Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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AboAlles zum FCB-Spiel gegen Luzern – Mit Penaltys, Ausrutscher und Startelfdebüts zur TabellenführungDer FC Basel gewinnt das Spitzenspiel gegen Luzern mit 2:1 und steht nun an der Spitze der Super League. Bereits am Sonntag geht es weiter.Publiziert heute um 00:10 UhrXherdan Shaqiri jubelt nach seinem 2:1 per Penalty.Foto: Thomas Hess (Imago/Eibner)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageAm Mittwochabend hat der FC Lugano gegen St. Gallen in der Schlussviertelstunde eine Führung verspielt – und verloren. Das macht das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern ein Tag danach zum Kampf um den ersten Platz der Super League. Dem FCB reicht ein Unentschieden, um Leader zu werden. Luzern braucht einen Sieg. Beide Teams, die sich am Donnerstagabend im Joggeli gegenüberstehen, sind mit einem Unentschieden und zwei Siegen ins Jahr 2025 gestartet, wobei der FC Luzern dabei nur ein Gegentor erhalten hat. Der letzte Heimsieg der Basler gegen den FCL datiert vom April 2022. Seither gab es zwei Niederlagen und zwei Unentschieden. Was dem FCB aber entgegenkommen sollte: Anfang der Woche haben die Gäste Innenverteidiger Luca Jaquez an den VfB Stuttgart abgegeben und damit einen unbestrittenen Stammspieler und Leistungsträger verloren.Das SpielDer FCB will mit dem Anpfiff sogleich seinen ersten Angriff lancieren. Moussa Cissé spielt einen weiten Ball ins Angriffsdrittel, doch der FCL kann befreien, startet einen Konter und mit etwas Glück steht es nach 34 Sekunden 1:0 für die Gäste. Die Basler Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Im ersten Angriff nach dem Wiederanpfiff wird Kevin Carlos im Strafraum gefoult, es gibt Penalty und Shaqiri verwandelt per Chip. Danach ist die Partie für einige Zeit ein etwas unsortiertes Hin und Her, bevor sie sich nach und nach ins Mittelfeld verlagert. Philip Otele hat für die Basler die besten Chancen der ersten Halbzeit, doch scheitert zwei Mal an Loretz und ein Mal am Pfosten. Für die zweite Halbzeit kommt Mirko Salvi für den am Oberschenkel angeschlagenen Marwin Hitz und kann sich kurz darauf schon gegen Thibault Klidje auszeichnen. In der 54. Minute wird erneut Carlos im Strafraum gefoult und Shaqiri erzielt seinen zweiten Penalty-Treffer. 2:1. Dabei bleibt es bis zum Ende trotz Lattenkopfball von Klidje, Luzerner Druckphase gegen Ende der Partie und Roter Karte gegen FCL-Spieler Andrejs Ciganiks.Die TaktikIn der Startformation des FC Basel gibt es im Vergleich zum Sieg im Klassiker zwei Änderungen. Fabio Celestini ersetzt den gelbgesperrten Dominik Schmid durch Moussa Cissé, der sein Startelfdebüt gibt. Auch Philip Otele steht das erste Mal für Rotblau von Beginn an auf dem Feld. Er ersetzt auf dem linken Flügel Bénie Traoré.Die Basler verteidigen in einem 4-4-2 und greifen in einem 4-2-3-1 mit flexiblem Shaqiri auf der Zehnerposition an. Augenfällig ist, dass es ihnen kaum gelingt, innerhalb längerer Ballbesitzphasen, von denen es ohnehin eher wenig gibt, zu Torchancen zu kommen. Gefährlich wird der FCB hauptsächlich in Umschaltsituationen. Für die Schlussphase wechselt Fabio Celestini in der 82. Minute Finn Van Breemen ein und stellt auf eine Fünferkette um, in der Romario Baro als linker Schienenspieler agiert. Es gelingt den Baslern so allerdings nicht, zu unterbinden, dass die Luzerner dem Ausgleich in den letzten Minuten noch einmal nahekommen.Die AufregerVor wenigen Wochen hat der FC Basel einen neuen Rasen erhalten. Zufriedenstellend ist das neue Grün im Joggeli allerdings nicht wirklich. Ob beim Antritt, beim Richtungswechsel, beim Passen, immer wieder rutschen die Spieler aus. Einmal wird ein solcher Ausrutscher für den FCB aber beinahe zum Glücksfall. In der 36. Minute will Philipp Otele eine Flanke zur Mitte schlagen – und gleitet dabei weg. So wird aus der Flanke ein Schuss, der über FCL-Goalie Pascal Loretz hinweg an den Luzerner Pfosten prallt. Beinahe das 2:1 für den FCB. Für ein wenig Aufregung sorgt dann auch der Schlusspfiff von Schiedsrichter Alessandro Dudic. Dieser erklingt mitten in einem Basler Konter, bei dem Kevin Carlos mit nur einem Gegenspieler im Rücken aufs gegnerische Tor ziehen kann. Das sorgt für Verwirrung – doch ist letztlich nicht von Belang, da es für die Basler den sicheren Sieg bedeutet.Das muss besser werdenNeben dem Offensichtlichen – dem Rückstand nach einer halben Minute und dem Ausbleiben eines Basler Treffers aus dem Spiel – lässt der FCB-Auftritt gegen Luzern Potenzial für weitere Verbesserungen. Der FCB spielt seine offensiven Aktionen zu oft nicht zu Ende, was in offensiven Umschaltsituationen für den FCL resultiert, bei denen dieser immer wieder viel Raum vorfindet.Das sagt der TrainerFabio Celestini spricht nach der Partie über die Startphase der Basler: «Das ist nicht das, was wir vorbereitet haben. Wir haben Probleme damit, von Beginn an mit voller Überzeugung zu spielen.» Man habe sich diesen Sieg gegen einen super Gegner aber durchaus verdient und es fühle sich gut an, auf dem ersten Platz zu stehen.So geht es weiterNach diesem 2:1-Sieg gegen den FC Luzern ist der FCB mit zwei Punkten Vorsprung auf Lugano Leader der Super League. Weiter geht es am Sonntag um 14.15 Uhr. Dann treffen die Basler zum Abschluss der laufenden englischen Woche auswärts auf Servette. Die Genfer haben in den letzten sechs Ligaspielen fünf Mal Unentschieden gespielt und einmal verloren.Der FC Basel gegen LuzernDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
FC Basel – Magnins Bilanz gegen YB verspricht nichts GutesIm Super-League-Vergleich der Clubs hat der FCB die Oberhand. Trainer Ludovic Magnin kann das nicht von sich behaupten.Publiziert heute um 16:29 UhrLudovic Magnin hat einen grossen Teil seiner Spiele als Trainer gegen YB verloren.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSeit der Einführung der Super League in der Saison 2003/04 traf der FC Basel in der Liga 87 Mal auf den BSC Young Boys. 34 dieser Begegnungen konnte der FCB für sich entscheiden, 30 Mal gewann YB und 23 Partien endeten unentschieden.Der langfristige Trend präsentiert sich hierbei allerdings besser für die Berner. YB hat 18 der letzten 34 Spiele gewonnen, der FCB nur fünf. Zwei dieser fünf Siege holte der FCB allerdings in der Zeit seit Januar 2024.Für das Spiel vom Mittwoch hat das wenig Aussagekraft. Es darf eine Partie auf Augenhöhe erwartet werden, mit zwei Teams, die zum Saisonstart nicht vollends überzeugen konnten und dennoch beide um den Meistertitel spielen wollen.Ludovic Magnins persönliche Bilanz gegen YB verspricht aus Basler Sicht derweil wenig gutes für das Spiel vom Mittwochabend. 21 Mal traf er als Trainer mit Zürich und Lausanne auf die Berner, drei Spiele hat er gewonnen, 16 verloren.An der Medienkonferenz am Dienstag sagt der FCB-Trainer: «Statistiken ändern sich. Nun bin ich Trainer einer neuen Mannschaft und wir haben uns viel vorgenommen für dieses Spiel. Ich freue mich auf die erste grosse Affiche im Joggeli.»YB sei eine Mannschaft, die einen ganz anderen Fussball spielen lasse als der FCB. Die Berner seien grösser und körperlich sehr stark. Sie hätten vor allem in der Luft ein direkteres Spiel als der FCB, während dieser eher über das Spielerische am Boden komme. «Wichtig ist, dass wir YB am Mittwoch mit unserem Fussball Probleme bereiten.»Neues zum FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboStarspieler des FC Basel – Xherdan Shaqiri hat Verständnis für Murat Yakin und lobt Fabio CelestiniDer Captain des FCB sagt, wie er über eine Rückkehr in die Nationalmannschaft denkt – und dass sein Fokus auf Rotblau liegt.Publiziert heute um 20:00 UhrXherdan Shaqiri (vorne) und Fabio Celestini.Urs Lindt/freshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
Von Inter Mailand – Ein neuer Innenverteidiger für den FC Basel?Laut Transferexperte Fabrizio Romano will der FCB Tomas Palacios nach Basel holen.Publiziert heute um 08:10 UhrTomas Palacios (rechts) könnte ab Sommer in Rotblau auflaufen.Foto: Marco Luzzani (Getty Images)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEr ist Argentinier, Innenverteidiger, 22 Jahre alt und 196 Zentimeter gross. Laut Transferexperte Fabrizio Romano ist der FC Basel an Tomas Palacios interessiert. Derzeit noch an die AC Monza ausgeliehen, gehört Palacios Inter Mailand und hat laut Transfermarkt.ch einen Marktwert von 5 Millionen Euro. In der Serie A kam er in dieser Spielzeit auf neun Einsätze.Neben dem FCB sei laut Romano auch Eintracht Frankfurt am 22-Jährigen dran. Gut möglich, dass das Interesse der Basler an einem neuen Innenverteidiger eng an einen im Sommer bevorstehenden Abgang geknüpft ist.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosMitgliederversammlung des FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
1:1 gegen Winterthur – Das dritte FCB-Testspiel verläuft «träge und traktormässig»Trotz vielen Rotationen tut sich der FCB gegen Winterthur schwer. Die Niederlage abwenden kann erst Xherdan Shaqiri.Publiziert heute um 18:00 UhrXherdan Shaqiri verschiesst gegen Winterthur zwar einen Penalty, verhindert aber dennoch eine Niederlage.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkShaqiri gegen Spagnoli. Elf Meter trennen den erfahrenen FCB-Captain vom ehemaligen Basler Nachwuchsgoalie in der 63. Minute der Testpartie zwischen dem FC Basel und dem FC Winterthur. Das scheinbar ungleiche Duell endet unerwartet: Erst pariert Spagnoli den Elfmeter von Shaqiri, dann den Nachschuss von Kaio Eduardo. Es ist der Höhepunkt einer ansonsten ereignisarmen Partie.Nachwuchs-Campus Basel. – Ohne Zuschauende. – SR Mirel Turkes.Tore: 34. Die Giusto (Foulpenalty). 64. Adjetey 1:1 (Shaqiri).FCB (4-4-2): Salvi; Kade, Barisic (46. Adjetey), Vouilloz, Cissé; Junior Zé (46. Beney), Essiam, Leroy (46. Casadei), Soticek; Hunziker (46. Kaio Eduardo), Kevin Carlos.FCB (ab der 61. Minute): Pfeiffer; Tsunemoto, Adjetey, Akahomen, Schmid; Sigua, Casadei; Beney, Shaqiri, Otele; Eduardo.Bemerkungen: FCB ohne Rüegg und van Breemen (beide verletzt), Hitz, Koindredi, Traoré, Ajeti, Kacuri, Gauto (alle kein Aufgebot). – Verwarnungen: Keine. – 63. Spagnoli wehrt Penalty von Shaqiri ab.Das dritte Mal ist es bereits, dass der FC Basel in der laufenden Saisonvorbereitung ein Testspiel absolviert. Nach einem Unentschieden gegen den SCR Altach und einem Sieg gegen Rapperswil-Jona stammt der Gegner nun ein erstes Mal aus der heimischen Super League. Auf Seiten der Basler setzt Trainer Ludovic Magnin ein weiteres Mal auf viele Rotationen und gibt mit Marwin Hitz, Bénie Traoré und Albian Ajeti gleich mehreren etablierten Akteuren eine Spielpause.Winterthur auf AugenhöheAuf dem Rasen sind es derweil lange die Gäste aus Zürich, die für die gefährlicheren Aktionen sorgen. In der 34. Minute kommt Salvi im Strafraum zu spät, worauf Winterthur-Stürmer Matteo Di Giusto den entstandenen Elfmeter souverän verweretet. Die Führung zu diesem Zeitpunkt ist nicht unverdient – die gefährlichste Aktion der Basler bis zu diesem Zeitpunkt war ein direkter Freistoss von Mittelfeldmann Léo Leroy.Bereits zur Halbzeit nimmt Magnin dann einige Wechsel vor, ersetzt die Startelf in der 61. Minute schliesslich komplett. Auch Xherdan Shaqiri steht nun mit auf dem Platz und macht gegen seinen vermeintlichen Lieblingsgegner, sammelte er gegen Winterthur in der abgelaufenen Saison doch gleich acht Skorerpunkte, rasch auf sich aufmerksam. Die Szene, die zum Basler Penalty führt, leitet er ein. Und die vom Punkt vergebene Chance zum Ausgleich macht er nur Sekunden später vergessen: Sein Eckball in der 63. Minute landet auf dem Kopf von Jonas Adjetey, der zum Ausgleich trifft.Nun soll ein Cut folgenSo verliert der FC Basel auch seine dritte Testpartie nicht. Nach wie vor präsentiert sich das Basler Spiel jedoch statisch und zäh, erfrischende Aktionen sind Mangelware. Als «träge und traktormässig» bezeichnet Trainer Magnin gewisse Phasen des Spiels. Und sagt: «Wenn die Saison heute schon angefangen hätte, wäre das nicht gut.»Die fehlende Frischheit erklärt sich Trainer Magnin nach wie vor mit der hohen Trainingsintensität der vergangenen Wochen. Weiter identifiziert er einen Schwachpunkt im «Herzen der Mannschaft», dem zentralen Mittelfeld. «Uns ist bewusst, dass wir dort sehr wichtige Spieler verloren haben», so der Trainer.Jedenfalls sei die Zeit nun reif für Entscheidungen: «Am Mittwoch werden wir sicher nicht so viele Experimente sehen», sagt Magnin. Dann nämlich stellt sich der FC Basel dem FC Wil – und damit wieder einem unterklassigen Gegner.Saisonvorbereitung FC BaselNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Aufgrund einer fehlgeleiteten Rakete aus dem Heimsektor beim Heimspiel gegen