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Sieben Wechsel in der Startelf für den ersten Sieg als Meister

FC Basel-Spieler jubeln nach einem Super League-Spiel in Lausanne mit Fans im Stadion am 14. Mai 2025.
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Die Ausgangslage

Man weiss nicht so recht, was man von dieser Partie erwarten darf. Einerseits hat FCB-Trainer Fabio Celestini am Dienstag angekündigt, dass man die verbleibenden drei Ligaspiele mit voller Ernsthaftigkeit angehen wolle, natürlich vor allem mit dem darauffolgenden Cupfinal im Hinterkopf. Andererseits geht es in diesen Partien für den FCB um nichts mehr und die Vorbereitung verlief aufgrund der Meisterfeierlichkeiten nicht wie gewohnt. 

Für den FC Lausanne-Sport, gegen den der FCB zuletzt im Cup im Penaltyschiessen gewinnen konnte, aber in der Liga seit dem 4. Februar 2021 ohne Auswärtssieg ist, geht es hingegen um einiges. Das Team von Trainer Ludovic Magnin befindet sich vor der Partie auf Platz 6, doch beträgt der Abstand auf das zweitplatzierte Servette nur fünf Punkte.

Das Spiel

Gegen Ende der Partie wird es dann doch noch richtig spannend. In der 78. Minute verkürzt Kaly Sène auf 2:3 und Lausanne drängt in der Folge auf den Punktegewinn. Ein Foul von Jonas Adjetey in der fünften Minute der Nachspielzeit nahe der Basler Strafraumgrenze bietet den Waadtländern dann nochmals eine grosse Chance auf den Ausgleich. Doch der Schuss wird geblockt und auch der darauffolgende Eckball, bei dem Goalie Thomas Castella mit vorne ist, bringt kein Tor. 

So gewinnt Basel ein ausgeglichenes Spiel, das durchaus auf beide Seiten hätte kippen können. Denn Lausanne-Sport ging bereits in der 13. Minute durch Jamie Roach in Führung. Mit einem der ersten Basler Torschüsse gelang nur kurz darauf Kevin Carlos das 1:1. Es war dann auch der Spanier, der die Basler nach 30 Minuten in Führung brachte. 

Die zweite Halbzeit startete fulminant mit einem Lattentreffer von Teddy Okou und dem sehenswerten 3:1 durch Bénie Traoré. Danach aber verlor das Spiel bis zum Anschlusstreffer Kaly Sènes etwas an Fahrt.

Die Taktik

Jetzt, da der Meistertitel Tatsache ist, nimmt Fabio Celestini im Vergleich zum letzten Spiel gegen Lugano sieben Änderungen in der Startelf vor. Nur Nicolas Vouilloz, Bénie Traoré, Léo Leroy und Anton Kade sind erneut von Anfang an auf dem Feld. 

An der Basler Spielausrichtung verändert das nicht viel. Der FCB greift in einem 4-2-3-1 an und verteidigt in einem 4-4-2 mit Kevin Carlos und Gabriel Sigua ganz vorne. Diese laufen Lausanne im Aufbauspiel wie gewohnt hoch an, wobei das Basler Pressing nicht ganz so konsequent und eingespielt wirkt wie in anderen Partien. 

Nichts als logisch ist auch, dass sich die anfängliche Absenz Xherdan Shaqiris bemerkbar macht. Da ist etwas weniger Spielwitz und Kreativität, vor allem aber kann der FCB den Ballbesitz nicht so gut in der gegnerischen Hälfte halten wie mit dem Captain.

Der Aufreger

Kurz vor der Pause schaltet sich der VAR ein, um ein potenziell strafbares Handspiel im Strafraum der Lausanner zu überprüfen. Dass es dadurch nicht zu einem Penalty kommt, ist aus Sicht der Gastgeber glücklich. Denn während Koba Koindredi seinen Arm beim Block von Anton Kades Schuss eng am Körper hatte und damit keine Regelwidrigkeit beging, ereignete sich die brenzligere Szene zuvor. Im Kopfballduell mit Anton Kade war Kaly Sènes Unterarm nämlich klar vom Körper abgespreizt, als er den Ball berührte. Für vergleichbare Aktionen gab es auch schon einen Penalty. 

Ebenfalls in die Kategorie Aufreger gehört der Lattentreffer von Teddy Okou. In der 49. Minute wird er im Basler Strafraum flach angespielt und kann aus fünf Metern unbedrängt abschliessen. Doch der Lausanner vollbringt es, den Ball, statt ins leere Tor an die Latte zu schiessen. Eine Aktion mit grossem Seltenheitswert. 

Kein Aufreger, aber eine schöne Geste gab es zudem vor der Partie. Die Lausanne-Spieler schritten etwas früher aus dem Kabinentrakt, um dem FCB Spalier zu stehen und zum Meistertitel zu gratulieren. Das Heimpublikum applaudierte. 

Das muss besser werden

Nach einem Sieg nach der Meisterfeier erscheint es nicht angebracht, ernsthaft Kritik zu üben. Stattdessen sei hier aufgelistet, was gut war: Moussa Cissé zeigt in seinem zweiten Startelfeinsatz für den FCB einen engagierten und furchtlosen Auftritt. Kevin Carlos trifft nach langer Torflaute gleich doppelt und somit hat der FCB vor dem Cupfinal zwei Stürmer, die im Flow zu sein scheinen. Die Basler haben immer wieder sehenswerte Kombinationen im Spiel nach vorne. Und: Die Unterstützung der Muttenzerkurve ist in Lausanne einmal mehr gross und lautstark.

Das sagt der Trainer

Die Leistung seiner Mannschaft sei «sehr gut» gewesen, sagt Fabio Celestini nach der Partie. Insbesondere wenn man sie in den Kontext der besonderen Vorbereitung stelle. Zudem sei Lausanne immer sehr schwierig zu bespielen. Die Waadtländer hätte die wohl am besten organisierte Defensive der Liga – hinzu komme der Kunstrasen. Für Celestini als Lausanner sei es durchaus speziell, als Meistertrainer hierhin zurückzukehren. «Es ist eine Freude, all die bekannten Leute wiederzusehen.»

So geht es weiter

Nach diesem 3:2-Sieg gegen Lausanne-Sport steht der FCB bei 70 Punkten. Es ist der achte Ligasieg in Folge. Ihre nächste Partie bestreiten die Basler am kommenden Sonntag. Dann sind sie um 14.15 Uhr für das zweitletzte Spiel der Super-League-Saison bei YB zu Gast. Gegen die Berner wartet Rotblau nach wie vor seit dem 22. Mai 2016 auf einen Auswärtssieg.

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Beim zweiten Gegentreffer ist er machtlos.Joe Mendes: 4,5Bringt sich vor allem in der ersten Halbzeit immer wieder mit Läufen über die rechte Aussenbahn in die Offensive ein. Defensiv agiert der Schwede manchmal zu überhastet. Beim 2:1 von Lugano gehört er zu den Basler Verteidigern, die Torschütze Albian Hajdari aus den Augen verlieren. Wird in der 79. Minute durch Gabriel Sigua ersetzt. Adrian Barisic: 4,5Bildet zu Beginn der Partie zusammen mit Jonas Adjetey ein solides Innenverteidiger-Duo, das bis zum 1:1 nur wenig zulässt. Hat aber einerseits Glück, dass sein Klärungsversuch in der 22. Minute, der direkt vor den Füssen von Mattia Zanotti landet, nicht zum Gegentreffer führt. Andererseits hätte sein Griff an die Schulter von Hadj Mahmoud kurz vor Schluss auch zu einem Penalty führen können.Jonas Adjetey: 4Bildet in der ersten Halbzeit zusammen mit Adrian Barisic ein solides Innenverteidiger-Duo, das bis zum 1:1 nur wenig zulässt. In der zweiten Halbzeit schleichen sich einige Unsicherheiten bei ihm ein. Erst leistet er sich vor dem Doppel-Alu-Treffer Luganos einen haarsträubenden Fehlpass, beim 2:1 der Tessiner gehört er zu den Basler Verteidigern, die Torschütze Albian Hajdari aus den Augen verlieren. In Zweikämpfen bleibt der Ghanaer jedoch fast immer der Sieger.Dominik Schmid: 3Es ist ein schwacher Nachmittag des Captains Nummer drei. Erst wird er für ein Foul an Renato Steffen verwarnt, dann verursacht er vor der Pause den Elfmeter für Lugano. Für solche Einsteigen haben Spieler auch schon eine zweite Gelbe Karte gesehen. Wird in der Pause frühzeitig durch Moussa Cissé ersetzt.Xherdan Shaqiri: 5,5Der neue FCB-Captain findet sich gegen Lugano erst auf der rechten Aussenbahn wieder, wählt aber oft den Weg durchs Zentrum, um seine Vorderleute zu lancieren. Dies tut er das erste Mal nach knapp 30 Sekunden, als er den Steilpass zur ersten Basler Grosschance auf Bénie Traoré spielt. Bereitet danach mit einem Chip über die Tessiner Abwehr den Basler Führungstreffer vor. In der zweiten Hälfte gewährt Lugano ihm weniger Spielraum. Das scheint den 33-Jährigen zu frusten, der oft in Diskussionen mit dem Schiedsrichter verwickelt ist. Am Ende darf er sich doch noch freuen, als er den Basler Penalty zum 2:2 in der 87. Minute souverän verwandelt und damit seinen zweiten Skorerpunkt an diesem Nachmittag sammelt.Leon Avdullahu: 4,5Spielt auf der Doppelsechs des FCB erst neben Léo Leroy und später neben Romario Baro den defensiven Part und bleibt dabei relativ unauffällig. Der 20-Jährige agiert als tief stehender Ballverteiler und macht defensiv einen soliden Job.Léo Leroy: 4Hält zu Beginn der Partie zusammen mit Leon Avdullahu das Zentrum dicht. Nach vorne kommt aber vom Franzosen wenig, symbolisch dafür seine Flanke in der 58. Minute, die direkt in den Armen von Saipi landet. Wird in der 62. durch Romario Baro ersetzt.Anton Kade: 4Fällt erstmals in der 11. Minute mit einem Abschluss aus der Distanz auf. Sein flacher Versuch von der Strafraumgrenze kann Saipi gerade noch um den Pfosten lenken. Ansonsten ist vom 21-Jährigen offensiv wenig zu sehen, dafür gewinnt er einige Bälle in der gegnerischen Hälfte. Wird in der 62. Minute durch Marin Soticek ersetzt.Bénie Traoré: 5Spielt im Basler Doppelsturm den agilen, wirbligen Konterpart zum stämmigen Kevin Carlos. Taucht nach knapp 30 Sekunden bereits alleine vor Lugano-Schlussmann Saipi auf, scheitert jedoch an diesem. Danach ist vom Ivorer lange nicht mehr viel zu sehen, ehe er in der 65. Minute mit einem sehenswerten Abschluss an der Latte scheitert. Kurz vor Schluss ist er es, der im Strafraum am Trikot gerissen wird und den Basler Penalty rausholt.Kevin Carlos: 4,5Entgeht heute dem Konkurrenzkampf mit Albian Ajeti, da dieser nicht mal im Aufgebot steht. 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