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Unter den Teams der Top-15-Ligen findet sich keine andere Mannschaft, die mehr im Abschluss sündigt als der FCB.

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  • Alles zum Spiel gegen Lausanne: Bei Lausanne-Sport ist es der VAR, beim FC Basel die Linienrichterin

    AboAlles zum Spiel gegen Lausanne – Bei Lausanne-Sport ist es der VAR, beim FC Basel die LinienrichterinDer FCB kommt zu Hause gegen Lausanne nicht über ein Unentschieden hinaus. Insgesamt werden vier Tore aberkannt.Publiziert heute um 20:41 UhrBénie Traoré erzielt das vermeintliche 2:0 aus einer Abseitsposition heraus.Foto: Philipp Kresnik (Imago / Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageDer FCB startet nach zwei Spieltagen als Leader für einmal als Zweiter in eine Super-League-Partie. Denn am Samstagabend konnte der FC Lugano das Spitzenspiel gegen den FC Luzern mit 2:0 für sich entscheiden. Die Tessiner stehen damit bei 42 Punkten, der FCB bei 40. Es gilt: Sollten die Basler gegen den FC Lausanne-Sport gewinnen, sind sie wieder Erster. In den beiden anderen Fällen bleiben sie auf Platz 2.Die Waadtländer sind das einzige Team der Super League, gegen das der FCB unter Celestini noch nicht gewinnen konnte. Der letzte Basler Sieg gegen Lausanne datiert vom 19. Februar 2022. Hoffnung bringt aber der Formstand der Gäste: Aus den letzten fünf Partien gab es bei zwei Niederlagen und zwei Unentschieden nur einen Sieg. Ein 4:1 gegen Yverdon am vergangenen Wochenende.Das SpielDie Partie ist ereignisreich, beide Teams suchen die Offensive mit Nachdruck. Insgesamt gibt der FC Basel zwanzig Schüsse ab, Lausanne deren elf. Die Basler starten dabei sehr gut ins Spiel, Kevin Carlos trifft bereits in Minute 4 zum 1:0. Danach überlässt Rotblau das Geschehen etwas mehr den Gästen und konzentriert sich aufs Umschalten. Lausanne erzielt in dieser Phase und bis zur Pause zwei Tore, die im Nachhinein durch den VAR aberkannt werden. Erst köpfelt Jonas Adjetey den Ball ins eigene Tor – zuvor war allerdings der im Abseits stehende Aliou Baldé mit dem Kopf noch dran. Dann ist es Alban Ajdini, der vor seinem Tor den Ball mit der Hand berührt.Vor der Pause wird der FCB aber noch einmal dominanter und kann diese Tendenz in der zweiten Halbzeit fortführen. In den Minuten 62 und 64 erzielt er durch Bénie Traoré und Kevin Carlos zwei Tore, die beide richtigerweise aufgrund von Abseits aberkannt werden. Es ist daher etwas entgegen dem Spielverlauf, dass Lausanne-Sport in der 67. Minute durch ein aus Basler Sicht unglückliches Eigentor von Goalie Marwin Hitz zum Ausgleich kommt. Nach dem Ausgleich haben beide Teams Möglichkeiten auf den Siegtreffer, wobei den Baslern deutlich mehr davon zukommen.Die TaktikCelestini entscheidet sich dazu, im Vergleich zum Spiel gegen Servette fünf Änderungen in der Startformation vorzunehmen. Marwin Hitz, Joe Mendes, Romario Baro, Léo Leroy und Kevin Carlos ersetzen Mirko Salvi, Kevin Rüegg, Metinho, Bénie Traoré und Anton Kade. Damit einher geht eine Systemumstellung auf ein 4-3-3, das nach den Einwechslungen von Kade und Traoré in der 59. Minute auf ein 4-2-3-1 umgestellt wird.Nach dem frühen Führungstor durch Kevin Carlos konzentriert sich der FCB erst aufs Verteidigen und auf das Umschaltspiel. Zielspieler ist dabei wiederholt Carlos, sowohl mit Bällen in die Füsse als auch in den Lauf. Zum Ende der ersten und in der ganzen zweiten Halbzeit ist der FCB dann dominanter und kontrolliert das Spiel zunehmend, was sich auch in der Ballbesitzstatistik widerspiegelt. Zur Pause haben die Basler 47 Prozent, am Ende der Partie sind es 56.Die AufregerAn diesem Sonntag gibt es einige aufregende Situationen im St.-Jakob-Park. Da sind auf beiden Seiten zwei aberkannte Tore. Bei Lausanne schreitet zweimal der VAR Sandro Schärer ein, beim FCB ist es die Linienrichterin Susanne Küng. Da ist das vermeintliche Handspiel von Alvyn Sanches nach einem Shaqiri-Freistoss kurz vor der Pause. Für vergleichbare Ballkontakte hat es in der Vergangenheit auch schon Penalty gegeben. Und da ist abermals der Rasen, auf dem die Spieler oft ausrutschen.Das muss besser werdenGrundsätzlich zeigt der FCB eine ansehnliche Leistung, doch er schafft es nicht, aus seinem Chancenplus einen Sieg resultieren zu lassen. Das liegt vor allem an der Effizienz. Insgesamt geben die Basler neun Torschüsse ab – nur einer davon landete tatsächlich im Tor. So auch in der 37. Minute, als Kevin Carlos zum zweiten Mal allein vor Lausanne-Goalie Karlo Letica auftaucht, aber vergibt. Oder kurz vor Schluss, als eine Flanke Xherdan Shaqiris perfekt auf den Kopf von Adrian Barisic kommt, doch der Innenverteidiger links am Tor vorbeiköpft.Da waren zudem offensive Basler Umschaltsituationen, die nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Beispielsweise als Kade bei einem Konter in der 76. Minute den Abschluss sucht, anstatt rechts auf Bénie Traoré zu spielen. In einer ähnlichen Situation verpasst danach auch Traoré selbst das Abspiel.Das sagt der TrainerFabio Celestini sagt nach der Partie: «Wir haben mit dem 4-3-3 versucht, Überzahl im Mittelfeld zu generieren und nach Ballgewinnen den Ball schnell in die Tiefe zu spielen. Das hat beim 1:0 geklappt, aber danach zu selten.» In der ersten Halbzeit sei das Spiel ausgeglichen gewesen, doch im zweiten Durchgang habe der FCB die Oberhand gehabt. «Es ist schade, dass Lausanne das Tor gerade in unserer besten Phase erzielt hat», sagt der Trainer weiter. Über das Resultat sei er etwas enttäuscht, doch den einen Punkt müsse man mitnehmen.So geht es weiterNach diesem 1:1 gegen den FC Lausanne-Sport stehen die Basler auf Platz 2 in der Liga, einen Punkt hinter Leader Lugano und zwei vor Luzern und Servette auf den Plätzen drei und vier.Mit dem Ligabetrieb geht es für den FCB am kommenden Samstag weiter. Dann trifft er um 20.30 Uhr auswärts auf den FC St. Gallen (BaZ-Liveticker). Das Team von Enrico Maassen musste an diesem Sonntag eine 0:1-Niederlage in Yverdon hinnehmen und steht auf Rang sechs.Der FCB gegen LausanneDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Saisonende für Renato Veiga? Der 20-jährige Mittelfeldspieler verletzt sich im Klassiker gegen den FC Zürich so schwer, dass er sein letztes Spiel für die Basler vielleicht schon hinter sich hat. Publiziert heute um 14:05 Uhr Im Klassiker gegen den FC Zürich hat sich Renato Veiga das Syndesmoseband gerissen….

  • Rücktritt einer Legende: Taulant Xhaka: Die Zahlen aus 407 Spielen für den FC Basel

    AboRücktritt einer Legende – Taulant Xhaka: Die Zahlen aus 407 Spielen für den FC BaselNach 15 Jahren, die er fast alle beim FCB verbracht hat, beendet Taulant Xhaka seine Profikarriere. 13 Fakten zur FCB-Ikone.Publiziert heute um 18:26 UhrZum Abschluss seiner Karriere gewinnt Taulant Xhaka abermals den Meisterpokal.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Samstag beim Spiel des FC Basel gegen Luzern wurde Taulant Xhaka gemeinsam mit Davide Callà vor grosser Kulisse verabschiedet. Die BaZ listet 13 Fakten auf, um den Spieler mit den siebtmeisten Einsätzen in der Geschichte von Rotblau zu würdigen.1 BruderMan kann die Karriere von Taulant Xhaka nicht ohne seinen jüngeren Bruder Granit erzählen. Das wird bei Taulant Xhakas Verabschiedung im Joggeli abermals deutlich. Schon ab dem Kindergartenalter bekommt Granit damals Schlüssel und Geld, weil Taulant gerne mal was verliert. Ihre Karrieren entwickeln sich relativ früh in verschiedene Richtungen, weil Granit nicht nur besser mit Schlüsseln umgehen kann, sondern auch mit Bällen und Drucksituationen. Aber Taulant wird es immer nur mit Granit geben. Sei das, wenn ihm sein Bruder auf Instagram zur Seite springt. Oder sei das nach der Karriere, wenn sie als Chef- und Assistenztrainer gerne wieder zusammen sein würden.2 ClubsEineinhalb Jahre lang war Taulant Xhaka an GC ausgeliehen.Foto: Andy Mueller (Freshfocus)Taulant Xhaka, der ewige Basler – so ganz stimmt das ja nicht. Zwar stand er in seiner Karriere immer nur beim FCB unter Vertrag und hat selbst den Lockrufen von Paulo Sousa widerstanden, der ihn zur Fiorentina habe lotsen wollen. Aber für einen anderen Club hat er dann doch gespielt: Von Januar 2012 bis Mitte 2013 bestreitet Xhaka in anderthalb Jahren 43 Spiele für GC. Eine emotionale Verbindung zur Stadt Zürich hat er in dieser Zeit aber nicht aufgebaut. Oder zumindest keine positive, wie sich an der spontanen Meisterfeier des FC Basel unschwer erkennen liess. 2024 ist er im «Blick»-Interview nach seiner Beziehung zur Stadt gefragt worden. Antwort: «Meine Frau kommt von dort, sonst nichts. Ich kenne mich null aus dort und gehe so gut wie nie nach Zürich.»7 PlatzverweiseDen Ruf als unsportlicher Geht-auf-alles-los-Treter wird Xhaka in diesem Leben vermutlich nicht mehr los. Doch ein Blick in die Statistik schwächt dieses Vorurteil etwas ab: In 407 Spielen für die Basler hat er sich sieben Platzverweise eingehandelt – bei 110 Gelben Karten. Drei Gelb-Rote Karten sowie vier Rote Karten. Besonders denkwürdig ist dabei natürlich sein Kopfstoss gegen FCZ-Verteidiger Nikola Katic im Mai 2023. «Er hat mich während des ganzen Spiels mehrmals aufs Übelste provoziert», hat Xhaka dazu gesagt. Katic habe Xhakas Frau, seine Familie und seine Kinder beleidigt. «Dann ist mir die Sicherung durchgebrannt.» Zudem hat auch sein schweres Foul gegen YB-Spieler Alexander Gerndt, der deswegen lange verletzt ausfiel, seinen Ruf geprägt. Dafür sah Xhaka im Februar 2014 allerdings keine Rote Karte.9 ToreNeun Tore hat Xhaka in 407 Spielen für die Basler erzielt. Sein schönstes ist – nach eigenen Angaben – sein Treffer zum zeitweiligen 1:1 gegen die Young Boys im April 2018. Aus 25 Metern mit 92 Kilometern in der Stunde genau unter die Latte. Sein wichtigster Treffer ist hingegen jener gegen ZSKA Moskau in der Gruppenphase der Champions League, als Xhaka in der denkwürdigen Saison 2017/18 unter Trainer Raphael Wicky das 1:0 (Endstand 2:0) aus der Distanz erzielte. In einem Interview mit der «bz Basel» hat er gesagt: «Das war einer der besten Matchs, die ich je gespielt habe.»An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr Infos11 TitelTaulant Xhaka (2. v. r.) feiert im Mai 2011 mit seinem Bruder und Aleksandar Dragovic den Basler Meistertitel.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Seinen ersten Titel im Profifussball holte Taulant Xhaka in der Saison 2010/11, in welcher er allerdings auf lediglich fünf Ligaeinsätze kam. Unter Trainer Thorsten Fink und unter anderem mit Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri in der Mannschaft wurde der FCB mit nur einem Punkt Vorsprung auf den FC Zürich Schweizer Meister. Es folgte im Jahr darauf das erste Double mit dem FCB, dann ein Cup-Titel mit GC und nach seiner Rückkehr nach Basel fünf weitere Meistertitel und zwei Cuptitel inklusive eines zweiten Doubles. Die Chancen stehen nun nicht schlecht, dass sich diese Liste am 1. Juni beim Cupfinal gegen den FC Biel um eine Trophäe erweitert.14 Trainer14 Trainer erlebt Taulant Xhaka in seiner Karriere. In chronologischer Reihenfolge: Thorsten Fink, Heiko Vogel, Ciriaco Sforza und Uli Forte bei GC, Murat Yakin, Paulo Sousa, Urs Fischer, Raphael Wicky, Alex Frei, Marcel Koller, noch mal Ciriaco Sforza, Patrick Rahmen, Guillermo Abascal, noch mal Alex Frei, noch mal Heiko Vogel, Timo Schultz, zum dritten Mal Heiko Vogel und Fabio Celestini. Die meisten Einsätze hat er unter Marcel Koller bestritten: 81 Partien.34 – die RückennummerSeit eh und je trägt Taulant – wie sein Bruder Granit – die Nummer 34 auf dem Rücken. Der Grund dafür ist simpel: Sie fahren zu Beginn ihrer Zeit im FCB-Nachwuchs mit dem 34er-Bus ins Training. Seit dem letzten Saisonspiel gegen Luzern ist offiziell, dass diese Nummer beim FCB nicht mehr vergeben wird – wie das bereits bei der 2 von Massimo Ceccaroni, der 20 von Fabian Frei und der 12, die für die Muttenzerkurve steht, der Fall ist. Eine mögliche Ausnahme von der Regel könnte es allerdings geben, sollte Bruder Granit zum FCB zurückkehren.230 Spiele mit Fabian FreiFabian Frei und Taulant Xhaka: 230 gemeinsame Spiele.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Von den 450 Profispielen, die Taulant Xhaka in seiner Karriere absolviert hat, bestritt er 230 mit Fabian Frei. Frei ist damit derjenige Spieler, der am häufigsten in der gleichen Partie wie Xhaka eingesetzt wurde. Gefolgt wird er von Michael Lang mit 218 gemeinsamen Spielen.407 Spiele für den FCB407 Spiele für einen Club, das ist eine gewaltige Zahl. Xhaka hat ein bisschen Pech, dass er in der gleichen Ära gespielt hat wie Rekordspieler Fabian Frei, der mit 543 Einsätzen uneinholbar vorne liegt, sonst wöge dieser Wert noch mehr. In seinem letzten Spiel hat Xhaka Erni Maissen überholt und liegt nun auf dem siebten Rang in der ewigen Rangliste, was Einsätze in Rotblau angeht. Zwischen ihm und Fabian Frei liegen Karli Odermatt (411), Valentin Stocker (416), Jörg Stohler (425), Otto Demarmels (446) und Massimo Ceccaroni (452).2027 – der Vertrag wäre noch zwei Jahre gelaufenSeinen ersten Profivertrag beim FC Basel hat Taulant Xhaka in der Winterpause der Saison 2009/10 unterschrieben – bis 2012 mit Option auf eine weitere Saison. Es ist sein erstes Arbeitspapier bei den Baslern, fünf weitere folgen. 2012 verlängert Xhaka bis 2015 und wechselt leihweise nach Zürich. Im Januar 2015 verlängert er bis 2018. Im Juli 2016 unterschreibt er einen Vertrag bis 2021. Im September 2020, mitten in den Unruhen rund um die Basler Vereinsführung von Präsident Bernhard Burgener, verlängert er bis 2024. Und zuletzt wurde sein Arbeitspapier bis 2027 erweitert, um die gewaltige Lohnsumme, die Xhaka sich ausgehandelt hatte, immerhin auf mehrere Jahre verteilen zu können. Im vergangenen Herbst sagte der 33-Jährige: «Ich habe noch drei Jahre Vertrag, und wenn der Zeitpunkt kommt, an dem ich merke, dass ich körperlich nicht mehr mag oder es sportlich keinen Sinn mehr ergibt, dann höre ich auf». Nur wenige Monate nach dieser Aussage gibt Taulant Xhaka sein Karriereende bekannt.4056 – die Postleitzahl des St. JohannDas erste Mal gegen einen Ball tritt Taulant Xhaka im St.-Johann-Quartier, wo er mit seiner Familie aufwächst. Und irgendwann, als er alt genug ist, spielt er mit seinem Bruder und anderen Kindern aus der Nachbarschaft jeden Tag im Park gleich neben dem Rhein. Später verlassen die Xhakas das Quartier zwar und ziehen um. «Erst nach Birsfelden, dann nach Biel-Benken, dann nach Binningen», wie Xhaka mal erzählt hat. Der Region ist er aber immer treu geblieben – und wird es wohl auch ewig sein.29’879 MinutenWas die Einsatzminuten angeht, steht Xhaka nicht in den clubinternen Top 10. Mit 29’879 Minuten liegt er auf dem 13. Rang. Walter Mundschin (12. Rang mit 30’047 Minuten), Peter Ramseier (11./31’316) und Bruno Michaud (10./31’870) sind unmittelbar vor ihm platziert.307’000 Follower auf InstagramTaulant Xhaka hat in seiner Karriere schon für ein paar kleine und mittelgrosse Skandale gesorgt. Wenn es dabei um Unruhen beim FC Basel geht, ist oft sein Instagram-Profil involviert. Zuletzt war dies im März 2024 der Fall, im Nachgang zur 1:5-Niederlage des FC Basel bei YB und zum darauffolgenden Tamedia-Podcast «Dritte Halbzeit» mit dem Titel «Was denkt sich wohl Taulant Xhaka?». Xhaka schrieb auf Instagram: «(…) Jetzt kommt auch noch die BaZ? (…) Versucht nichts, denn es lohnt sich nicht.» Aber ein Instagram-Profil kann auch für positive Dinge verwendet werden. So entschuldigte sich Xhaka jüngst über diesen Kanal für die Entgleisungen auf dem Barfi-Balkon.Schweizer Meister FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum FCB-Spiel gegen Luzern: Mit Penaltys, Ausrutscher und Startelfdebüts zur Tabellenführung

    AboAlles zum FCB-Spiel gegen Luzern – Mit Penaltys, Ausrutscher und Startelfdebüts zur TabellenführungDer FC Basel gewinnt das Spitzenspiel gegen Luzern mit 2:1 und steht nun an der Spitze der Super League. Bereits am Sonntag geht es weiter.Publiziert heute um 00:10 UhrXherdan Shaqiri jubelt nach seinem 2:1 per Penalty.Foto: Thomas Hess (Imago/Eibner)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageAm Mittwochabend hat der FC Lugano gegen St. Gallen in der Schlussviertelstunde eine Führung verspielt – und verloren. Das macht das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern ein Tag danach zum Kampf um den ersten Platz der Super League. Dem FCB reicht ein Unentschieden, um Leader zu werden. Luzern braucht einen Sieg. Beide Teams, die sich am Donnerstagabend im Joggeli gegenüberstehen, sind mit einem Unentschieden und zwei Siegen ins Jahr 2025 gestartet, wobei der FC Luzern dabei nur ein Gegentor erhalten hat. Der letzte Heimsieg der Basler gegen den FCL datiert vom April 2022. Seither gab es zwei Niederlagen und zwei Unentschieden. Was dem FCB aber entgegenkommen sollte: Anfang der Woche haben die Gäste Innenverteidiger Luca Jaquez an den VfB Stuttgart abgegeben und damit einen unbestrittenen Stammspieler und Leistungsträger verloren.Das SpielDer FCB will mit dem Anpfiff sogleich seinen ersten Angriff lancieren. Moussa Cissé spielt einen weiten Ball ins Angriffsdrittel, doch der FCL kann befreien, startet einen Konter und mit etwas Glück steht es nach 34 Sekunden 1:0 für die Gäste. Die Basler Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Im ersten Angriff nach dem Wiederanpfiff wird Kevin Carlos im Strafraum gefoult, es gibt Penalty und Shaqiri verwandelt per Chip. Danach ist die Partie für einige Zeit ein etwas unsortiertes Hin und Her, bevor sie sich nach und nach ins Mittelfeld verlagert. Philip Otele hat für die Basler die besten Chancen der ersten Halbzeit, doch scheitert zwei Mal an Loretz und ein Mal am Pfosten. Für die zweite Halbzeit kommt Mirko Salvi für den am Oberschenkel angeschlagenen Marwin Hitz und kann sich kurz darauf schon gegen Thibault Klidje auszeichnen. In der 54. Minute wird erneut Carlos im Strafraum gefoult und Shaqiri erzielt seinen zweiten Penalty-Treffer. 2:1. Dabei bleibt es bis zum Ende trotz Lattenkopfball von Klidje, Luzerner Druckphase gegen Ende der Partie und Roter Karte gegen FCL-Spieler Andrejs Ciganiks.Die TaktikIn der Startformation des FC Basel gibt es im Vergleich zum Sieg im Klassiker zwei Änderungen. Fabio Celestini ersetzt den gelbgesperrten Dominik Schmid durch Moussa Cissé, der sein Startelfdebüt gibt. Auch Philip Otele steht das erste Mal für Rotblau von Beginn an auf dem Feld. Er ersetzt auf dem linken Flügel Bénie Traoré.Die Basler verteidigen in einem 4-4-2 und greifen in einem 4-2-3-1 mit flexiblem Shaqiri auf der Zehnerposition an. Augenfällig ist, dass es ihnen kaum gelingt, innerhalb längerer Ballbesitzphasen, von denen es ohnehin eher wenig gibt, zu Torchancen zu kommen. Gefährlich wird der FCB hauptsächlich in Umschaltsituationen. Für die Schlussphase wechselt Fabio Celestini in der 82. Minute Finn Van Breemen ein und stellt auf eine Fünferkette um, in der Romario Baro als linker Schienenspieler agiert. Es gelingt den Baslern so allerdings nicht, zu unterbinden, dass die Luzerner dem Ausgleich in den letzten Minuten noch einmal nahekommen.Die AufregerVor wenigen Wochen hat der FC Basel einen neuen Rasen erhalten. Zufriedenstellend ist das neue Grün im Joggeli allerdings nicht wirklich. Ob beim Antritt, beim Richtungswechsel, beim Passen, immer wieder rutschen die Spieler aus. Einmal wird ein solcher Ausrutscher für den FCB aber beinahe zum Glücksfall. In der 36. Minute will Philipp Otele eine Flanke zur Mitte schlagen – und gleitet dabei weg. So wird aus der Flanke ein Schuss, der über FCL-Goalie Pascal Loretz hinweg an den Luzerner Pfosten prallt. Beinahe das 2:1 für den FCB. Für ein wenig Aufregung sorgt dann auch der Schlusspfiff von Schiedsrichter Alessandro Dudic. Dieser erklingt mitten in einem Basler Konter, bei dem Kevin Carlos mit nur einem Gegenspieler im Rücken aufs gegnerische Tor ziehen kann. Das sorgt für Verwirrung – doch ist letztlich nicht von Belang, da es für die Basler den sicheren Sieg bedeutet.Das muss besser werdenNeben dem Offensichtlichen – dem Rückstand nach einer halben Minute und dem Ausbleiben eines Basler Treffers aus dem Spiel – lässt der FCB-Auftritt gegen Luzern Potenzial für weitere Verbesserungen. Der FCB spielt seine offensiven Aktionen zu oft nicht zu Ende, was in offensiven Umschaltsituationen für den FCL resultiert, bei denen dieser immer wieder viel Raum vorfindet.Das sagt der TrainerFabio Celestini spricht nach der Partie über die Startphase der Basler: «Das ist nicht das, was wir vorbereitet haben. Wir haben Probleme damit, von Beginn an mit voller Überzeugung zu spielen.» Man habe sich diesen Sieg gegen einen super Gegner aber durchaus verdient und es fühle sich gut an, auf dem ersten Platz zu stehen.So geht es weiterNach diesem 2:1-Sieg gegen den FC Luzern ist der FCB mit zwei Punkten Vorsprung auf Lugano Leader der Super League. Weiter geht es am Sonntag um 14.15 Uhr. Dann treffen die Basler zum Abschluss der laufenden englischen Woche auswärts auf Servette. Die Genfer haben in den letzten sechs Ligaspielen fünf Mal Unentschieden gespielt und einmal verloren.Der FC Basel gegen LuzernDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. 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