Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Soll Fabian Frei künftig im offensiven Mittelfeld spielen?

Fabian Frei hatte gegen Stade Lausanne-Ouchy eine ganz andere Aufgabe auf dem Platz als in den vorangegangenen Partien.

Der FC Basel hat auch beim Gastspiel bei Stade Lausanne-Ouchy viele Abwesende zu vermelden. Also muss Fabio Celestini improvisieren – und die best mögliche Elf auf den Rasen schicken, um beim Tabellenletzten zu bestehen.

Das gelingt, am Ende holt der FCB einen wichtigen 2:0-Erfolg. Mit einem 3-5-2-System setzt der Trainer der Basler diesmal im zentralen offensiven Mittelfeld auf Fabian Frei.

Das überrascht auf den ersten Blick, weil der Captain unter Celestini praktisch ausschliesslich als zentraler Innenverteidiger eingesetzt worden ist. Doch diesmal schenkt der Romand hinten Nicolas Vouilloz, Jonas Adjetey und Finn van Breemen das Vertrauen. Fabian Freis Qualitäten braucht er weiter vorne; im letzten Drittel des Spielfelds, wo der FCB zuletzt erhebliche Probleme bekundete.

Auf der Pontaise versucht Frei das Offensivspiel anzukurbeln. Und mit seiner Routine kann der 35-Jährige jene Pässe in die Schnittstellen schlagen, die man zuletzt bei Rotblau kaum gesehen hat. So sagte Celestini nach dem Spiel, dass «Frei uns auch im Mittelfeld viel geben kann». Als er seinem Captain mitgeteilt habe, dass er in Lausanne mit ihm in der Offensive plane, habe dieser geschmunzelt.

Das hat seinen Grund. Fabian Frei spielt am liebsten im zentralen Mittelfeld, kann aber auch defensiv zentral oder eben wie meistens im letzten Halbjahr als Innenverteidiger auflaufen.

Denkbar, dass Frei in den restlichen sieben Ligaspielen auf dieser Position bleibt, da das Basler Offensivspiel dadurch an Qualität gewinnt, wenn er seine Sache gut macht. Celestini mag sich diesbezüglich noch nicht in die Karten blicken lassen.

Sicher ist einzig, dass Fabian Frei auch am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Servette auf dem Platz stehen wird, sofern er gesund ist. Denn: Der Captain ist fussballerisch wie menschlich extrem wichtig im Basler Abstiegskampf.

Similar Posts

  • Beste Werte seit Ära Heusler: David Degen und Xherdan Shaqiri reissen das Ticket-Ruder herum

    AboBeste Werte seit Ära Heusler – David Degen und Xherdan Shaqiri reissen das Ticket-Ruder herumDer FC Basel hat erstmals seit der Übernahme durch Bernhard Burgener einen Zuschauer­schnitt von mehr als 26’000. Auch bei den Saisonkarten geht es aufwärts.Publiziert heute um 19:57 UhrXherdan Shaqiri – der wichtigste aller Gründe, warum die unteren Ränge der Muttenzerkurve bis Ende Saison mit Sicherheit ausverkauft sind.Foto: Maximilian Gärtner (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Antwort auf Tamedia-Podcast: Taulant Xhaka fragt: «Wer füttert euch?» – und Granit eilt zu Hilfe

    – Taulant Xhaka fragt: «Wer füttert euch?» – und Granit eilt zu HilfeNach dem 1:5 des FC Basel in Bern äussert sich Taulant Xhaka via Instagram über vermeintliche Kritik an seiner Person. Sein Bruder Granit stösst gar eine Drohung aus.Publiziert heute um 14:52 UhrTaulant Xhaka sass auch beim Spiel gegen die Berner Young Boys für 90 Minuten auf der Bank. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)Das deftige 1:5 gegen die Young Boys hat Spuren beim FC Basel hinterlassen, ganz besonders bei Taulant Xhaka. Der 32-jährige Routinier sass am Sonntag 90 Minuten auf der Bank und musste mit ansehen, wie die Partie beim Stand von 0:3 nach 17 Minuten entschieden war. Eingewechselt wurde er trotzdem nicht.Am Montag meldete sich Xhaka dann – nicht zum ersten Mal – via Instagram zu Wort. Auslöser dafür war offensichtlich eine Schlagzeile dieser Zeitung: «Was denkt sich wohl Taulant Xhaka?» Denn im Tamedia-Podcast «Dritte Halbzeit» ging es im Anschluss an die Partie unter anderem um die Personalie Xhaka und darum, dass ein Spielertyp wie er dem FCB gegen YB vielleicht gutgetan hätte.Xhaka kommentierte die Schlagzeile mit folgenden Worten: «Einmal der ‹Blick›, und jetzt kommt noch die BaZ? Ihr wisst schon, dass ich noch einen Vertrag bis 2027 habe, oder? Oder sagt euch mal wieder jemand: Schreibt über Taulant Xhaka? Versucht es nicht, denn es lohnt sich nicht. Vertrag bis 2027, und so wird es auch bleiben.» Später legte er nach: «Und der, der euch so gut füttert, dass ihr quasi nur über meine Situation berichten müsst, der weiss, wen ich meine.»Im Instagram-Post von Taulant Xhaka (links) fragt er: «Oder sagt euch mal wieder jemand: Schreibt über Taulant Xhaka?» Granit Xhaka (rechts) schreibt später unter die zweite Äusserung seines Bruders: «Schön aufpassen, was du gerade machst. Kommt nicht gut für dich.»Screenshots: Instagram tx.34 / granitxhakaDamit aber nicht genug. In guter alter Tradition meldete sich kurz darauf auch Granit Xhaka, der Captain des Schweizer Nationalteams, zu dem Thema und richtete einige Worte an jene Person, die sein Bruder Taulant als «Person X» beschrieben hat: «Schön aufpassen, was du gerade machst, kommt nicht gut für dich.» Garniert mit einem blauen und einem roten Kreis.Wer diese «Person X» sein soll, ist unbekannt. Sind die Podcast-Teilnehmenden gemeint, die sich über Xhaka und seine Rolle geäussert haben? Trainer Fabio Celestini, weil dieser Xhaka in Bern nicht einsetzte? Oder Clubpräsident David Degen, der den Vertrag von Xhaka gemeinsam mit der sportlichen Führung im Februar letzten Jahres bis 2027 verlängerte?Der Auslöser für die Kommentare der beiden Brüder verwundert jedenfalls. Im Podcast geht es nämlich darum, dass einer wie Taulant Xhaka den Baslern in Bern gefehlt habe. Einer der Diskussionsteilnehmer sagte: «Ich würde wirklich gerne wissen wollen, was er in dieser Situation denkt. Dass man ihn als relativen Haudegen nicht mehr brauchen kann. Als einen, der auch mal reingrätscht, der sich auch mal wehrt.» Eine Aussage pro Xhaka.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosEs ist nicht das erste Mal, dass Granit Xhaka sich zu Themen rund um den FCB und über die Situation seines älteren Bruders äussert. Anfang 2022 schrieb er nach einer Niederlage gegen den FCZ, als Taulant ebenfalls auf der Bank sass: «Lasst Spieler spielen, die wissen, um was es geht.» Im Januar 2023 schrieb er nach einer Niederlage gegen den FC Luzern in Richtung des Clubs: «Schämen müsst ihr euch! Unglaublich!»Dieses Mal geht es nun offenbar darum, dass die beiden Brüder eine Person vermuten, die Taulant Xhaka trotz seines bis 2027 verlängerten Vertrags aus dem Verein drängen will. Ein Thema – dies nur kurz am Rande –, das im Podcast «Dritte Halbzeit» gar nicht angesprochen wurde.Die ganze Folge der «Dritten Halbzeit», die die Reaktion der Brüder Xhaka provoziert hat. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosTilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFlorian Raz ist Sportredaktor bei Tamedia, schreibt seit 2001 über Fussball und ist Gastgeber des Podcasts «Dritte Halbzeit».Mehr Infos@razingerFehler gefunden?Jetzt melden.10 Kommentare

  • Der Traum des FC Basel: Vorhang auf für das Spektakel!

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Vorhang auf für das Spektakel! Die Rückkehr von Xherdan Shaqiri nach Basel ist beste Werbung für den Schweizer Fussball – auch wenn der 125-fache Nationalspieler auf die 33 zugeht, die Liga hat mit ihm endlich wieder einen wirklichen Star. Publiziert: 17.08.2024, 18:50 Bitte recht freundlich: Xherdan Shaqiri erstmals…