein gelungener Tag für Anton Kade: Erst trifft er in der 33. Minute aus zehn Metern nur das Lattenkreuz, vor dem 1:1 in der 78. Minute verpasst er es, den Ball nach einem Luzerner Freistoss zu klären, und ermöglicht so das Zuspiel in den Strafraum. Nach 85 Minuten muss der Deutsche für Metinho weichen.Xherdan Shaqiri: 3,5Der Basler Captain hatte in dieser Woche Muskelschmerzen zu beklagen, was man ihm ansieht: Viel mehr als sein Weitschuss (oder war es als Pass gedacht?) von der Mittellinie, der direkt in die Arme von FCL-Goalie Pascal Loretz fliegt, gibt es von ihm nicht zu sehen. Ihm verspringen auf dem stumpfen Rasen in Luzern viele Bälle, seine Zuspiele in die Tiefe finden oft keinen Abnehmer. Zur Halbzeit kann der 33-Jährige nicht mehr weiterspielen und muss für Gabriel Sigua weichen.Bénie Traoré: 4,5Der Ivorer ist ein Aktivposten und tritt erstmals nach einer Viertelstunde in Aktion, als er zwei Gegenspieler stehen lässt und Kevin Carlos bedient, der den Ball übers Tor schiesst. Danach zeigt er seinem Sturmkollegen, wie man es besser macht: In der 41. Minute trifft er per Schlenzer von der Strafraumgrenze zum 1:0. Es ist sein erster Treffer für den FCB seit dem 4:1-Sieg in Yverdon Anfang November. In der 62. Minute wird er durch Philip Otele ersetzt.Kevin Carlos: 3Der Spanier vergibt in der ersten Halbzeit einige Möglichkeiten. Die beste davon hat er in der 33. Minute, als er sich erst gut um einen Luzerner Verteidiger dreht, danach aus zentraler Position aber genau auf Loretz schiesst. Aus dieser Aktion folgt der Lattenschuss von Anton Kade. Nur eine Minute später darf dann auch er sich aus zehn Metern versuchen – und bekommt den Ball wieder nicht an FCL-Goalie Loretz vorbei.Gabriel Sigua: 3,5Wird nach der Pause eingewechselt und bekommt die grosse Aufgabe, Xherdan Shaqiri zu ersetzen. Das gelingt dem Georgier nur bedingt, weil ihm einige Bälle verspringen und ihm die kreativen Ansätze fehlen, um Torgefahr zu kreieren.Joe Mendes: 4Der Schwede ersetzt in der 62. Minute Kevin Rüegg und ist danach bemüht, steigt in der 76. Minute aber überhastet in einen Zweikampf mit Nicky Beloko und wird dafür verwarnt.Philip Otele: 3,5Kommt in der 62. Minute für Bénie Traoré, kann aber offensiv nicht so viel bewirken, wie er es in seinen letzten Auftritten getan hat.Jonas Adjetey: 4In der 62. Minute ersetzt er Adrian Barisic. Sein Auftritt geht in Ordnung, am Luzerner Ausgleich ist Adjetey nicht mitschuldig.Metinho: –Ersetzt in der 86. Minute Anton Kade und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.1 Kommentar