Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Xherdan Shaqiri im Gespräch

«An Magnin gefällt mir, dass er die Hierarchien wieder aufzeigt»

Xherdan Shaqiri bei einer Medienkonferenz des FC Basel in Schruns, mit Mikrofonen vor ihm.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

Xherdan Shaqiri, welchen Eindruck hat Ludovic Magnin bisher auf Sie gemacht?

Man merkt, dass Ludo Erfolg haben will. Er weiss genau, was er möchte, und hat uns das auch so kommuniziert. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, und daran hat der Trainer auch einen Anteil mit den Spässen, die er immer wieder macht.

Wie oft haben Sie bereits mit dem Trainer unter vier Augen gesprochen, seit er hier ist?

Er kommt immer wieder und fragt mich nach gewissen Dingen. Das waren aber eher kurze Gespräche, in denen es vor allem um Organisatorisches ging. Er muss ja auch erst einmal alles kennen lernen und sehen, wie wir beim FCB arbeiten.

Hat Magnin Ihnen schon gesagt, ob Sie in der kommenden Saison wieder die gleichen Freiheiten geniessen wie in der vergangenen?

Wir haben schon grob darüber gesprochen. Die Freiheiten wird er mir wohl nicht wegnehmen, denn die brauche ich auf dem Platz. Am Ende geht es aber um die Mannschaft und nicht um mich. Der Trainer weiss, wie er mit den Spielern umgehen muss. Und sportlich müssen wir ja nicht viel verändern.

Obwohl Sie gegen Ende der letzten Saison sehr fit waren, werden auch Sie älter und im Oktober 34. Ist alles noch wie früher mit Ihrem Körper?

Bei mir ist es die Spielweise, die es so aussehen lässt, als würde ich noch spielen wie vor zehn Jahren. Zudem lernt man mit den Jahren seinen Körper besser kennen und weiss, was man braucht. Aber auch ich brauche mehr Erholungspausen und spüre den Körper an gewissen Stellen.

Spieler des FC Basel, darunter Agon Rexhaj, Xherdan Shaqiri und Nicolas Vouilloz, beim Trainingslager in Schruns am 27. Juni 2025.

Es gibt Spieler, die mit zunehmendem Alter neue Dinge wie beispielsweise Yoga ausprobieren. Tun Sie das auch?

Nicht direkt. Ich mag es, nach den Spielen in einem schönen Hotel in den Bergen ins Spa zu gehen. Dann gewinne ich auch ein wenig Distanz vom ganzen Rummel, kann runterfahren und mich wieder sammeln.

Haben Sie sich schon konkret Gedanken darüber gemacht, wann Sie allenfalls Partien auslassen, um zu regenerieren?

Nein, das ist jetzt nicht der Zeitpunkt dafür. Ich will so viele Spiele wie möglich bestreiten. Aber es ist klar, dass wir auch in der Breite besser werden müssen, damit auch mal die Stammspieler eine Verschnaufpause bekommen, ohne dass die Qualität darunter leidet. Da erhoffe ich mir von den jungen Spielern, dass sie noch mehr Verantwortung übernehmen.

Gerade in der Offensive haben Sie einige junge Spieler um sich. Gemäss Daniel Stucki soll sich da auch nicht viel ändern, damit diese ihre Einsatzminuten erhalten und sich weiterentwickeln. Betrachten Sie es als Ihre Aufgabe, diese darauf vorzubereiten, nun mehr Verantwortung zu übernehmen?

Es ist definitiv nicht meine Aufgabe, junge Spieler vorzubereiten. Wir sind beim FCB. Und wer beim FCB ist, der muss von Anfang an verstehen, dass es um Leistungen, ums Gewinnen und um Titel geht. Das muss in erster Linie der Trainer vermitteln. Wir älteren Spieler sind dazu da, voranzugehen, die Jungen mitzuziehen und ihnen aufzuzeigen, wo es langgeht.

Was heisst das, wenn es um die Geschwindigkeit der Entwicklung eines jungen Spielers geht?

Du kannst als junger Spieler nicht seit Jahren beim FCB sein und immer noch dasselbe Niveau haben. Irgendwann muss der Knoten aufgehen. Man kann nicht einfach sagen: Der ist erst 20 oder 21 und braucht noch Zeit, wenn er schon zwei oder drei Jahre im Kader steht. Das ist nicht der FC Basel. Wir geben gern Zeit. Aber es muss auch Leistung kommen, eine Entwicklung sichtbar sein.

Wie war das, als Sie selbst als Teenager ins FCB-Kader kamen?

Ich war 17 und froh, wenn ich einmal zehn Minuten im Cup zum Einsatz kam. Aber da musste ich dann auch liefern. Wer das nicht tat, war dann wieder in der U21. Ich habe das Gefühl, die Jungen erhalten heute viel mehr Chancen als damals.

Xherdan Shaqiri lächelt während einer Medienkonferenz des FC Basel in Schruns, trägt ein schwarzes Shirt mit der Nummer 10.

Denken Sie folglich, dass Sie als junger Spieler durch eine härtere Schule gingen, als das heutzutage der Fall ist?

Definitiv. Nicht im Training. Aber wenn es um die Spielminuten ging. Und es gab steilere Hierarchien. Das hat mir an Magnin bisher gefallen, dass er diese Hierarchien wieder aufzeigt und die jungen Spieler beispielsweise zum Toretragen schickt.

Sind die jungen Spieler heute auch anders, als Sie es waren?

Ich glaube schon. Sie haben teilweise zwei Handys, verdienen schon relativ gut, haben mit 17 eine eigene Wohnung. Und wenn sie ein, zwei gute Spiele machen, können sie schon ins Ausland wechseln. Für den Hunger finde ich das alles nicht förderlich. Das ist aber nicht die Schuld der Jugend. Sondern es ist der Zeitgeist, der sich so entwickelt hat und jungen Fussballern nicht entgegenkommt. Sie haben schon alles, bevor sie sich durchgesetzt haben.

Finden Sie denn auch, die Mannschaft bräuchte noch mehr erfahrene Spieler?

Ja, da wäre ich dafür. Ich glaube, ein oder zwei erfahrene Spieler mehr würden uns helfen. Unsere Goalies sind erfahren. Ich bin erfahren. Dann sind da noch Dominik Schmid und Albian Ajeti, die aber beide noch einiges jünger als 30 sind.

Werden Sie von der Sportkommission diesbezüglich auch nach Ihrer Meinung gefragt?

Ja, ich werde schon nach meiner Meinung gefragt. Aber mehr nicht. Ich entscheide da nicht mit. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Sportdirektor Daniel Stucki da bisher einen sehr guten Job gemacht hat und den auch weiterhin machen wird.

Wurden Sie auch bei der Trainerwahl miteinbezogen?

Nein, in dieser Entscheidung war ich überhaupt nicht gross involviert. Einmal hat mich Daniel Stucki im Vorbeigehen gefragt, was ich von Magnin halte, das war im Rahmen einer Partie gegen Lausanne …

Aber Sie werden kaum ablehnend reagiert haben, oder? Ansonsten wäre er wohl nicht verpflichtet worden …

Ablehnend reagiert habe ich da definitiv nicht. Er kennt den Schweizer Fussball, er spricht verschiedene Sprachen, das sind sicher Vorteile. Und er ist ein harter Arbeiter. Deshalb halte ich das für eine gute Wahl für den FCB. Auch wenn er an der Seitenlinie zuweilen, wie soll ich sagen, etwas wild ist.

Zum Ende der letzten Saison versuchten Sie, Nationaltrainer Murat Yakin zu kontaktieren. Damals sagten Sie, dass Sie dies auf Ihrem Handy noch gar nicht festgestellt hätten, bei all den Nachrichten und Gratulationen, die eingegangen seien. Haben Sie inzwischen gesehen, dass er Sie kontaktiert hat?

Ja, ich habe es gesehen. Er hat mir geschrieben.

Haben Sie darauf reagiert?

Nein, noch nicht.

Es wird stets gesagt, Ihr Verhältnis zu Murat Yakin habe gegen Ende Ihrer Zeit in der Nationalmannschaft gelitten. Wie würden Sie das Verhältnis beschreiben?

Ich glaube, das ist ganz einfach zu erklären: Ich bin weg von der Nationalmannschaft. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Nur die Medien spekulieren noch darüber, ob ich zurückkomme. Ich habe immer wieder meine Kommentare dazu gegeben. Ich bin froh, wie es jetzt ist, und ich werde das in nächster Zeit nicht ändern. Ich glaube, dass meine Message an der damaligen FCB-Medienkonferenz vor dem letzten Ligaspiel auch für den Nationaltrainer klar war. Ich denke nicht, dass ich da noch hätte nachdoppeln müssen. Und ich glaube nicht, dass ich jedes Mal eine E-Mail schreiben und das Wieso und Warum nochmals erklären muss. Ich habe meinen Rücktritt von der Nationalmannschaft gegeben, und das bleibt auch so.

Die Hoffnung wäre aber bei vielen da, dass Sie sich nochmals umentscheiden.

Ich bekomme von vielen Fans mit, dass sie diese Hoffnung hegen.

Nicht nur die Fans hoffen …

Wer sonst noch?

Wohl auch der Schweizer Fussballverband.

Ich kenne die Gefühle des Verbands nicht. Ich habe schon hundertmal gesagt: Sag niemals nie. Aber im Moment ist das Kapitel abgeschlossen.

Heisst das, dass es kein Comeback geben wird, solange Murat Yakin Nationaltrainer ist – und alles andere offen ist?

Ich habe auch das schon gesagt: Ich habe keine Probleme mit Murat Yakin. Wir hatten in der Nationalmannschaft Meinungsverschiedenheiten. Aber es gab eine Aussprache, und wir sind nicht im Schlechten auseinandergegangen. Ich habe mich nach der EM entschieden und das muss auch der Trainer akzeptieren.

Sie sagen aber selbst: Sag niemals nie. Wenn man Sie nun kurz vor der WM um eine Rückkehr ersucht, wären Sie dann nicht scharf darauf, nochmals an einer WM zu spielen?

An einer WM zu spielen, ist immer toll. Aber ich befasse mich nicht mit dem Thema. Ich habe eine Entscheidung getroffen – und dann ist das so. Natürlich hoffe ich, dass die Schweiz sich für die WM qualifiziert. Ich werde sie weiter verfolgen, ihr den grösstmöglichen Erfolg wünschen. Wahrscheinlich werde ich an der WM auch vor Ort sein. In welcher Rolle, weiss ich nicht.

Newsletter

Rotblau aktuell

Erhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.

Weitere Newsletter

Similar Posts

  • Wer verlässt den FC Basel?: Fabio Celestini und Leon Avdullahu sind dem Abschied sehr nahe

    AboWer verlässt den FC Basel? – Fabio Celestini und Leon Avdullahu sind dem Abschied sehr naheTaulant Xhaka und Assistent Davide Callà wurden beim FC Basel bereits vor dem Cupfinal verabschiedet. Wir sagen, wer die heissesten Anwärter für die nächsten Abgänge sind.Publiziert heute um 12:40 UhrUnklar, ob sie kommende Saison noch beim FC Basel sind: Metinho und FCB-Trainer Fabio Celestini.Foto: Grant Hubbs (Imago/Steinsiek.ch)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Alles zum 1:1 gegen Winterthur: Fabio Celestini fehlen «Überzeugung und Selbstvertrauen»

    – Fabio Celestini fehlen «Überzeugung und Selbstvertrauen»Der FC Basel schiesst gegen Winterthur selbst kein Tor, erarbeitet sich trotzdem einen Punkt und hat zu wenig Spieler, um seine Ersatzbank zu füllen.Publiziert heute um 08:23 UhrRomeo Beney, Thierno Barry und Jean-Kevin Augustin bejubeln im Spiel gegen Winterthur den späten Ausgleich, den einer der Gegner für sie erzielt hat.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Vor dem Spiel Natürlich hätte sich der FCB eine ruhigere Vorbereitung im Hinblick auf das Heimspiel gegen Winterthur gewünscht. Aber dann nahm Taulant Xhaka am Montag das Telefon in die Hand und am Freitag gab der Club bekannt, dass der Vertrag mit Fabio Celestini verlängert wird. Ruhig ist anders – aber daran hat man sich ja in Basel längst gewöhnt.Aus sportlicher Sicht muss Celestini im Kampf gegen den drohenden Barrage-Platz in erster Linie den Ausfall von Verteidiger Barisic kompensieren. Und der Trainer entscheidet sich für eine Innenverteidigung mit zwei Mittelfeldspielern: Frei und Veiga spielen im Zentrum, während Vouilloz auf der Seite bleibt. Auf der Ersatzbank bleibt ein Platz leer, weil Demir krank fehlt.Die Basler Spieler werden beim Warm-Up mit einem Feuerwerk der Fans begrüsst.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Ruhig ist es auch im Stadion nicht. Da ist die Muttenzerkurve nämlich schon während des Warm-Ups in nahezu voller Stärke vertreten, zündet ein kleines Willkommens-Feuerwerk für die Spieler und hat eine klare Botschaft: «Zeig Würde für d Farbe».Die erste HälfteIn der 40. Minute kommt der Ball zu Stillhart und der Winterthurer trifft, wie schon im letzten Juli, perfekt. Es steht 1:0 für die Gäste und das entspricht zu diesem Zeitpunkt nicht den Stärkeverhältnissen. Die Basler unternehmen mehr für die Partie. Sie sind öfter am Ball, gewinnen mehr Duelle und schliessen häufiger ab.Sie tun das in einem 4-4-2 und kommen zu einigen Abschlüssen. Doch Veiga (7.), Barry (12.) oder Kololli (17./20./30.) schiessen daneben oder scheitern an Goalie Keller. Winterthur hingegen wird vor allem dann gefährlich, wenn es schnell umschalten kann. In der 25. Minute trifft Ltaief bei einem Konter den Pfosten – und dann kommt der Ball kurz vor der Halbzeit zu Stillhart…Basil Stillhart trifft sehenswert gegen den FC Basel.Video: SRFDie zweite HälfteCelestini reagiert auf den Rückstand, indem er in der 57. Minute seine rechte Seite austauscht: Rüegg und Augustin für Vouilloz und Dräger. Am Eindruck des Spiels ändert allerdings auch das nicht besonders viel: Basel ist überlegen, die Gäste ziehen sich noch weiter zurück, werden passiv – aber Tore fallen lange keine. Keller klärt in der 55. Minute einen Schuss von Kololli, Frei (60.) und Kade (65.) scheitern ebenso und in der 76. trifft Barry aus wenigen Metern nur die Latte. Da sind beim FCB bereits Van Breemen und Beney schon ins Spiel gekommen, die Gäste haben auf eine Dreierkette umgestellt und man hat den Eindruck, die Basler könnten noch ewig weiterspielen, ohne das Tor zu treffen.Doch dann kommt der Ball in der 85. Minute zu Winterthur-Verteidiger Diaby, der ins eigene Tor trifft. Und in den Schlussminuten könnte die Partie noch in beide Richtungen kippen: Erst verfehlt Rüegg das eigene Tor nur knapp und dann verpasst Schmid den Sieg für die Basler mit der letzten Aktion.Souleymane Diaby tritt zum 1:1 mit einem EigentorVideo: SRFDer KnackpunktEs ist ein später Knackpunkt, der den Baslern immerhin einen Punkt beschert. Und es ist einer, mit dem die Basler gar nicht so viel zu tun haben. Aber man hat nach 85 Minuten den Eindruck, als könnte der FCB an diesem Abend noch ewig weiterspielen und würde das Tor nicht treffen. Bis der Ball zu Diaby kommt und der Verteidiger seinen eigenen Torhüter überwindet.Der O-TonDiesen Eindruck hat auch FCB-Spieler Kololli. Der steht nämlich nach dem Abpfiff in den Katakomben des Stadions und sagt: «Wir hätten noch 30 Minuten länger spielen können und hätten vermutlich kein Tor geschossen». Er trifft damit ziemlich genau den Punkt dieser Partie und einen Trend, der die Basler schon länger beschäftigt. In den ersten beiden Zonen des Spielfelds ist der FCB den Gästen die meiste Zeit überlegen, auf den entscheidenden Metern vor dem gegnerischen Tor fehlen aber «Überzeugung und Selbstvertrauen». So drückt es FCB-Trainer Celestini nach dem Abpfiff aus.St. Jakob-Park. – 21‘672 Zuschauer. – SR San. – Tore: 40. Stillhart 0:1. 85. Diaby (Eigentor) 1:1.FCB: Hitz; Vouilloz (57. Rüegg), Frei, Veiga, Schmid; Dräger (57. Augustin), Avdullahu, Kacuri (71. van Breemen), Kade (71. Beney); Kololli (77. Malone), Barry.FCW: Keller; Gantenbein, Lekaj, Arnold, Diaby; Corbaz (68. Furrer), Stillhart; Burkart (68. Sidler), Di Giusto, Ltaief (92. Chiappetta); Fofana (83. Baroan).Bemerkungen: FCB ohne Ajeti, Barisic, Comas, Essiam, Gauto, Hunziker, Jovanovic, Lopez und Sigua (verletzt), Demir (krank). Winterthur ohne Schneider (gesperrt), Araz, Jankewitz Schättin, Zuffi (verletzt), Buess (krank). – Ersatz: Salvi, Lang, Xhaka. – Verwarnungen: 19. Veiga (Foul). 24. Ltaief (Foul). 45. Stillhart (Foul). – 25. Pfostenschuss Ltaief. 76. Lattenkopfball Barry.Die UnparteiischenWar dieser Kopfball von Diaby wirklich in vollem Umfang hinter der Torlinie? Oder vielleicht doch nicht? Die TV-Bilder können diese Frage nicht auflösen, aber FCB-Trainer Celestini hat eine bestechende Theorie: Weil sich die Spieler aus Winterthur nicht energisch beschweren, wird es wohl ein Tor gewesen sein. Es ist jedenfalls die einzig knifflige Szene, die Schiedsrichter San und sein VAR-Team zu lösen haben. Ansonsten leitet der Unparteiische auch diese Partie souverän.Die FolgeDie Basler verabschieden sich mit einem Remis in die Länderspiel-Pause und können froh sein, dass auch GC am Samstag nicht über ein Unentschieden hinausgekommen ist. Damit ist der Barrage-Platz weiterhin zwei Punkte entfernt. In zwei Wochen haben die Basler dann erneut ein Heimspiel: Der FC Zürich ist zu Gast im St.-Jakob-Park.Mehr zum 1:1 gegen Winterthur«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die Frage nach dem FCB-Spiel: Ist dieser FC Basel bereit für Lugano?

    Die Frage nach dem FCB-Spiel – Ist dieser FC Basel bereit für Lugano?Die Basler siegten nach der Nationalmannschaftspause zweimal in Folge. Mit Lugano wartet am Sonntag aber ein schwierigerer Gegner.Publiziert heute um 10:56 UhrDie letzten beiden Spiele konnte der FC Basel gewinnen. Mit Lugano wartet am Sonntag aber eine grosse Herausforderung auf die Basler.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach dem Sieg gegen den Grasshopper Club aus Zürich führt der FC Basel die Tabelle der Super League wieder an. Mit einer Heimniederlage gegen die Berner Young Boys musste Fabio Celestinis Mannschaft auf dem zweiten Rang in die Nationalmannschaftspause. Die Reaktion auf dieses 1:2 von Mitte März ist gelungen: Zwei Siege aus zwei Spielen bedeuten die erneute Tabellenführung. Geht es nach dem FCB, soll diese Platzierung am Sonntag gegen den FC Lugano verteidigt werden.Dank den jüngsten Siegen steht der FCB nun mit Sicherheit in der Meisterrunde. Damit wird das Basler Selbstvertrauen weiter gestärkt. Im Spiel gegen GC gelang es den Baslern, vor allem in der ersten Halbzeit, immer wieder gefährlich vor GC-Torhüter Justin Hammel aufzutauchen. Eine höhere Führung wäre vor dem Anschlusstreffer durch die Zürcher durchaus möglich gewesen.Zudem lies die Basler Abwehr kaum etwas zu. Verteidigt der FCB auch am Sonntag gegen Lugano so solidarisch, werden die Tessiner Mühe bekunden, gefährlich zu werden. Den Baslern kommt auch gelegen, dass sie vor heimischer Kulisse im Joggeli spielen dürfen und dass die Bianconeri zuletzt Formschwierigkeiten bekundeten.Klar ist aber auch, dass mit dem FC Lugano ein weitaus besserer Gegner als es zuletzt Winterthur und GC waren gegen den FCB spielt. Die Tessiner liegen nur vier Punkte hinter Rotblau zurück und mit einem Sieg wären sie wieder voll im Titelrennen mit dabei.Auch die Bilanz aus den letzten Begegnungen spricht für die Luganesi. Gerade einmal einen Punkt konnten die Basler in den letzten vier Ligabegegnungen gewinnen. Der letzte Basler Sieg gegen die Tessiner gelang im Juni 2023.Ebenfalls hat der FC Lugano im Vergleich zum FCB zwei Tage mehr, um sich auf das Spiel am Wochenende vorzubereiten. Die Tessiner spielten unter der Woche bereits am Dienstag und nicht wie die Basler erst am Donnerstag.Ob der FCB die Siegesserie ausbauen kann und damit dann auch mit Sicherheit die Tabellenführung verteidigen würde, zeigt sich am Sonntag ab 16.30 Uhr.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenYomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Nach dem 4:1 in Yverdon: Der FC Basel wirkt langsam wie ein Meisterkandidat

    AboNach dem 4:1 in Yverdon – Der FC Basel wirkt langsam wie ein MeisterkandidatBeste Offensive, beste Tordifferenz, zweiter Platz. Doch nach der anstehenden Pause folgen wegweisende Spiele.Publiziert heute um 19:35 UhrBénie Traoré ist mit sechs Toren und drei Assists einer der Topskorer der Liga.Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Alles zum 1:2 gegen Lausanne-Sport: Gegen die drei Kellerkinder hat der FCB nur einen Punkt geholt

    – Gegen die drei Kellerkinder hat der FCB nur einen Punkt geholtDie Basler müssen sich nach dem 1:2 gegen Lausanne-Sport wieder mit der Barrage beschäftigen. Erneut liefert der FCB in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung.Publiziert heute um 08:00 UhrTaulant Xhaka stand beim 1:2 gegen Lausanne-Sport man wieder in der Startelf, konnte die Niederlage des FC Basel aber auch nicht verhindern.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Vor dem SpielDieses Mal muss Fabio Celestini – davon gehen wir jetzt mal aus – seine Startelf nicht wegen gewissen Undiszipliniertheiten umstellen. Im Vergleich zum Cup-Spiel gegen Lugano nimmt er fünf Wechsel vor: Thierno Barry und Renato Veiga kehren pünktlich auf ihre angestammten Plätze zurück, Roméo Beney, Juan Gauto und auch Taulant Xhaka werden ebenfalls ins Team rotiert.Die Qualität des Rasens hat sich im Vergleich zum Mittwoch nicht grundlegend verbessert. Darum führt der Weg einiger FCB-Spieler bei der Besichtigung zum «Ort des Geschehens». Auch Fabian Frei inspiziert jenen Ort, an dem er im Cup im ungünstigsten aller Momente ausgerutscht ist. Die erste HälfteEs ist überhaupt kein guter Start für den FC Basel, mal wieder. Schon nach vier Minuten könnte es 1:0 für die Gäste stehen, weil Adrian Barisic ein Duell am eigenen Strafraum verliert. Fünf Minuten später passiert aber dann genau das: Lausanne geht in Führung – und das nach einem Eckball der Basler. Innerhalb von wenigen Sekunden kann Kaly Sène alleine auf Marwin Hitz zulaufen und Antoine Bernede verwertet den Nachschuss. Die Basler haben in der Folge Möglichkeiten auf den Ausgleich, die beste durch Roméo Beney in der 21. Minute, doch sein Schuss fliegt weit über das Tor. Und somit geschieht das, was in dieser Saison schon acht Mal geschehen ist: Die Basler nehmen einen Rückstand mit in die Kabine.St. Jakob-Park. – 19’959 Zuschauer. – SR Sven Wolfensberger. – Tore: 10. Bernède (Sène) 0:1. 88. Loucif 0:2. 92. Schmid 1:2FCB: Hitz; Vouilloz, Barisic, Frei, Schmid; Gauto (46. Jovanovic), Veiga, Xhaka (60. Avdullahu), Kade (75. Kololli); Beney (60. Malone), Barry.FCL: Letica; Giger, Dussenne, Szalai, Poaty (46. Kablan); Pafundi (65. Sanches), Roche, Bernède; Custodio (75. Loucif), Sène (65. Labeau), Diabaté (85. Dabalny).Bemerkungen: FCB ohne Lopez, Hunziker (beide Kreuzband), Comas (Meniskus), Essiam (Schulter), Sigua, Ajeti (beide Oberschenkel), Van Breemen (Knöchel), Zé (Zeh). Lausanne-Sport ohne Grippo, Ilie (verletzt). – Ersat: Salvi, Dräger, Augustin, Rüegg, Kacuri. – Verwarnungen: 45. Kade (Foul), 53. Szalai (Foul), 72. Kablan (Foul), 79. Dussenne (Foul), 85. Diabaté (Foul).Die zweite HälfteIn der Pause nimmt Celestini eine Änderung vor und wechselt damit auch das Spielsystem: Djordje Jovanovic kommt für Juan Gauto und die Basler agieren von da an in einem 3-4-3 mit Beney, Barry und Jovanovic in der vordersten Reihe. Auf den Flügeln agieren Dominik Schmid und Anton Kade und der FCB kommt in der Folge zu mehr offensiven Aktionen.In der 48. Minute steht Barry bei seinem Treffer im Abseits, in der 64. Minute fliegt ein abgefälschter Schuss des eingewechselten Maurice Malone nur wenige Meter neben das Tor – und dann kommt die grosse Zeit von Lausanne-Goalie Karlo Letica. Erst wehrt er einen Kopfball von Jovanovic spektakulär ab (69.) und kurz darauf ist er gegen Barry wieder zur Stelle (77.).Mit seinen Paraden legt er den Grundstein für das 2:0 der Gäste in der 88. Minute. Der Anschlusstreffer für den FCB durch Schmid in der Nachspielzeit kommt zu spät.Der KnackpunktMan könnte natürlich die erste Halbzeit nennen, die – wieder mal – keine gute ist vom FCB. Aber einen anderen Knackpunkt gibt es auch nach der Pause: In der 69. Minute kommt Djordje Jovanovic zu einem Kopfball im Strafraum der Gäste und eigentlich macht er alles richtig: Er trifft den Ball wuchtig mit dem Kopf und platziert ihn eigentlich ganz gut, vielleicht ein bisschen zu zentral. Erst im letzten Moment lenkt Goalie Letica den Abschluss um den Pfosten. Es ist am Ende zwar müssig, darüber zu diskutieren, was bei einem 1:1 in dieser Szene passiert wäre, ob dann alles anders gekommen wäre. Aber es ist sicher ein Moment, in dem diese Partie für die Basler noch in die richtigen Bahnen hätte gelenkt werden können. So aber bleiben sie in Rückstand – und kassieren kurz vor dem Ende das zweite Gegentor, was das eine zu viel ist. Die UnparteiischenAm Ende wird Schiedsrichter Sven Wolfensberger zwar mit Pfiffen aus der Muttenzerkurve verabschiedet, aber viel hat er an diesem Abend nicht falsch gemacht. Es gibt ein, zwei kleine Situation, in denen man auch anders hätte entscheiden können. Aber nach Sichtung der TV-Bilder entscheidet er bei allen zentralen Szenen regelgemäss.Der O-TonVon den Basler Spielern will sich im Anschluss an die Partie niemand in der Interview-Zone äussern. Dominik Schmid ist der einzige, der sich vor den TV-Kameras stellt. Und als es darum geht, dass der FCB gegen die drei Kellerkinder GC, Lausanne-Ouchy und Lausanne-Sport in acht Partien nur einen Punkt geholt hat, sagt er: «Das ist unerklärlich, das wird dem FCB nicht gerecht» – und dann sagt er noch, dass man jetzt unbedingt den Finger aus einem gewissen Körperteil entfernen müsse.Die FolgeNach der Niederlage gegen einen der direkten Konkurrenten im unteren Teil der Tabelle geht es für die Basler am nächsten Wochenende zum Leader. Gegen die Young Boys konnten die Basler im Januar zwar mit 1:0 gewinnen, der letzte FCB-Sieg im Wankdorf liegt allerdings schon eine kleine Ewigkeit zurück. Am 22. Mai 2016 gewannen die Basler dort ein ziemlich bedeutungsloses Spiel in der 35. Runde mit 3:2. Die Treffer erzielten – daran merkt man, wie lange das her ist – Matias Delgado und Jean-Paul Boëtius (2). Alles zum 1:2 gegen Lausanne-Sport«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosTilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare