Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
AboAlles zum FCB-Spiel – Sieben Wechsel in der Startelf für den ersten Sieg als MeisterNach dem 3:2-Sieg gegen Lausanne-Sport zeigt sich Fabio Celestini zufrieden. Für die grössten Aufreger sorgten zwei Lausanner.Publiziert heute um 23:55 UhrDie Spieler des FC Basel feiern den achten Ligasieg in Serie.Foto: Pascal Müller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageMan weiss nicht so recht, was man von dieser Partie erwarten darf. Einerseits hat FCB-Trainer Fabio Celestini am Dienstag angekündigt, dass man die verbleibenden drei Ligaspiele mit voller Ernsthaftigkeit angehen wolle, natürlich vor allem mit dem darauffolgenden Cupfinal im Hinterkopf. Andererseits geht es in diesen Partien für den FCB um nichts mehr und die Vorbereitung verlief aufgrund der Meisterfeierlichkeiten nicht wie gewohnt. Für den FC Lausanne-Sport, gegen den der FCB zuletzt im Cup im Penaltyschiessen gewinnen konnte, aber in der Liga seit dem 4. Februar 2021 ohne Auswärtssieg ist, geht es hingegen um einiges. Das Team von Trainer Ludovic Magnin befindet sich vor der Partie auf Platz 6, doch beträgt der Abstand auf das zweitplatzierte Servette nur fünf Punkte.Das SpielGegen Ende der Partie wird es dann doch noch richtig spannend. In der 78. Minute verkürzt Kaly Sène auf 2:3 und Lausanne drängt in der Folge auf den Punktegewinn. Ein Foul von Jonas Adjetey in der fünften Minute der Nachspielzeit nahe der Basler Strafraumgrenze bietet den Waadtländern dann nochmals eine grosse Chance auf den Ausgleich. Doch der Schuss wird geblockt und auch der darauffolgende Eckball, bei dem Goalie Thomas Castella mit vorne ist, bringt kein Tor. So gewinnt Basel ein ausgeglichenes Spiel, das durchaus auf beide Seiten hätte kippen können. Denn Lausanne-Sport ging bereits in der 13. Minute durch Jamie Roach in Führung. Mit einem der ersten Basler Torschüsse gelang nur kurz darauf Kevin Carlos das 1:1. Es war dann auch der Spanier, der die Basler nach 30 Minuten in Führung brachte. Die zweite Halbzeit startete fulminant mit einem Lattentreffer von Teddy Okou und dem sehenswerten 3:1 durch Bénie Traoré. Danach aber verlor das Spiel bis zum Anschlusstreffer Kaly Sènes etwas an Fahrt.Stade de la Tuilière. – 9494 Zuschauer. – SR Sandro Schärer.Tore: Tore: 12. Roche 1:0 (Diabaté). 19. Kevin Carlos 1:1.30. Kevin Carlos 1:2 (Traoré). 55. Traoré 1:3. 78. Sène 2:3. LS (4-3-3): Castella; Giger (79. NDiaye), Mouanga, Sow, Poaty (86. Oviedo); Koinderdi, Roche, Custodio (46. Lekoueiry); Okou, Sène, Diabaté (46. de la Fuente). FCB (4-2-3-1): Salvi; Mendes, Barisic (62. Adjetey), Vouilloz, Cissé (78. Schmid); Avdullahu, Leroy (71. Baro); Kade, Sigua (71. Shaqiri), Traoré (62. Soticek); Carlos. Bemerkungen: LS ohne Letica (gesperrt), Dussenne, Fofana, Sanches, Senaya (alle verletzt). FCB ohne Ajeti (gesperrt), Van Breemen (verletzt), Hitz, Spycher, Rüegg, Asiedu, Akahomen, Xhaka, Otele (alle kein Aufgebot) . – Ersatzbank FCB: Pfeiffer; Metinho, Fink, Zé. – Verwarnung: Keine. – 100. Spiel von Anton Kade für den FCB. – 49. Okou trifft die Latte.Die TaktikJetzt, da der Meistertitel Tatsache ist, nimmt Fabio Celestini im Vergleich zum letzten Spiel gegen Lugano sieben Änderungen in der Startelf vor. Nur Nicolas Vouilloz, Bénie Traoré, Léo Leroy und Anton Kade sind erneut von Anfang an auf dem Feld. An der Basler Spielausrichtung verändert das nicht viel. Der FCB greift in einem 4-2-3-1 an und verteidigt in einem 4-4-2 mit Kevin Carlos und Gabriel Sigua ganz vorne. Diese laufen Lausanne im Aufbauspiel wie gewohnt hoch an, wobei das Basler Pressing nicht ganz so konsequent und eingespielt wirkt wie in anderen Partien. Nichts als logisch ist auch, dass sich die anfängliche Absenz Xherdan Shaqiris bemerkbar macht. Da ist etwas weniger Spielwitz und Kreativität, vor allem aber kann der FCB den Ballbesitz nicht so gut in der gegnerischen Hälfte halten wie mit dem Captain.Der AufregerKurz vor der Pause schaltet sich der VAR ein, um ein potenziell strafbares Handspiel im Strafraum der Lausanner zu überprüfen. Dass es dadurch nicht zu einem Penalty kommt, ist aus Sicht der Gastgeber glücklich. Denn während Koba Koindredi seinen Arm beim Block von Anton Kades Schuss eng am Körper hatte und damit keine Regelwidrigkeit beging, ereignete sich die brenzligere Szene zuvor. Im Kopfballduell mit Anton Kade war Kaly Sènes Unterarm nämlich klar vom Körper abgespreizt, als er den Ball berührte. Für vergleichbare Aktionen gab es auch schon einen Penalty. Ebenfalls in die Kategorie Aufreger gehört der Lattentreffer von Teddy Okou. In der 49. Minute wird er im Basler Strafraum flach angespielt und kann aus fünf Metern unbedrängt abschliessen. Doch der Lausanner vollbringt es, den Ball, statt ins leere Tor an die Latte zu schiessen. Eine Aktion mit grossem Seltenheitswert. Kein Aufreger, aber eine schöne Geste gab es zudem vor der Partie. Die Lausanne-Spieler schritten etwas früher aus dem Kabinentrakt, um dem FCB Spalier zu stehen und zum Meistertitel zu gratulieren. Das Heimpublikum applaudierte. Das muss besser werdenNach einem Sieg nach der Meisterfeier erscheint es nicht angebracht, ernsthaft Kritik zu üben. Stattdessen sei hier aufgelistet, was gut war: Moussa Cissé zeigt in seinem zweiten Startelfeinsatz für den FCB einen engagierten und furchtlosen Auftritt. Kevin Carlos trifft nach langer Torflaute gleich doppelt und somit hat der FCB vor dem Cupfinal zwei Stürmer, die im Flow zu sein scheinen. Die Basler haben immer wieder sehenswerte Kombinationen im Spiel nach vorne. Und: Die Unterstützung der Muttenzerkurve ist in Lausanne einmal mehr gross und lautstark.Das sagt der TrainerDie Leistung seiner Mannschaft sei «sehr gut» gewesen, sagt Fabio Celestini nach der Partie. Insbesondere wenn man sie in den Kontext der besonderen Vorbereitung stelle. Zudem sei Lausanne immer sehr schwierig zu bespielen. Die Waadtländer hätte die wohl am besten organisierte Defensive der Liga – hinzu komme der Kunstrasen. Für Celestini als Lausanner sei es durchaus speziell, als Meistertrainer hierhin zurückzukehren. «Es ist eine Freude, all die bekannten Leute wiederzusehen.»So geht es weiterNach diesem 3:2-Sieg gegen Lausanne-Sport steht der FCB bei 70 Punkten. Es ist der achte Ligasieg in Folge. Ihre nächste Partie bestreiten die Basler am kommenden Sonntag. Dann sind sie um 14.15 Uhr für das zweitletzte Spiel der Super-League-Saison bei YB zu Gast. Gegen die Berner wartet Rotblau nach wie vor seit dem 22. Mai 2016 auf einen Auswärtssieg.Der FC Basel ist Schweizer MeisterDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Am 15. März 2001 fand das erste Spiel im neuen
Torflut bei Rotblau – Der FC Basel übertrifft seine letzte Saison bereits nach 20 RundenSeit dem 4:1 gegen Sion hat der FCB mehr Tore erzielt als in der gesamten Vorsaison. Und so viele wie seit Jahren nicht mehr.Publiziert heute um 16:05 UhrKevin Carlos, mit sieben Toren derzeitiger Ligatopskorer des FC Basel.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Erst fliegt Marwin Hitz am Ball vorbei, dann Jonas Adjetey vom PlatzGegen Kopenhagen überzeugt das Basler Zentrum, während die Offensivabteilung blass bleibt. Innenverteidiger Adjetey zieht einen unglücklichen Abend ein.Publiziert heute um 00:12 UhrFCB-Innenverteidiger Jonas Adjetey macht beim 1:1 gegen Kopenhagen keine gute Figur.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 3.5Im regnerischen St.Jakob-Park muss Marwin Hitz lange warten, bis er erstmals eingreifen muss. In der 45. Minute ist er voll auf der Höhe des Geschehens, als ein Freistoss von Lopez in Richtung Lattenkreuz geflogen kommt. In der direkten Anschlussszene ist dies dann nicht mehr der Fall: Hitz verschätzt sich bei Lopez’ Flanke kapital und lässt Gabriel Pereira locker einköpfen. Ein Fehler, der zur Folge hat, dass der FCB seine erarbeitete Führung kurz vor Pausenpfiff schmerzlich hergeben muss. Nach 88. Minuten ist der Basler Keeper ein zweites Mal bezwungen. Doch der VAR erlöst – er hat eine Offside-Position von Cornelius entdeckt.Keigo Tsunemoto: 5Einen Fouleinwurf wie denjenigen, den Keigo Tsunemoto in der 21. Minute produziert, sieht man auf diesem Niveau selten. Ansonsten zeigt sich der Japaner in der ersten Halbzeit von formidabler Seite. Sein Block in der 36. Minute rettet den FCB vor einem ersten Gegentreffer. Er erobert Bälle, grätscht und stellt dank seiner Laufbereitschaft auf der rechten Seite einen offensiven Aktivposten und Flankengeber dar. Mit Gelbbelastung (28.) und schwindenden Kräften nimmt die Qualität der Leistung nach einer Stunde ab.Adrian Barisic: 4Tritt in der ersten Halbzeit stabiler auf als Jonas Adjetey und strahlt jene Ruhe aus, die sein Pendant allzu oft vermissen lässt. Nicht über jeden Zweifel erhaben ist er beim vermeintlichen 2:1 durch Kopenhagen-Stürmer Cornelius in der 87. Minute. In der 90. Minute nimmt Barisic dann ein Quäntchen Glück in Anspruch, als ihm nach einem Tritt in die Bauchregion von Cornelius lediglich die Gelbe Karte entgegengestreckt wird.Jonas Adjetey: 2Bekommt in den ersten 30 Minuten wenig zu tun und erledigt die wenigen Aufgaben, die sich ihm stellen, gewissenhaft. Ein Spiel zum Vergessen wird es dennoch: Erst kann er in der 43. Minute den schnellen Roberts nur so stoppen, dass er Gelb sieht. Dann, kurz vor Pausenpfiff, vertändelt er den Ball ohne jeglichen Zwang auf Höhe der Mittellinie – die Situation steht am Anfang einer Kette, die schliesslich zum Gegentor führt. Und schliesslich, in der 82. Minute, unterbindet Adjetey einen Gegenstoss so, dass er die Gelbe Karte erneut betrachten muss – gefolgt von Rot. Streng ist der zweite Pfiff zwar, und ja, da waren zuvor auch einige gelungene Aktionen. Doch nicht nur bringt Adjetey sein Team damit in den Schlussminuten endgültig in Schwierigkeiten, sondern stellt Ludovic Magnin auch hinsichtlich des Rückspiels vor Probleme.Dominik Schmid: 4Ein engagierter Auftritt, wie man ihn von der Basler Identifikationsfigur kennt. Seine Offensivqualitäten zeigt er nach 19 Zeigerumdrehungen: Einem ersten sauberen Kontakt folgt von eine gelungene Flanke, die jedoch keinen Abnehmer findet. Defensiv engagiert, fehlen aber die ansonsten energischen Akzente nach vorne. Umso wichtiger ist sein Block in der Nachspielzeit.Leo Leroy: 4.5Ein gelungener Auftakt des Franzosen. Insbesondere im ersten Durchgang bildet er im Duo mit Metinho ein robustes FCB-Zentrum. Zweimal (11. und 33.) darf er sich zudem beim Schiessen versuchen – zweimal jedoch ist Koparski zur Stelle. Anschaulich ist auch sein Vorstoss in Minute 58, der ebenfalls pariert wird. Nachdem er in der 45. Minute eine Gelbe Karte auf sich nehmen muss, um Adjeteys Ballverlust vorerst zu entschärfen, beginnt sein Einfluss zunehmend zu schwinden.Metinho: 5Als er in der 11. Minute einen Querpass vor dem eigenen Strafraum nicht entgegennimmt, kommen die Dänen zu ihrem ersten Abschluss der Partie. Ansonsten zeigt der 22-Jährige eine gute Partie. Nicht nur ist er essentieller Teil eines gut funktionierenden Basler Zentrums, welches das Basler Spiel stabilisiert und leitet. Auch bringt er Emotionalität ins Spiel, sucht nach gelungenen Aktionen den Kontakt zum Publikum. Wie das gesamte Basler Ensemble baut jedoch auch er in Hälfte zwei deutlich ab.Marin Soticek: 3Weil sowohl Bénie Traoré wie Anton Kade verletzt fehlen, darf Marin Soticek erstmals in dieser Saison von Beginn weg ran. Zwar arbeitet der Kroate auf der linken Defensivseite artig mit, bleibt abgesehen von einer gelungenen Spielverlagerung in Minute 67. aber ohne sichtbaren Offensivdrang. Genügend ist dieser Auftritt so nicht.Xherdan Shaqiri: 4.5Der St.-Jakob-Park bebt ein erstes Mal auf, als Shaqiri mit einer Grätsche in Minute 7. seinen Willen unter Beweis stellen zu wollen scheint. Fünf Minuten später schlägt er die scharfe Ecke, die zum Elfmeter führt, und verwandelt diesen standesgemäss. So geht die Basler Führung, die den St.-Jakob-Park lange in Atem hält, zu grossen Teilen auf seine Kappe. Auch wenn in der Folge einige gelungene Zuspiele folgen – in Minute 65. kommt der 33-Jährige gar zu einem eigenen Abschluss – gelingt es Shaqiri in der Folge aber nicht mehr, diesem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Philip Otele: 3.5Dass er antrittsschnell und dribbelstark ist, lässt der Nigerianer gegen Kopenhagen in Ansätzen aufblitzen. Punktgenau ist ausserdem seine Flanke auf den Kopf von Albian Ajeti in der 50. Minute. Um wirkliche Torgefahr anzuzetteln, stehen Otele aber oft zu viele Gegenspieler im Weg. So steht nach Abpfiff kein Skorerpunkt zu Buche. Und keine genügende BaZ-Note.Albian Ajeti: 3.5Nach 3. Minuten tritt der Basler Stürmer ein erstes Mal in Erscheinung: Von Shaqiri lanciert, zwingt er Kopenhagen-Keeper Dominik Kotarski zur Parade. Neun Minuten später bewegt er sich beim Eckball Shaqiris so auf den zweiten Pfosten zu, dass er nur regelwidrig zurückgehalten werden kann, woraus der Basler Elfmeter folgt. Weil er in der 50. einen hochkarätigen Kopfball nicht auf den Kasten bringt und auch sonst Teil einer weitgehend ungefährlichen Basler Offensivabteilung bleibt, reicht der Auftritt nicht für eine genügende Bewertung.Moritz Broschinski: 3.5Kommt in der 68. Minute für Ajeti, so darf der Basler Neuzuzug zum ersten Mal an einer internationalen Partie teilnehmen. Mehrfach tritt der Deutsche im Kopenhagener Strafraum zwar in Erscheinung, bringt aber keinen Ball gefährlich aufs Tor. Lässt das Stadion in der 85. Minute mit einem Lauf aufbrausen, doch verliert den Ball. Für eine genügende BaZ-Note reicht sein Auftritt knapp nicht.Zu kurz im Einsatz für eine BaZ-Note:Koba Koindredi kommt in der 77. Minute für Marin Soticek, Nicolas Vouilloz in der 84. für Leo Leroy. Sie sind damit zu kurz im Einsatz für eine BaZ-Note.Spieler16: XXXFC Basel gegen KopenhagenDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Wird der Genfer von Trainer Ludovic Magnin am Sonntag gegen Lugano in die Startelf des FC Basel beordert, wäre es sein 100. Super-League-Spiel von Beginn an.
Der Brasilianer hat sich im Abschlusstraining zum Lausanne-Spiel eine erhebliche