Der FC Basel zeigt auswärts in Lugano eine ordentliche Leistung, belohnt sich aber nicht. Stattdessen kassiert er in der letzten Minute den Siegtreffer.

Der FC Basel muss den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Wenige Tage nach dem vermeintlichen Befreiungsschlag gegen Lausanne kassierte er in Lugano die bereits vierte Niederlage der noch jungen Saison. Der Treffer zum 1:0-Sieg der Tessiner fiel in der 92. Minute.

Auch wenn es beim torlosen Remis geblieben wäre, hätten die Basler das Stadion Cornaredo mit hängenden Köpfen verlassen. Denn die Mannschaft von Ciriaco Sforza betrieb speziell nach der Pause viel Aufwand. Bis zum Strafraum kombinierte Basel auch gut. Ab dort verfingen sich die Angriffe aber regelmässig in den Beinen der Luganesi, die nicht umsonst die zweitbeste Verteidigung der Liga aufweisen.

Kurz vor Schluss versagt Basler Defensive

Dass die Basler gar noch geschlagen vom Feld gehen mussten, lag an der ungenügenden Abwehrarbeit beim letzten Angriff von Lugano. Jens Odgaard spielte Mattia Bottani frei, der in bester Position im Strafraum zum Abschluss kam. Sowohl das Mittelfeld als auch die Innenverteidigung der Basler machte in dieser Aktion eine schlechte Figur. Womöglich verliessen sie zum Ende der Partie auch etwas die Kräfte. Sforza wechselte nur zweimal aus, sein Gegenüber Maurizio Jacobacci nahm vier Einwechslungen vor und war damit erfolgreich.

Die ins Spiel gebrachten Bottani und Odgaard veredelten etwas glückhaft eine disziplinierte Leistung des erfolgsverwöhnten FC Lugano, der nun seit 15 Heimspielen und 16 Partien insgesamt ungeschlagen ist. Basel hatte trotz seiner spielerischen Überlegenheit nur zwei sehr gute Torchancen: in der ersten Halbzeit durch Andrea Padula und in der zweiten durch Ricky van Wolfswinkel.

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