Der FCB schreibt im Jahr 2024 über 15 Millionen Gewinn

Dieser Artikel wurde von BZ publiziert.

Der FCB schreibt im Jahr 2024 über 15 Millionen Gewinn

Der Verwaltungsrat sieht den FC Basel wieder auf gesunden wirtschaftlichen Beinen. Und hat Pläne, wie die Einnahmenseite jenseits von Transfererlösen gesteigert werden kann.

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Auf Spielfeldrandhöhe sowie an den Balustraden wird es im St. Jakob-Park bald neue digiatale Werbebanden geben.

Bild: Imago

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Zum dritten Mal hat der FC Basel am Dienstag das Format «Zyt für dini Froge» veranstaltet, und am liebsten wäre es ihm, über den Abend, der sich (fast) exklusiv an Vereinsmitglieder und Jahreskartenbesitzer richtet, würde kein mediales Aufhebens gemacht. Dabei hatte der vierköpfige Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG gute Nachrichten zu verbreiten.

Aus der Jahresrechnung für 2024, die im Vorfeld der Generalversammlung am 12. Mai den Mitgliedern geschickt wird, geht etwa hervor, dass 15,6 Millionen Franken Gewinn gemacht wurde. Und der FCB wieder Reserven in Höhe von 17 Millionen Eigenkapital auf der Seite hat.

Das Fazit: Der FCB steht finanziell auf stabileren Beinen und das knapp vier Jahre nach der Übernahme durch David Degen und anschliessenden sportlichen Irrungen und wirtschaftlichen Wirrungen.

Den Stolz über ihre Zwischenbilanz liessen sich Degen und seine Mitstreiter Ursula Rey-Krayer, Andreas Rey und Dan Holzmann durchaus anmerken. In die Baloise-Lounge des St. Jakob-Park waren zwar nicht so viele gekommen wie etwa bei der Premiere vor Jahresfrist. Damals war der Erklärungsbedarf der Klubspitze gross angesichts von Rätseln rund um die Finanzierung des Klubs.

Dieses Mal bekamen rund 400 Interessierte Neuigkeiten zu Ohren, was etwa die Kommerzialisierung (doppelte LED-Werbebanden) oder das Stadionerlebnis (neue Einlaufhymne) betrifft. Ihre Fragen bekamen sie auch beantwortet und ihre Warnungen wurden sie ebenso los.