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AboBernhard Heusler im Interview

«Xherdan Shaqiri verkörpert all das, was die Faszination des Fussballs ausmacht»

Bernhard Heusler, FCB-Ehrenpräsident, lachend während eines Interviews mit der Basler Zeitung, sitzend an einem Tisch mit einem Glas Wasser auf einem Holztisch.
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Bernhard Heusler, was ist Ihr erster Gedanke, wenn Sie die Worte FC Basel und Schweizer Meister hören?

Es ist zuerst ein Gefühl, kein Gedanke: Freude. Wenn du in dieser Stadt lebst und dich bewegst, dann weisst du um die Kraft des FCB und darum, was dieser Club bei den Menschen alles auslösen kann. Wenn das wie jetzt im absolut Positiven geschieht, dann ist dieses Erlebnis für alle, die sich diesem Club verbunden fühlen, ein Moment, in dem sie sich vorbehaltlos freuen können. Es ist Genuss – ohne ein Aber. Das ist es, was ich jetzt ohne Rolle und Aufgabe empfinde. Und es ist auch das, was ich früher empfand, als ich als Präsident in der Verantwortung stand.

Aber es ist schon nicht dasselbe, oder?

An dem einen Tag, an dem du den Meistertitel feierst, ist es eben schon das Gleiche: einfach nur Freude, geteilt mit ganz vielen anderen. Komplett anders ist es auf dem Weg dorthin und danach: Da hast du als Teil der Clubführung nicht die Musse, um Momente wie einen grossen Sieg wirklich zu geniessen, sondern beschäftigst dich sofort wieder mit den Problemstellungen, die es in einem und um einen Fussballclub laufend gibt. Am Tag, an dem man den Titel feiert, muss man sich dann fast gegenseitig davon überzeugen, dass alles andere als Freude für einmal keinen Platz hat und man nur geniessen darf.

Sie haben selbst von den sieben fetten und sieben mageren Jahren geredet, als Sie noch für einen FC Basel verantwortlich waren, der den Schweizer Fussball dominierte. Es folgten auf acht Triumphe in Serie und Ihren Abgang tatsächlich sieben Saisons, in denen der FCB nicht mehr Meister wurde, bevor diese Dürre nun ein Ende fand …

Das ist ja wirklich fast biblisch. (lacht) Aber ich hatte im Jahr 2016 diese Metapher bemüht, um zu erklären, dass es normal war, dass nichts mehr gut genug schien – und nicht als Voraussage.

Der FCB hat nun gezeigt, dass er auch ohne Bernhard Heusler noch die Nummer 1 der Schweiz sein kann. Verspüren Sie Erleichterung?

Hmmm … Ich mag die Frage nicht, weil mir Personifizierungen des Clubs nicht gefallen. Der Gewinn dieses Meistertitels ist aber mit Sicherheit das einschneidendste Ereignis, seit wir den Club 2017 in andere Hände übergeben haben. Ich spüre, dass das auch für uns Ehemalige gut ist. Unterschwellig ging mit der relativen Erfolglosigkeit des FCB wohl schon auch das Gefühl einer Last einher, die nun abgefallen ist. Und doch würde ich auch widersprechen.

Warum?

Genauso, wie ich jetzt null Komma null Anteil an diesem Titel habe, habe ich mich schon in den sieben Jahren zuvor nicht mehr für die Geschicke des Clubs mitverantwortlich gefühlt. Das eine bedingt das andere. Was aber klar ist: Dieser Meistertitel nabelt mich weiter von meiner früheren Rolle ab.

Bernhard Heusler im Interview, sitzend mit schwarzen Pullover, gestikulierend, Glas Wasser auf dem Tisch. Foto von Pino Covino.

Auch wenn Sie als Ehrenpräsident und aufgrund der Geschichte immer mit dem FCB in Verbindung bleiben werden: Ist dieser Titel gar so etwas wie der Schlusspunkt eines achtjährigen Epilogs, der auf Ihr eigentlich letztes Kapitel als FCB-Präsident folgte?

Nein, ich glaube nicht. Dafür kenne ich David Degen zu lange und dafür stehen wir uns zu nahe. Ich glaube, der finale Schlusspunkt erfolgt erst, wenn jemand anderes die Führung übernimmt. Jemand, den ich gar nicht mehr kenne. Jemand, dessen Telefonnummer ich nicht habe und der auch meine nicht gespeichert hat. Dann ist die Abnabelung vollständig vollzogen.

Haben Sie damit gerechnet, dass der FCB nach Ihnen so lange auf einen Meistertitel warten muss?

Ich hatte und habe wie jeder Mensch keine Ahnung, was die Zukunft bringt. Uns war damals beim Besitzerwechsel im Frühjahr 2017 einfach wichtig, dass wir den Club im bestmöglichen Zustand in Basler Hände übergeben. Nicht nur mit fast 100 Millionen Franken Eigenkapital, sondern auch noch mit der direkten Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison. Das war auch für mich nicht ganz einfach, weil eine Führung in einer solchen Situation typischerweise nicht abtritt. Es war deshalb ein Schritt, dem viele Überlegungen und Diskussionen vorausgegangen waren.

Dabei musste wohl nicht zuletzt Bernhard Heusler überzeugt werden …

Das ist richtig – und daraus habe ich in der Folge ja auch keinen Hehl gemacht. Unser Finanzchef Stephan Werthmüller war damals die treibende Kraft dafür, dass wir den Club im bestmöglichen Zustand übergeben müssten. Das Beispiel zeigt, wie entscheidend es ist, dass man innerhalb eines Führungszirkels von Menschen umgeben ist, die einem auf Augenhöhe begegnen. Schart man stattdessen nur Schulterklopfer um sich, begeht man früher oder später einen groben Fehler.

Was wäre damals Ihr Fehler gewesen?

Ein Fehler wäre gewesen, im irrigen Glauben an die eigene Grossartigkeit so lange weiterzumachen, bis man mich mit den Füssen voran aus der Geschäftsstelle getragen hätte.

Dabei gab es immer wieder Stimmen, die behaupteten, Sie hätten gerade noch den Absprung geschafft, bevor es mit dem FCB ohnehin habe bergabgehen müssen – so wie es auch Stimmen gibt, die Ihnen vorwerfen, den Club in die Hände von Bernhard Burgener gelegt zu haben, weswegen Sie eine Mitschuld am Niedergang trügen.

Und dann gibt es noch den Vorwurf des überteuerten Clubs … Nichts davon hört man gern. Aber vor allem haben wir das ganz anders erlebt: Der Club war sportlich und wirtschaftlich in einem sehr guten Zustand. Die Basler Lösung mit Bernhard Burgener war breit abgestützt. Zuerst, indem auch die künftigen Verwaltungsräte Marco Streller, Alex Frei und Massimo Ceccaroni sich für diese unternehmerische Kompetenz aussprachen. Dann aber auch durch eine divers zusammengesetzte Kommission, die das Konzept der künftigen Führung prüfte und für gut befand. Und schliesslich durch die Vereinsmitglieder, die klar Ja zur neuen Führung und deren Philosophie sagten. Aber eigentlich sind das doch jetzt olle Kamellen. Jeder Mensch ist frei, seine ganz eigene Geschichte über die Vergangenheit zu erzählen. Es geht zwar um den FCB, aber nicht um Leben und Tod.

Bernhard Burgener hält ein Trikot der FC Basel mit der Nummer 2017, neben Bernhard Heusler während der GV 2017.

Und wenn es darum geht, dass Sie gerade noch den Absprung geschafft haben?

Absprung wovon? Vom sinkenden Schiff? Wer so etwas sagt, weiss nicht, wie viel Überwindung es mich damals kostete, den Club zu verlassen. Der FCB gewann die Meisterschaft mit Rekordvorsprung und erzielte einen wirtschaftlichen Rekordgewinn. Wir hatten durchaus Ideen, wie wir den Club weiterführen würden. Die Planung existierte ja für den Fall, dass es nicht zur Übergabe kommt. Was wir hingegen nicht mehr wussten: wie wir mit unserer erfolgsorientierten Strategie die Vision eines Clubs, der die grossen Emotionen weckt und alle erfreut, längerfristig am Leben erhalten oder wiederbeleben können.

Warum wussten Sie das nicht?

Genau betrachtet, hätte uns auch alles Wissen nicht geholfen. Wir alle waren gefangen in einem Erfolgskreislauf, in den sich der Club selbst manövriert hatte. Es ist menschlich und nicht fussballspezifisch, dass sich in stabilen Phasen des Erfolgs eine gewisse Sattheit einschleicht, die nur zu schnell in Unzufriedenheit kippt. Gerade in der in vielerlei Hinsicht privilegierten Schweiz kennen wir dieses Phänomen nur zu gut.

Was bedeutete das damals für den FC Basel?

Beim FCB bedeutete es, dass die Erwartungen und Ansprüche irgendwann ins Unrealistische abdrifteten. Es brauchte zwingend neue Wege, neue Reize, was wiederum neue Köpfe mit anderen Ideen in der Führung bedingte. Wie heisst es doch so schön? Der Wind lässt sich nicht ändern, aber die Segel können wir anders setzen. Und wenn ich nun an die letzten Tage, Wochen, aber auch Monate denke, dann fühle ich mich in dieser Überzeugung bestätigt.

Wie meinen Sie das?

Wenn ich das jetzt alles erlebe, wenn ich daran denke, wie viele Fans nicht nur bei der spontanen Meisterfeier auf dem Barfi waren, sondern den FCB bereits seit der vergangenen – schwierigen – Saison an die Auswärtsspiele begleiteten, dann stelle ich fest: Es hat alles seine Richtigkeit. Ein Fussballclub braucht Phasen, in denen der Erfolg nicht im Zentrum steht, es keine Titel gibt, damit er fähig ist, diese überschwappenden Emotionen zu wecken, die nun rund um den FC Basel herrschen.

Und doch sagt sich kein Club: Nun wollen wir mal ein paar Jahre erfolglos sein, um dann wieder Hunger und Emotionen zu wecken …

Natürlich nicht. Gerade als Clubführung strebt man Stabilität und Sicherheit an, die letztlich eng an den sportlichen Erfolg geknüpft sind. Das war auch die Basis unserer Entscheidungen als Führungsverantwortliche – und muss es im Sinne der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden auch sein. Doch es gibt ein Aber …

Bernhard Heusler während eines Interviews, sitzend an einem Tisch, mit einem Glas Wasser vor sich.

Welches?

Aber auch wenn das die Basis ist, um überhaupt existieren zu können, so lebt ein Fussballclub am Ende nicht von Statistiken und Bilanzen, sondern von den Emotionen, die er den Menschen schenkt. Das ist es, was bleibt – und nicht die Jahresrechnung. Wenn die Fans vor dem Anpfiff nicht mehr darüber diskutieren, ob und wie der FCB siegen oder verlieren kann, sondern darüber, wie hoch er gewinnt, dann entspricht das nicht mehr der Idee des Fussballs als unberechenbares und deshalb faszinierendes Spiel – je kommerzialisierter der Fussball ist, desto grösser ist die Gefahr, dass für seine wahre Schönheit als fehleranfälliges und unplanbares Spiel immer weniger Raum bleibt.

Warum?

Es ist eine der Absurditäten unserer Zeit, in der Entertainment fast allem übergeordnet ist, dass auf dem instabilen Boden eines Ballspiels ganze Unternehmen stehen. Wir tun das, obwohl wir wissen, dass der Fussball all das verkörpert, was ein Unternehmen nicht sein sollte – ein Spiel, das trotz kalibrierter Linien und VAR nicht kontrolliert werden kann. Was wiederum zu Situationen führt, in denen ein Schuss ins oder neben das Tor darüber entscheidet, ob man am Montag die Löhne bezahlen kann.

Sie standen und stehen mit David Degen immer mal wieder im Austausch. Er musste viel aushalten, bevor er nun den sportlichen Erfolg gefunden hat. Wie lautete eigentlich im Frühjahr 2021 Ihr Rat für ihn, als es darum ging, dass er sich mit Bernhard Burgener auf einen Machtkampf um die Clubbesitzerschaft einliess?

Da gab es den einen oder anderen Austausch, aber keinen Rat, weil David diesen nicht bei mir suchte. Wir sprachen nie darüber, wie es beispielsweise um seine finanziellen Möglichkeiten und die damit verbundenen Risiken steht.

Warum nicht?

Ich denke, er hat das instinktiv vermieden. Und das war auch richtig so.

Warum?

Weil die Gefahr gross ist, dass jemand wie ich so ein Unterfangen als zu riskant einschätzt.

Präsident David Degen bei der Generalversammlung der Swiss Football League in Bern, lächelnd am Tisch, 22. November 2024.

Wieso hätten Sie das tun sollen?

Weil es dem menschlichen Wesen entspricht. Als es für mich darum ging, meine Karriere als Anwalt aufzugeben und mich mit dem FCB auf das grösste Risiko meines Lebens einzulassen, da fragte ich auch nicht meine Vorgänger. Wer um all die Gefahren weiss, die eine Weltreise mit dem Segelschiff beinhaltet, wird einen anderen kaum dazu ermutigen, sondern eher davor warnen. Das hat auch mit dem fortschreitenden Alter zu tun. Man hat viele Erfahrungen gemacht und hält an Bewährtem fest.

Das muss bei aller Erfahrung aber nicht richtig sein.

Nein, keineswegs muss es das. Erfinder sind meistens jung. Thomas Edison hat wohl auch keine 70-Jährigen gefragt, ob er die Glühbirne erfinden soll. Er wusste, dass die Antwort lautet: Wozu denn? Kerzen haben bisher immer funktioniert!

Wie haben Sie David Degens Weg hin zum Meistertitel seitdem wahrgenommen?

Sie wissen, dass ich mich als ehemaliger FCB-Präsident enthalte, die Arbeit der Führungsverantwortlichen nach unserer Zeit zu kommentieren. Denn obwohl ich keine Ahnung davon habe, was hinter den Kulissen wirklich vorgeht, würden meine Worte aufgrund meiner vergangenen Rolle oder meines Titels als Ehrenpräsident fälschlicherweise zu ernst genommen – wie wenn da einer reden würde, der es ja wissen muss.

Was können Sie trotzdem sagen?

Ich stand stets unter dem Eindruck, dass da eine Führung – und damit meine ich neben Degen auch dessen Mitstreiter Dan Holzmann sowie Andreas und Ursula Rey-Krayer – agiert, die selbstkritisch und offen für Ideen ist. Sie hat sich immer wieder gefragt, was man wie verändern kann oder muss, damit es nach ihren Vorstellungen funktioniert. Dass das jetzt der Fall war, ist Hinweis darauf, dass David Degen lernfähig und auch ein Teamplayer ist. Denn wenn er das nicht wäre, sondern ein Alleinherrscher, dann wäre es nun wohl nicht so herausgekommen.

Also darf man die Führung nun auch loben.

Natürlich. Ob Erfolg oder nicht: Die oberste Führungsebene kann ja gar nicht anders als dafür mitverantwortlich sein. Speziell ist sicher, dass ein und dieselbe Clubführung, über die man noch vor Jahresfrist schimpfte, sie mache alles falsch, nun von gleicher Stelle zu hören bekommt, sie habe alles richtig gemacht.

Was ist die Wahrheit?

Nichts von beidem. Keine Führung macht alles richtig. Egal, ob Degen oder Heusler, Hinz oder Kunz. Aber keine Führung kann diesen Erfolg erleben, wenn sie ein Jahr zuvor noch alles falsch gemacht hat. Zum Glück gibt es ganz verschiedene Wege, die ans Ziel führen können.

Sie hätten kaum alles gleich gemacht, wären Sie in der Verantwortung gewesen.

Ganz sicher nicht. Keiner macht etwas gleich wie der andere. Und so wie ich es gemacht hätte, wäre der FC Basel jetzt vielleicht auch gar nicht Meister. Am Ende bestimmt in einem Fussballclub der Totomat, ob man mehrheitlich richtig oder falsch entschieden hat. Und in den vergangenen Wochen war die Aussage des Totomats eindeutig. In dieser Saison haben viele Dinge so zusammengepasst, dass der FCB sich den Meistertitel verdient hat.

Bernhard Heusler sitzt an einem Tisch und spricht mit Gesten. Im Hintergrund ist ein unscharfes Foto eines sportlichen Ereignisses zu sehen.

Was hat alles gepasst?

Wissen kann ich das eben nicht. Bekannt ist, dass es Phasen gab, in denen die Resultate nicht stimmten. Trotzdem nahm ich den FCB in der laufenden Saison nie als erratisch, sondern als ruhig wahr. Das ist immer auch das Verdienst der Clubführung. Sie hat wohl die richtigen Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Und sie hat mit Fabio Celestini einen Meistertrainer gefunden und mit Daniel Stucki einen Sportdirektor integriert, der gut in das Gesamtgefüge passt. Und daraus entstanden ist ein Kader, das auf dem Platz im Lauf einer lange Zeit offenen Meisterschaft letztlich einen deutlichen Unterschied zur Konkurrenz machte.

Xherdan Shaqiri zum Beispiel.

Ich habe ihn bisher erstaunlicherweise noch nicht erwähnt.

Warum nicht?

Weil Sie mir nicht die Gelegenheit gegeben haben und weil wir dann das ganze Interview allein mit dem Thema Shaqiri hätten bestreiten können. Und das wäre nicht fair, nicht richtig. Eine Meisterschaft gewinnt immer der ganze Club, in erster Linie das Kader, der Trainer und sein Stab. Es geht dabei um Mentalität und Qualität der ganzen Gruppe. Aber da gibt es einen Faktor erfolgreicher Fussballclubs, der gar nicht stark genug zu bewerten ist: Es braucht nicht nur Spieler im Kader, die ihre Pflicht erfüllen und in ihren Aktionen toll aussehen. Sondern es braucht – und das ist das, was so selten wie aufwendig ist – auch Spieler, welche die Qualität und die Persönlichkeit haben, um Verantwortung zu übernehmen und Entscheidendes zu leisten. Schön zu spielen, ist das eine, Skorerpunkte zu verbuchen, das andere. Auch ein ganz Neuer wie Philip Otele gehörte für mich in diese Kategorie von Spielern.

Bitte führen Sie aus.

Können Sie sich an das Auswärtsspiel in Genf im Februar erinnern, das der FCB 1:2 verlor?

Ja.

Manchmal gibt es Spiele, die du gewinnst – aber nach denen du kein gutes Gefühl hast, was den weiteren Weg betrifft. Und manchmal, da ist das Gegenteil der Fall: So wie ich das Team in dieser Partie wahrnahm, hatte ich erstmals in dieser Saison das Gefühl, dass diese Mannschaft den Meistertitel holen kann. Das hatte auch mit Oteles Auftritt zu tun. Als der FCB im Herbst seine bis dahin beste Phase hatte, da stand ich noch unter dem Eindruck, dass das noch nicht ganz reicht, um am Ende an der Spitze zu stehen. Im Winter wurden jedoch gezielt Spieler hinzugefügt und offensichtlich hervorragend ins Teamgefüge integriert, sodass diese sofort ein Plus wurden. Ich denke auch an Metinho, aber eben ganz besonders an Otele, an dem ich – ohne ihn zu kennen – ein bisschen einen Narren gefressen habe.

Warum?

Zuerst hat mich sein Potenzial begeistert, die Skorerpunkte, die er hinzugefügt hat. Dann war da aber auch noch sein Verhalten: Beim Heimspiel gegen Lugano war er gerade ausgewechselt worden, als der FCB das 2:0 erzielte. Was tut er? Er springt von der Ersatzbank auf, um über den halben Platz zu rennen und mit den Teamkollegen zu jubeln … So einer ist ein echter Teamplayer. Und ja: Blickt man auf diese Mannschaft, dann findet man noch einige aussergewöhnliche Spieler, die sich als Teamplayer bewiesen haben …

… zumal ja auch klar war, wer der Chef ist, sich alle Xherdan Shaqiri unterordnen mussten, damit er und das ganze Gebilde maximale Wirkung entfalten konnten.

Ja. Auf der einen Seite hatte man ja im Sommer weniger am Kader verändert als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig hat man mit der Rückholung von Xherdan Shaqiri einen ganz wichtigen Entscheid gefällt und damit das ganze Gebilde verändert.

War er der X-Faktor, von dem Sie in Ihrem Leadership-Abc «Ein Team gewinnt immer» schreiben?

Es geht in diesem Punkt darum, Menschen im Team zu haben, die sich exponieren, Vorbilder sind und mit ihrem Verhalten die Teammitglieder stärker machen. Diese Rolle kann keine Chefin oder kein Chef so glaubwürdig und effektiv ausüben. Im aktuellen FCB ist Xherdan quasi der XS-Faktor, der seine Ansprüche hatte und seine Mitspieler laufend forderte. Damit so ein Führungsspieler aber auf das ganze Team positiv wirken kann, muss er zuerst selbst liefern, vorangehen, Entscheidendes tun. Das alles hat Shaqiri getan.

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Also war es für Sie ein positives Zeichen, wenn Sie sahen, wie er auf dem Platz mit den Mitspielern schimpfte.

Jeder von uns, der mal Fussball spielte, hat das schon erlebt: Man wird von einem erfahreneren Mitspieler zurechtgewiesen, akzeptiert dies aber und macht auch mal die Faust im Sack, weil man weiss, dass er es für den Erfolg tut und am Ende für die Mannschaft selbst die Kohlen aus dem Feuer holt. Das bedeutet aber auch, dass das eine labile Geschichte ist.

Inwiefern?

Schädlich sind Spieler, die zwar in der Garderobe und in der Öffentlichkeit den Mund aufreissen, aber selbst auf dem Platz nicht liefern. Xherdan hat geliefert. So wie in den diversen Teams in meiner Zeit als Präsident Alex Frei, Marco Streller, Yann Sommer, Matias Delgado, Benjamin Huggel und andere Führungsspieler waren, die lieferten. Sie alle wussten aber und erlebten auch, dass sie sich damit stark exponieren und schneller als andere angegriffen werden. Man kann diese Rolle auch viel zurückhaltender ausüben und wäre dann viel eher der Liebling der Massen. Aber Xherdan Shaqiri hat alles auf Rot – oder eben Rotblau – gesetzt. Er hat sich entschieden, den schwierigeren Weg zu gehen, weil er mit der Mannschaft nach oben wollte – wissend, dass dieser Weg für ihn auch ein grosses Risiko beinhaltet.

Als er zurückkam, gab es auch Skepsis – und es rechnete gewiss keiner damit, dass ihm eine derartige Traumsaison gelingt. Oder waren Sie da die Ausnahme?

Nein, ich war keine Ausnahme. Für mich war einfach klar, dass seine Rückholung für die Clubführung alternativlos war, als sie sich anbot. Diese Chance musst du wahrnehmen – unabhängig davon, wie es ausgeht. Aber letztlich wusste keiner, ob und wie gut das funktioniert. Er war zeitweise bei Mannschaften gewesen, wo die Startelf fast eine Weltauswahl war. Vielleicht sind es die Erfahrungen von damals, die Forderungen, welche etwa ein Bastian Schweinsteiger oder ein Thomas Müller an die Mitspieler stellten, die ihn auf seine jetzige Rolle vorbereiteten. Er ist nun derjenige, der weitergibt, was zuvor womöglich ihm von Führungsspielern vorgelebt wurde. Aber das braucht – wie gesagt – sehr viel Mut und Selbstvertrauen.

Xherdan Shaqiri und Präsident Bernhard Heusler bei einer Pressekonferenz des FC Basel, 2012.

Hinzu kommt das Spiel, das auf ihn ausgerichtet ist – aber auch seine Rolle nach aussen: Kann man als Spieler des FC Basel exponierter sein, als er es ist?

Nein. Jedenfalls wüsste ich nicht, wie das möglich wäre. Ich denke, in meiner Zeit beim FC Basel waren es stets mehrere Spieler, die sich diese Rolle als Leitwölfe teilten. Wenn überhaupt, dann war das höchstens früher mit Karli Odermatt so, dass ein Spieler derart im Fokus stand. Wobei ich das überhaupt nicht weiss, nur glaube aufgrund meines damaligen kindlichen Fanseins.

Warum löst Shaqiri in Basel so starke Emotionen aus wie kein anderer vor ihm?

In Basel? Nein, in der ganzen Schweiz. Schon zu meiner Zeit war er – untypisch für einen Spieler des FCB – überall beliebt. Die Antwort ist einfach und für mich beruhigend: Xherdan Shaqiri verkörpert all das, was die Faszination des Fussballs ausmacht.

Was ist das?

Da sind natürlich Shaqiris besondere Fertigkeiten am Ball, die für Spektakel sorgen. Dann ist er der lebende Beweis, dass der Fussball keine Archetypen kennt: Ob gross, ob klein – jede und jeder im Stadion kann sich identifizieren. Und gerade einer wie er, der auf dem Platz allein schon aufgrund seiner Erscheinung auffällt, stiftet in Paarung mit seinem Spiel und mit seiner Art ein Mass an Identifikation und weckt Gefühle, wie sie ein noch so fleissiger Arbeiter oder schneller Flügelspieler nicht auslösen kann. Am Ende des Tages lebt der Fussball genau von diesen Emotionen, wie sie Xherdan Shaqiri generiert.

Was für eine Rolle spielt es, dass der FC Basel mit Shaqiri in einer Liga Schweizer Meister wurde, die den Eindruck erweckte, sie sei qualitativ weniger gut als in der Vergangenheit?

Die Qualität der Liga spielt eine Rolle, wenn es für die Experten darum geht, zu erörtern, wo der Schweizer Clubfussball im europäischen Vergleich steht. Geht es jedoch um den Wert des Meistertitels, ist das ein irrelevantes Thema.

Warum?

Weil die Gefühle, die man empfindet, nicht von dieser ohnehin schwer messbaren Qualität abhängig sind. Im Gegenteil: Da stehe ich eher unter dem Eindruck, dass der Wert einer Meisterschaft unter zu grosser Dominanz und Perfektion des Titelgewinners leiden kann.

Sie haben das mit dem FCB erlebt, YB zuletzt wohl auch …

Ja. Der fünfte, sechste Titel in Folge wird eher als weniger wertvoll wahrgenommen. Mit aller Objektivität, die ich mit rotblauer Brille haben kann, sage ich deshalb nach achtjähriger Wartezeit: Dieser Meistertitel des FC Basel glänzt hell.

Was muss der FCB tun, damit er erfolgreich bleibt?

Ich weiss es nicht. Was ich aber weiss: Diese Frage zu beantworten, ist die Aufgabe der aktuellen Clubführung. Das ist ja das Schöne und zugleich auch das Anspruchsvolle im Fussball: Egal, wie die Saison geendet hat, im Sommer fängt alles wieder bei null an.

Bernhard Heusler und Matias Delgado vom FC Basel feiern im Stadion mit Meisterschafts- und Cupsieg-Pokal, 2017.
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