Trainer Marcel Koller verliert zum Abschied seiner Amtszeit beim FC Basel den Cupfinal. Das persönliche Happy End wurde ihm verwehrt.

Marcel Koller sass zum letzten im Trainerstuhl des FC Basel. Aber Rotblau verpasst es, im Cup gegen YB den Titel zu verteidigen und verwehrt damit auch Marcel Koller einen erfolgreichen Abgang aus Basel.

Marcel Koller trägt die Niederlage in seinem letzten Spiel mit Fassung. Zeigt sich wie eh und je professionell und reflektiert: «Es war ein Auf und Ab. Wir mussten die Mannschaft immer wieder aufrichten, weil irgendwo wieder etwas ausserhalb passierte», so Koller.

«Alles rausgeholt»

Der Zürcher kam vor zwei Jahren als Nachfolger von Raphael Wicky zum FC Basel. Marcel Koller sollte das Team stabilisieren und schaffte das auch. «Es war von Anfang an wichtig, dass man sich nicht auf das konzentriert, was ausserhalb des Teams passiert. Sondern, dass die Spieler immer Leistung bringen müssen und es war unser Job, dass sie diese abrufen können. Das ist uns sehr gut gelungen», so Marcel Koller.

Seine Arbeit wurde zudem in dieser Spielzeit dadurch erschwert, dass das Team an Qualität während der Saison verloren hat. «Wir hatten Abgänge, hinter denen natürlich viel Qualität war. Wir haben diesen Verlust mit noch jüngeren Spielern aufgefangen. Wir haben probiert, alles rauszuholen und hätten diesen Titel heute gerne noch geholt. Leider hat das nicht ganz gereicht», so Marcel Koller weiter.

«Adios und bis zum nächsten Mal»

Die Ära Marcel Koller beim FC Basel endet also mit einem verlorenen Cupfinal. Das persönliche Happy End wird dem abtretenden Trainer verwehrt.

Er verlässt Basel aber erhobenen Hauptes. Die Abschiedsworte von Marcel Koller: «Im Fussball sieht man sich immer wieder. Die zwei Jahre waren für mich, nachdem ich schon 21 Jahre in diesem Geschäft bin, nochmal eine Erfahrung. Mein Vertrag ist ausgelaufen. Dementsprechend gehe in nun in die Ferien. Werde es geniessen und von aussen zuschauen. Mir frische Gedanken machen und schauen, ob es dann irgendwann wieder ein neues Engagement geben wird. Jetzt ist halt fertig. Der neue Trainer kommt. Demnach Adios und bis zum nächsten Mal».

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