Der FCB verliert sein Conference League-Qualifikation Hinspiel gegen Brönby Kopenhagen. Um die Gruppenphase zu erreichen, muss nun ein Sieg im Heimspiel her.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Der FCB hätte nämlich schon in der ersten Minute in Rückstand geraten können. Bröndbys Schwede Simon Hedlund umspielte Goalie Marwin Hitz, traf aber das Tor nicht. Das Heimteam machte Anfangs enorm Druck und schaffte es, den FCB immer wieder in der eigenen Verteidigungszone festzuschnüren. Die Basler ihrerseits kamen erst nach etwa 25 Minuten ebenfalls ins Spiel.

Zeki Amdoni lancierte nach gut 30 Minuten Dan Ndoye mit einem sehenswerten Aussenristpass. Dieser scheiterte jedoch allein stehend an Torhüter Mads Hermansen. Bis zur Pause hatte das Team von Alex Frei das Spiel im Griff. Wirkliche Torchancen erarbeitete sich der FCB jedoch nicht mehr.

Vereinzelte Chancen

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Auch in dieser musste sich Rotblau in der ersten Viertelstunde deutlich dominieren lassen. Und wie auch in Halbzeit eins kam der FCB nur vereinzelt zu guten Chancen. Zeki Amdouni im Fallen oder Andy Diouf sahen ihre Abschlüsse jedoch in den Händen des Torwarts oder neben dem Tor einschlagen.

Als sich der FCB längst wieder befreit hatte und den Match ausgeglichen gestalten konnte, fing er sich nach 74 Minuten das Gegentor ein. Kasim Adams spielte in der Vorwärtsbewegung einen halbhohen Pass auf Neuzugang Andi Zeqiri. Zeqiri konnte den Pass nicht verarbeiten und verlor das Duell, das an der Grenze des erlaubten geführt wurde, gegen seinen Gegenspieler. Dieser lancierte sofort Divkovic. Adams und Arnau Comas waren die einzig verbliebenen Verteidiger. Divkovic enteilte ihnen und überlistete auch Marwin Hitz.

Bemühungen bleiben unbelohnt

In den letzten Minuten des Spiels, suchte der FCB den verdienten Ausgleich nochmals vehementer. Eine letzte Chance ergab sich, als Dan Ndoye sich in den Strafraum des Heimteams dribbelte. Die Störarbeit der Verteidiger brachte ihn jedoch kurz aus dem Tritt. Als der Verteidiger sein Standbein traf, fiel Ndoye im Strafraum. Der Pfiff jedoch bleib aus. Die Entscheidung des Schiedsrichters war zumindest diskussionswürdig. Da in der Qualifikation jedoch kein VAR zu Hilfe genommen werden kann, blieb der Entscheid von Glova so stehen.

Auf der linken Abwehrseite Bröndbys spielte Blas Riveros das ganze Spiel durch. Der Paraguayer hatte fünf Jahre lang in Rotblau gespielt. Neben seiner soliden Verteidigungsarbeit prüfte auch er Hitz einmal.

Am Ende bleibt dem FCB eine Niederlage, die jedoch die Hoffnungen auf ein Weiterkommen noch nicht ganz verlieren lässt. In einer Woche müssen im Joggeli jedoch Tore her.

Bröndby Kopenhagen – Basel 1:0 (0:0)

SR Glova (SVK). – Tor: 75. Divkovic 1:0.

Bröndby Kopenhagen: Hermansen; Sebulonsen, Heggheim, Tshiembe, Riveros; Radosevic; Cappis (91. Alves), Bell; Ben Slimane; Kvistgaarden (70. Divkovic), Hedlund (81. Schwartau).

Basel: Hitz; Lang (83. Lopez), Comas, Adams Nuhu, Katterbach; Frei; Ndoye, Diouf (83. Szalai), Burger, Millar (70. Ltaief); Amdouni (70. Zeqiri).

Bemerkungen: Basel ohne Pelmard (intern gesperrt), Augustin, Essiam, Kade, Sène und Vogel (alle verletzt). Verwarnungen: 52. Radosevic (Foul). 86. Bell (Foul). 90. Burger (Foul).

Die Young Boys gewinnen problemlos

Die Young Boys siegten in Turku gegen Kuopio 2:0. Jean-Pierre Nsame auf einen Foulpenalty und Meschack Elia nach einer Körpertäuschung und einem harten Schuss aus dem Stand unter die Latte kurz vor der Pause erzielten die Tore, die den Young Boys für das Rückspiel vom nächsten Donnerstag viel Sicherheit geben dürften.

In der zweiten Halbzeit drosselten die Berner das Tempo und blieben trotzdem deutlich gefährlicher als der Gegner. Dieser kam nach 58 Minuten, zu einer einzigen reellen Torchance.

Lugano enttäuscht

Ähnlich wie in den ersten beiden Spielen der Super League lieferte der FC Lugano bei der 0:2-Heimniederlage gegen Hapoel Be’er Sheva, den Zweiten der letzten Meisterschaft in Israel, die längste Zeit eine enttäuschende Leistung ab. Hapoel, das mit acht Israeli in der Anfangsaufstellung spielte, musste seinerseits nicht überzeugen. Ein Konterangriff nach 39 Minuten, bei dem die ganze Defensive der Mannschaft von Trainer Mattia Croci-Torti nicht gut aussah, brachte ihnen das erste Tor ein – und nach dem kurz vor Schluss erzielten 2:0 eine solide Voraussetzung für das Rückspiel im Negev am nächsten Donnerstag.

In der zweiten Halbzeit waren die Tessiner deutlich überlegen, aber sie kamen trotzdem kaum zu nennenswerten Chancen.

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