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Fähndrich gibt zu, dass seine Entscheidung «klar falsch» war

Lukas Fähndrich sagt am Montag nach dem Klassiker zur ersten Gelben Karte in Richtung von Romeo Beney: «Das war klar falsch».

Es war ein ziemlicher ereignisloser Klassiker, dieses 0:0 zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich am Sonntag im Letzigrund. Zumindest bis kurz vor Ende. Dann kassierte der FC Basel nämlich noch zwei Platzverweise und im Anschluss drehten sich die Diskussionen nur noch um Schiedsrichter Lukas Fähndrich und dessen Entscheidungen.

Dieser hatte dem Basler Spieler Roméo Beney nach einem Zusammenstoss mit Nikola Boranijasevic in der 83. Minute die Gelbe Karte gezeigt. Dabei hätte man genauso gut den Zürcher verwarnen können. Oder sogar müssen? Und weil der junge Beney kurz darauf erneut ein Foul beging, enervierte sich Basels Trainer Fabio Celestini nach dem Abpfiff derart, dass auch er noch die Gelb-Rote Karte kassierte.

Am Montag nun hat Fähndrich sich nochmals zur ersten Verwarnung von Beney geäussert. «Nach erneuter Ansicht der TV-Bilder bin ich leider zum Schluss gekommen, dass die erste Gelbe Karte gegen Beney klar falsch war», lässt Fähndrich ausrichten. Er habe die Szene auf dem Rasen gar nicht selbst gesehen und sei von seinem Team falsch informiert worden.

«Trotzdem möchte ich betonen, dass es mein Fehlentscheid war, für den ich die Verantwortung übernehme. Auch wenn die zweite Gelbe Karte dann klar und richtig war, habe ich Verständnis für die Enttäuschung und die Tränen», sagt Fähndrich.

Celestinis «Art und Weise» war das Problem

Er habe darum auch Verständnis für die Kritik von Fabio Celestini, der sich über die erste Verwarnung seines jungen Spielers aufgeregt hatte. Die Art und Weise jedoch, wie der FCB-Trainer diese vorgetragen hat, sei nicht akzeptabel. «Deshalb habe ich mich nach mehreren Hinweisen zur Gelb-Roten Karte als Sanktion entschieden», sagt Fähndrich.

Das alles ändert allerdings nichts an den Folgen des Klassikers: Celestini wird am nächsten Samstag beim Spiel seines Teams gegen die Young Boys nicht dabei sein. Er ist von der Liga für ein Spiel gesperrt worden.

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Daher sehe ich das nicht als allzu grosse Problematik.Aber sind das nicht Äusserungen, bei denen Sie sich im ersten Moment denken, dass es sie eigentlich nicht braucht.Wir gehen alle zusammen in eine Richtung, sprechen viel zusammen, und Shaqiri wird – wie andere erfahrene Spieler auch – in gewisse Prozesse miteinbezogen. Shaq darf sich dabei auch etwas mehr erlauben als die anderen. Man muss jedoch differenzieren, was geschrieben wurde und was er wirklich gesagt hat. Grundsätzlich gilt, dass Fussballer da sind, um Fussball zu spielen. Natürlich hat man auch als Spieler gewisse Bedürfnisse, doch kennt man die Hintergründe ja nicht. Ich würde auch gerne nur Spieler haben, die fünf Millionen im Jahr verdienen. Dann werden wir sicher Meister und kommen vielleicht auch in die Champions League. 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Dennoch haben wir in der letzten Saison gezeigt, dass unsere Strategie am Schluss zu einer guten Platzierung führen kann – auch wenn wir am Anfang überschaubar gespielt haben und zwischendurch eine Baisse drin war. Wir müssen unsere Strategie nicht für zwei Spiele ändern, denn der Horizont reicht ja über mehrere Jahre. Damit es für den FC Basel wieder in die Champions League reicht, muss einfach alles zusammenpassen.Die Offensive läuft noch nicht heiss, es stehen weitere Transfers bevor: Steht für den FCB nun eine weitere Findungsphase an?Das ist immer so. Gegen Ende des Transferfensters wird es für uns interessant. Bei jenen Spielern, die ihren Wunschtransfer nicht tätigen konnten, sind wir an zweiter Position bereit. Es werden sicher noch zwei, drei Wechsel passieren – das war vor einem Jahr ja ähnlich. Aber die Struktur bleibt bestehen, es wird nicht die ganze Mannschaft durchgeschüttelt. 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