Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

AboNach dem 5:0 gegen Yverdon

Der FC Basel sprintet geradezu Richtung Barfi

Spieler des FC Basel feiern ein Tor gegen Yverdon FC im St. Jakob-Park in Basel. Beni Adama Traore und Xherdan Shaqiri im Vordergrund.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

In Kürze:

  • Der FCB startet mit sechs Punkten Vorsprung auf Servette in die Meisterrunde.
  • Die Basler wirken derzeit nahezu unaufhaltbar.
  • Beim 5:0 gegen Yverdon konnte die Offensive um Shaqiri erneut überzeugen.
  • Die Defensive liess in den letzten fünf Spielen nur ein Gegentor zu.

Fünf Siege in Serie, daraus 13 Tore und nur ein Gegentor: Der FC Basel wird am 4. Mai mit sechs Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz in die Meisterrunde starten. Mit dem 5:0-Sieg gegen Yverdon bestätigte die Mannschaft von Fabio Celestini am Sonntag ihre bestechende Form. Nach den jüngsten Auftritten der Basler muss man sich die Frage stellen: Was soll diesen FCB auf dem Weg zum Meistertitel noch stoppen? Dominik Schmid liefert nach dem Spiel am Ostermontag die Antwort gleich selbst: «Nur wir selbst können uns jetzt noch im Weg stehen.»

Denn es scheint im Moment alles für den FC Basel zu laufen. Das Problem der in dieser Saison von Fabio Celestini wiederholt kritisierten mangelnden Effizienz scheint überwunden. Ganz zuvorderst im Scheinwerferlicht steht dabei natürlich Xherdan Shaqiri, der sich mit 33 Jahren in der Form seines Lebens befindet. Nicht nur hat er mit seinen Vorlagen Nummer 15, 16 und 17 gegen Yverdon den FCB-Assistrekord von Valentin Stocker aus der Saison 2012/13 egalisiert. Der Basler Captain steht nun zudem bereits bei 31 Skorerpunkten in der Super League. Elf davon sammelte er allein in seinen letzten sechs Einsätzen.

Da ist aber auch ein Philip Otele, der nach seinem Zugang aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kaum Anlaufzeit benötigte und nach dem 4:0 in Zürich gegen Yverdon mit zwei sehenswerten Schlenzern seinen zweiten Doppelpack in Folge verbuchte. Dass die Offensive des FC Basel auf Hochtouren läuft, ist nicht zuletzt ein Verdienst des nigerianischen Flügelspielers.

Torflaute im Mittelsturm stellt kein Problem dar

Zudem scheint Bénie Traoré sein kleines Formtief von Anfang Jahr nun definitiv überwunden zu haben, er harmoniert mit Shaqiri und Otele, als würden die drei schon seit Jahren zusammenspielen. Dank diesem so gut funktionierenden Offensivdreizack kann es sich der FC Basel sogar leisten, dass seine Mittelstürmer im Moment keine Tore schiessen: Kevin Carlos traf letztmals im Februar, Albian Ajeti im November.

Wobei das der einzige Vorwurf ist, den man Ajeti im Moment machen könnte. Der 28-Jährige hat sich durch seine mannschaftsdienliche Spielweise einen Platz in der Startelf zurückerobert und Kevin Carlos auf die Bank verdrängt. Wie er beim vierten Tor gegen den FCZ die Übersicht behält und vor dem Tor auf den besser positionierten Otele abspielt, wie er gegen Yverdon nach hinten mitarbeitet und vorne die Bälle für seine Mitspieler abschirmt, das alles zeigt, weshalb Fabio Celestini in dieser entscheidenden Phase voll auf Ajeti setzt. 

Weiter ist da das Mittelfeld-Duo Leon Avdullahu und Metinho. Während man es von Avdullahu mittlerweile fast schon gewohnt ist, dass der 21-Jährige auftritt, als würde er schon seit Jahren die Bälle im Basler Mittelfeld verteilen und sich dabei kaum Aussetzer leisten, scheint sich genau zum richtigen Zeitpunkt auch die Verpflichtung von Metinho auszuzahlen. Der junge Brasilianer steigert sich von Spiel zu Spiel und beeindruckt durch seine Zweikampfstärke und seinen Offensivdrang.

Dominik Schmid und Joe Mendes setzten auch in der 90. Minute noch zu Sprints an der Grundlinie an. Marwin Hitz erlebt das Gegenteil der letzten Saison und kriegt teilweise über ganze Halbzeiten fast nichts zu tun. Wenn es ihn aber braucht, ist er meistens zur Stelle. Nur ein Gegentor hat der FCB in den letzten fünf Spielen kassiert, es war der Penalty beim 2:1-Sieg gegen GC.

Der FC Basel tritt als Einheit auf

Viel dazu beigetragen hat Nicolas Vouilloz. Der 23-Jährige schien schon abgeschrieben und schaffte es nicht mal mehr ins Aufgebot, in Winterthur rückte er durch die Verletzungen von Finn van Breemen und Adrian Barisic unverhofft in die Startelf. Zusammen mit ihm und Jonas Adjetey wirkt die Innenverteidigung der Basler derzeit so gefestigt wie noch nie in dieser Saison. 

Es macht den Anschein, als habe der FC Basel wieder ein Team, das nicht aus Einzelakteuren besteht. Auch die Teamchemie stimmt. Anders sind solche perfekt getimten Spielzüge wie beim 2:0 Shaqiris, bei dem man mit drei direkten Zuspielen die gesamte Yverdon-Abwehr aushebelte, kaum zu erklären. Diese FCB-Mannschaft tritt als Einheit auf. «Es gibt keinen, der aus der Reihe tanzt», sagt Schmid.

Trotz all diesen positiven Signalen gilt der Grundsatz, dass man beim FCB jetzt (noch) nicht zu euphorisch werden will. Trainer Fabio Celestini hütet sich weiterhin davor, gross vom Meistertitel zu sprechen: «Wenn wir jetzt anfangen, uns zu viele Gedanken darüber zu machen, kann es schnell gefährlich werden», meint der FCB-Trainer nach dem Sieg gegen Yverdon. Der Fokus gelte voll und ganz dem nächsten Spiel. 

Dies ist der Cup-Halbfinal vom kommenden Sonntag gegen Lausanne-Sport. Dem Team von Trainer Ludovic Magnin gelang am Montag mit einem Sieg gegen Lugano der Sprung in die Meistergruppe, und die Waadtländer werden mit einer grossen Portion Selbstvertrauen nach Basel reisen. Der FCB geht als Favorit in dieses Spiel. Klar ist aber auch, dass im Cup nochmals andere Gesetze gelten als in der Meisterschaft.

Erstes Spiel der Meisterrunde gegen Servette

Auch in der Liga stehen einige Hürden bevor. Ja, der FCB hat zuletzt fünf Siege in Folge feiern können, aber drei davon waren mit Yverdon, GC und Winterthur gegen die am schlechtesten platzierten Mannschaften der Liga. Wobei erwähnt werden muss, dass jenes Yverdon, das gegen Basel am Montag 0:5 unterlag, YB vor zwei Wochen noch an den Rand einer Niederlage getrieben hat. 

Nun folgen in der Meisterrunde aber Duelle mit den fünf anderen stärksten Teams der Liga. Eines dieser Duelle wird das Auswärtsspiel gegen YB am zweitletzten Spieltag sein. Letztmals gegen die Berner im Wankdorf gewinnen konnte der FC Basel vor knapp neun Jahren. Der letzte Punktgewinn liegt ebenfalls über drei Jahre zurück.

Wegweisend wird für den FC Basel vor allem der erste Spieltag der Meisterrunde. Am 4. Mai empfangen die Basler Servette im St.-Jakob-Park. Sollten die Genfer als Sieger aus dieser Partie gehen, würden sie nochmals in Schlagdistanz kommen. Danach stehen für den FCB drei Auswärtspartien in Folge gegen Lugano, Lausanne und YB an.

Mit einem Sieg gegen Servette könnte der FCB aber vier Runden vor Saisonende seinen Vorsprung an der Spitze auf mindestens acht Punkte ausbauen. Mit dann nur noch vier verbleibenden Spielen erscheint diese Zahl überaus komfortabel, und der FCB befände sich auf den letzten Metern seines Sprints zum Barfi.

Newsletter

Rotblau aktuell

Erhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.

Weitere Newsletter

Similar Posts

  • FC Basel: Degen und Stucki über Trainerfrage, Kaderplanung und Champions League

    AboFC Basel – Degen und Stucki über Trainerfrage, Kaderplanung und Champions LeagueFCB-Präsident David Degen und Sportchef Daniel Stucki sprechen vor dem samstäglichen Spiel gegen Luzern zu den Medien.Publiziert heute um 18:58 UhrDavid Degen bei der Medienkonferenz des FC Basel am Donnerstag.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Donnerstag vor dem letzten Meisterschaftsspiel des FC Basel gegen Luzern (Samstag, 18 Uhr, BaZ-Liveticker) lud der Club zur bilanzierenden Medienkonferenz mit Präsident David Degen und Sportchef Daniel Stucki. Die beiden sprachen über …… das Feiern nach dem MeistertitelDegen: «Nach der spontanen Meisterfeier stand bei mir direkt wieder viel an, und viel Zeit für die Feier blieb mir nicht. Ich freue mich vor allem innerlich. Für mich lag der Fokus bereits am nächsten Tag wieder darauf, wie es weitergeht. So bin ich als Mensch. Die grössten Fehler passieren, wenn man sich auf dem Erfolg ausruht. Nach dem Cupfinal wird es dann sicher Momente geben, in denen ich realisieren kann, was wir erreicht haben.»… den Meistersprint der MannschaftStucki: «Dass wir in solch einen Flow kamen, hat sicherlich auch mit den Resultaten zu tun. Die Siege ab jenem gegen Winterthur gaben uns den Spirit und das Selbstvertrauen. Das sind die Schlüsselmomente, die es braucht. Gegen Ende der Saison konnten wir das Potenzial abrufen, von dem wir immer wussten, dass wir es haben. Was dabei das Zünglein an der Waage war? Ich denke, es gab hundert Millionen Details, die zu diesem Meistertitel geführt haben. Ich nehme aber nicht an, dass die Trainerdiskussion in der Nationalmannschaftspause am Ende den Ausschlag gab.»… die Zukunft von Trainer Fabio CelestiniStucki: «Wir wissen betreffend Interessenten an Fabio auch nicht mehr, als in den Medien steht. Aber blauäugig sind wir nicht. Fabio hat uns vor dem Abstieg gerettet und einen Titel geholt. Klar, dass es dadurch zu Angeboten anderer Clubs kommen kann. Vor ein paar Tagen haben wir uns mit Fabio über seine Zukunft unterhalten, es besteht ein guter und fairer Austausch. Nach dem Cupfinal werden wir dann bald wissen, wie es weitergeht. Stand jetzt hat er noch einen Vertrag bei uns, und wir gehen davon aus, dass er auch in der nächsten Saison FCB-Trainer sein wird. Das ist auch in unserem Interesse, und Fabio hat uns nicht signalisiert, dass er unbedingt wegwill.»… die Ziele für die nächste SaisonDegen: «Als FC Basel müssen wir konstant um den Titel spielen, entsprechend müssen wir uns aufstellen. Ob es dann reicht oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Es ist auch klar, dass die anderen Teams in der Liga angreifen werden. So ist es fast schwieriger, eine solche Leistung zu bestätigen, wie wir sie in dieser Saison erbrachten. Die Qualifikation für die Champions League ist zudem ein Traum. Da hineinzukommen, ist schwierig, doch wir werden in den Playoffs auf einen Gegner treffen, den wir schlagen können. Und in der Europa League sind wir ja bereits fix. Entsprechend brauchen wir ein Kader, das konkurrenzfähig ist.»… Kadermutationen im SommerStucki: «Im Moment ist es noch sehr früh, deswegen kann ich noch nicht ins Detail gehen. Die Kaderplanung steht, und wir sind vorbereitet, falls es zu Abgängen kommt. Unsere Ambitionen sind hoch, wir wollen die aktuelle Saison bestätigen und auch in die Champions League kommen. Dafür brauchen wir sicher noch etwas mehr Breite im Kader, die 23 Feldspieler, die wir in der Rückrunde hatten, werden dafür nicht reichen. Was ich sagen kann: In der Innenverteidigung werden wir etwas machen. Wir haben zudem viele Spieler, die noch nicht fertig sind mit ihrer Entwicklung und in der nächsten Saison die Möglichkeit haben, den nächsten Schritt zu machen.»… Taulant Xhakas MisstöneStucki: «Taulant ist eine absolute Identifikationsfigur mit einer unglaublichen Karriere, die in der heutigen Zeit eine Seltenheit darstellt. Ich gönne es ihm sehr, dass wir ihm den Abschied bieten können, den er sich erhofft hat. Dann gibt es die andere Seite, wie eben die Äusserungen an der spontanen Meisterfeier. Davon distanzieren wir uns. Das sind nicht unsere Werte – und er weiss das im Nachhinein auch. Das ist nun geklärt, und wir gehen davon aus, dass es nicht mehr passiert. Es gab eine interne Sanktion gegen Taulant, und damit ist das vom Tisch.Degen: «Ich stimme Daniel zu und möchte ergänzen: Ja, auf dem Platz sind wir Konkurrenten der anderen Liga-Clubs, da darf man sich nichts schenken. Aber neben dem Platz sind wir als Liga ein Team, und wir müssen in eine Richtung schwimmen. Da haben solche Themen einfach keinen Platz. Dass die Strafe der Liga nicht mehr als eine Sperre beinhaltet hat, führt dazu, dass wir uns nicht mit der Frage befassen müssen, ob und wie wir als Club reagiert hätten, wäre das Abschiedsspiel betroffen gewesen. Das ist gut so.»… die Finanzen des ClubsDegen: «Finanzielle Gesundheit ist für mich das oberste Gebot im Club, und mittlerweile kann ich sagen, dass wir gesund sind. Wenn wir alle Ausstände für Transfers zusammenrechnen, befinden wir uns für einen Schweizer Club in astronomischen Verhältnissen. Ich weiss, was alles schon in die Clubkasse floss und was noch fliessen wird, ich kenne die Europacupprämien und kann einschätzen, wo wir finanziell etwa landen werden. Wir sind damit fürs Geschäftsjahr 2025 bereits in der Gewinnzone. Aber da ist es wichtig, dass wir nicht euphorisch werden. Wir dürfen uns nicht vom Erfolg abhängig machen. Stattdessen müssen wir weiter auf die Kostenbremse treten, unserer Linie treu bleiben und demütig sein.»… künftige ProjekteDegen: «Ich habe noch so viele Ziele und Vorstellungen für den FC Basel, da ist so vieles, das wir angestossen haben, das noch nicht publik ist. Meine Aufgabe ist es nun, den Club in eine Wachstumsphase zu führen, in das nächste Zeitalter. Der Verein wird das FCB-Museum bauen, es heisst, es werde eines der besten in Europa. Dann haben wir mit Bitpanda einen hochseriösen neuen Hauptsponsor, der auch bei Bayern München, Arsenal, PSG und Milan dabei ist. Darauf kann man stolz sein, durch die anstehenden Kampagnen wird unser Logo weiter nach aussen getragen. Für die nächste Saison wird eine zweireihige LED-Bande installiert, die erste der Schweiz, und wir werden nach der Frauen-EM alle VIP-Plätze ersetzen. Was den Rasen betrifft, werden wir ihn vor dem Luzern-Spiel nicht mehr austauschen. Der Schaden vom ESC ist zwar da, aber nicht gross. Gewisse Teile müssen wir dann vielleicht nach dem kommenden Wochenende ersetzen.»FC Basel Schweizer MeisterDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • «FCB direkt» – Rotblau total: Zum 131. Geburtstag: Rotblaue Feierlaune, überall

    Podcast«FCB direkt» – Rotblau total – Zum 131. Geburtstag: Rotblaue Feierlaune, überallWas ist denn da auf einmal los? Eine Sendung mit lauter guten Nachrichten.Publiziert heute um 16:30 UhrAbonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify oder Apple Podcast.Nationalmannschaftspause heisst in der Regel: wenig los beim FC Basel.In dieser Woche ist das etwas anders. Es gibt lauter gute Nachrichten. Wann hat es das letztmals gegeben? Rotblaue Feierlaune, überall. So feiert man den 131. Geburtstag natürlich gerne.In der Super League läufts, Platz zwei, die beste Tordifferenz. So lässt sichs nett und in guter Stimmung pausieren. Ein Treffen in Dornach mit den Fans macht dann auch deutlich mehr Laune. Die FCB-Frauen sind neuerdings auch noch Leader.Wie kommts? Das Besprechen FCB-Redaktor Dominic Willimann und BaZ-Autor Sebastian Briellmann in dieser Folge. Und sie machen einen Exkurs, ins Didi Offensiv zum Beispiel, die bekannte Fussballbar hat ebenfalls Geburtstag. Und das zünftige Duo spricht auch über Timm Klose, Michael Lang und Fabian Schär. Kommt Letzterer bald zum FCB zurück? Hören Sie rein.Der Lesestoff zum Thema:Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosSebastian Briellmann ist Autor der «Basler Zeitung». Er kümmert sich schwerpunktmässig um politische Themen.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Marktwert von 10 Millionen: Türkisches Interesse an Bénie Traoré

    Marktwert von 10 Millionen – Türkisches Interesse an Bénie TraoréAuf der Suche nach einem linken Flügelstürmer soll Trabzonspor auf FCB-Stürmer Bénie Traoré gestossen sein.Publiziert heute um 17:16 UhrBénie Traoré, hier im Testspiel gegen Wil, hat beim FCB einen Vertrag bis ins Jahr 2028.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer türkische Fussballclub Trabzonspor Kulübü hegt Interesse für FCB-Stürmer Bénie Traoré – so vermeldet es eine in Trabzon angesiedelte Zeitung. Gemäss dem Beitrag soll Trabzonspor, in der abgelaufenen Saison belegte der Verein in der türkischen Süper Lig den 7. Rang, eine Alternative für den Fall suchen, dass Wunschtransfer Jérémie Boga von Nizza nicht in die Türkei wechseln sollte. Gemäss Transfermarkt beläuft sich der aktuelle Marktwert von Bénie Traoré auf 10 Millionen Euro. Im vergangenen Sommer wechselte Traoré für 4.5 Millionen Euro von Sheffield United nach Basel, sein Vertrag beim FCB läuft bis ins Jahr 2028. Zur Frage, ob der FC Basel womöglich mit Philip Otele und Bénie Traoré gleich beide Flügelstürmer an andere Vereine verlieren könnte, äusserte sich FCB-Sportdirektor Daniel Stucki jüngst in einer Medienrunde. Er rechne damit, dass mindestens einer der beiden Spieler in Basel bleiben wird.Transfersommer beim FC BaselNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Abgang beim FC Basel: Bradley Fink wechselt nach England

    Abgang beim FC Basel – Bradley Fink wechselt nach EnglandDer 22-jährige Mittelstürmer unterschreibt beim Drittligisten Wycombe Wanderers.Publiziert heute um 19:43 UhrBradley Fink verlässt den FC Basel.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach drei Jahren ist die Zeit beim FC Basel für Bradley Fink vorbei: Der 22-jährige Mittelstürmer verlässt die Schweiz und spielt künftig für die Wycombe Wanderers in der EFL League One, der dritthöchsten Spielklasse Englands. Über die Ablösesumme wurde zwischen den beiden Clubs Stillschweigen vereinbart.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFink wechselte im Sommer 2022 aus dem Nachwuchs von Borussia Dortmund zum FCB und kam in seiner Debütsaison zu 38 Einsätzen für Rotblau, in denen er sechs Tore erzielte. Anschliessend wurde er für ein Jahr nach Zürich zu GC verliehen. Zu Beginn der abgelaufenen Doublesaison kam Fink für den FCB immer wieder als Joker zum Einsatz, in der Rückrunde erhielt er unter Ex-Trainer Fabio Celestini nur noch 21 Spielminuten.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor FCB-YB: Van Breemen und Adjetey – zwei gegensätzliche Innenverteidiger

    Vor FCB-YB – Van Breemen und Adjetey – zwei gegensätzliche InnenverteidigerJonas Adjetey und Finn van Breemen sind Innenverteidiger mit unterschiedlichen Spielstilen. Gegen YB dürfte Van Breemen wohl erneut von Beginn an auflaufen.Publiziert heute um 18:01 UhrFinn Van Breemen spielte in den letzten drei Spielen von Beginn an.Foto: Daniela Porcelli (Imago)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn den letzten drei Pflichtspielen des FCB durfte Finn van Breemen von Beginn an spielen. Dabei wurde er dem Ghanaer Jonas Adjetey bevorzugt. Adjetey bildete vor dem Cupspiel gegen Étoile Carouge gemeinsam mit Adrian Barisic über mehrere Monate die Innenverteidigung. Seit seinem letzten Startelfeinsatz Mitte Februar gegen Lausanne kam Adjetey jedoch auf weniger als 30 Minuten Spielzeit.Fabio Celestini sieht in den beiden Innenverteidigern zwei talentierte Fussballer mit gegensätzlichen Profilen. Van Breemen sei technisch stark und für den Spielaufbau sehr interessant. Zudem sei Dominik Schmid deutlich besser ins Basler Spiel eingebunden, wenn auf der halblinken Innenverteidiger-Position ein Linksfuss spielt. Jonas Adjetey hingegen sei ein physisch starker Spieler, der besonders in defensiven Zweikämpfen überzeugt.Für das Spiel am Sonntagnachmittag gegen YB wird Van Breemen wahrscheinlich von Beginn an auf dem Platz stehen. Dafür sprechen einerseits seine soliden Leistungen in den letzten Spielen und andererseits die Tatsache, dass Celestini personelle Veränderungen in der defensiven Viererkette bislang meist zu vermeiden suchte.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare