Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Der FCB ist Schweizer Meister

Die Meisterfeier beginnt im Cornaredo und endet auf dem Barfüsserplatz

Xherdan Shaqiri und das FC Basel-Team jubeln nach einem Super League-Spiel gegen FC Lugano am 10. Mai 2025 auf dem Spielfeld.
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In Kürze:

  • Der FCB gewinnt in Lugano 5:2 dank eines Hattricks von Xherdan Shaqiri.
  • Trainer Fabio Celestini verkündet nach dem Spiel erstmals den sicheren Meistertitel.
  • Die Basler werden zum ersten Mal «Sofameister».
  • Tausende Fans feiern mit der Mannschaft ausgelassen auf dem Barfüsserplatz.

Normalerweise ist das Stadion zu diesem Zeitpunkt still. Normalerweise machen sich die Gästefans freudig auf den Rückweg in Richtung Bahnhof und die Heimfans besprechen bei einem Bier – oder zwei –, was dieses Mal wieder falschgelaufen ist. Aber was ist schon normal an diesem Abend im Cornaredo?

Das Spiel ist längst beendet, zwei der drei Tribünen haben sich geleert. Doch der Basler Auswärtsblock, der in Wahrheit eine Basler Auswärtskurve ist, hat noch immer nicht genug. Ein Spieler nach dem anderen wird gefeiert, fein säuberlich kriegt jeder einzelne seinen privaten Moment mit den Fans.

Alle werden bejubelt, vom Stamm- bis zum Ersatzspieler. Bei einem ist es ganz besonders laut, aber daran hat man sich ja inzwischen gewöhnt. Und in diesem Moment, in dem die erste Meisterschaft des FC Basel seit 2017 praktisch feststeht, gibt es bei Xherdan Shaqiri sowieso kein Halten mehr.

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Shaqiri wird gefeiert, ihm wird gehuldigt, er wird verehrt, anders kann man das nicht sagen. Nicht nur, dass er sich den ganzen Verein auf die Schultern geladen und ihn durch die Saison geführt hat. Er hat sein Versprechen vom Barfüsserplatz gehalten und hat sich das Beste für den Schluss aufbewahrt.

Die Basler gewinnen 5:2 in Lugano. Und als hätte es noch einen Beweis gebraucht, in welchem Flow sich diese Mannschaft befindet, hat sich der Club etwas Besonderes einfallen lassen: In Unterzahl schiessen die Basler in zwölf Minuten vier Tore, drei davon kommen von – na klar – Shaqiri.

Ein Distanzschuss, dann so ein Shaqiri-Tor aus dem Moment heraus, ein bisschen wie bei der EM in Deutschland gegen Schottland, als er nicht überlegt, sondern einfach geschossen hat. Und dann noch ein dritter Treffer hinterher. Lupenreiner Hattrick in neun Minuten, das schafft auch nur er.

Fabio Celestini sagt: «Jetzt sind wir Meister»

Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet Shaqiri in seinen Antworten eine kleine Rückfall-Versicherung einbaut: «So lange es rechnerisch möglich ist…», so fangen ein paar seiner Sätze nach dem Spiel an. Andere sind da weniger vorsichtig und sprechen es endlich aus, das «M-Wort».

«Ich habe in den letzten Wochen genug gebremst, aber jetzt kann ich es sagen: Wir haben die Arbeit erledigt, jetzt sind wir Schweizer Meister», sagt Fabio Celestini. Man spürt, was ihm sein erster Meistertitel bedeutet. Umso mehr, weil er den FCB von ganz unten nach ganz oben führen musste.

Bei Dominik Schmid ist es ähnlich. Schmid kommt aus der Region, er ist beim FCB gross geworden und bekam irgendwann zu hören, dass es für ihn keinen Platz mehr hat. «Das ich jetzt hier stehe, ist unbeschreiblich», sagt er, «es erfüllt mich mit Stolz, denn dieser Verein bedeutet mir alles.»

Es hat sieben Jahre und Umwege über Lausanne, Wil und Zürich gebraucht, dass Schmid jetzt seinen ersten Titel feiern kann, an dem er massgeblich beteiligt ist. Und natürlich will er das geniessen: «In den nächsten beiden Nächten denke ich nicht daran, auch nur eine Minute zu schlafen.»

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Was in all der Feierei nicht untergehen darf, ist ein Blick in die zweite Reihe. Dorthin, wo es etwas weniger laut ist. David Degen und Andreas Rey werden irgendwann auf den Rasen geschoben. Doch die Mitbesitzer bleiben lieber im Hintergrund. Sie wissen: Jetzt ist nicht ihre Zeit.

Beiden ist klar, wem der Moment gehören muss: dem Team, dem Trainer, dem Staff. Es ist nicht die Gelegenheit, sich in den Vordergrund zu drängen, und auch dieser Moment zeigt, wie sehr die Räder ineinandergreifen und dass der Club sich nach schwierigen Jahren gefunden hat.

Nach dem Spiel steht auch Marcel Ammann vor dem Stadion, und das Glück springt ihm förmlich aus dem Gesicht. Ammann ist seit vielen Jahren Busfahrer der Basler. Früher hat er Seriensieger und Champions-League-Teilnehmer durch die Gegend gefahren, danach jahrelang Verlierer, Enttäuschte und Frustrierte. 

Jetzt steht er da, kann das alles noch gar nicht richtig begreifen und steht damit stellvertretend für den Club und eine ganze Region: Vor etwas mehr als einem Jahr war der FC Basel im Abstiegskampf, jetzt ist er So-gut-wie-Meister mit sehr realistischen Aussichten auf das Double.

Die schweren Jahre unter Bernhard Burgener

Das darf man nicht vergessen. An diesem Wochenende entladen sich nicht einfach acht Meister-lose Jahre und sechs Jahre Dürre nach dem Cupsieg im Jahr 2019. Es geht um all das, was dazwischen passiert ist, das die Freude von Fans und Spielern jetzt umso grösser macht.

Die Jahre unter Bernhard Burgener, als erst der sportliche Abstieg kam, dann der finanzielle und man sich am Ende Sorgen machen musste, dass der Club in fremde Hände gerät. Dann die hektische Anfangszeit der neuen Führung unter Degen mit allen Fehltritten. Auch darum fühlt sich alles so richtig an.

«Wir wollen so schnell wie möglich auf den Barfi», sagt Shaqiri, «wir wollen das Strahlen in den Gesichtern der Fans sehen.» Dabei weiss der 33-Jährige zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, dass er schon einen Tag später auf dem Casino-Balkon stehen wird.

FC Basel Trainer Fabio Celestini und Jose Blesa jubeln nach einem Spiel gegen FC Lugano in der Super League, beide lächeln und umarmen sich. Ein weiterer Basler Spieler applaudiert im Vordergrund.

Am Sonntag schauen die Spieler des FCB gemeinsam das Spiel zwischen Servette und den Young Boys. Es ist ziemlich einzigartig, dass der FCB mit «gelb-schwarzer Brille» vor dem Fernseher sitzt und YB die Daumen drückt. Aber auch das gehört zu der aussergewöhnlichen Saison des FCB.

Dass Servette Punkte liegen lässt, macht das Basler Wochenende perfekt. Nicht, dass man nicht auch bis Mittwoch gewartet hätte, um nach dem Auswärtsspiel in Lausanne mitten in der Nacht den Titel zu feiern. Oder sogar bis zum Direktduell mit den Bernern. Aber so passt es umso mehr.

Zum ersten Mal in über 130 Jahren wird der FC Basel «Sofameister». Und er schafft, was in diesen Tagen sonst niemand schaffen würde: Er drängt den allgegenwärtigen Eurovision Song Contest in den Hintergrund, zumindest für ein paar Stunden.

Die Spieler und Tausende Fans feiern am Sonntagabend, als wäre es das erste Mal. Es ist eine echte, eine von Grund auf ehrliche Freude über den Titel. Auch knapp 24 Stunden nach dem ersten Jubel in Lugano.

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