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Neuzugang aus Genf

Der FC Basel holt Keigo Tsunemoto

Keigo Tsunemoto vom Servette FC während eines Super League-Spiels gegen BSC Young Boys in Genf am Ball.
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Nach der Rückkehr von Leihspieler Joe Mendes zum SC Braga verstärkt sich der FC Basel auf der Rechtsverteidigerposition mit Keigo Tsunemoto. Der 26-jährige Japaner kommt vom Ligakonkurrenten Servette, unterschreibt einen Dreijahresvertrag bis 2028 und soll die Lücke auf der rechten Abwehrseite stopfen. Über die Modalitäten der Ablösesumme teilen die beiden Vereine nichts mit. Bekannt ist jedoch, dass Tsunemoto in Genf noch ein Jahr Restvertrag gehabt hätte.

Damit sichert sich der FCB nach der Verpflichtung von Koba Koindredi die Dienste eines weiteren Spielers, der in der Super League bereits seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Sportchef Daniel Stucki wird vom Club zitiert: «Mit Keigo Tsnuemoto konnten wir einen dynamischen, schellen und defensiv starken Aussenverteidiger verpflichten, der die Super League bereits gut kennt. In den letzten zwei Saison bei Servette konnte er überzeugen und war stets ein unangenehmer Gegenspieler für uns. Er ist eine klare Verstärkung im Hinblick auf unsere internationale Kampagne und wir freuen uns sehr, dass wir ihn verpflichten konnten.».

Tsunemoto bringt Europacup-Erfahrung mit

Tsunemoto spielte zwei Jahre lang für die Genfer, mit denen er 2024 Cupsieger wurde. Während seiner Zeit in Genf kam er in 83 Pflichtspielen zum Einsatz, in denen er ein Tor erzielte und acht weitere Treffer vorbereitete. Europacup-Erfahrung konnte er mit Servette ebenfalls sammeln: In der Saison 2023/24 kam er in der Europa League und in der Conference League jeweils zu vier Einsätzen. Vor seinem Wechsel in die Schweiz im Sommer 2023 trug Tsunemoto das Trikot der Kashima Antlers in der J1 League, der höchsten japanischen Spielklasse.

Tsunemoto ist zudem erst der dritte Japaner, der das Trikot von Rotblau trägt. Vor ihm taten dies nur Koji Nakata (2006–2008) und Yoichiro Kakitani (2014–2016).

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Mit dem Transfer von Tsunemoto hat Trainer Ludovic Magnin nun verschiedene Optionen auf der Rechtsverteidigerposition. Neben dem Japaner stehen ihm weiterhin Kevin Rüegg sowie Anton Kade zur Verfügung. Letzterer wurde zwar bisher vorwiegend offensiver eingesetzt, ist aber laut Daniel Stucki ebenfalls als Rechtsverteidiger eingeplant.

Gerade für Rüegg werden deswegen die Chancen auf mehr Spielzeit in der kommenden Saison wohl sinken. Dieser fiel einen Grossteil der abgelaufenen Spielzeit verletzt aus und kam lediglich zu acht Pflichtspielensätzen.

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