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«Celestini mag es, wenn man sich auf dem Feld kurz anbrüllt»

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Puff! Weg ist die ganze Spannung. Oder fast. Eine Runde vor dem Ende der Qualifikation steht fest, wer in der Super League in die Meisterrunde darf. Und wer den Gang in die Abstiegsrunde antreten muss.

Die Themen gehen unserem Fussball-Podcast deswegen lange nicht aus. Da sind die Grasshoppers, die nicht nur trotz Trainerwechsel der Barrage entgegentaumeln. Sie wirken dabei auch erstaunlich planlos. Wenn etwa Präsidentin Stacy Johns aus Los Angeles einfliegt, um in einem TV-Interview von «keiner Krise» zu reden, um dann doch «eine Art Krise» einzugestehen. Und keinen einzigen Lösungsansatz für die Probleme des Rekordmeisters präsentiert.

«Man merkt, dass sie von ganz weit weg kommt», befindet Thomas Schifferle zu Johns’ Auftritt und meint: «Nach ihrem Auftritt hat man das Gefühl, dass sie schlicht und ergreifend keine Ahnung hat, worum es hier überhaupt geht.»

Aber auch der zweite Zürcher Club wirkt derzeit auf der Suche nach sich selbst. Der FCZ hat zwar die Meisterrunde erreicht. Aber er wirkt bisweilen, als sei er in einer Art Zwischensaison. Dazu passt, dass die derzeitigen Trainer Murat Ural und Umberto Romano in der nächsten Spielzeit kaum mehr an der Seitenlinie stehen werden. «Es ist längst entschieden, dass sie das nicht mehr tun werden», sagt Schifferle den nächsten Trainerwechsel in der Sommerpause voraus.

Ausserdem besprechen wir die interessante Art, wie in Basel Meinungsverschiedenheiten zwischen Cheftrainer und Goalie ausgetragen werden. Nämlich direkt nach Spielschluss brüllend auf dem Feld. Wozu FCB-Trainer Fabio Celestini nach dem Spiel auf Blue sagt: «Ich brauche Leidenschaft. Ich brauche Wille. Ich brauche dieses Feuer. Die Reaktion von Marvin Hitz war super.»

Und wir stellen fest, dass die Young Boys Murat Yakin zumindest ein Dankeskärtlein schreiben müssten. Seit der Nationaltrainer aus dem Bald-Schweizer Joël Monteiro einen Kandidaten für das Kader an der Europameisterschaft gemacht hat, spielt der YB-Stürmer wie verwandelt.

Wann welches Thema besprochen wird

  • 08:06 BSC Young Boys – FC Luzern

  • 25:58 FC St. Gallen – Yverdon-Sport

  • 30:51 Grasshoppers – FC Lugano

  • 40:52 Stade Lausanne-Ouchy – FC Winterthur

  • 47:11 Lausanne-Sport – FC Zürich

  • 53:52 FC Basel – Servette FC

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Es ist die Chance, das 1:0 zu erzielen – doch Kololli vergibt. Natürlich ist das zu diesem Zeitpunkt noch kein Knackpunkt. Aber es ist ein Vorzeichen, dass die Basler ihre Chancen gegen Lugano nicht nutzen werden. Etwas, das Celestini im Anschluss beklagt, als er sagt: «Auf den letzten 30 Metern haben wir nicht genug gemacht.»Der O-TonAm letzten Wochenende sass Mattia Croci-Torti vor dem Fernseher und verfolgte das Spiel zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys. Er dachte sich: «Oh nein, da ist wieder der alte FCB-Zug. Unter Fabio Celestini ist das grosse Basel zurück». Und nach der Partie am Samstag erklärt er: «Dieses Spiel habe ich meinem Team gezeigt und ich habe gesagt: Wenn wir beim FC Basel gewinnen wollen, dann brauchen wir Persönlichkeit.»Genau diese Persönlichkeit zeigen die Tessiner: Sie sind eher unter- denn überlegen, aber sie nutzen ihren einzigen Torschuss. Croci-Torti sagt: «Aus dieser Situation machen nur die grossen Spieler unserer Liga ein Tor. Und Renato Steffen ist ein grosser Spieler.»Die FolgenDie Basler Punktejagd im neuen Jahr ist vorerst gestoppt. Nach sieben Zählern aus den ersten drei Partien verliert das Team zum ersten Mal. Jetzt folgen für die Basler zwei weitere Partien gegen Gegner, die in der Tabelle vor ihnen stehen: Am nächsten Sonntag ist der FC St. Gallen zu Gast im St.-Jakob-Park und in der Woche darauf spielen die Basler beim Grasshopper Club, der aktuell punktgleich einen Platz vor dem FCB in der Tabelle liegt. Alles zur Niederlage gegen den FC Lugano«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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