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  • Podcast zum Schweizer Fussball: «Celestinis Auftritt gibt den Spielern eine Ausrede»

    – «Celestinis Auftritt gibt den Spielern eine Ausrede»Wie lange darf ein Trainer auf einen Schiedsrichter einreden? Und was sagt es über das FCB-Kader aus, wenn gegen den FCZ nur zwei Spieler eingewechselt werden? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 18:14 UhrWas muss sich ein Schiedsrichter alles anhören? Und vor allem: wie lange? Darüber werden sich Dominic Wuillemin und Thomas Schifferle in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts nicht einig. Für Wuillemin war der Auftritt des reklamierenden Fabio Celestini nach dem 0:0 seines FC Basel beim FC Zürich «unsouverän». Für Schifferle brachte der FCB-Trainer mit seinem Lamento über die Gelb-Rote Karte gegen den Basler Roméo Beney «wenigstens ein wenig Emotionen» in ein ansonsten fast ereignisloses Spiel.Wir diskutieren aber nicht nur Schiedsrichterentscheidungen und die Trainerreaktionen darauf. Wir reden auch darüber, warum der FC Zürich seit Saisonstart ohne Mittelstürmer spielt – und stattdessen mit Daniel Afriyie als hängender Spitze.Unter der Woche hat Milos Malenovic erklärt, es bringe nichts, einen Stürmer zu verpflichten. Schliesslich lasse Trainer Bo Henriksen ja sowieso ohne echte Sturmspitze spielen. Für Schifferle geht das Argument des FCZ-Sportchefs nur bedingt auf: «Wenn der Trainer keinen Stürmer zur Verfügung hat – wie soll er dann mit einem spielen?»Ausserdem besprechen wir den Start der Young Boys, die sich trotz mässig attraktivem Fussball immer weiter von der Konkurrenz entfernen. Wir fragen uns, was der Los Angeles FC mit den Grasshoppers vorhat. Wir reden über die Protestaktionen der organisierten Fans gegen die von der Politik beschlossenen Kurvensperren. Und wir freuen uns, dass der Schweizerische Fussballverband mit Pia Sundhage eine Nationaltrainerin von Weltruf verpflichtet hat.Wann welches Thema besprochen wird01:46 FC Zürich – FC Basel21:56 Young Boys – Grasshoppers29:50 Die neuen GC-Eigentümer44:28 Der Fanprotest54:11 FC Lugano – Stade Lausanne-Ouchy56:47 Pia Sundhage wird NationaltrainerinMehr Schweizer FussballFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Biel vor dem Cupfinal: Der Captain setzt auf Fast Food, der Goalie wurde zur Zielscheibe der YB-Fans

    FC Biel vor dem Cupfinal – Der Captain setzt auf Fast Food, der Goalie wurde zur Zielscheibe der YB-FansDer Club aus der drittklassigen Promotion League fordert am Sonntag Meister Basel im Wankdorf heraus. Vier Figuren, die mit ihrer speziellen Geschichte für das Bieler Cup-Märchen stehen.Publiziert heute um 17:57 UhrGelingt dem FC Biel wieder ein Fussball-Wunder? Im Cuphalbfinal eliminierte der Promotion-League-Club die Young Boys dank eines Penaltytreffers von Malko Sartoretti (vorn).Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEigentlich ist Biel eine Eishockey-Stadt. Doch derzeit gilt das nicht. Die Lokalzeitung nennt sich wie schon vor dem Halbfinal gegen YB «FC Bieler Tagblatt», am Samstag erscheinen 22 Seiten zum grossen Spiel; im französischsprachigen «Journal du Jura» sind es deren 13.12’500 Tickets erhielt der FC Biel für den Cupfinal, alle hat er abgesetzt. Dank Partizipation am Verkauf und Prämien spült die Cup-Kampagne dem Promotion-League-Club 300’000 Franken in die Kasse, was einem Drittel des Jahresbudgets entspricht.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosUm bei all dem Trubel nicht den Kopf zu verlieren, setzen die Bieler in der Vorbereitung auf das grösste Spiel der Clubgeschichte seit 1961 – damals unterlag Biel im Cupfinal La Chaux-de-Fonds – auf den Courant normal. Ein Angebot des Hotels Belvédère in Spiez zur Übernachtung von Samstag auf Sonntag lehnten die Seeländer dankend ab. Das Hotel hatte während der WM 1954 den späteren Weltmeister Deutschland beherbergt. Stattdessen schlafen die Spieler wie üblich zu Hause.Die Amateure dürfen sich wie Stars fühlenUnd doch ist nichts normal an diesem Tag für den FC Biel. Am Grauholz wird eine Polizeieskorte den Mannschaftsbus empfangen. Die Amateure dürfen sich wie Stars fühlen.27 von 28 von ihnen haben einen auslaufenden Vertrag, nach dem Verpassen des Aufstiegs in die Challenge League dürften viele weiterziehen. Das gilt auch für Sportkoordinator Oliver Zesiger, der Scout beim FC Lugano wird. So wird der Cupfinal für den FC Biel zum letzten Hurra.Vier Protagonisten haben einen speziellen Anteil am Erfolg des Underdogs.Der Goalie und die Gedanken an ShaqiriDer Mann mit den Nerven aus Stahl: Raphael Radtke liess mit seinen Paraden auf dem Weg in den Cupfinal bereits den FC Lugano und die Young Boys verzweifeln.Foto: Adrian MoserAm Sonntag wird Raphael Radtke in einer Berner WG aufwachen, den Zug nach Biel nehmen, um dann mit dem Team wieder nach Bern zu fahren. «Statt zwanzig Minuten dauert der Weg nun halt zwei Stunden», sagt der 23-Jährige. Er wirkt nicht so, als würde es ihm etwas ausmachen, natürlich nicht.Radtke ist der Goalie, der auf dem Weg in den Final erst den FC Lugano und dann YB zum Verzweifeln brachte. Auf eine Parade ist er besonders stolz, jene gegen die Berner, als er Lukasz Lakomys Schuss in der Verlängerung mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte. Direkt vor den YB-Fans, von denen ihn manche als «Schwuchtel» bezeichneten, zudem traf ihn ein Feuerzeug am Kopf. «Die hatten halt einen ziemlichen Pegel», sagt Radtke. Er ist nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen.Der Zuger ist im Nachwuchs des FC Luzern ausgebildet worden, Ardon Jashari und Luca Jaquez hiessen zwei seiner Teamkollegen. Aber für Radtke blieb der Weg nach oben versperrt, so kam er Anfang 2023 zum FC Biel. In Bern absolviert er gerade das Bachelorstudium in Volkswirtschaftslehre, viele seiner Kollegen sind YB-Fans. Nach dem Halbfinal konnte er sich für all die Sprüche, die er im Vorfeld kassiert hatte, genüsslich revanchieren.Unter der Woche absolvierte Radtke seine letzten Prüfungen. Die Konzentration fiel ihm ob des Trubels nicht leicht. Immer wieder kreisen seine Gedanken um dieses Spiel, das wie ein Monolith in seiner Karriere thront. Radtke hat sich überlegt, wie es wohl sein wird, Xherdan Shaqiri gegenüberzustehen. «Oft genug habe ich ihn im Fernsehen gesehen, nun ist er mein Gegner», sagt er. «Das ist schon ganz speziell.»Unzählige Tickets hat er für Freunde und Familie organisiert, «ein Prozent der Zuschauer gehört zu mir», sagt Raphael Radtke. Das sind rund 300 Leute.Der Captain führt ein RestaurantDie treue Seele: Captain Anthony De Freitas spielt schon seit 2019 für den FC Biel. Er sagt: «Ich bin mittlerweile mehr Bieler als Franzose.»Foto: Adrian MoserAnthony De Freitas ist die Konstante beim FC Biel. Seit 2019 spielt der Franzose für die Seeländer, im letzten Sommer übernahm er nach dem Rücktritt des früheren YB-Spielers François Affolter das Captainamt.De Freitas durchlief die Talentschmiede Monacos, er spielte für Port Vale in der vierthöchsten englischen Liga und für den Varzim SC in Portugals zweithöchster Spielklasse. «In Bradford und Sheffield durfte ich schon vor 25’000 Fans auflaufen, aber der Cupfinal wird zweifellos das grösste Spiel meiner Karriere», hält er fest. Die ungewohnte Kulisse, der Kunstrasen, dazu mit Basel den neuen Meister als Gegner – es spricht kaum etwas für den FC Biel. «Aber wir haben das Recht zu träumen. Was wir bis jetzt geschafft haben, ist aussergewöhnlich», sagt De Freitas.Und doch ist er kein Träumer, mit 31 hat er die Karriere nach dem Fussball aufgegleist: Seit einem Jahr führt De Freitas in Lausanne ein Restaurant, das auf Burger und Crêpes spezialisiert ist. Einmal pro Woche ist er vor Ort, ansonsten leitet er das Geschäft vom Seeland aus. Noch aber denkt der Aussenverteidiger nicht an den Rücktritt, sein Vertrag dürfte bald verlängert werden. Er fühle sich sehr wohl im Club und in der Umgebung, sagt er und fügt lächelnd hinzu: «Ich bin mittlerweile mehr Bieler als Franzose.»Der Abwehrhüne und Copain von Aurèle AmendaDas Talent: Damian Kelvin ist 1,94 Meter gross und 97 Kilogramm schwer. Seinetwegen sollen in den letzten Monaten mehrere Scouts ins Seeland gereist sein.Foto: Adrian MoserDer FC Etoile ist nur ein Bieler Quartierverein, sein Fanionteam spielt aktuell in der 4. Liga. «Aber dieser Club bildet gute Innenverteidiger aus», sagt Damian Kelvin augenzwinkernd.François Affolter und Aurèle Amenda lernten das Fussball-Abc beim FC Etoile, beide spielten sich später bei YB in den Dunstkreis der Nationalmannschaft. Und ja, auch Kelvin begann auf dem Sportplatz Mühlefeld – zusammen mit Amenda. Nach zwei Meistertiteln und einem Cupsieg mit den Young Boys spielt dieser zwar mittlerweile in der Bundesliga, aber der Kontakt zwischen den Jugendfreunden ist nie abgebrochen. Amenda wird aus Frankfurt anreisen, um Kelvin und Co. im Wankdorf zu unterstützen.Der 22-Jährige ist das wohl grösste Talent beim FC Biel. Im Cuphalbfinal gegen YB spielte er in der Innenverteidigung – abgebrüht wie ein Routinier. Mit 1,94 Metern und 97 Kilogramm verfügt Kelvin über Gardemasse. Als Kind betrieb er auch Leichtathletik, «davon profitiere ich jetzt, weil ich auch auf längeren Distanzen schnell bin». In den letzten Monaten sollen ihn mehrere Scouts beobachtet haben, ein Abgang in die Challenge League ist denkbar. Doch seine Zukunft will er erst nach dem Cupfinal klären.Kelvin studiert in Bern Betriebswirtschaft, wobei der Fussball im Moment Priorität geniesst. Weil er noch bei seinen Eltern in Nidau wohnt, bekommt er die Euphorie rund um den FC Biel hautnah mit. «Selbst Leute, die ich nur flüchtig kenne, sprechen mich an. Und alle sagen mir, dass sie am Sonntag ins Wankdorf kommen werden», sagt Kelvin. «Nun weiss ich, wo all die Tickets hingekommen sind.»Der Torjäger und das Hochzeit-ProblemDer Routinier mit dem Torriecher: Omer Dzonlagic spielte bereits für den FC Thun in der Super League.Foto: Adrian MoserKaum einer fasste das Unfassbare so schön in Worte wie Omer Dzonlagic. Gleich nach dem Schlusspfiff gegen YB war das, als der Stürmer SRF ein Interview gab. Er sagte: «Ich hoffe, ich wache jetzt nicht aus dem Traum auf und merke, dass das Spiel noch gespielt werden muss.» Er schien es ernst zu meinen.Unter der Woche steht Dzonlagic auf dem Rasen der Tissot-Arena, unweit von der Stelle, wo er sein kultiges Interview gegeben hat. Oft genug ist er in den letzten Wochen darauf angesprochen worden. «Das war die pure Euphorie, herrlich!», sagt er.30 ist Dzonlagic gerade eben geworden, seine ungewöhnliche Karriere neigt sich dem Ende zu. In Schönbühl aufgewachsen, spielte der Sohn bosnischer Eltern mit 18 für den FC Bern in der 1. Liga. Innert einem Jahr schaffte er dann über die U21 des FC Thun den Sprung in die Super League. Er, der in einer Autogarage die Lehre zum Carrosserielackierer absolviert hatte, war plötzlich doch noch Profifussballer.«Ein Ausgleich zum Fussall zu haben, ist enorm wichtig.»Omer Dzonlagic, Stürmer und StudentNun ist er der Routinier, der seinen jungen Teamkollegen mit Rat zur Seite steht. Letzten Sommer begann er ein Fernstudium in Wirtschaftsinformatik, hätte er das bloss früher getan, denkt er sich nun. In Thun oder später in Kriens und Baden war seine Woche manchmal schon am Dienstag gelaufen, wenn er gemerkt hatte, dass er nicht von Beginn an spielen würde. «Ein Ausgleich zum Fussall zu haben, ist enorm wichtig», sagt Dzonlagic. «Auch wenn es bloss ein Koch- oder Sprachkurs ist.» Das ist ein Tipp, den er den Jungen gibt.Tipps hat er in diesen Tagen selbst viele erhalten, er solle den Cupfinal geniessen und befreit aufspielen, ist so ein Satz, den er aus seinem Umfeld gehört hat. Das ist leichter gesagt als getan bei einer Partie, die auch für ihn der absolute Karrierehöhepunkt ist.Vier Tore hat er auf dem Weg in den Final erzielt. Viele seiner Liebsten werden auf der Tribüne des Wankdorfs sitzen, 50, 60 Leute vielleicht, fast alle in einer Reihe. Wer neben wem sitzt, war eine Herausforderung, die sich Dzonlagic stellte. Fast wie bei einer Hochzeit.Das Cup-Abenteuer des FC BielNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDritte Halbzeit – der Fussball-Podcast von TamediaDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Marco Oppliger ist seit 2013 als Sportredaktor für Tamedia tätig. Seine Kernthemen sind Eishockey und Ski Alpin, ebenso berichtet er über Schwingen und Leichtathletik.Mehr InfosDominic Wuillemin arbeitet als Sportredaktor bei Tamedia und schreibt seit 2010 über Sportthemen – mit Fokus auf Fussball.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum FCB-Spiel gegen Yverdon: Xherdan Shaqiri brilliert in einem spiegelverkehrten St.-Jakob-Park

    AboAlles zum FCB-Spiel gegen Yverdon – Xherdan Shaqiri brilliert in einem spiegelverkehrten St.-Jakob-ParkBeim 5:0-Sieg gegen Yverdon ist der Captain des FC Basel an vier Treffern beteiligt, während die Muttenzerkurve im Sektor B ein ungewohntes Bild bietet.Publiziert heute um 20:05 UhrEin Tor, drei Assists: Xherdan Shaqiri (r.) bejubelt Bénie Traorés Treffer zum 3:0, den er selbst vorbereitete.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageDer FC Basel konnte zuletzt vier Super-League-Spiele in Folge gewinnen und seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf sechs Punkte ausbauen. Mit einem weiteren Sieg im Heimspiel gegen Yverdon würde sich die Mannschaft von Fabio Celestini unabhängig vom Abschneiden der Konkurrenz eine gute Ausgangslage für die Meisterrunde schaffen.Ein anderes Thema, was im Vorfeld der Partie für grosse Diskussionen sorgte, war die Sperre des Sektor D Parkett und damit der geplante Ausschluss der Muttenzerkurve. Dies wurde als Reaktion auf die Schlägerei in Zürich nach dem Klassiker von letzter Woche von den Behörden beschlossen. Die Muttenzerkurve kündigte aber bereits am Freitagmorgen an, dass es vor dem Spiel eine Tauschbörse geben wird, an dem Saisonkartenbesitzer vom D-Parkett ein Ticket für einen anderen Sektor erwerben können.Das SpielEs läuft die 15. Minute, als Metinho allein vor Yverdon-Goalie Paul Bernardoni zum Abschluss kommt, doch am Innenpfosten scheitert. Rund eine Minute später ist es erneut der Brasilianer, der für Philip Otele auflegen kann. Oteles platzierter Schlenzer findet über den Pfosten den Weg ins Netz. Danach dauert es nicht lange, bis der FC Basel seine Führung ausbauen kann. In der 28. Minute bekommt Shaqiri den Ball von Bénie Traoré in den Lauf zugespielt und verwandelt alleine vor Bernardoni souverän. Nur zwei Minuten später sind es die gleichen beiden FCB-Spieler, die im Zusammenspiel den Spielstand auf 3:0 erhöhen. Mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte überspielt Shaqiri die ganze Yverdon-Defensive, Traoré bleibt eiskalt und trifft zum ersten Mal seit Ende März wieder. Allerspätestens in der 38. Minute sorgt der Ivorer mit einem Schuss ins nahe Eck für die Vorentscheidung. Wieder ist Shaqiri Assistgeber. Das 4:0 ist die höchste FCB-Führung zur Halbzeitpause seit dem 6:1 Erfolg gegen den FC Sion am 1. August 2021. Damals betrug das Pausenresultat gar 5:0.Auch nach Wiederanpfiff der Partie starten die Basler druckvoll und mit viel Spielfreude. Dies lässt sich beispielsweise beim 5:0 in der 56. Minute erkennen, als Shaqiri den Ball bei einem Doppelpass auf Otele per Hacke weiterleitet und so seinen dritten Assist des Spiels verbuchen kann. Yverdon wird erst ab der 70. Minute noch gefährlich. Zweimal verhindert die Querlatte einen Gästetreffer.St.-Jakob-Park. – 24‘254 Zuschauende. – SR Dudic.Tore: 16. Otele (Metinho) 1:0. 27. Shaqiri (Traoré) 2:0. 30. Traoré (Shaqiri) 3:0. 37. Traoré (Shaqiri) 4:0. 56. Otele (Shaqiri) 5:0.FCB: Hitz; Mendes, Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdullahu (58. Leroy), Metinho; Traoré (68. Soticek), Shaqiri (76. Sigua), Otele (58. Kade); Ajeti (58. Carlos).Yverdon: Bernardoni; Marques, Picccini (60. Tijani), Legowski, Kongsro; Esteves (46. Tasar), Cespedes (60. Núñez), Baradji, Aké; Marchesano (75. Komano), Grodem (46. Teixeira).Bemerkungen: FCB ohne van Breemen (verletzt), Barisic (im Aufbau), Cissé und Rüegg (beide angeschlagen). Ersatzbank FCB: Salvi, Baró, Fink, Akahomen. Verwarnungen: 6. Céspedes, 25. Piccini, 44. Legowski, 66. Tijani, 68. Núñez, 82. Sigua, 86. Kongsro (alle wegen Foulspiel) – 15. Pfostenschuss Metinho. 73. Lattenschuss Legowski. 85. Vouilloz lenkt Schuss von Komano an die Latte.Die TaktikDer Basler Cheftrainer wechselt in der Startformation nur selten, solange es sportlich gut läuft und keine Verletzungen oder Sperren vorliegen. Deshalb ist es wenig überraschend, dass Fabio Celestini mit denselben elf Spielern wie schon in den vergangenen drei Partien beginnt. Auch der Formation des 4-2-3-1 bleibt Celestini im Spiel gegen Yverdon treu. Ein Mal mehr weiss diese Startelf zu überzeugen, auch weil sich Shaqiri und Traoré auf der Position des Zehners und des rechten Flügels immer wieder abwechseln, was dem FCB-Spiel Variation verleiht. Paolo Tramezzani lässt seine Equipe in einem 3-5-2 auflaufen. Die Offensive kann erst in der zweiten Hälfte im Ansatz gefährlich werden und die Westschweizer Verteidigung findet mit ihrer Manndeckung mehrfach kein Mittel gegen die Läufe in die Tiefe der schnellen FCB-Angreifer. Auch der Doppelwechsel nach der ersten Halbzeit lässt die Gäste nicht wesentlich besser ins Spiel finden.Der AufregerWer an diesem Montagnachmittag den St.-Jakob-Park betritt, reibt sich beim Blick ins Stadion verwundert die Augen: Das D-Parkett bleibt zwar aufgrund der von den Behörden verhängten Kurvensperre leer, am Zaun hängt ein Banner mit der Aufschrift «Was uns sött spalte, vereint uns nur no mee!». Doch die Muttenzerkurve hatte sich einfach in den Sektor B umplatziert, um ihre Mannschaft von dort aus zu unterstützen.Was folgte, war ein zwar nicht ganz im Einklang tönender, aber lauter Wechselgesang über das gesamte Spielfeld zwischen dem D-Balkon und dem B-Parkett während der Partie. Zu dieser speziellen Atmosphäre sagt Dominik Schmid nach dem Spiel: «Es war ungewohnt, aber die Kurve hat das ein Mal mehr überragend gemacht. Ich hoffe aber natürlich, dass sie im nächsten Match wieder auf der richtigen Seite sind».Ungewohntes Bild: die Muttenzerkurve im Sektor B.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Das muss besser werdenWenn man die erste Halbzeit betrachtet: nichts. Im zweiten Durchgang schalten die Basler dann einen Gang zurück und bieten nicht mehr dasselbe Spektakel wie zuvor, Yverdon bekommt ab der 70. Minute einige gute Tormöglichkeiten. Aber der FCB spielt insgesamt so souverän und nutzt seine Chancen so effizient, dass man zum Schluss kommen muss: Das war ein nahezu meisterlicher Auftritt.Das sagt der Trainer«Ich bin im Moment ein sehr glücklicher Trainer», sagt Fabio Celestini nach der Partie. Besonders gefällt dem FCB-Trainer, dass seine Mannschaft jedes Spiel wie ein Final angehe, egal ob gegen Lugano, den Klassiker gegen den FC Zürich oder heute gegen Yverdon: «Die Spieler haben verstanden, was es heisst zu kämpfen», so Celestini.Mit Aussagen über einen möglichen Meistertitel hält er sich aber weiterhin zurück: «Unser Fokus gilt voll und ganz dem Cupspiel gegen Lausanne».So geht es weiterWeil Servette gegen Luzern 2:1 gewinnt, bleibt der Vorsprung des FCB auf die zweitplatzierten Genfer bei sechs Punkten. Während der Ligabetrieb am nächsten Wochenende pausiert, steht für den FCB am Sonntag der Cup-Halbfinal gegen Lausanne-Sport auf dem Programm. Am Wochenende des 3. und 4. Mai steht das erste Spiel der Meisterrunde an. Auf wenn der FCB dann trifft, ist noch offen, wird aber zeitnah von der Liga mitgeteilt.Der FC Basel gegen YverdonDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosYomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Beste Werte seit Ära Heusler: David Degen und Xherdan Shaqiri reissen das Ticket-Ruder herum

    AboBeste Werte seit Ära Heusler – David Degen und Xherdan Shaqiri reissen das Ticket-Ruder herumDer FC Basel hat erstmals seit der Übernahme durch Bernhard Burgener einen Zuschauer­schnitt von mehr als 26’000. Auch bei den Saisonkarten geht es aufwärts.Publiziert heute um 19:57 UhrXherdan Shaqiri – der wichtigste aller Gründe, warum die unteren Ränge der Muttenzerkurve bis Ende Saison mit Sicherheit ausverkauft sind.Foto: Maximilian Gärtner (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze